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Sponsorensuche für den Erhalt der Schiessanlage Sembach


Blackrib
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Hallo Leute,

heute wende ich mich an euch um Hilfe zu erbeten. Wie vielleicht einige wissen ist die Indoor Schiessanlage Sembach wegen Vereinsbruch schon seid einiger Zeit außer Betrieb.

Sie steht zum Verkauf. Leider kann ich sie mangels Kleingeld nicht kaufen, aber Sie sehr wohl betreiben.

Leider haben auch dort Leute Interesse, die dem Schiesssport nicht wohl gesonnen sind und sie kaufen wollen nur um sie endgültig zu schließen. Es wäre im Übrigen sehr interessant im Winter weiter Level 3 zu organisieren. Vielleicht braucht auch jemand eine Abschreibungsmöglichkeit. Man könnte dort so viel machen. Wettkämpfe, Lehrgänge, Messen.......... Meine Ideen sind grenzenlos.

Aus diesem Grund sollte es doch möglich sein jemanden aus unserer Mitte zu finden der genug

Reserven hat um diese Anlage zu kaufen und zu erhalten. Wenn man von der Größe der Anlage ausgeht ( 2 x50m Bahnen, 2 x 25m im ersten Stock , 1 x 10m , eine Gaststätte, 3 x Wohnungen, Aufenthalträume mit Bar, Werkstätten, Lagerräume, Biergarten. Außengelände. Und optional erweiterbar mit zukaufsrecht. Die Möglichkeit auf eine 100m Bahn zu erweitern.) ist sie zu dem verlangten Preis von 350 tausend gerade zu geschenkt. Klar wird es teuer, weil man die und das noch rein steckt. Die Substanz aber ist gut. Ich weiß wo von ich rede.

Mein langfristiges Ziel ist es außerdem den Sport in RLF auszubauen. Die Leute wie Beginner und auch Junge Menschen wollen Schießen. Aber nicht in so langweiligen Disziplinen und in langweiligen Vereinen dessen Altersdurchschnitt jenseits der 60 liegt. Unsere Sen. und Super Sen. seihen ausgenommen. Die führen mich immer noch vor. Nein IPSC ist derzeit und wir es immer sein, die attraktivste Disziplin im Schiesssport. Ich musste allein letztes Jahr 11 Personen absagen weil ich keine Kapazitäten zur Verfügung habe.

Also Leute hilft mir, hört euch um, sprecht Leute an. Wer wirklich ein Interesse an diesem Projekt hat

sendend mir bitte eine P.N.

Danke

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Servus Blackrip

Nachdem wir uns am Samstag unterhalten haben, denke ich, daß man das Problem nicht nur bezogen auf Sembach, sondern generell angehen sollte.

Ich zahle als BDS-Mitglied 25 € im Jahr....ich hätte kein Problem damit, für einen Schießstandrettungsfond auf Bundesebene weitere 25 € im Jahr (zwei Pack Munition) abzuzwicken.....bei, sagen wir mal 30 000 Mitgliedern, die da mitmachen könnten, wären wir dann bei 750 000 € pro Jahr....damit könnte man zwei Sembachs pro Jahr retten........

Die Waffengegner werden auf lange Sicht versuchen, die Anzahl der Schießstände zu reduzieren (kein Schießstand, kein Bedürfnis = Waffen weg...), um den Anteil der schießenden Bevölkerung zu senken.....dem sollte der Bundesverband entgegen wirken, insbesondere, wenn er mitgliedermäßig weiter wachsen will......auch denke ich, daß wir mit den Mitteln den einen oder anderen DSB-Verein zum BDS bekommen, denn dort gibt es ein Programm, das ausreichend Mittel für die Renovierung und Erhalt der Schießstände zur Verfügung stellt, leider auch nicht

DVC

GKLDRangemaster

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@Blackrib,

eine so abgelegene Einrichtung wie die in Sembach ist nicht profitabel zu betreiben.

Welche Umweltschäden und Folgekosten auf den Käufer noch zukommen ist momentan völlig ungeklärt.

Sembach ist nicht "abgelegen" - das ist etwa 1 Stunde von Rhein-Main-Gebiet, 1 Stunde vom Raum Mannheim-Ludwigshafen und etwa eine Stunde vom Saarland entfernt. Alles Gegenden, die nicht gerade mit 50m-Raumschießanlagen gesättigt sind. Insofern halte ich die Lage für günstig.

Was sollte denn bei einem umgebauten Flugzeugshelter an Umweltschäden zu finden sein? Da das ganze Flugplatzgelände ist Konversionsfläche, da hätten auch Schlosser und Spedition nebenan die selben Probleme.

Die eigentlichen Betriebskosten sind ja durch die Belege der vergangenheit nachvollziehbar (Heizung, Lüftung, Strom, Wasser,...).

Gruß

Erik

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Sembach ist nicht "abgelegen" - das ist etwa 1 Stunde von Rhein-Main-Gebiet, 1 Stunde vom Raum Mannheim-Ludwigshafen und etwa eine Stunde vom Saarland entfernt. Alles Gegenden, die nicht gerade mit 50m-Raumschießanlagen gesättigt sind. Insofern halte ich die Lage für günstig.

Was sollte denn bei einem umgebauten Flugzeugshelter an Umweltschäden zu finden sein? Da das ganze Flugplatzgelände ist Konversionsfläche, da hätten auch Schlosser und Spedition nebenan die selben Probleme.

Die eigentlichen Betriebskosten sind ja durch die Belege der vergangenheit nachvollziehbar (Heizung, Lüftung, Strom, Wasser,...).

@erstezw,

zwei Stunden für An- und Abfahrt sind mir für einen regelmässigen d.h. wöchentlichen Besuch entschieden zuviel. Fahre ich nur einmal im Monat hin wie andere auch hat Sembach Auslastungsprobleme.

Was die Umweltschäden betrifft, die Amerikaner sind nicht bekannt dafür auf fremden Boden umweltbewusst zu handeln.

Soll ein Investor 300-500 000 Euro auf Verdacht investieren ?

Bevor wir ins spekulieren geraten soll Blackrib doch Fakten nennen: Ohne soliden Business Case springt kein Investor an.

-Wie hoch ist der Kaufpreis

-welche Reparaturen sind notwendig

-welche schriftliche Zusicherungen gibt es hinsichtlich eventueller Umweltschäden bzw Betriebserlaubnis

-wie hoch sind die Betriebskosten einschließlich Personalkosten im Jahr So eine Anlage ist nicht nebenher zu betreiben.

-welche Einnahmen sind zu erwarten

Ist schon eigenartig wie oft Projekte an die Wand gefahren werden und dann nach dem Investor gerufen wird, Beispiele gibt es zuhauf.

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Vorschlag:

1.Klärung der Bereitschaft zur Führung. (Mit allen GmbH Konsequenzen)

2.GEP erstellen mit Steuerberater u. Anwalt

3.Finanzierungsplan und Varianten

4.Beteiligung festlegen

5.Marketing und Medienkonzept

Zu 1. Erstmal nicht sofort den Mut zur Zukunft nehmen.

Wer hätte vor 20Jahren an den Multimillionenerfolg des Schießens im Winter gedacht (Biathlon als Medienphänomen...,siehe unter 5.)

Zu 2. Den Geschäftsentwicklungsplan mit Schießsport-neutralen Fachleuten erstellen für das Festzurren von Grenzen und vertragliche zukunftsichere Einstiegs-,Betriebs- und Expansionskonzepte.

Zu 3. Den Finanzierungsplan mit querdenkenden, den demografischen Aspekt einbindenden Aspekten erstellen, welcher auch von hoplophoben begriffen werden kann (Herbert Fritzenwenger wollte mit "scharfen Waffen im Fußballstadion schießen". Sein "Biathlon auf Schalke" wurde akzeptiert, finanziert und ist der -ausverkaufte- Renner europaweit...)

Zu 4. Als Beteiligung könnte ich mir ein Baustein-Prinzip mit 50 Euro zu festem Zinssatz festgelegt auf 10 Jahre vorstellen. Bodendecke könnte der Verbandsbeitrag der Schießsportverbände sein. (Fa. Viessmann war z.B. erster und größter Sponsor in Biathlon-Anfängen..)

Zu 5. Eine professionelle Werbeagentur erstellt das Marketingkonzept (Wichtigster Teil des Finanzierungskonzeptes!!!).

Ein Fachmann überwacht die Milestones. Illusionisten und Fantasten (Wir ALLE) müssen harte Facts aus dem Medienbusines erkennen.

Machen wir uns nix vor, daß jeder weiß wie und warum DAS nix wird, aber Alle sich die Lorbeerkränze umhängen wenns funktioniert.

Der Biathlonsport und anderes hat es uns gezeigt!

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Gut geschrieben Gottfried, hoffentlich kann Blackrip das auch so realisieren. Das Problem ist eigentlich immer, dass die Leute, die am meisten dafür sind und auch finanzielle Zusagen machen, dann, wenn unterschrieben werden soll, weg sind. Die wechseln dann die Seite und wissen plötzlich, warum das nicht funktionieren kann. Ich spreche da aus Erfahrung mit meinem Schießstand.(10x 300m, 5x 250m und Kurzwaffe) Blackrip, die sicherste Sache ist, selbst alles zu zahlen. Helfer finden sich für die anfallenden Arbeiten, wenn sie dafür kostenfrei schiessen dürfen. Sponsoren aus nahmhaften Großbetrieben haben kein Geld, weil sie angeblich nur für beispielweise Ärzte ohne Grenzen oder Kinder in Not usw Spenden. Aber Dich zu Deiner hervorragenden Iniative beglückwünschen usw...bla bla bla.. Rechne nicht mit finanzieller Hilfe, mach das selber. Ab und zu kommt dann doch einer, von dem man es nie erwartet hätte und gibt Dir ein paar Euro.

Gruß, Wuni

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Zauberwort Crowdfunding! Im Bereich der Landwirtschaft gibts funktionierende Modelle der Mitarbeit gegen Teile des Ertrags.

(Bei Schießanlagen in ganz Europa sprechen wir in Summe von mehreren Milliarden an Werten.

Wovon wegen Überalterung und diverser "anderer Einflüsse" ein großer Teil davon in immer größere Bedrängnis gerät).

Um- und Renovierungsarbeiten stehen fast überall an und damit ähnliche Probleme wie in Sembach.

Also könnte sich ein Mitarbeiten gegen Nutzung als Win-Win System etablieren.

Mit Support-Profis die dabei natürlich Gewinne erzielen als unterstützendes Franchise-Konzept...

Ein gelungenes Projekt einer breit angelegten Finanzierung, Mitarbeit und Organisation ist (u.a. auch) der Neubau der

Schützengilde Backnang.

Dort wurde mit finanziellen Bausteinen und anderen cleveren Ideen gearbeitet und MUTIG! in die Zukunft investiert!

ICH jedenfalls würde mit 100 Euro in solch ein System sofort einsteigen...

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  • 4 months later...
  • 1 year later...

Sonderbeiträge an Verbände zur Gewinnung neuer Schießstände halte ich auch für eine gute Idee.

Vorrang würde ich für die Reaktivierung stillgelegter Armeeschiesstände geben. Den 100 und 300 Meter Bahnen sind in unserem Land nur sehr selten zu finden

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Bei diesen ehemaligen Anlagen sind aber umfangreiche Investitionen vorzunehmen, sonst erhalten diese keine Genehmigungen.

... und das ist die Sauerei in Tüten. Die BW knallt mit allem möglichen rum ohne das es irgendwen stören darf, aber die zivilen Nutzer dürfen nicht weitermachen oder unter schlimmsten Auflagen.

Siehe Coesfeld ehem. Fh V. Stein Kaserne, die 300m Bahn hätte die KJS dort gerne genommen... aber nicht bekommen und nun wird fleißig rückgebaut.

Ein Riesenschwachsinn.

Alle Behörden sind überfüllt mit überzählingem Personal das Woanders nicht mehr gebraucht wurde, aktuelles Beispiel die Vergabe der KFZSteuer Regelung an den Zoll! Klappt so gut wie garnicht trotz zuvor extra neu erstelltem Verwaltungsprogramm.

Als das die Finanzämter noch gemacht haben gab es keine Probleme.

Der Filz im öffentlichen Dienst muß weg und Beamte auch für schwere Fehler die absehbar waren zu Verantwortung gezogen werden können!

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