Wenn du alles aufmerksam liest fällt dir auf, dass nicht nur ich aus eigener Erfahrung erklären kann, dass die zunehmenden Streuung und Treffpunktverlagerung bei extremem Heißschießen nur ein Problem ist.
Ein weiteres ist, dass du nie sicher sein kannst, beim nächsten Schießen den selben Haltepunkt/ die selbe Treffpunktlage zu haben wie beim Schießen ein paar Tage davor. Der wandert, abhängig von Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Mondphase etc. und das auch noch von Gewehr zu Gewehr verschieden. Das ist gut fürs Gewissen des Soldaten denn damit wird Töten zum Zufall, eine echte Innovation, das hat vor HK noch keiner hingekriegt.
Die anderen Beschaffungsskandale sind dagegen nicht neu. Es gab den Starfighter, der reihenweise runtergefallen ist, U-Boote, die nie wieder aufgetaucht sind, Panzer, die den Weg zum Übungsplatz markiert haben (Hotchkiss), ...
All das Großgerät ist aber in einer asymmetrischen Lage seltsamerweise nicht kriegsentscheidend. Das Gewehr in der Hand des Infanteristen schon.