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IGNORED

Auch eine These zum Waffenentzug


skout357

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Nicht das ich da Beifall klatschen würde, ganz im Gegenteil, aber es ist ein gutes Beispiel wie man etwas falsch verstehen kann. Denn mit dem Thema der negativen Koalitionsfreiheit die DeltaElite ins Spiel brachte hat diese Entscheidung nichts zu tun. Wo etwa wird der Sportschütze ohne Verband oder Verein erwähnt? Richtig, nirgendwo. Ich kann jetzt auch nur mutmaßen dass es das ist was DeltaElite meinte. Hoffentlich klärt er uns da noch auf.

Bearbeitet von SchwererReuther
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Nicht das ich da Beifall klatschen würde, ganz im Gegenteil, aber es ist ein gutes Beispiel wie man etwas falsch verstehen kann. Denn mit dem Thema der negativen Koalitionsfreiheit die DeltaElite ins Spiel brachte hat diese Entscheidung nichts zu tun. Wo etwa wird der Sportschütze ohne Verband oder Verein erwähnt? Richtig, nirgendwo. Ich kann jetzt auch nur mutmaßen dass es das ist was DeltaElite meinte. Hoffentlich klärt er uns da noch auf.

Hat es schon, auch wenn es (vermutlich suboptimal) aus der Sicht des benachteiligten Vereins und nicht aus der Sicht seiner Mitglieder argumentiert war. Die Beschwerde des Vereins war ja, daß er an Attraktivität verlieren würde, wenn die Mitglieder bei diesem Verein keine Bedürfnisse bekommen, bei anderen Vereinen aber schon. Das tangiert, auch wenn es der Antrag versäumt hat so zu argumentieren, schon die Koalitionsfreiheit, sich in einem bestimmten Schützenverein zu betätigen und nicht in einem anderen. Von daher liegt nahe, daß die beteiligten Richter vermutlich ähnlich argumentiert hätten, wäre eine in der Substanz ähnliche Beschwerde von einem Schützen gekommen, der halt keinem anerkannten Verband beitreten will, sei es weil er sich in einem nicht anerkannten Verein gut aufgehoben fühlt oder weil er gar keinem Verein beitreten will.

Die Entscheidung entspricht im Übrigen voll dem Muster der Reiten im Walde Entscheidung: Im Prinzip hat der Kläger schon Recht, daß seine Grundrechte eingeschränkt werden, der Gesetzgeber kann und muß das auch berücksichtigen, aber das öffentliche Interesse an einer Einschränkung überwiegt und der Kläger darf heimgehen.

Und dann setzt das Gericht eben noch einen drauf mit Ergüssen bezüglich der Durchsetzung der Rechtsordnung mit Waffen und der Ernsthaftigkeit des Sportes, die für die Entscheidungsgründe eigentlich gar nicht relevant sind.

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Die Ruhigstellung der Massen per Verblödung wird mit immer größerem Aufwand betrieben. Das ist ein globaler Prozess oder zumindest in der westlichen Welt:

  • Bild-Zeitung
  • RTL, RTL II, Vox, ... <- "Hartz 4 TV"
  • GEZ
  • Kerner, Lanz, Marionetta Slomka, ...
  • Bundesliga
  • Hollywood
  • ...

Wird doch immer mehr und immer fetter: de.wikipedia.org/wiki/Tittytainment

Dahinter steckt meines Erachtens eine Agenda. Globalisten wie Brzezinski steuern uns bewusst auf eine 20:80-Gesellschaft zu, wo nur 20% arbeiten und 80% hartzen. Damit die 80% sich nicht erheben, wird Tittytainment eingesetzt. Brot und Spiele 2.0. Cui bono? Den 1‰, die dabei groß kassieren.

Bearbeitet von mwe
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Obwohl ich eigentlich nicht will (weil keine Zeit) und es wohl zu nichts führt wenn wir hier über Sinn oder Unsinn des WaffG in Deutschland im Besonderen und WaffG in der Welt im Allgemeinen parlieren:

1) Dass BVG spricht alles, aber bestimmt kein Recht. Wer diesen Traum immer noch träumt sollte schnell aufwachen. Beispiele dafür gibt es genug. Ich mag aber beim besten Willen nicht darauf eingehen, es würde vermutlich nur in einer ausufernden Diskussion ohne Ziel und Sinn enden. Würde es sich an seine eigene "Rechtsprechung" halten, müßte es z.B. auch sagen "Wer bestimmten Religionen vorschub verleiht, begründet eine erhöhte Gefahr für die Allgemeinheit."

2) Ja, dass WaffG verstößt mE gegen die Verfassung. Würde man alle Rechtsgrundsätze in D auch objektiv und ohne politische Einflußnahme durch Richterwahl auch anwenden, könnte ein BVG zwangsweise nur zu dem Schluss kommen, dass fast alle Regelungen im WaffG verfassungswidrig sind. Aber auch hier gilt: Diskussion ist mE unnütz weil auch hier wieder Kreise gedreht würden.

3) Ich finde nur, dass wir dem Eingangs genannten Beispiel aus den USA folgen sollten:

Argumente gegen die Gegner des LWB immer und immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen...so wie es die Waffengegner ja auch machen mit ihren unwahren Behauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Halbwahrheiten.

So müssen wir LWB immer und immer wieder darauf hinweisen, dass es die Nazis waren, die zuerst das WaffG verschärft und dann die Juden entwaffnet haben um leichtes Spiel zu haben. Traurigerweise wurde dieses Nazi-Grundkonstrukt dann 1972 auch noch in Bundesrecht überführt.

Bisher habe ich mit dieser Gesprächsführung noch jeden Rot-Grünen Träumer mundtot machen können: einfach in die rechte, rassistische, diktatorische Ecke drängen und schon ist der Waffengegner in der defensive.

Dann noch ein bisschen die negative Koalitionsfreiheitsklatsche und schon kommt aus der anderen Ecke nichts mehr.

Und ganz ehrlich: ich habe noch nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei. Tatsächlich ist diese Argumentation ja nicht falsch. Nur weil eventuell die eine oder andere historische Lücke drin ist, ist die Zielrichtung der Argumentation ja im Grundsatz nicht verkehrt. Der Versuch mit dem falschen Ansatz "Legalwaffenbesitzer sind ein Risiko" oder der Brennecke-Präambel die Rechte der Bürger illegal zu beschneiden, muß eben endlich mal offensiv einfach als das bezeichnet werden was er ist: rechtswidrig, antidemokratisch, rassistisch, diktatorisch.

Ist doch vollkommen egal ob vor den Nazis noch jemand anderes den Grundstock gelegt hat. Das sind korinthenkackerische Sandkastenspielereien mit denen wir LWB uns doch nur selbst zerfleischen und wertvolle Energie nach innen verschwenden.

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Wie bereits erwähnt: Korinthenkackerei. Dann halt BVerfG. Super, dann ist es ja jetzt korrekt. Und? Ändert das was?

Ich denke wir sind einfach zu sehr auseinander, als dass es sich noch lohnen würde weitere Worte zu verschwenden. Schüttel deine Kopf oder lache und reite weiter auf den i-Pünktchen herum, solange bis es nichts mehr zu reiten gibt.

Bis dahin:

over & out

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Hätten die "Indianer" seinerzeit gleichwertige Waffen gehabt wären sie nicht zu tausenden abgeschlachtet worden und müssten heute nicht in Reservaten leben....

Auch in USA sollte man erst vor der eigenen Haustüre kehren und dann mit den Fingern auf andere zeigen.

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Vielleicht ist es ja so, dass wenn man dem Büttel Waffen zugesteht, auch eine riesen Armee und Polizeiapparat haben muß um etwaige Aufstände

des Volkes mit noch viel mehr Waffengewalt nieder zu ringen.

Sobald die Bundeswehr vervierfacht, die Polizei und Zoll verachtfacht wird, können wir uns mit den USA vergleichen. Dann wird es auch für jeden deutschen Bürger freie Waffenwahl geben.

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Der Idealfall in dem Punkt ist die Schweiz: Die Armee ist eine Miliz.

In den USA läuft einiges gar nicht mehr ideal: Der riesige militärisch-industrielle Komplex und und deren viele Angriffskriege ist bestimmt nicht im Sinne der amerikanischen Gründerväter. Diese wollten eine Miliz und keine "foreign entanglements" (außenpolitische Verstrickungen). US-Präsident Eisenhower warnte das Volk am Ende seiner Amtszeit vor dem militärisch-industriellen Komplex (der Begriff stammt von ihm). Kennedy wollte den Vietnamkrieg beenden. Das hat er nicht überlebt. Seitdem drehen sich die Gründerväter regelmäßig im Grab um.

Sehr guter Artikel von Ron Paul zu dem Thema: info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/ron-paul/warum-die-wirklich-regierenden-frieden-hassen.html:

Damit sich die menschliche Zivilisation weiter entwickeln kann, müssen wir die Zahl der Kriege verringern. Vor allem zwei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit wir hoffen können, dieses Ziel zu erreichen:

1. Alle Angehörigen der Streitkräfte (einschließlich der verdeckt paramilitärisch operierenden Einheiten) weltweit müssen sich weigern, Offensivkriege über ihre Landesgrenzen hinaus zu beginnen. Dies muss für jeden einzelnen Soldaten oder jede einzelne Soldatin zu einer Frage der persönlichen Ehre werden. Die Schweiz ist ein Beispiel für ein Land, das zwar bereit und in der Lage ist, sich zu verteidigen, sich aber bisher beharrlich geweigert hat, Truppen ins Ausland zu entsenden.

2. Die wahre Natur des Krieges muss offen gelegt werden, und seine Verherrlichung muss aufhören. Anstatt Kriegshelden mit Paraden und Orden für Kriege zu belohnen, die nicht für die wirkliche Verteidigung unseres Landes geführt wurden, sollten wir uns ehrlicher der realen Folgen des Krieges bewusst werden: Tod, Zerstörung, schreckliche Verwundungen und Behinderungen, zivile Opfer, wirtschaftliche Kosten und der Verlust der Freiheit im eigenen Land.

Jaja, ich weiß: Kopp-Verlag. Da steht aber offensichtlich auch viel Wahres und Gutes. Die Artikelserie von Ron Paul ist großartig. Ron Paul ist libertär, war Kongressabgeordneter und Präsidentschaftskandidat. Sein Sohn Rand Paul ist Senator und aktuell im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den Republikanern. Ich hoffe, er schafft es.

Bearbeitet von mwe
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Hätten die "Indianer" seinerzeit gleichwertige Waffen gehabt wären sie nicht zu tausenden abgeschlachtet worden und müssten heute nicht in Reservaten leben....

Auch in USA sollte man erst vor der eigenen Haustüre kehren und dann mit den Fingern auf andere zeigen.

Nur, damit das nicht so stehen bleibt.....

"...tausende..." Trifft es nicht ansatzweise. Wenn man nur Nordamerika nimmt, reden wir über einen Genozid an ca. 53-57 Millionen Menschen, Gesamtamerika kommt auf 90-95 Millionen...

Bearbeitet von Gearaffe
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Der Idealfall in dem Punkt ist die Schweiz: Die Armee ist eine Miliz.

In den USA läuft einiges gar nicht mehr ideal: Der riesige ...

Ja, aber was wären die USA ohne ihre Angriffskriege? Sie hätten keine billigen Rohstoffe und auch keine einflussreichen Verbündeten mehr.

Die Exportwirtschaft kann bestimmt keine Punkte mit "made in USA" im Ausland sammeln da mittlerweile selbst China qualitativ weit überlegen ist (betrifft nicht nur die USA)

Also haben die Amis keine andere Wahl als ihre Wirtschaft durch Eroberungen und Polizeieinsätze zu pushen (wer von euch hat bis zum Schluß an Massenvernichtungswaffen im Irak geglaubt?) .

Leute, das geht nicht mehr lange so weiter. Entweder die lassen sich ein komplett neues Konzept einfallen (sowas wie ttip und weiterführend), oder der Karren fährt direkt in den Dreck.

Bearbeitet von prassekoenig
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Ich finde es immer wieder interessant, wie hier das "Recht des freien Mannes zum Waffentragen" mit Bezug auf die amerikanische Verfassung begründet wird.

Soweit ich weiß, war Thomas Jefferson, der Hauptautor der Unabhängigkeitserklärung, die ja auch das Recht des Waffenbesitzes als verfassungsgemäßes Grundrecht festgeschrieben hat, zum Zeitpunkt der Unabhängigkeitserklärung und darüber hinaus Sklavenhalter. Mir ist nicht bekannt, das amerikanische Sklaven ebenfalls Waffen besitzen durften.

Vor diesem Hintergrund der "freiheitlichen amerikanischen Verfassung" erscheint mir das alles ein wenig widersprüchlich... aber wahrscheinlich gehts mir da als einzigem so.

Bearbeitet von morrisgun
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Soweit ich weiß, war Thomas Jefferson, der Hauptautor der Unabhängigkeitserklärung, die ja auch das Recht des Waffenbesitzes als verfassungsgemäßes Grundrecht festgeschrieben hat, zum Zeitpunkt der Unabhängigkeitserklärung und darüber hinaus Sklavenhalter. Mir ist nicht bekannt, das amerikanische Sklaven ebenfalls Waffen besitzen durften.

Nun, die Unabhängigkeitserklärung befasst sich nicht explizit mit dem Recht auf Waffen; wohl aber mit dem Recht auf Widerstand, das sich natürlich ohne Waffen deutlich schwerer umsetzen lässt. Und eben darin liegt halt der Unterschied zwischen Sklaven oder Leibeigenen und Freien, daß die freien einerseits Waffen haben, sich aber andererseits auch bewusst sind, daß ihre Freiheit nicht selbstverständlich ist, sondern Angriffen ausgesetzt, die im schlimmsten Fall dazu führen, daß die Freiheit flöten geht--und deshalb ist die andauernde Freiheit bewaffnet. Es gibt ein schönes Buch, das die Geschichte dieses Gedankens von Machiavelli über Harrington bis zur amerikanischen Revolution erzählt, und der Gedanke scheint mir im Grundsatz richtig zu sein.

Der amerikanischen Gründergeneration, die auch von der Aufklärung mitgeprägt war, war die Sklaverei übrigens ziemlich peinlich, und viele der Gründerväter haben ihre Sklaven freigelassen. Der Stolz auf die Sklaverei als Alleinstellungsmerkmal des Südens kam erst eine Generation später.

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