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IGNORED

Waffenbesitzer stoppt Mörder


Gunny Highway
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Eindeutig 165 yards.

Dann ein Kompliment dem Senior ! :icon14:

Mal ganz abgesehen von dem, das er für seine Courage, seine Übersicht und seine Entschlossenheit sowieso verdient.

Könnte auch der eine oder andere an der SV-Thematik Interessierte zum Anlass nehmen, mal darüber nachzudenken, daß Kurzwaffeneinsatz nicht automatisch auch Kurzdistanz bedeuten muß ... :gutidee:

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Hmm doch recht riskant, die Waffe einzusetzen!

Also ich hätte mir eine dichte Hecke gesucht, und mich dadrinnen versteckt und die Polizei gerufen :)

Wäre mir definitiv zu riskant so eine Situation, ich würde keine Waffe gegen einen Menschen einsetzen...

In so einem Fall lautet die Vorgehensweise: Taktischer Rückzug!

Edited by JaegerAusBayern
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Könnte auch der eine oder andere an der SV-Thematik Interessierte zum Anlass nehmen, mal darüber nachzudenken, daß Kurzwaffeneinsatz nicht automatisch auch Kurzdistanz bedeuten muß ... :gutidee:

Marc LaRue von LaRue Tactical will ihm ein Gewehr als Anerkennung schenken.

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Nur war die ja schon dort und unter Beschuß...

Ein Grund mehr, in Deckung zu gehen.

Ich würde meine Knarre wegwerfen, und schaun, dass ich das Weite suche.

Am Ende hält mich die Polizei noch für einen Straftäter, und schießt auch auch auf mich.

Wie gesagt ich bleibe dabei: Der sicherste Ort bei einer Schießerei ist ein guter, mit Schlamm gefüllter Graben. Reinspringen, tarnen, und abwarten, wer am Ende noch steht.

Im zivielen Leben ist das eigentlich immer die Polizei (hat mehr Verstärkung).

Ist alles vorbei, mit erhobenen Händen und gaaaaaanz langsam und vorsichtig aus der Deckung kommen...

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Hmm doch recht riskant, die Waffe einzusetzen!

...

Recht riskant die Kurzwaffe einzusetzen, das würde ich ja noch verstehen, aber generell ? Warum ?

Und du fragst dich, warum dich hier jeder für einen Troll hält ? :rolleyes:

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"Es war ganz furchtbar", so der sichtlich geschockte Augenzeuge JaB. "Aus meinem mit Schlamm und einer weiteren bräunlichen Substanz gefüllten Erdloch konnte ich ganz genau sehen wie der Verbrecher den Polizisten erschossen hat. Ich frage mich, wieso da keiner eingeschritten ist! Ich selbst war ja leider auf taktischem Rückzug, außerdem sehe ich lieber zu wie ein Polizist erschossen wird als gegen einen Verbrecher die Waffe zu erheben."

So oder ähnlich würde hier wohl die Pressemeldung lauten. Bravo!

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Recht riskant die Kurzwaffe einzusetzen, das würde ich ja noch verstehen, aber generell ? Warum ?

Ganz einfach: Grundsätzlich ist an einer Waffe nichts gefährliches. Ich fühle mich auch nicht schlecht oder so, wenn ich die Glock im Holster hab.

Es ist auch nichts GEfährliches daran, die Waffe abzufeuern. Auf dem Schießstand ist die Wahrscheinlichkeit, sich dabei zu verletzten statistisch gesehen gleich 0.

Ski fahren ist wesentlich riskanter...

Und im Revier: Ich hab meinen Kugelfang, weicher Waldboden, Winkel passend usw.

Natürlich gibts auch da die Gefahr, eines Steins usw. aber das Risiko, was vom Hochsitz ausgeht (kann angesägt sein, kann morsch sein usw.) ist deutlch größer, als das, was von der Waffe ausgeht.

Nur hier ist die Situation ANDERS:

Nämlich ein Straftäter begeht eine Straftat.

Diese ist aber nicht gegen die eigene Person gerichtet.

d.h. für mich besteht kein Risiko, eine Pflicht, meine Waffe einzusetzen hab ich auch nicht.

Also würde ich den logisch einzig sinnvollen Weg wählen: Duck and Cover!

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Ich würde meine Knarre wegwerfen, und schaun, dass ich das Weite suche.

Ist das jetzt ein Running Gag von dir von wegen die Flinte ins Korn werfen? ;)

Darfst du ja gar nicht, denk dir mal die hebt ein Unbefugter auf und es passiert noch was...

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Diese ist aber nicht gegen die eigene Person gerichtet.

d.h. für mich besteht kein Risiko, eine Pflicht, meine Waffe einzusetzen hab ich auch nicht.

Und deshalb lässt man die arme Sau, gegen die die Sache gerichtet ist, in der Scheisse hocken und lacht sich einen, weil man zur Notwehr ja nicht gezwungen werden kann, anstelle dem aus einer relative safen Position heraus unter die Arme zu fassen, obwohl man es kann ? Das ist natürlich auch eine Taktik. :confused:

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Und deshalb lässt man die arme Sau, gegen die die Sache gerichtet ist, in der Scheisse hocken und lacht sich einen, weil man zur Notwehr ja nicht gezwungen werden kann, anstelle dem aus einer relative safen Position heraus unter die Arme zu fassen, obwohl man es kann ? Das ist natürlich auch eine Taktik. :confused:

Nun, was DU meinst ist Hilfe aus moralischen Gründen, d.h. ich müsste mich für jemanden einer Gefahr aussetzen.

Und da kommts halt drauf an: Nehmen wir an, wir beide laufen durch den Wald, ich wüsste, dass du mir im Zweifel auch mit deiner Waffe Hilfe leisten würdest.

Du wirst nun von einem Kriminellen beschossen - ich würde dir helfen, so gut ich kann.

Aber: Ich laufe durch die Stadt, und sehe, dass ein mir unbekannter Polizist beschossen wird.

In diesem Fall würde ich überprüfen, ob das Behältnis, in dem meine Waffe ist auch wirklich verschlossen ist, in Deckung gehen, und die 112 wählen.

Wie es in den USA ist, kann ich nicht sagen, die dortige Polizei kenne ich zu wenig.

Aber in Deutschland würd ich da SICHER nicht eigenständig handeln. Am Ende krieg ich noch eine Anzeige, so wie genug andere Leute, die hier "Zivilcourage" oder so einen Blödsinn veranstaltet haben.

Ich habs ja schonmal deutlich gesagt: In Deutschland gibt es KEIN Recht sich, und sein Haus und seine Familie zu verteidigen. Wers nicht glaubt, der gehe bitte zur Behörde und beantrage zu diesem Zweck eine Waffe - gibts nicht! Gewaltmonopol liegt beim Staat!

Also: Ich würde die 112 anrufen, und auch eine Aussage vor Gericht abgeben.

Sonst nix...

Edited by JaegerAusBayern
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Hallo JaB

so wie Du es schreibst hätten es einige gerne. Bei der Sachkunde hast Du die Abteilung Notwehr, Grundrechte und Nothilfe offensichtlich verschlafen oder aber den auf neue Linie (ohne rechtliche Grudnlage) gebrachten Dozenten. Wobei das nicht nur Rechte, - sonderen auch Pflichten darstellt. Dein Ermessenspielraum nichts zu tun, - außer wegrennen, - kann auch gegen Dich verwendet werden. - Für einen 100% wie Dich ist das natürlich ein Dilemma, dass Du Dir durch genaues Studium der Gesetzeslage selbst bestätigen darfst. - Ein 1% lebt da einfacher.

- Irgendwie lässt mich der Verdacht nicht mehr loss, dass Du der Sohn von Wotan bist, - ... liege ich da richtig? :teu35:

heinen99

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Nun, was DU meinst ist Hilfe aus moralischen Gründen, d.h. ich müsste mich für jemanden einer Gefahr aussetzen.

Und da kommts halt drauf an: Nehmen wir an, wir beide laufen durch den Wald, ich wüsste, dass du mir im Zweifel auch mit deiner Waffe Hilfe leisten würdest.

Du wirst nun von einem Kriminellen beschossen - ich würde dir helfen, so gut ich kann.

Aber: Ich laufe durch die Stadt, und sehe, dass ein mir unbekannter Polizist beschossen wird.

In diesem Fall würde ich überprüfen, ob das Behältnis, in dem meine Waffe ist auch wirklich verschlossen ist, in Deckung gehen, und die 112 wählen.

Wie es in den USA ist, kann ich nicht sagen, die dortige Polizei kenne ich zu wenig.

Aber in Deutschland würd ich da SICHER nicht eigenständig handeln. Am Ende krieg ich noch eine Anzeige, so wie genug andere Leute, die hier "Zivilcourage" oder so einen Blödsinn veranstaltet haben.

Ich habs ja schonmal deutlich gesagt: In Deutschland gibt es KEIN Recht sich, und sein Haus und seine Familie zu verteidigen. Wers nicht glaubt, der gehe bitte zur Behörde und beantrage zu diesem Zweck eine Waffe - gibts nicht! Gewaltmonopol liegt beim Staat!

Also: Ich würde die 112 anrufen, und auch eine Aussage vor Gericht abgeben.

Sonst nix...

Das ist die deutsche Krankheit. Wenn man nicht muss, na dann lassen wir das.

Anwälte geben Tips wie man sich rausredet wenn man an einem Unfall vorbeikommt und weiterfährt. JAB legt sich hinter einer Mauer und wartet ab ob der Polizist gewinnt oder der Verbrecher.

Jab, was machst du denn wenn der Polizist unterliegt und sich der Verbrecher eines Zeugen entledigen will? Das wärst dann du. Schaust su dann ob du deinen Koffer schnell genug aufkriegst?

Aber wenn du das überleben solltest bin ich mir sicher: Du verklagst die Polizei. Die kam ja nicht schnell genug obwohl du angerufen hast.

Unser Staat ist ja nur der Spiegel unserer Gesellschaft. Und die ist dermaßen :peinlich::gaga:

Und du solltest eigentlich wissen was Gewaltmonopol des Staates bedeutet. Hier groß den Juristen raushängen lassen und dann bei den Basics mal kurzes Totalversagen.

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- Irgendwie lässt mich der Verdacht nicht mehr loss, dass Du der Sohn von Wotan bist, - ... liege ich da richtig? :teu35:

Wotan ist der Meinung, man solle phöse Halbautomaten verbieten wegen "Waidgerechtigkeit". Ich sage dazu: Blödsinn! Also bin ich wohl nicht sein Sohn :)

Und ansonsten: Klar kenne ich Garantenpflichten.

Allerdings finde ich in Deutschland genug Ausreden, das nicht zu tun.

Alleine schon: Ich kann nix treffen, meine Waffe hab ich nur für den Fangschuss, ab 3m schieß ich daneben, und Verteidigungsschießen hab ich nie geübt.

In den USA ein Problem, da die Gerichte festgestellt haben: Das Recht, Waffen zu besitzen ist ein Bürgerrecht, ABER der Besitzer muss sich regelmäßig trainieren :eclipsee_gold_cup:

Und du solltest eigentlich wissen was Gewaltmonopol des Staates bedeutet. Hier groß den Juristen raushängen lassen und dann bei den Basics mal kurzes Totalversagen.

Notwehr ist eine Ausnahme vom Gewaltmonopol.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltmonopol_des_Staates

Auch gibts diesen Witzparagraphen, dass man Widerstand leisten dürfe, wenn irgend jemand die demokratische Ordnung abschaffen will - lustig, ohne Waffen im Volk...

Das ist aber kein zahnloser Tiger mehr dieser Paragraph sondern hat ehr die Bisskraft von einem senilen, blinden und adipösen Stubentiger.

Nicht einmal das Recht auf Eigentum ist davon erfasst.

Und wenn du jemand in Deutschland hilfst, bist du schneller verurteilt, als du "WBK weg" sagen kannst:

http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen...-tz-722259.html

Wie gesagt: Polizei rufen reicht aus, die sind in spätestens 15min an jedem Ort in Deutschland mit ausreichend Kräften vor Ort und können die Situation klären!

Das ist sicherer in jeder Weise.

Edited by JaegerAusBayern
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Dein Ermessenspielraum nichts zu tun, - außer wegrennen, - kann auch gegen Dich verwendet werden. - Für einen 100% wie Dich ist das natürlich ein Dilemma, dass Du Dir durch genaues Studium der Gesetzeslage selbst bestätigen darfst. - Ein 1% lebt da einfacher.

heinen99

110 reicht in Deutschland völlig aus. Ausnahmen würden ein Angriff auf mich oder meine Familie darstellen.

Jürgen

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Hallo JaB,

Die Einsatzzeiten können erheblich länger sein, - sei versichert. Vor allem Nachts. Wen ich schlechte Laune habe und wäre mit Dir alleine, - wie lange denks Du können für Dich 15 Minuten werden? (selbstverständliche als hypothetische Frage). So lange kann z. B. keiner die Luft anhalten. Als Sandsack und Fußabtreter sind 15min auch sehr sehr lang. Du vergisst auch völlig dass es nicht Aufgabe der Behörde ist Verbrechen zu verhindern, - höchstens sie aufzuklären, - und da ist die Quote aufgrund der Menge der Fälle in vielen Bereichen auch nicht wirklich hoch.

- When seconds count, - the Police is minutes away.....

Wer noch nie in so einer Situation war, - mögen alle davon verschont bleiben, mag Deine Einstellung haben. Ich kenne jedefalls keinen für den es mal richtig eng war, der diese ehrbare ethische Haltung hinterher noch hatte. Selbst Leute die es garnicht gut verarbeiten konnten und Phobien entwickelt haben wollten sich im Falle des Falles beim nächsten mal sofort mit allen Mitteln verteidigen, - so Option der "Situation vorbeugend aus dem Weg gehen" nicht hilft.

Es gibt Schafe und Wölfe, - jeder entscheide sich zu welcher Sorte er gehören will und lebe mit den Konsequenzen.

:ph34r:

Heinen99

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