-
Gesamte Inhalte
7.794 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Alle Inhalte von Tyr13
-
Aufbewahrung von Munition - VG Sigmaringen Urteil vom 24.1.2019, 10 K 335/18
Tyr13 antwortete auf howagga's Thema in Waffenrecht
Wie jetzt ? Du suchst Logik im WaffG ? Vermutlich nicht, sondern wahrscheinlich sogar noch weitergehend: Du suchst SINN in den Regelungen. Im Zusammenhang mit einem Repressaliengesetz ist das wenig förderlich. -
Endlich. Das war mir schon lange ein Dorn im Auge, daß die Legalwaffenbesitzer wie ein Mann hinter ihrer Regierung standen. Hatte so etwas von Stockholm-Syndrom. Geknechtet, verfolgt, gegängelt und trotzdem beseelt lächelnd, weil man die Aufmerksamkeit seiner Herrin für sich so wohltuend empfunden hat. Die Wirkungsmechanismen sind ja nachvollziehbar. Man ist erstmal ein braver Mensch, achtet seine Mitmenschen entlang soetwas wie dem kategorischen Imperativ oder christlicher Moral und erhält mit seiner WBK auch irgendwo den nach Tinte müffelnden Ritterschlag des Amtmanns. Und weil man Brief und Siegel dafür hat, daß man ein braver Mensch und folgsamer Bürger ist, quasi ein Musterschüler, da will man eben auch gelobt, gehätschelt und vielleicht auch getätschelt werden. Das trifft das zarte Herz des LWB ganz tief im empfindlichen Innersten, wenn dann plötzlich klar wird, daß man nur ein Bauernopfer für die feindliche Medienlandschaft ist. Die deprimierende Erkenntnis lautet eben, daß brave Bürger eigentlich ihren eigenen Untergang fördern, weil sie die Regierung viel zu lange stützen, in (etwas peinlicher) Sehnsucht nach Anerkennung, Aufmerksamkeit und (darf ich's wagen ?) Erwiderung der zarten Liebesgefühle des LWB in Richtung seines Staates. Frech muss man sein, dreckig fordernd, der Staat soll abgezockt werden, Politiker soll man wählen wie Huren, wer am meisten Leistung für sein Geld bringt, der kommt wieder dran. Und wenn die Alten verbraucht sind, dann nehm' ich eben eine Neue, schlimmer geht immer aber besser geht's nur, wenn's anders wird. Schmiert Euch einen Wohlwollenden Staat in die Haare. Ich will meine Kanonen haben, Schießen ist Geil und macht Spaß. Mit meinen Kanonen passiert gar nix, das wissen wir alle, es sind die Waffen in den Fäusten der Staatsschergen und deren Guerillagegnern, die Unheil über die Gesellschaft meiner Mitmenschen bringen. Und nur um solchem Gesocks freie Bahn zu machen, soll ich Tropf von Hobby-Schütze nun geteert, gefedert und gerupft werden ? Kühlt Euer Mütchen an jemand anderem, pisst mir nicht den Rücken runter und erzählt mir dabei, es würde etwas regnen. Die Arroganz der Handelnden in Politik und Medienlandschaft habe ich satt, es reicht jetzt endgültig. Wie mir geht's auch den YouTubern und deren Anhängerschaft, wir erleben plastisch, wie "die ELITEN" keine Ahnung haben, tun was sie wollen, und das Volk beschimpfen. Na gut, sie scheinen aus der Geschichte der französischen Revolution nicht gelernt zu haben. Dieselgate, Energiewende, Unregulierte Einwanderung, die Liste wird einfach lang und länger. Ganz alte Probleme wie Infrastruktur-Investitionsstau, Renten-Finanzierung und viel zu komplexes Steuerproblem mit tausenden Schlupflöchern, sind immer noch nicht erledigt, höchstens plattgesessen und mit den neuen Problemen überschüttet.
-
Nein, aber das Mitführen dieser Gegenstände bei öffentlichen Veranstaltungen steht unter Strafe.
-
Aufbewahrung von Munition - VG Sigmaringen Urteil vom 24.1.2019, 10 K 335/18
Tyr13 antwortete auf howagga's Thema in Waffenrecht
<Sigh> @Anna.Lena's Posting hat es doch gut zusammengefasst: Waffe und Mun gemeinsam. Sicher wird der Strick relativ weit hergeholt, und die Härte des Urteils erklärt sich auch daraus, daß der Typ sich uneinsichtig zeigt und herumpoltert. Unter Anderem genau darauf zielt die Urteilsfindung und die Annahme der Unzuverlässigkeit ab. Wenn man jemals in die missliche Lage gerät, einen waffenrechtlichen Verstoß begangen zu haben und ertappt worden ist, so liegt die beste Lösung darin, möglichst wenig zu bestreiten, Reue zu zeigen und am besten: zu demonstrieren, daß man dem Mangel Abhilfe schafft. Nach der Schilderung im Text, hatte er irgendjemanden bedroht. Daraufhin hat seine Behörde die Sicherstellung seiner Waffen angeordnet. Die Sicherstellung von KW und Mun erfolgte im Tresor seines Geschäfts. Daraus konstruiert man seine Unzuverlässigkeit. Die bestätigt er, indem er keinen Fehler einräumt sondern behauptet, die gemeinsame Aufbewahrung wäre kurzfristig OK. (Weil er hat die Waffen nur kurz weggeschlossen, um zur Polizei zu fahren.) Hier wäre besser gewesen, er hätte das sofort eingesehen und seiner Behörde erklärt, daß er in seinen Geschäftsräumen jetzt einen neuen Waffentresor installiert, falls er nochmal kurzfristig die Waffen und Mun deponieren muss. Das ist aber Spekulatius. So wie das gelaufen ist, hat er halt die Torte im Auge. -
Ich meine der grosse Massad Ayoob hat mal berichte, wie es ihm ergangen ist bei "seiner" ND. Waffe entladen, also Mag raus, schlitten zurück, Patrone fangen, Waffe ablegen. Dann wieder aus dem Haus, ein wenig in Eile, statt 1. Waffe schließen 2. abschlagen 3. Mag rein (für ungeladenes Führen) hat er 1. Mag rein, 2. Waffe geschlossen 3. abgeschlagen (BUMMM) in den Sandkasten, zählt aber trotzdem. Vor allem ist dann die nächste Patrone schon wieder in Position. Ich hatte mich mit der Anzahl Patronen verzählt. Ich meine beim Münchener Schießunfall hat der Trainer zum langsameren Abkühlen eine Patrone statt einer abgeschossenen Hülse in den Lauf gestopft. Die Fehler sind im Nachinein doof und ziemlich einfach erkennbar. Es sind aber einfach Fehler.
-
Dann gibt es Vergeltungs-Hinrichtungen der vormaligen Schützen, denn es ist klar, daß die dann eine Kollektivschuld an der Waffenbeschaffung der Terroristen tragen. Für jeden getöteten Unschuldigen werden 100 (Ex-)Schützen umgebracht. Da es der Politik bisher bei jedem Verbrechen mit Waffen stets nur eingefallen ist, die braven Bürger zu bestrafen, werde ich das jetzt einfach nicht grün einfärben. Wenn ein strenges, Strengstes und Allerstrengstes Waffenrecht nicht reichen, dann müssen es eben harte, drakonische oder ungeheuerlich unmenschliche Strafen richten. Ist doch die logische Weiterentwicklung des Regulierungsgedanken, oder ?
-
Brownells ist doof! Der Mecker- und Wunsch-Thread
Tyr13 antwortete auf BrownellsDeutschland's Thema in Allgemein
Der FlatEarth Coupun funkt nicht mit dem Picatinny- 2-Bein von MagPul. Hab's trotzdem gekauft. Bin sicher, wir finden da eine Lösung. -
Der große Klopper ist eigentlich schon implizit. "Legale" Sport-Halbautomaten sind Kat B. von den illegalen MördersturmgeschützVollautoHochgeschwindigkeitsgeschossMasssenvernichtungsAmokschützenwaffen der Kat A. unterscheidet sie nur noch das Magazin. Gedankenexperiment: Kontrolleur bringt ein 20er mit, steckt's rein und wenn's passt, nimmt er die Kanone direkt mit. Die Definitionen sind praktisch für die Entwaffnung vorbereitet. Und wenn die Gewehre weg sind, sind die Kurzwaffen dran, weil das die einzigen deliktrelevanten Waffen sind. Englische oder Neuseeländische Verhältnisse haben wir ganz schnell.
-
Beim BDS ist das nur auf Meisterschaften so. Letztlich taugt es aber nicht, die Verantwortung auf Andere abzuwälzen. Der Schütze ist für jeden seiner Schüsse verantwortlich, auch die faHRLÄSSIGEN. Sorry für die Betonung hier, aber ungewollt oder unbeabsichtigt ist verharmlosend. Negligent heißt das auf english und bedeutet: without due care -> ohne die gebotene Sorgfalt. Das trifft sämtliche "gelösten Schüsse". Im Lauf eines Schützenlebens machen Viele solche Fehler. Ich auch. Da hatte ich: a ) Glück. b ) die Waffe beim abziehen wenigstens in der richtigen Richtung. c ) Die Ohren haben geklingelt. Und seither denke ich immer dran: mal grade Nachgucken kostet mich gar nichts. Vor allem nicht im Vergleich zu den Kosten eines fahrlässigen Schuss'. Geladene Waffen machen mir keine Angst, btw. Ungeladene Waffen gibt es nicht.
-
Mechanik ist fehlbar. Metall bricht. Trenne Waffe und Munition (speziell Lauf/Kammer + Patrone) dann sind die Folgen nicht mehr so schlimm. Aber dann kann man nicht mehr so schnell schießen. Wenn eine verbastelte Knifte selbsttätig bei schiefem Ansehen schon auslöst ist das egal, wenn sie nicht geladen ist. Siehe Freie Pistole, beim senkrecht-Halten kann der Schuss schon kommen. Das ist auch nicht verbastelt, das soll so. Das Thema ist unter Wissenden schon lange durch, aber der lösende Schuss und die dämonisch beeinflussende Waffe verkauft auch heute noch Zeitungen.
-
AG ist schon genial, glücklicherweise nehmen sich die Leuts dort nicht ganz ernst. seht Euch ruhig mal in einer ruhigen Minute deren Werbevideos für Getränke-Hüllen oder deren ONE-Bag an. (Link) Ich habe die GameChanger und bin restlos zufrieden. Immer, wenn ich die an meine Büchse dranklette, denke ich "Eine Bag sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden...." Ist in jeder Position gut brauchbar, die Füllung tut genau was sie soll, mit den Griffen ist sie lose prima zu positionieren, mit den Bändern kann man sie halbwegs rutschsicher an der Waffe direkt befestigen und hat dann mit kurzem Wurf von Waffe mit Bag eine feste Schussposition. Sowas braucht man vermutlich nur bei den PRS-Wettbewerben, aber wenn ich sehe, was eine NEO-Rest aufruft, dann halte ich die GC für ein ausgezeichnetes Zubehörteil mit guter bis sehr guter Preis-Leistung. und die Squishy für Hinten sorgt dann für schnelles, genaues Schießen.
- 524 Antworten
-
- 1
-
-
Es gibt ja eine Reihenfolge von Boxen, die zur Abschaffung von gesellschaftlicher Ungerechtigkeit genutzt werden soll. (Amerikanisches Dönchen): 1. Soap 2. Ballot 3. Jury 4. Ammo Übersetzt: Aufregen, Öffentlichkeit herstellen, berechtigte Forderungen stellen Parteien wählen (und abwählen), die für (bzw. gegen) die Abschaffung der Misstände eintreten Gegen ungerechte Gesetze oder Praktiken muss man die Gerichte einschalten. Wenn nichts mehr hilft, kann man den Bürgerkrieg ausrufen. Wir haben schon lange uns aufgeregt und sind unter dem Druck der Gegenmeinung aus der Öffentlichkeit abgetreten. Logische, berechtigte Forderungen werden mit Totschlag-Argumenten weggewischt. Es ist an der Zeit, sein Wahlverhalten zu verändern und zwar öffentlich. Bereits jetzt muss man gerichtlich gegen die Folgen vorgehen. Ich werde definitiv auf Entschädigung klagen. Der Verbot der Magazinkörper ist ein enteignungsgleicher Eingriff. Ich persönlich denke, daß selbst die Totalentwaffnung kein Bürgerkriegsgrund wäre. Schießen ist nett, aber als Hobby nicht unersätzlich. Die Totalentwaffnung ist aber ein unangenehmer Vorbote für die Einschränkung von Bürgerrechten. Wenn eine Diktatur errichtet werden soll, werden es auch nicht die KK-Schützen der Vereine verhindern. Wir sind im Moment zwischen Stufe 2 und 3. Schlimm genug.
-
1. Nach geltendem Recht nicht. 2. Nach dem verschwurbelten Entwurf: Es weiß keiner. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine neue Klasse von Rechtsdefinitionen geschaffen wird, extra für die Schonung der Bürger. Es ist korrekt, wie Du zitierst. In der Umsetzung wäre es höchst widersinnig, zuerst seitenweise hinzugehen und verbotene Gegenstände zu definieren, mit denen dann straffrei umgegangen werden kann. Muss doch nur einer aufstehen und sagen: Wenn wir die großen Magazine schon zu verbotenen Gegenständen erklären (Weil die Terroristen sich ja ausschließlich aus dem Bestand von Sportschützen versorgen), dann sollen sie auch verboten sein, wie die Schießkugelschreiber, Stockdegen und Würgehölzer. 3. Die Einstufung nach Kat A für Halbautowaffen mit normalen Magazinen ist der viel bessere Ansatz zum Totalverbot von HA-Waffen. Die Waffen sind jetzt schon auf der Abschussliste. Denn jede Waffe mit einem solchen eingeführten Magazin ist Kat A. Bei der Nachschau geht einer der Kontrolleure her und steckt so ein verbotenes Magazin rein, dann kann er's mitnehmen und Du hast die Strafe... Es wird eine ungeheuerliche Rechtsunsicherheit geschaffen.
-
Laut Referenten-Entwurf: - Besitz eines verbotenen Gegenstandes nach WaffG. Die Strafvorschrift dazu ist nachzulesen in § 51 Im Referenten-Entwurf wird in der Begründung salbungsvoll davon geschwafelt, das bei Abwesenheit einer "passenden" Waffe nur milde zu ahnden.
-
In Europa droht im Moment offenbar ein Erdrutsch nach rechts. Ich freu mich drauf.
-
Na, die preiswerte Anfrage hier im Forum hat ihm einiges an Material eingebracht. Unsere "allergische Reaktion" hat vielleicht Wirkung auf der persönlichen Ebene.
-
Die Behörden prüfen schon ziemlich intensiv, ob jemand Geeignet, Zuverlässig, Sachkundig ist und auch ein Bedürfnis hat. Erstaunlich ist für den Unwissenden ja, daß es tatsächlich möglich ist, daß ganz normale Bürger wirkliche, echte Waffen benutzen. Natürlich wissen die Meisten hier durch ihren eigenen Werdegang, wieviele Hürden es zu überwinden gilt, wie kompliziert das Waffenrecht ist, und was es an Aufwand an Zeit (und Geld) kostet, eine waffenrechtliche Erlaubnis (Für "echte Waffen") zu erhalten. Da sind die Voraussetzungen für den KWS doch eher überschaubar. Ein Sachkunde-Kurs ist nicht zu absolvieren, ein Bedürfnis muss man nicht nachweisen, es bleibt nur die Prüfung auf Eignung und Zuverlässigkeit. Die Knallpistolen sind ja auch vom Potential nicht mit wirklichen Schusswaffen zu vergleichen. Die Regeln zum "Führen" gelten aber eben auch für KWS-Inhaber: - nicht bei öffentlichen Veranstaltungen. - Schießen auf dem eigenen Grundstück ist OK, kann aber Ruhestörung sein. - Auf Menschen zielt man nicht, außer in höchster Not, auch mit Knallpistolen wird nicht herumgefuchtelt. - Schießen darf man nur in Notwehr (s.O.) Wenn man also hört, daß jemand "vor der Disco" mit einer SSW geschossen hat, dann kann man sicher sein, daß es gesetzwidrig war, die SSW dort dabeizuhaben. Aber die Notwehr entschuldigt eben auch das. Das Streitobjekt ist ja auch nicht der Schein, sondern die Waffe. Es ging auch nicht um den Hambacher Forst, sondern um Braunkohle-Förderung. Nennt ruhig mal Ross und Reiter. Denkt mal über den folgenden Spruch nach: - "Haben Sie so viel Angst, daß Sie eine Waffe brauchen?" - " Nein, wenn ich eine Waffe habe, dann habe ich keine Angst mehr" Angstfrei zu leben, ist doch ein Gewinn an Lebensqualität, oder ? Dazu muss man aber sagen, daß SSW eher eine "Scheinsicherheit" sind. Aber sie sind das Äußerste, was der Staat erlaubt. Seit dem §42a ist das "Dabeihaben" von "Waffen" zum eigenen Schutz verboten, AUSSER eben den SSW und Pfefferspray. Das Pfefferspray ist oft wirksamer als ein Schuss aus der SSW. Der Normalo-Bürger muss schon recht weit getrieben werden, bis er überhaupt an Bewaffnung denkt. Dazu trägt Berichterstattung sicher bei. Und dieser Spieß-Bürger hat viel zu verlieren, wird sich an die Regeln halten und mehr oder weniger unauffällig seine Knallpistole durch die Weltgeschichte tragen. Anders als in der Fiktion verändern Waffen auch nicht ihren Besitzer, sie sind keine Zauberringe... Ich denke, die meisten Knallpistolen werden von alten weißen Männern gekauft, die sagen dann zum Verkäufer: "Meine Frau fühlt sich auf dem Nach-Hause-Weg unsicher. Ich möchte Ihr etwas kaufen, um ihr zu helfen. Ist zumindest besser als nichts"
-
Das Erkannt-Werden ist wirklich nicht das Problem. Die verfälschen auch Deinen Namen, ohne daß Du das forderst. Es ist das Kürzen und reduzieren auf die gefällige Erzählung. Wir hatten aber tatsächlich mal bei uns Besuch, und das war OK im Ergebnis. Nicht euphorisch Pro-Gun aber wenigstens nicht sinnentstellend.
-
Erster Hauptsatz der gesellschaftlichen Thermodynamik: Die Verwirrung der Gesellschaft nimmt zu. Durch (harte) Arbeit kann man die Verwirrung in einem kleinen Teil der Gesellschaft verringern. Dadurch nimmt aber die Gesamtverwirrung wieder zu. Ich weiß jetzt wieder nicht, ob ich für die Produktionsfirma bereits meine Demokratieabgabe geleistet habe. Oder ob's ein sparsamer Privatsender ist, der so gut vorbereitete Leut's losschickt. Da ist so viel Projektion im Spiel, das ist echt schwierig. Wenn ich inzwischen "Cobra 11" oder sonstige Krimis gucke, rege ich mich ständig über unsichere Waffenhandhabung auf, staune, was die Gangster für moderne Kriegswaffen mit sich herumschleppen und wie Polizeipistolen die Wirkung einer Panzerkanone entfalten. Ich würde den Konsumenten von solchem Zeug je gerne mal helfen, aber die Fiktion scheint einfach viel schöner und bunter zu sein. Hier trotzdem der Hinweis: "Das ist nicht Echt, das ist Fernsehen." Die graue Wirklichkeit ist vermutlich viel zu schlecht zu verkaufen, deshalb braucht man eine Mann beißt Hund-Geschichte.
-
Habt Ihr Euch ÜBERHAUPT mit der Realität beschäftigt, die es da draußen gibt ? Ich bin nahezu fassungslos. Soll denn eine Behörde plötzlich nur noch für eine vor-selektierte Klientel arbeiten ? Braucht man ein Antragsformular für die Beantragung einer Erlaubnis? Das ist ja nahezu kafkaesk. Tief Ein- und Ausatmen.... Ich sage jetzt nur mal meine Meinung: Beantragen soll sicher jeder dürfen. Erteilen soll die Behörde nach dem Ergebnis der Prüfung. Beim KWS wird wie bei jeder waffenrechtlichen Erlaubnis geprüft, ob der Antragsteller bestimmte Kriterien erfüllt. Ganz zentral ist dabei die Zuverlässigkeit. Die Waffenbehörde (Polizei oder Landrat oder BKA bei euch in Berlin, afaik) überprüft, ob gegen den Antragsteller etwas vorliegt. Dazu werden - das staatsanwaltliche Zentralregister abgefragt (Unbeschränkte Auskunft) - die örtliche Polizeibehörde befragt (für Verhalten/Taten, die z.B. für Platzverweise sorgen, aber nicht gerichtlich verhandelt werden) Diese Aufzählung ist auch nicht abschließend. Wenn dann keine Tatsachen vorliegen, die gegen eine Zuverlässigkeit sprechen, ist dann der Antrag zu genehmigen und der KWS auszustellen. Kriminelle Gewalttäter kriegen keinen Schein. Ich will aber respektieren, daß Ihr einen "echten" KWS-Besitzer vorführen wollt. Andere produktionsfirmen hätten wahrscheinlich direkt einen Schauspieler organisiert, der die gewünschten Inhalte transportiert.
-
Es ist ganz einfach. Wenn zwei Dinge zusammenkommen: 1. Man will eine (Schreckschuss)-Waffe tragen, weil diese Knallpistolen das Einzige sind, was uns Bürgern der Staat zugesteht, zu unserem Schutz. (Polizisten sind zu schwer für die Hosentasche) 2. Man will sich an die Gesetze halten und nicht die ohnehin kaputtgesparte Polizei mit Verstößen gegen das WaffG beschäftigen. dann beantragt man den KWS. Ich bin daher mal gespannt, wann Ihr nach Führerschein Fahrerlaubnis-Inhabern sucht, die über ihre Beweggründe für das Ablegen der Prüfung berichten sollen. Die sind übrigens für Leib und Leben Ihrer Mitmenschen deutlich gefährlicher. Und imnsho sind diejenigen, die KEINE KWS haben und trotzdem herumflacken das größere Problem. Wie auch diejenigen, die fahren ohne Fahrerlaubnis. Sorry für die steife Brise hier im Thread. Aber das kann man vielleicht auch verwenden, wenn man objektiv berichten will. Ich bin entrüstet über das Ansinnen. Ich vermute, hier soll wieder eine vorgefasste Meinung über "Waffen-Narren" bestätigt werden. Ich stehe dafür nicht zur Verfügung.
-
Ach, im Endeffekt find' ich solche Latrinenparolen mindestens neutral. Klar, sie verbreiten zwar Panik, Angst und völlig falsche Informationen, aber es zwingt die Leute mal wieder seit langer Zeit, selbst nach Informationen zu suchen und sich zu engagieren. Außer natürlich sowas: "Ich weiß aus sicherer Quelle, daß das Alles nicht so schlimm kommen wird..."
-
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Tyr13 antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Liebelein, GROSS schreibt man wenn man "schreit" beim Schreiben. VERDAMMTE KAXXE NOCHEINMAL ! (so als Beispiel) Ist ja toll, wenn etwas im Sinne von LWB (Abkürzung, zur Verwirrung) erreicht wurde. Hättest Du vielleicht ein Link oder eine Zusammenfassung ? Dann hätte es wenigstens einen Nutzen gehabt, außer dem Verteilen von wüsten Beschimpfungen. -
Dieser Thread ist mal wieder typisch für "Was macht WO mit mir....?"
-
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Tyr13 antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ja klar. Steuer-Vermeidung durch ein Steuerspar-Modell ist nichts anderes, nennt sich "Gestaltung". Genauso die (Rück-)erstattung von Steuer an die Stichtag-Halter von Wertpapieren (CUM-EX), die diese Steuer nie bezahlt haben. Es ist legal, erlaubt und nicht strafbar. Macht der Staat ja auch so, ein Auftrags-Killer wäre mit seinen Einkünften steuerpflichtig, ebenso Prostituierte, obwohl die Verträge sitten- bzw. rechtswidrig sind. Wenn das nicht gewünscht ist, dann sollten die Gesetze geändert werden. Kennen wir eben auch schon im WaffG, man erinnere sich an die Lex Beitler. Wer solche Lücken ausnutzt, gibt dem Gesetzgeber natürlich auch Hinweise, wo eine Lücke besteht. Und er trägt das Risiko, bei einer Schließung der Lücke einen Verlust zu erleiden, so passiert bei den Steueranreizen in Berliner Bauherrenmodellen.