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Also die "Anforderungen" an fortgesetzten Waffenbesitz werden ja auch an anderer Stelle stetig erhöht. Stichwort : Gesundheit oder auch passende Parteienmitgliedschaft etc., da gibt es ja auch keinen Bestandsschutz. Insofern kann sicher auch die Besitzbedürfnisanforderung hochgeschraubt werden. Natürlich wird man keine rückwirkende Nachweise verlangen können, wenn etwa Wettkampfteilnahmen früher nicht erforderlich waren. Aber auf die Zukunft gerichtete Nachweise wohl schon. Wobei ich nach wie vor hochproblematisch finde dass die Verbände was bescheinigen sollen, was sie gar nicht prüfen können. In die Ergebnis Listen müssten eigentlich immer alle im Wettkampf jeweils verwendeten wesentlichen Teile mit ihrer Seriennummer bzw. NWR-ID mit aufgenommen werden, damit das jeweilige Besitzbedürfnis auch rechtssicher bescheinigt werden kann und die Behörden alles jeweils überprüfen können.
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Hm, wie wird das dann in Bayern kontrolliert? Mal angenommen, jemand besitzt 2-3 Halbautomaten in .223 neben anderen HA und schießt einen Wettkampf mit. Woher weiß der Verband, der dann bescheinigt, dass man auch wirklich genau den Halbautomaten aus dem Überkontingent eingesetzt hat und nicht den aus dem Grundkontingent? Und: Wird dabei nur das wesentliche führende Teil der Überkontingentwaffe kontrolliert, kann ich also selbige auch mit einem KK-Upper im Wettkampf schießen und das zählt dann für den Bedürfniserhalt der Grundwaffe in .223?
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Der BDS Landesverband 2 verlangt seit Januar nun 15 Euro für die Bescheinigung des Besitz- Bedürfnisses der Überkontingentwaffe. Wenn ich das richtig verstehe, gilt das dann nicht für das jeweilige Konglomerat, sondern für jede einzelne Überkontingentwaffe: "Die Gebühr für die Bearbeitung sämtlicher Waffenrechtlicher Bescheinigungen steigt von 14,- € auf 15,- € pro Vorgang/Bescheinigung. Dies bedeutet, dass auch bei Beantragung mehrerer Sportschützenbescheinigungen je Bescheinigung 15,- € zu zahlen sind und nicht wie bisher für das Konglomerat an Bescheinigungen. Ebenso werden Bescheinigungen für die Bedürfniswiederholungsprüfungen nach 5 und 10 Jahren, sowie die Bescheinigung zum Fortbestehen des Bedürfnisses für Überkontingentwaffen nach §14 Abs.5 nun mit 15,- € berechnet." Der Regelüberprüfungsturnus ist ja alle 5 Jahre, aber kann begründet verkürzt werden. Ist eine Anschaffung einer weiteren Überkontingentwaffe ein Grund, jeweils nochmals mit Zwischenprüfungen zu reagieren, im Sinne der offenbaren Vergrämungsstrategie? Gibt es bundeseinheitlich abgesprochene Gebührenfestsetzungen für die Bescheinigungen der Verbände und für die Prüfungen der Behörden oder ist mit solchen Absprachen zu rechnen ? Bleiben Altwaffen vor 2009 im Überkontingent dauerhaft von der Überprüfung verschont?
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Was ist jetzt so witzig? Mit "Verbände" meinte ich jetzt nicht primär das FWR, denn die möchten ja "Ruhe für die Verhandlungen". Sondern die Schiesssportverbände selber. Die sind durch die Bedürfnisbestätigungen für Überkontingentwaffen ja bürokratisch sehr belastet. Zudem: Wenn der Nachweis für jede Waffe im Überkontingent jedes Jahr geführt werden muss, und einer 10 Überkontingentwaffen hat, dann kostet das je nach Verband jedes Jahr 10 x 15 Euro, also in zehn Jahren 1500 Euro Verbandgebühren extra und ein Mehrfaches an die Behörde. Im Ergebnis werden fast alle Schützen künftig " im Kontingent bleiben", was dann aber auch weit weniger Wettkampfteilnahmen nach sich zieht, weil man passende Waffen für viele Disziplinen erst gar nicht mehr hat. Auch das schädigt dann die Verbände.
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Wenn dem so ist, dann wäre das jetzt ein klassischer Fall für einen durch einen Verband begleiteten/geführten Musterprozess. Gibt es da Signale?
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Na, dann lese doch bitte den ersten Satz noch einmal durch...
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Die Behörden greifen anscheinend jetzt richtig durch - so sehr, dass die Überkontingentwaffen schon den Markt kaputt machen: https://sportarms.eu/WebRoot/Store2/Shops/f8e297f7-0bf3-449d-88d2-6aa8f289120b/MediaGallery/pdf/Waffenankauf.jpg
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Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
@Andor Der DSB arbeitete seit langem mit dem FWR zusammen. 2017 ist der DSB sogar Vollmitglied geworden. 2018 allerdings angeblich wieder ausgetreten: https://meisterschuetzen.org/forum/thread/8018-dsb-kuendigt-mitgliedschaft-im-forum-waffenrecht/ Im Vorstand des FWR sitzt der DSB jedenfalls nicht, er macht auch weiter seine eigene waffenrechtliche Lobbyarbeit. Das konnten BDMP und BDS früher auch und eigentlich würden sie es auch heute bestimmt noch sehr gut können. -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Ich würde es sehr schön finden, wenn die DSU mit dem VDB und ggf. bayrischen Jagdverband und weiteren Verbänden wie z.B. den berufllichen zivilen Waffenträgern, dem BVWSW, der eindeutige Satzungsziele hat https://bvwsw.de/mitgliedschaft/satzung.html ein "Gegenforum" zum FWR aufbaut. Das FWR hat ohnehin keinen Alleinvertretungsanspruch mehr, seit der größte Schützenverband, der DSB, ausgetreten ist. Das FWR "von innen" zu reformieren, dürfte hingegen wohl aussichtslos sein. Keusgen und Co. haben da ganze Arbeit geleistet! -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Also ich hoffe nicht, dass der VDB sich vom FWR wieder einfangen lässt und aus Angst vor der eigenen Courage wieder in die *zumindest so wahrgenommene * Lethargie des FWR zurückfällt! Fritz Gepperth sagte doch selber, dass man nun "getrennt marschieren" wolle. Und als aus dem Vorstand gekicktes FWR Mitglied sollte man dann auch Konsequenzen ziehen, ich hoffe, das erkennt Herr Satzinger auch. Ansonsten hat Fritz Gepperth einen tollen Schießsportverband aufgebaut, sehr gutes Sportprogramm, super zentrale Anlage in Philippsburg, das ist eine beeindruckende Leistung. Sein einziger Fehler : Sich von Keusgen/dem FWR einfangen zu lassen. Klar, plötzlich saß er als neuer FWR - Vizepräsident im FWR, trotz damals noch recht kleinem BDS auf Augenhöhe mit den Präsidenten von DSB, DJV, BDMP etc, alle eigentlich damals größer und wichtiger als der BDS, aber war es das wert? Es gab auch eine Zeit vor dem FWR. Als ich 2001/2002 in den BDMP ging, hat mich mein damaliger SLG-Leiter, zugleich Bundes-Vize, immer mal wieder eingebremst ob meiner Initialen Begeisterung über das FWR. Er schilderte, wie er und die Frontleute des BDMP samt Fritz Gepperth vom BDS seinerzeit erfolgreich in Berlin Lobby-Politik betrieben hätten, die eigentliche FWR- Spitze damals hingegen seiner Einschätzung nach gar nicht richtig ernst genommen worden wäre. M.E. wäre es dem deutschen Legalwaffenbesitzer besser bekommen, wenn Fritz Gepperth und die übrigen Verbände weiter allein ohne Anleitung von Keusgen für uns Lobby-Politik betrieben hätten. Absprachen kann man auch ohne FWR treffen! Die unsinnigen Aussagen der alten Frontleute des FWR wie "man brauche Ruhe für die Verhandlungen", weshalb man keine Kampf vor Gerichten wollte, aber auch keine Unterschriftsaktionen oder sonstige Aktivitäten der Basis wünschte, kennen wir doch alle, darüber wird seit über 20 Jahren hier bei WO diskutiert und oft gejammert. Jetzt löst sich endlich ein Verband und setzt damit ungeahnte Energien frei. Bitte, lieber F. Satzinger: Lasst euch nicht wieder vom FWR einfangen! Macht weiter, volle Lotte! -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Ja, das stimmt. Die Stände gehören aber überwiegend DSB Vereinen und just der ist doch sowieso aus dem FWR ausgeschieden. Also wenn die DSU zum VDB überspringt und das FWR sausen lässt, dürfte das den DSB kaum jucken. Zudem gibt es schon auch Händler und Hersteller, die eigene Stände haben. Und mit jedem Mitglied mehr dürfte es einfacher werden, auch hier und da eigene Stände zu bauen oder zu übernehmen. -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Ansonsten ist im Interview mit F. Satzinger doch alles gesagt worden: Der VDB ist aus dem FWR Vorstand rausgemobbt worden und hat jetzt im FWR genau so viel zu melden wie alle Fördermitglieder, nämlich nichts. Fritz Gepperth habe ihm klar gesagt, dass man nun "getrennt marschiere", aber in die selbe Richtung. Ist doch eine optimale Konkurrenzsituation für die Legalwaffenbesitzer! WIR haben es nun in der Hand, welche Art der Waffenrecht vertretung wir unterstützen! Jetzt muss der Großkampf um Fördermitglieder starten! Wenn der VDB es auf 100.000 engagierte Fördermitglieder schafft und das FWR im niedrigen vierstelligen Bereich dümpelt, dann machen wir Satzingers Rücken breit bei der Politik in Berlin und verschaffen dem VDB dann auch die nötigen Mittel über die Beiträge, auch z. B. für den Kampf vor Gerichten. Das FWR kann dann zwar eine Gegenoffensive zur Fördermitgliedswerbung starten, die aber nur halbwegs erfolgreich sein kann, wenn sie deutlich aktiver und transparenter werden und den Fördermitgliedern so richtig was bieten. Tun sie es nicht, wird das FWR marginalisiert! Also Win-Win für die Legalwaffenbesitzer! Wir haben es endlich in der Hand durch die entstandene Konkurrenzsituation gute, transparente, engagierte Verbandspolitik zu belohnen und blosser Geheimdiplomatie die rote Karte zu zeigen!!! Wir sind am Drücker! -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
@knightDie DSU war seinerzeit 2008 bei der 12-Punkte Aktion am offensten eingestellt vom FWR Vorstand. Auch ist die DSU früher durchaus eigene Wege gegangen, etwa mit deren Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht. Momentan ist es sicher schwierig, neue Mitglieder zu bekommen, solange die Platzhirsche im FWR+DSB in der Front stehen. So gesehen wäre eine Zusammenarbeit der DSU mit dem VDB ein Alleinstellungsmerkmal, das viel Potential für neue Mitglieder bietet... -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Mir war jetzt nicht bewußt dass @carcano zur persona non grata erklärt worden ist. Bei wem denn? WO, BDS oder FWR? @erstezw : Ja so vor 15 Jahren war Carcano über die ÖRAG mal tätig für uns. Hat prima geklappt. Beim Sohn wollten wir den BDS-Anwalt einschalten. Auch fairer Kontakt, aber bei der Rechtsschutzversicherung kann man nicht einfach so in allen waffenrechtlichen Dingen und womöglich noch zu allen beliebigen Anwälten gehen. Dieser Rechtsschutz scheint eher ein Notbehelf, aber ist natürlich viel besser als gar nichts, klar. -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Ja der BDS bietet auch was an. Das ist aber nicht vergleichbar, meine ich. Da wird erstmal selektiert, ob die einen und wie die einen vertreten und man wird zunächst beraten. Beim FWR/ÖRAG kann man hingegen einfach + direkt zu einem Topanwalt seines Vertrauens, z.B. @Carcano, und die bezahlen, ohne wenn und aber und m.W. auch ohne Selbstbeteiligung. -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Der Rechtsschutz über die ÖRAG ist nicht inbegriffen, aber für Fördermitglieder des FWR verbilligt. Es ist ein Spezialtarfif, den man von der ÖRAG dafür bekommt. Genau deswegen sind meine Frau und ich noch FWR-Mitglieder (aber ich bin auch in den VDB eingetreten). Der Spezialtarif nennt sich "Top Rechtsschutz Forum Waffenrecht" und kostet pro Mitglied und Jahr 42,00 EUR. Sowas sollte der VDB unbedingt mit anbieten! Zudem wären vertiefte Gespräche zwischen VDB und DSU sinnvoll, um hier einen Sportverband "rüpberzuholen", das ist die Chance der DSU! Die waren immer relativ offener, auch bei meiner früheren 12-Punkte Aktion. Auch bei den Parteien oder besser: den einzelnen Abgeordneten sollte man sich nicht auf eine Partei einengen lassen. Der FDP haben wir im Moment schon was zu verdanken, das ist giut. Aber es lohnt allemal, bei der Lobbyarbeit JEDE im Bundestag vertretene Partei und sogar JEDEN Abgeordneten anzusprechen. Bei der 12-Punkte Aktion waren auch SPD-Abgeordnete hilfreich - ich will das nur mal lobend sagen. Zudem wäre toll, wenn der VDB auch so Verbände wie die Wachdienste ins Boot holt - die betreiben auch Lobbyarbeit für ihre Leute, die in Firmen beruflich Waffen tragen. Die sind im FWR noch gar nicht vertreten. -
Forum Waffenrecht schließt VDB aus Vorstand aus
Schwarzwälder antwortete auf fw114's Thema in Waffenlobby
Was mich in der Sache BHDS wundert: Link Wikipedia Das heißt dann aber, wenn der BHDS derart schrill gegen AFD-Mitglieder ist und mit diesen auch sachbezogen (Waffenrecht) nicht zusammenarbeiten will, dass dies auch das Forum Waffenrecht in gewisser Weise bindet. Lobbyarbeit bei der AFD ist damit künftig dem FWR verwehrt, weil sonst der BHDS auf die Barrikaden geht. Damit muss man als FWR in Zukunft nicht mehr auf die AFD Rücksicht nehmen ... und Herr Gepperth kann seine Lobbyarbeit wunschgemäß verengt auf die FDP fokussieren... genialer Schachzug! -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Wobei - auch die vielgeschmähte Cugir SSG97 hat einen erstaunlichen Wertzuwachs erfahren. In 2006 kostete sie noch 995,-Euro Listenpreis und aktuell ruft Schwabenarms sogar 3290,- für die Cugir gebraucht auf (allerdings aus Ratmil Produktion) : https://www.progun.de/haendlershop~schwaben_arms_gmbh_artur_prewo/langwaffen/1ec5165b_ratmil_cugir_psl_74_inkl_zubehoer_baujahr_1979_-_762x54r.html Die Cugir schoss im Calibertest 09/2006 mit S&B 168 gr HPBT immerhin auch einen 34 mm Streukreis. In 7,62*54R habe ich leider keinen Test gefunden, da sollte ggf. noch etwas mehr gehen. Die 26 zollige OA10 mit dickem Matchlauf und 36x Leupold schaffte im selben Test ein Streukreis Mittel aus allen Sorten von 29mm,die Cugir mit billigem 8fach POSP Zielfernrohr schaffte 50 mm im Mittel.. -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Wenn man sie denn hier in Deutschland bekommen würde! Allerdings verstehe ich nicht, was an einer Waffe umgebaut werden muss, nur weil sie ein anderes Kaliber und eine längere Lauflänge hat. Brownells Deutschland verkauft die ja auch und BKA Bescheide gibt es für zig Molot Büchsen. Wieso Umbau? -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Hallo @raze4711 Ich habe nirgends geschrieben, dass Du einfach als Privatperson von Luxguns selber importieren kannst. Dass es aber gar nicht gehen soll, wie Dein Posting einen glauben machte, ist so auch unzutreffend. Nimm halt den Waffen-Bock für 200 Euro oder so, dann flutscht es. -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
@Doggenrotti hat bei Luxguns gekauft und weil die Waffe in DE verboten war, diese zuerst nach Österreich exportiert, von dort weiter in die Schweiz. Wäre die Waffe nicht verboten gewesen, hätte es aber - so verstehe ich ihn, so war der Plan - der Waffen-Bock direkt von Luxguns nach DE geholt und von dort dann weiter. Also arbeiten Luxguns sehr wohl mit ausländischen Exporteuren+Händlern zusammen, nur an Privatleute exportieren sie halt nicht... -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
vor etlichen Jahren wurde das mal so genannt in WO. Wenn es inzwischen teurer geworden ist, dann kläre uns doch bitte gerne auf. Ich weiß, die Anscheinsbeurteilungen sind auch von 50 EUR auf gut 250 EUR hochgeschnellt... -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Naja, schon vor 20,22 Jahren wurde das Ende der Halbautomaten bei WO besungen - aber es geht noch immer. Ein Lauf ist ein Verschleissteil, das kann ggf. auch die Fa. Walther auch ersetzen. Letzten Endes ist dann auch entscheidend, wie mit Themen wie Besitzstandswahrung oder Besitzstandvermehrungsverbot (heisst: Das BKA wollte früher bei verbotenen Waffen nur, dass die Besitzstände insgesamt nicht mehr werden, aber Ausnahmegenehmigungen für Verkauf+Kauf von Altbestand wurden relativ problemlos erteilt) künftig angegangen werden. Auch wäre ja dann immer noch denkbar, dass man ins liberalere Ausland verkauft (z.B. die Schweiz), wo die Ware auch knapp (wegen Sanktionen), aber nicht verboten bleibt. Letztlich muss man auch sehen: Stangenware nutzt sich ab und kannst Du irgendwann verschenken. Ich vergleiche mal mein Walther G22 Selbstlader mit meiner Molot Standard in 7,62x39: Die Molot ist jetzt 22 Jahre alt, hat etliche Wettkämpfe hinter sich (bin damit in 2003 ganz stolz zur ersten Landesmeisterschaft ZG4 gefahren und bei der DM des BDS hab ich sie auch mehrmals ausgeführt) und ich bin sicher, dass ich bei egun weiterhin meinen damaligen Kaufpreis von gut 700 EUR erzielen könnte. Null Wertverlust in 22 Jahren Gebrauch als Sportwaffe!!! Demgegenüber kann ich die Walther G22 als Selbstlader sogar noch ein paar Jährchen jünger demnächst mal verschenken wie andere Vereinskollegen es auch mussten. Man sieht: Molot statt Stangenware kann sich lohnen! -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Dass Luxguns nicht direkt exportiert, ist nichts Neues, das steht bei WO schon 2020 in dem Thread: ABER: Luxguns arbeitet mit professionellen Exportdienstleistern zusammen, z.B. Waffen-Bock! Sodann war m.W: Waffen Schumacher früher Molot Importeur, aber das hält ja Brownells auch nicht davon ab, die Molot VPO-129 in 7,62x54R anzubieten, also angesichts der Sanktionen werden doch hier in der EU ohnehin nur noch Restbestände verkauft - wen juckt's? Last not least gibt es eine Reihe BKA-Bescheide für die Molot-Gewehre in 7,62x39, .308 Win, .223 Rem, .30-06, ... da sollte prinzipiell auch 7,62x54R kein Problem darstellen. Da Brownells schon mit dem BKA wegen der Molot VPO-129 Kontakt hatte und diese Version zumindest für Jäger OK ist, hanbdelt es sich offenbar auch im Kaliber 7,62x54R um keine verbotene Waffe. Die Molot VPO-159-07 ist übrigens nur eine in der Ausstattung verbesserte Nachfolgeversion der VPO-129, laut russischem Forum. Aber einen (richtigen) BKA-Bescheid kann ja jeder beantragen, dann hat man auch für künftige Wertsteigerungen bessere Aussichten auf Besitzstandswahrung, wenn man die Zulassung im Bundesanzeiger zugesichert bekommen hat. Kostet halt dann 500 EUR oder so. -
Halbautomaten im Kaliber 7,62x54R - das Sparfuchskaliber fürs Bedürfnisschiessen
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Also bei der Tigr in 7,62x54r war der Neupreis in 2004: 1295,- Euro (Waffen Schumacher) Neupreis in 2024: 5999,- Euro (MGB Strategic, VDB Händler) Das entspricht einer Verzinsung von 8% jedes Jahr über 20 Jahre. Wobei die Anfangsjahre da noch nicht so spannend waren, da Deutschland unter dem Bann einer Männerfreundschaft stand und mit Tigr geflutet wurde. Wer jetzt eine Edelmolot von Luxguns kauft, investiert in ein superknappes Produkt, da sind sicher weit mehr als 8% drin. Bei 8% Wertsteigerung würden aus jetzt 2550 Euro in 2044 11.885 Euro. Bei 20% Wertsteigerung dank fehlender Männerfreundschaft wären es in 2044 schon fast 100.000 Euro! Da kann man schon fast von Rentenvorsorge reden, denn die Immobilienblase platzt gerade, aber eine Tigr-- und Molotblase sehe ich nicht!