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Danke für Euer Verständnis und Eure Geduld!
IGNORED

Im Auslandseinsatz eigene Waffe individuell bearbeiten?


Guest

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Ich bin nie bei der Bundeswehr gewesen (habe 2 Brüder die abgedient habe und war ohnehin direkt in der Ausbildung) insofern habe ich nicht viel Ahnung diesbezüglich. Mir kommt da gerade die Frage auf ob die Bundeswehrsoldaten z.B. ihre Ausrüstung (speziell Waffen) aus privaten Mitteln überarbeiten dürfen oder gar andere Waffen benutzen dürfen. Wenn jetzt einer z.B. einen Trijicon ACOG privat zu Hause hat und ihn gern auf seinem Gewehr hätte, Flashlight, Laserpointeraufsatz usw usf. Kann ein deutscher Soldat in Afghanistan z.B. auch eine AK benutzen (gibts ja dort wie Sand am Meer im wahrsten Sinne des Wortes) oder sich von den Verbündeten ein M16 ausleihen? Oder ist das alles pingeligst mit bürokratischen Vorschriften überhäuft?

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Oder ist das alles pingeligst mit bürokratischen Vorschriften überhäuft?

DAS trifft den Nagel auf den Kopf. Nur dienstlich zugelassene Waffen dürfen verwendet werden.

Wenn man allerdings im Notfall auf Fundwaffen zurückgreifen muss, steht das auf einem anderen Blatt.

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Ich bin nie bei der Bundeswehr gewesen (habe 2 Brüder die abgedient habe und war ohnehin direkt in der Ausbildung) insofern habe ich nicht viel Ahnung diesbezüglich. Mir kommt da gerade die Frage auf ob die Bundeswehrsoldaten z.B. ihre Ausrüstung

Wohl eher nicht da Staats bzw. Bundeswehreigentum!

Selbst Uniform,Kochgeschirr und sonstiges Material sind (so in den Vorschriften) pfleglichst! zu behandeln und dürfen

nur für den Dienst verwendet werden.

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Zumindest früher war das in den deutschen Streitkräften anders.

Da hatte fast jeder Unteroffizier seine eigene Kurzwaffe.

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----???

Du sprichst von der Bundeswehr, wo "5 Schuß ordnungsgemäß übergeben und übernommen" werden, nicht von einer privaten Firma.

Es fehlt eigentlich nur noch der "Nachweis", wo die 5 Schuß im Einsatz geblieben sind. Und daß sie verschossen wurden, ist durch die eingesamelten Hülsen zu belegen

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Es fehlt eigentlich nur noch der "Nachweis", wo die 5 Schuß im Einsatz geblieben sind. Und daß sie verschossen wurden, ist durch die eingesamelten Hülsen zu belegen

Wieso denn das?

Hinter jedem Schützen steht doch der Ausbilder und zählt mit!

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Das BMVg und der nachgeordnete Bereich (die Soldaten als letztes Glied) sind Grundsätzlich durch §55 WaffG von den Vorschriften des WaffG freigestellt. Die Erlaubnis Waffen zu führen, oder Anbauteile an die Waffe zu bauen, ist nur Vorhanden wenn dazu ein dienstlicher Zweck erfüllt wird und das befohlen wird, dann muss die Ausrüstung auch gestellt werden.

Baut sich ein Soldat was an seine Waffe und es geschieht ein Unfall ist er dran.

Nutzt er im Gefecht ein AK 74 zur SV wird ihm kein Strick daraus gedreht, denn das Recht eine Schusswaffe des Gegner zu nutzen weil die eigene verschossen oder defekt ist um zu Überleben hat er.

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Leute, Leute,

vergesst solche Ideen ala "Pimp my G36".

Klar kann man sich auf dem "zivilen Markt" ne KSK-Schiene, ne G36C Schulterstütze, den vergrößerten Magazinhalter oder den verlängerten Fangstollen besorgen, um dann in Verbindung mit einem Eotech oder Aimpoint ein richtig feines Sturmgewehr zu bauen.

Nur leider ist das eigenmächtige Umbauen von Wehrmaterial verboten und nicht der Beliebigkeit des einzelnen Soldaten an Heim gestellt. Man müsste es beantragen und damit wird die Sache kompliziert, die Genehmigung dazu müsst mindestens der Kontingentführer (also der höchste Deutsche Soldat im Einsatzkontingent, in der Regel ein General) oder der Nutzungsleiter in Deutschland (imho irgendwo im BWB oder Heeresamt) geben.

Und damit erledigt sich die Sache bis zur völligen Chancenlosigkeit!

Man vergleiche die Diskussion um die Umgebauten Fahrzeuge, Drehringlafette vom 2t auf Wolf, Sitze im Wolf auf sechs Uhr gedreht etc.

Gruß

Bounty

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Streng genommen darf ein BW Soldat einer normalen Einheit nicht mal mehr mit Fremdwaffen im Dienst schießen, wenn er dazu nicht extra eine Genehmigung bekommen hat. Hat man mir jedenfalls vor ein paar Wochen so erklärt.

Gruß

Makalu

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...und wenn unsere jungs in afghanistan angegriffen werden und zurück feuern möchten - dann müssen sie erst in berlin anrufen und fragen, ob dies das mandat auch deckt - oder ob es dann probleme gibt. hoffentlich liegt dann auch bei jedem turban eine kaschi, sonst könnten es zivilisten werden.....

duckundwech.....

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Also ich habe schon die Fotos/Videos von unseren Jungs mit "getunten" Waffen gesehen.

z.B. G36 mit EOTech drauf.

Hab mir dann auch die Frage gestellt, ob so etwas privat besorgt wurde, da, AFAIR, nicht zu der Standardausrüstung gehört...

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Hab mir dann auch die Frage gestellt, ob so etwas privat besorgt wurde, da, AFAIR, nicht zu der Standardausrüstung gehört...

Die Standardausrüstung gibt es eh nicht. Was in manchen Teilen der BW dienstlich geliefert wird sorgt in anderen Teilen für große Augen. Beispiel: In der DSO gibts Rucksäcke von Berghaus, woanders wird noch mit Masse der uralte Jägerrucksack ausgegeben. Dann wär da noch die dezentrale Beschaffung, über die sich Einheiten mit dringend benötigtem eindecken können was nicht/zuwenig zentral Angeschafft wird, Beispiel Splitterschutzbrillen. Und Spezialkräfte haben ohnehin weitgehend freie Hand, da kommt dezentral auch mal ein EOTech mit.

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"Und Spezialkräfte haben ohnehin weitgehend freie Hand, da kommt dezentral auch mal ein EOTech mit. "

So schauts aus. Und aus eigener Erfahrung kann ich dazu sagen das es schwer davon abhängt in welcher Einheit man dient und was "gepimpt" wird.

Griffüberzüge für die P8 z.B. haben wir massenhaft verwendet, weil sinnvolles Zubehör, irgendwelche Flashlights etc, behindern im regulären Einsatz eh nur, musste alles schleppen.

Auch diese tollen Täschchen fürs Reflexvisier hat da keiner lang drauf, denn die bekommste mit nervösen Griffeln gar nicht schnell genug runter. Gibt schon ne Menge unsinniges Zeugs...

Anders verhält es sich bei Personenschutzaufträgen oder im Bereich Orts- und Häuserkampf, da kann eine Lampe an der Rail durchaus Sinn machen, die gibts dann aber auch von der Einheit. Wo die da her kommen ist da eher zweitrangig, das läuft dann unter dezentraler Beschaffung.

Aber im normalen Dienstbetrieb z.B. im Feldlager ist so ein Kram total unsinnig, denn erstens musst Du das 24h mit dir rumschleppen, und zweitens ist da nur eines im Bezug auf die Waffe wichtig, sie muß im Einsatzfall vor allem FUNKTIONIEREN...

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Es fehlt eigentlich nur noch der "Nachweis", wo die 5 Schuß im Einsatz geblieben sind. Und daß sie verschossen wurden, ist durch die eingesamelten Hülsen zu belegen

oder wahlweise die schriftliche Bestätigung des an- oder erschossenen Talibans oder seiner Hinterbliebenen in 5 facher Ausfertigung, das tatsächlich nur 5 Schuss abgegeben wurden, eine Notwehrsituation vorlag und das "Opfer" vorher sachgerecht, umfassend und verständlich über alle eventuellen gesundheitlichen Folgen aufgeklärt wurde...eigentlich ganz einfach.

Ich bin nie bei der Bundeswehr gewesen (habe 2 Brüder die abgedient habe und war ohnehin direkt in der Ausbildung) insofern habe ich nicht viel Ahnung diesbezüglich. Mir kommt da gerade die Frage auf ob die Bundeswehrsoldaten z.B. ihre Ausrüstung (speziell Waffen) aus privaten Mitteln überarbeiten dürfen oder gar andere Waffen benutzen dürfen. Wenn jetzt einer z.B. einen Trijicon ACOG privat zu Hause hat und ihn gern auf seinem Gewehr hätte, Flashlight, Laserpointeraufsatz usw usf. Kann ein deutscher Soldat in Afghanistan z.B. auch eine AK benutzen (gibts ja dort wie Sand am Meer im wahrsten Sinne des Wortes) oder sich von den Verbündeten ein M16 ausleihen? Oder ist das alles pingeligst mit bürokratischen Vorschriften überhäuft?

Aber sicher doch - einfach die Seiten wechseln und dann geht alles ;-))

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