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IGNORED

Petition Bundestag "Zulassung von Schalldämpfern für Sportschützen"


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Geschrieben

Und auch jaglich brauche ich keinen, macht die Waffe nur unnötig länger und unhandlich! Denn Schuß den ich abgebe, kann ich auch verantworten und muss mich nicht verstecken!😁

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Schwarzwälder:

... SD sind also nur *eine* Möglichkeit von vielen, die Lärmemissionen in den Griff zu bekommen ... .

 

Richtig! Aber gerade Schalldämpfer für Randfeuerkaliber (.22 LfB etc.) dürfen auch Jäger nicht ohne (Einzelfall-Erlaubnis) erwerben und schießen. Selbigstes gilt für Kurzwaffen.

 

Weshalb Schalldämpfer dem Schießsport entgegen stehen, hatte ich schon erklärt.

 

vor 8 Stunden schrieb Schwarzwälder:

@JFryNatürlich müssten (und werden sich) die Sportordnungen dann auch an Schalldämpferwaffen anpassen. Dann gibt es halt Disziplinen mit wenigen Schuss ggf. in Kombination mit einer schnellen 5er Serie ganz zum Schluss separat und nur für Schalldämpferwaffen. Dann hast Du das Hitzeproblem weitgehend im Griff. Ich bin sicher, BDS und Co. bekommen das hin. 

 

Das halte ich für sehr unrealistisch. Denn einer derartige Sportordnung müsste zunächst einmal genehmigt werden.

 

Beschreibe doch einmal, wie du dir eine Disziplin mit Schalldämpfern vorstellen könntes?

 

 

vor 8 Stunden schrieb Schwarzwälder:

 

Man sollte auch mal an die gebeutelte Waffenbranche denken. Eine Zulassung von Schalldämpfern für den Schützensport bringt einen enormen Umsatz in die Branche: neue Dämpfer, Austauschdämpfer, neue Waffen speziell für Dämpfer, Büma-Arbeiten (Gewinde schneiden, Gassysteme anpassen oder regulierbar machen usw.), das wird ein Fest für die Branche!

 

IIm Vergleich mit dem Umsatz für Verteidigung und Polizei ist Umsatz mit Jagd- und Sportwaffen nicht sonderlich groß.

 

vor 8 Stunden schrieb Schwarzwälder:

 

Zudem hat das BKA sich ja ziemlich eindeutig festgelegt, dass man Schalldämpfer jedenfalls für GK-Langwaffen für nicht deliktrelevant hält. Dann sollte es in einer freiheitlich(!)-demokratischen Grundordnung eigentlich keine Verbotsgrundlage für solche Schalldämpfer mehr geben, zumal im Einzelfall auch Sportschützen gesundheitlich vom Einsatz der SD profitieren können, es also vernünftige Gründe für deren Besitz gibt.

 

Klar, aber wie du richtig erkannt hat nur bezüglich GK und nicht hinsichtlich KK.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Es knallt und stinkt weil‘s Freude bringt ! 🤣

 

…und ja, ich denke ernsthaft, dass der Ton ein gutes Stück des besonderen Erlebnisses

und seine Echtheit beim Schiessen elementar ist.
Wenn wir versuchen den wegzumachen ebnen wir den Weg für die Antiwaffenfraktion die der Meinung ist, dass Lichtpunkt ausreichend ist.

 

Ich fürchte, dass eine Rücknahme des Verbots sich nachhaltig nicht zum Vorteil für uns Sportschützen auswirkt.

Bearbeitet von MB69
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb DVC1961:

 

Richtig! Aber gerade Schalldämpfer für Randfeuerkaliber (.22 LfB etc.) dürfen auch Jäger nicht ohne (Einzelfall-Erlaubnis) erwerben und schießen. Selbigstes gilt für Kurzwaffen.

Mir geht es um SD für GK-Langwaffen für Sportschützen. Über KK-SD brauchen wir nicht zu reden, da sehe ich das gesundheitliche Problem eher nicht.

 

 

vor 12 Stunden schrieb DVC1961:

Das halte ich für sehr unrealistisch. Denn einer derartige Sportordnung müsste zunächst einmal genehmigt werden.

Beschreibe doch einmal, wie du dir eine Disziplin mit Schalldämpfern vorstellen könntes?

Warum soll eine Sportordnung mit Disziplinen für SD-Waffen nicht genehmigt werden, wenn (!) SD für Sportschützen per Gesetz wieder zugelassen sind? 

Disziplinen finden sich schnell, eingeteilt in Hüsenlänge < 47mm und > 47mm (analog BDS) und z.B. 10-12 Schuss Präzi in 15 min, gefolgt von einer Schlussserie 3-5 Schuss in 30 Sekunden.

Es müssen ja nicht immer enorm hohe Schusszahlen verankert werden, beim BDMP haben die erfolgreichsten Disziplinen auch nur 15 Schuss Wertung (DP1, DP2 etc.).

 

vor 12 Stunden schrieb DVC1961:

IIm Vergleich mit dem Umsatz für Verteidigung und Polizei ist Umsatz mit Jagd- und Sportwaffen nicht sonderlich groß.

Ich weiß nicht, warum man die wirtschaftliche Bedeutung von Zivilwaffen in D/dem Sportschützen- und Jägermarkt immer so runterreden muss. Fällt mir bei WO regelmäßig auf.

 

Fakten von ChatGPT:

Zitat

Gesamtumsatz der Waffenindustrie (Zivil): Laut einer Studie des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) aus dem Jahr 2025 erwirtschaften 218 Waffenunternehmen ca. 3,27 Milliarden Euro.

Sportwaffenmarkt: Der Markt für Sportwaffen in Deutschland wurde 2025 auf etwa 2,11 Milliarden USD (ca. 1,9-2 Mrd. €) geschätzt.

  • Europäischer Kontext: Die jährlichen Gesamtausgaben von Jägern und Sportschützen in Europa – ohne den Kauf von Waffen und Munition – belaufen sich auf knapp 96,3 Milliarden Euro.
  • Wachstum: Der Sportwaffenmarkt verzeichnet ein stetiges Wachstum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von über 5 % bis 6 %.

Natürlich sind die Umsätze von Rheinmetall, Diehl, ThyssenKrupp und Co andere. Aber deren Umsätze sind sicher nicht vom Waffengesetz abhängig und über das reden wir hier ja.

Wenn 1/2 Mio. Deutscher Sportschützen jedes Jahr pro Mann 4000 EUR für Sportwaffen ausgibt, dann wäre es doch ein schönes Umsatzplus, wenn dann nochmal 1000 EUR für Schalldämpfertechnik dazukommen. Bringt der Branche in D potentiell ein Umsatzplus von einer halben Milliarde EUR jedes Jahr...

Geschrieben

 

Am 7.2.2026 um 21:47 schrieb Schwarzwälder:
Am 7.2.2026 um 09:11 schrieb DVC1961:

Das halte ich für sehr unrealistisch. Denn einer derartige Sportordnung müsste zunächst einmal genehmigt werden.

Beschreibe doch einmal, wie du dir eine Disziplin mit Schalldämpfern vorstellen könntes?

Warum soll eine Sportordnung mit Disziplinen für SD-Waffen nicht genehmigt werden, wenn (!) SD für Sportschützen per Gesetz wieder zugelassen sind? 

Disziplinen finden sich schnell, eingeteilt in Hüsenlänge < 47mm und > 47mm (analog BDS) und z.B. 10-12 Schuss Präzi in 15 min, gefolgt von einer Schlussserie 3-5 Schuss in 30 Sekunden.

Es müssen ja nicht immer enorm hohe Schusszahlen verankert werden, beim BDMP haben die erfolgreichsten Disziplinen auch nur 15 Schuss Wertung (DP1, DP2 etc.).

Natürlich kann man irgendwie eine Sportordnung stricken, die mit Schalldämpfern umgeht...
Wobei je nach Modell 15 Schuss schon GANZ SCHÖN Hitze in dem Ding UND DER Waffe selbst bedeuten können.
Denn ein Schalldämpfer heizt nicht nur sich selbst auf, sondern hält auch mehr Hitze in der Waffe.
Bei mir auf der .308 Jagdbüchse mit Aludämpfer macht sich der dritte Schuss in einer Serie teilweise schon bemerkbar; nach fünf ist längeres Abkühlen angesagt.

Nur WARUM? Da, wie hier gut zu sehen, praktisch jeder Sportschütze, der reale Erfahrung mit Schalldämpfern – warum auch immer – hat, sagt, dass dies nicht gut zum sportlichen Schießen passt, inkl. fundierter Begründung, dies eine Menge Mehraufwand bedeuten würde, alleine durch die Abkühlzeiten bei Wettbewerben und Training. Fast keiner derjenigen, denen es wirklich um das sportliche Schießen an sich geht, da irgendein gesteigertes Interesse hat, das Ganze für die meisten, die danach rufen, eher ein "Wäre nice to have" ist (womit ich kein Problem hätte), für einige wenige Sportschützendarsteller aber das Supertacticcoole Must-have Heimverteidigungsmittel in der Zombiepandemie und alles, was dazu an Argumenten vorgebracht wird, nur vorgeschoben ist, ist da jegliches Interesse, irgendeinen Hauch von Energie in diese Frage zu investieren, durch die allerallermeisten Sportschützen und damit richtigerweise auch durch die Verbände, die diese vertreten, nicht vorhanden.

Dass es ein gewisses Risiko gibt, dass es bei einer Freigabe ganz schnell auch zu einer Pflicht (allgemein oder standbezogen) kommen kann, das kommt noch dazu.

Wie weiter oben schon geschrieben: Ich persönlich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn Schalldämpfer still und heimlich komplett aus dem WaffG verschwinden.
Und wenn es so kommen sollte und ein Sportschütze beim freien Training seinen Schalldämpfer aufschrauben möchte, habe ich dagegen auch überhaupt nichts einzuwenden.

Aber diese Fokussierung auf das Thema, wo dann so getan wird, als seien sie das Allheilmittel, und teilweise Argumente kommen, die es für Außenstehende als fast rücksichtslos gegenüber Anwohnern erscheinen lassen, wenn nicht grundsätzlich mit Schalldämpfern geschossen wird, nur damit der Möchtegern-Tacticool-Operator dann endlich seinen Blechzylinder kaufen kann, das halte ich für höchst kritisch und risikoreich. Und nicht vergessen: Schalldämpfer haben eine begrenzte Lebensdauer. Für 9x19mm Schalldämpfer im mittleren dreistelligen Preisbereich findet man z. B. oft die Angabe etwa 5000 Schuss. Klar, wer alle drei Monate mal 20 Schuss macht, um sein Bedürfnis gerade zu erhalten, muss sich da keine Gedanken machen. Genau so wie sich ein üblicher Jäger da überhaupt keine Gedanken machen muss.
Aber wie viele Trainingstage sind das noch einmal bei einem Wettbewerbsschützen?
 

 

Am 7.2.2026 um 21:47 schrieb Schwarzwälder:

Natürlich sind die Umsätze von Rheinmetall, Diehl, ThyssenKrupp und Co andere. Aber deren Umsätze sind sicher nicht vom Waffengesetz abhängig und über das reden wir hier ja.

Wenn 1/2 Mio. Deutscher Sportschützen jedes Jahr pro Mann 4000 EUR für Sportwaffen ausgibt, dann wäre es doch ein schönes Umsatzplus, wenn dann nochmal 1000 EUR für Schalldämpfertechnik dazukommen. Bringt der Branche in D potentiell ein Umsatzplus von einer halben Milliarde EUR jedes Jahr...


Ob Schalldämpfer für Sportschützen nun einen nennenswerten wirtschaftlichen Faktor ausmachen würden, weiß ich nicht. Ich bezweifle es zwar persönlich sehr stark, da diese einfach für das sportliche Schießen unpraktisch sind, wenn man nicht sehr zwingende Gründe (Gehörschaden) hat, wo man lieber die Nachteile als ein Risiko in Kauf nimmt, aber wissen tue ich es nicht. Vermutlich wird es wie mit so manch anderem laufen, wo man erst kaum rankam, das dann plötzlich verfügbar war und dann auf einmal das "muss ich unbedingt haben" doch nicht mehr so groß war, als der Reiz des "Unerreichbaren" weg war. Spontan fällt mir da z. B. die SP5 (MP5 ziviler Halbautomat) ein. Was habe ich früher öfter gehört, dass mir jemand sagte: "Wenn ich wie du Jagdschein hätte, dann würde ich mir die holen..." Jetzt gibt es die in zig verschiedenen Ausführungen mit BKA-Zulassung. In Privatbesitz ist seitdem in meinem Umfeld keine einzige neu dazugekommen. Den meisten reichte es dann doch, einmal auf einem der kommerziellen Stände mit Leihmöglichkeit damit zu schießen. Davon abgesehen ist die "wirtschaftliche Frage" nicht die Aufgabe der Sportverbände. Dafür gibt es eigene, andere Interessensverbände, und man kann und sollte da nicht die Ziele vermischen.

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube es geht einigen nicht um die sportliche Eignung von Schalldämpfern, anders kann man nicht erklären, dass man krampfhaft versucht Gründe zu finden warum und weshalb man sie zulassen sollte.

Es geht a) um den üblichen Neidfaktor…Jäger dürfen, Sportschützen nicht und b) einfach nur ums Haben wollen und das macht eine Diskussion darüber schwierig.

 

Wie @JFry schrieb, nach wenigen Schuss ist ein SD bereits heiß, Mirrage tritt ein, etc.

Nimmt man dies nun runter auf die Kurzwaffe und schießt abseits der statische Disziplinen des DSB, einfach nur Diszipline wie Mehrdistanz im BDS, EPP oder PP Disziplinen im BDMP, etc. wo dann die Kurzwaffe nebst heißem Schalldämpfer zwischen den Stationen geholstert werden muss, könnte das zu einigen schmerzhaften Situationen führen.

IPSC einmal gar nicht berücksichtigt.

 

Ich gehe auch davon aus ,selbst bei statischen Langwaffen-Disziplinen, wo neben den Probeschüssen 15 oder 20 Wertungsschüsse mit zeitlicher Einschränkung abgegeben werden, wäre das Wärmethema der SDˋs nicht zu unterschätzen.

 

Und selbst wenn es Schalldämpfer geben würde, bei denen das Temperaturproblem nicht so arg auftreten würde, würde der Sport noch mehr zu einem elitäreren Sport werden, als er eh schon ist.

Diejenigen, die sich bessere SDs leisten können, gegen diejenige die sich nur die günstigen leisten können.

Das kann und darf aber nicht das Ziel sein, wenn unser Sport auch im Breitensport überlebensfähig sein soll.

Bearbeitet von whaco
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb whaco:

...

Ich gehe auch davon aus ,selbst bei statischen Langwaffen-Disziplinen, wo neben den Probeschüssen 15 oder 20 Wertungsschüsse mit zeitlicher Einschränkung abgegeben werden, wäre das Wärmethema der SDˋs nicht zu unterschätzen.

Was auch gerne vergessen wird ist besonders bei Selbstlader die Belastung und Verschmutzung der Waffen, ich kann mir auch nicht vorstellen das der Schmauch im Gesicht gesund ist. Unterm Strich viele Nachteile für wenig Nutzen.

Geschrieben
Am 7.2.2026 um 21:47 schrieb Schwarzwälder:

....

Wenn 1/2 Mio. Deutscher Sportschützen jedes Jahr pro Mann 4000 EUR für Sportwaffen ausgibt, dann wäre es doch ein schönes Umsatzplus, wenn dann nochmal 1000 EUR für Schalldämpfertechnik dazukommen. Bringt der Branche in D potentiell ein Umsatzplus von einer halben Milliarde EUR jedes Jahr...

Nur die wenigsten würden 1000 EUR für sowas ausgeben und wenn ein Gewinde/Beschuss fällig ist steigen die meisten aus.

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