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ChrissVector

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  1. Nein, weil sie die maximale Lauflänge für die Production Division von 5" überschreitet. Die gilt für alle Waffen die in die Liste aufgenommen werden (wollen).
  2. Die Standaufsicht braucht keine WBK. Das wäre im Schießbetrieb mit erlaubnisfreien Waffen auch relativ hinderlich...
  3. Darf auch jeder der nachgewiesen sachkundig ist UND vom Betreiber als Aufsicht für den jeweiligen Stand benannt ist. Mitglied in einem Landesverband des DSB? Dort werden eigentlich regelmäßig entsprechende Online-Kurse angeboten. Komt auf den Anbeiter an, aber ehrlicher Weise ist das "erforderliche Wissen" in diesen Kursen wenn man bereits eine Waffensachkunde hat marginal. Die Kurse richten sich viel eher an Aufsichten für das Schießen mit erlaubnisfreien Waffen, die eben in aller Regel KEINE Waffensachkunde haben.
  4. Nein. Bei den Präzisionsserien die mehr als 5 Schuss umfassen (die ganzen 25m-Disziplinen 10XX) dürfen entsprechend so viele Schuss geladen werden wie die Serie vorsieht. Ist auch im Sporthandbuch explizit "erlaubt". Bei den 31XX, also 50/100m LW gibt es ebenso keine Vorgabe maximal 5 Schuss zu laden, die Serien bestehen jeweils aus 10 Schuss. Eine Limitation auf fünf Patronen gibt es regelmäßig nur in den Mehrdistanzdisziplinen, dort werden aber auch pro Distanz nur fünf Schuss abgegeben. Ebenso bei Speed.
  5. Waffenleuchte... Die Zahl der Soldaten mit LLM an der Kurzwaffe dürfte nicht mal vierstellig sein... Und soweit ich weiß werden diese auch absehbar nicht querschnittlich beschafft werden. Ohne Licht ist Optik tatsächlich "einfacher", aber auf die Entfernungen die die Kurzwaffe in Dunkeln effektiv eingesetzt werden kann ist es quasi egal. Außer man beschafft tatsächlich nachtsichttaugliche Optiken...
  6. Den SB direkt oder die Dienststelle auf der Suche nach dem zuständigen Vorgesetzten?
  7. Das ist keine Erklärung. Der Aufwand für den Voreintrag und die Gelbe, wenn keine vorhanden ist ist allerdings gleich. Mal angerufen und nachgefragt?
  8. Was dann natürlich direkt den Standverweis durch dich nach sich gezogen hat hoffe ich...
  9. Warum wollt ihr dann einen Voreintrag? Da es ja gerade keine Vereins-WBK ist (die gibts regelmäßig meiner Kenntnis nach nur als Grüne), sondern eine persönliche braucht er einfach nur ne gelbe...
  10. Kreisverwaltungsbehörden haben fast immer irgendeine Art Organigramm online. Da solltest du den jeweiligen Abteilungs-/Fachbereichs-/Geschäftsbereichtsleiter herausfinden können.
  11. Ich bin gespannt wie das mit der Kombination in der Praxis laufen wird. Frankonia hat Büchse und SD als getrennte Artikel drin, was waffenrechtlich und als Verkäufer wahrscheinlich gar nicht verkehrt ist.
  12. Nein. Sie verfolgt nur andere Ziele mit im Zweifel anderen Mitteln als dynamisches sportliches Schießen. Auch wenn es Überschneidungen bei den Grundlagen gibt. Aber diese Haltung erklärt viele der Fehlannahmen. In Wettbewerben setzen sich regelmäßig Einzelpersonen durch, nicht Systeme. Manche Systeme eigenen sich für manche Wettkämpfe besser als andere. Miltärisches Schießen verfolgt schon von Grund auf keinen kompetitiven Vergleich... Dein gesamter Sermon lässt sich einfach zusammenfassen: du bist überzeugter Sportschütze und denkst damit wärst du die Krone der Schöpfung wenn es um die Bedienung von Schusswaffen geht. Dabei blendest du Unterschiede in Anforderungen und Zielen zu anderen Einsatzbereichen für Schusswaffen, wahrscheinlich aus einer Mischung aus grundsätzlicher Arroganz und maßloser Selbstüberschätzung, einfach konsequent aus.
  13. Weil das deine ganze Argumentation zerstören würde? Könnte es vielleicht sein, dass die Leute besser wissen was sie wollen oder brauchen als du oder andere SPORTSCHÜTZEN... Nein, unmöglich, es muss die "dumme deutsche Beschaffung" oder der "dumme deutsche Elitesoldat" sein, der nicht weiß was das beste für ihn ist...
  14. Was war an dem Satz jetzt so schwer verständlich? Du glaubst wirklich diese Anforderungen für Beschaffung explizit für Spezialkräfte kam einfach von irgendeinem Verwaltungsbeamten? Dann hast du noch weniger Ahnung von Beschaffung als bisher erkennbar...
  15. Selbst wenn reden wir da von der Differenz zwischen Glock, Arex und CZ, nicht von der zu HK und wer auch immer tatsächlich noch in der ersten Runde dabei war (Walther war es nicht; SIG vielleicht)
  16. Weder lässt sich hier eine "offensichtliche Fehlentscheidung" konstatieren, noch handelt es sich um ein "minderwertiges Produkt". Selbst deine "Quelle" sagt nichts dergleichen. Ich gebe dir mal eine einfache Nachdenkaufgabe: Stelle dir vor du schreibst für deine Spezialkräfte eine Kurzwaffe aus, die direkt vom Hersteller mit einer Rotpunktoptik versehen sein soll. Dafür siehst du dir die Anforderungen für eine solche Optik an und kommst am Ende zum Schluss, dass für diese vier grundlegende Kriterien erfüllt sein sollen: 1. geschlossene Optik, um einen Ausfall dieser durch nicht einfach zu beseitigende Verschmutzung des Emitters zu verhindern. 2. Direktmontage auf dem Verschluss der Kurzwaffe, aus Gründen der Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit 3. "Co-Witness" der offenen Visierung mit dem Rotpunkt, für den Fall, dass die Optik ausfällt 4. Keine (End-)Fertigung in einem Staat mit nennen wir es "nicht garantiert freundlichen Absichten", beispielsweise anhand einer ohnehin schon bestehenden Liste solcher Staaten. Keine dieser Anforderungen ist irgendwie abwegig, auch wenn man natürlich Bücher damit füllen könnte ob nicht die eine oder andere davon unsinnig ist. Welche Optionen bietet der Markt unter diesen Anforderungen, und für welche davon wird sich ein Hersteller im Rahmen eines Gebots für diesen Auftrag wohl entscheiden?
  17. Meine erste Reaktion auf das Gesamtbild war auch "WA2000 at home" Insgesamt eine auf den ersten Blick recht merkwürdige Mischung an Funktionen, proprietäre Adapterschiene für Optiken, proprietärer QD für Schalldämpfer, zumindest bisher keine Kaliberauswahl...
  18. Vor allem merkt man wer denkt nur weil er in eigener Wahrnehmung viel schießt hätte er plötzlich Ahnung von Hintergründen für militärische Beschaffungsentscheidungen, oder das nötige Wissen diese fundiert zu kritisieren. Weder das ELCAN noch das ACRO sind der Weisheit letzter Schluss was die jeweilige Aufgabe angeht, aber es gab im Zeitpunkt der Entscheidung jeweils gute Gründe für diese. Dass sich gerade beim ELCAN im Nachhinein hinausstellt dass manche Kritik zutreffend war ändert daran nichts. Dabei dann auf klare Eigenmeinungen von, wenn auch erfolgreichen, reinen Sportschützen zu verweisen die recht offensichtlich die Hintergründe solcher Beschaffungsentscheidungen ebensowenig verstehen ist nicht gerade geeignet den jeweiligen Standpunkt zu untermauern.
  19. Wenn ein Wille da wäre... Dann hätte man aber auch die SAZV als Umsetzung der EU-AZR nicht so geschrieben wie sie ist. Das Problem hat man weitgehend einfach dadurch geschaffen, dass man die verfügbare Ausbildungszeit in der AGA, SGA und jetzt BA durch Arbeitszeitvorgaben erheblich beschnitten hat.
  20. Mir wäre es lieber wenn wir das dennoch begrenzte Verteidigungsbudget am wirtschaftlichsten mit Bick auf die Notwendigkeiten der Beschaffung einsetzen statt weiter damit Subvention durch die Hintertür zu betreiben. Was nicht heißt, dass nicht bestimmte kritische Ausrüstungsteile oder Dienstleistungen vorrangig aus Deutschland bezogen werden solten, aber eine simple Kurzwaffe ist eben kein solches.
  21. @Jim Osterberg Ist es so schwer zu akzeptieren, dass ein Nachbarland mit einer langen Geschichte der Herstellung hochwertiger Schusswaffen tatsächlich einfach das wirtschaftlich beste Angebot für eine einfache Kurzwaffe im Rahmen einer auf den Preis fokussierten Ausschreibung abgegeben haben könnte?
  22. Ich habe noch kein Schießen erlebt bei dem diese Regeln nicht vor Abgabe des ersten Schusses in der einen oder anderen Weise wiederholt wurden. Und im Rahmen entsprechender Ausbildungen werden auch entsprechende Verstöße regelmäßig thematisiert. Ab einem gewissen Punkt muss man aber gerade in der "normalen" Truppe auch einfach anerkennen, dass die Ausbildungszeit für die Waffenausbildung nicht gerade üppig ist, weil der Umgang mit der Waffe nicht die primäre Tätigkeit ist. Verbringt man diese dann jedes mal damit von vorne mit Intensivierung der grundlegenden Sicherheitsregeln zu verbringen gibt es keinen Ausbildungsfortschritt. Ja, diese Regeln müssen verinnerlicht werden, und zwar nicht nur vom Wortlaut her, aber für 80% der Soldaten wird das mit den derzeitigen Ressorucen nur eingeschränkt funktionieren.
  23. Naja, da sind und waren es mittlerweile "nachweislich" Defizite bei der Konstruktion bzw. der Qualität der produzierten Waffen. Und letztlich kann man natürlich die Frage aufwerfen ob man bei der Beschaffung nicht auf die Verhinderung bestimmter Fehlbedienungen durch technische Lösung einbeziehen sollte.
  24. Wer redet denn von Stress? Viel gefährlicher dürfte Müdigkeit bzw. Erschöpfung sein. Nach ner Übung mit Gefechtsschießen, ne Woche oder länger nicht ordentlich geschlafen, irgendwann nachts zurück in der Unterkunft, und dann heißt es erst alles an Material abladen, und dann Waffenreinigen...
  25. Es ist auch einer, aber eben einer mit dem man "rechnen muss", und der sich technisch entschärfen ließe. Möglicherweise hat man aber künftig auch mehr Zeit sich darauf zu fokussieren weil man den Soldaten nicht mehr den Umgang mit zwei sehr unterschiedlichen Abzugscharakteristika und die Bedienung einer externen Sicherung beibringen muss.
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