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IGNORED

Vorurteile, Beratungsresistenz, schwarze Schafe in Vereinen


Guest

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Habt ihr auch sowas schon erlebt?

Autsch.

Wir hatten bei uns neulich einen Gastschützen.

Ein unausstehlicher besserwisserischer Schnösel, auf den ersten Blick schon.

Am Anfang ganz nett aber dann gingen die Diskussionen los.

Er selbst ist ein fanatischer Revolver und KK Pistolen Anhänger und versuchte den anwesenden Glockbesitzern den Fehlkauf Glock einzubleuen.

Zum einen sei die Waffe extrem unzuverlässig, Plastikschrott eben der zwangsläufig nach kurzer Zeit seinen Dienst quittieren wird.

Zudem sei sie extrem unsicher. Er würde eine Glock niemals holstern, da man nie weiß wann sie losgehen würde.

Als es dann um Kaliber ging, dementierte er schon fast aggressiv, dass es auch für die Glock 10mm Auto gebe. "Gibts nicht. Da kannst du von mir aus einen Kopfstand machen aber es ist technisch gar nicht möglich, dass eine Glock 10mm Auto überlebe".

Er blieb sogar Beratungsresistent als ein anwesender Jäger ihm eine Glock 20 auf den Tisch legte :rolleyes:

Das beste ist ... es ist nun der zweite, der sich solche Flamewars mit uns lieferte und "zufällig" reines DSB Mitglied ist.

Achja, fast vergessen.

Einst drohte eine Person desselben Schlags mit Anzeige, weil einer von uns auf dem Langwaffenstand ein OA15 dabei hatte.

"Kriegswaffen sind hier in D verboten!!! Das wird ein Nachspiel haben!!"

Und nein, das waren keine "alte Hasen" sondern relativ junge und aktive Schützen um die 30.

Habt ihr auch schon Erlebnisse mit solchen Trollen gehabt?

Findet man die nur in DSB Vereinen oder sind das traurige Einzelfälle. Ich hoffe zumindest.

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Hi,

ich habe ähnliches in der entgegengesetzten Richtung erlebt.

Bei uns war mal ein Gastschütze zu Besuch,

für den waren KK nur Vogelflitschen.

Er würde es gerne richtig krachen lassen.

Mindesten Kaliber 44 Magnum,

alles andre war seiner Meinung nur Spielzeug.

Es gibt solche und solche.

Leider hatten wir in unserem Verein keinen Platz mehr,

die Mitgliederstärke hatte Ihr Maximum erreicht. :cool3:

Wir sind nicht im DSB sondern dem BDS und BDMP angegliedert.

Grüße

Brommy

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@Renado

Hallo Renado, das mit dem DSB würde ich nicht pauschalisieren. Allenfalls sei diesen Unwissenden anzukreiden, dass sie bis heute nie vom Gegenteil überzeugt wurden, bzw. keine adäquaten Lehrer hatten.

Viele sind wenn sie in irgendwelche Dorfvereine eintreten denen ausgeliefert, die sich schon jahrelang ihre Fehler angewöhnt haben und sich vielleicht aus Altersstarrsinn nicht eines besseren belehren lassen wollen. Schon gar nicht von jüngeren.

Ein Wink in Richtung IPSC Scene oder der Fingerzeig auf andere dynamische Disziplinen hilft da manchmal.

Schlußendlich, sollte sich dein unbelehrbarer Neueinsteiger mal die Frage stellen, warum Glocks wegen ihrer Zuverlässigkeit so geschätzt sind. Gerade bei Polizei und Sondereinheiten.

Ich selbst habe auch eine Glock 22, die schiesst wunderbar und hat bestimmt schon mehr als 150000 Schuss runter. Nimmt man halt einen größeren Geschossdiameter und ab und an ein neuer Schlagbolzen oder Auszieher fällt unter Verschleiß, genau wie der Auspuff beim Auto.

Gruß Earl

Du kommst aber nicht zufällig aus Niedersachsen?

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Hi,

ich habe ähnliches in der entgegengesetzten Richtung erlebt.

Bei uns war mal ein Gastschütze zu Besuch,

für den waren KK nur Vogelflitschen.

Er würde es gerne richtig krachen lassen.

Mindesten Kaliber 44 Magnum,

alles andre war seiner Meinung nur Spielzeug.

Es gibt solche und solche.

Leider hatten wir in unserem Verein keinen Platz mehr,

die Mitgliederstärke hatte Ihr Maximum erreicht. :cool3:

Wir sind nicht im DSB sondern dem BDS und BDMP angegliedert.

Grüße

Brommy

Naja. Ich glaube jeder Verein, egal welchem Verband er angehört, hatte schonmal das Vergnügen mit solchen Wochenendrambos. Jene machen allerdings fast überall sehr flott Bekanntschaft mit dem Ausgang.

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@Renado

Hallo Renado, das mit dem DSB würde ich nicht pauschalisieren. Allenfalls sei diesen Unwissenden anzukreiden, dass sie bis heute nie vom Gegenteil überzeugt wurden, bzw. keine adäquaten Lehrer hatten.

Viele sind wenn sie in irgendwelche Dorfvereine eintreten denen ausgeliefert, die sich schon jahrelang ihre Fehler angewöhnt haben und sich vielleicht aus Altersstarrsinn nicht eines besseren belehren lassen wollen. Schon gar nicht von jüngeren.

Ein Wink in Richtung IPSC Scene oder der Fingerzeig auf andere dynamische Disziplinen hilft da manchmal.

Schlußendlich, sollte sich dein unbelehrbarer Neueinsteiger mal die Frage stellen, warum Glocks wegen ihrer Zuverlässigkeit so geschätzt sind. Gerade bei Polizei und Sondereinheiten.

Ich selbst habe auch eine Glock 22, die schiesst wunderbar und hat bestimmt schon mehr als 150000 Schuss runter. Nimmt man halt einen größeren Geschossdiameter und ab und an ein neuer Schlagbolzen oder Auszieher fällt unter Verschleiß, genau wie der Auspuff beim Auto.

Gruß Earl

Du kommst aber nicht zufällig aus Niedersachsen?

NRW.

Womöglich liegt da was dran.

Ich möchte nicht verallgemeinern allerdings fällt das schwer, wenn einem ausgerechnet DSB Mitglieder auf diese Weise auffallen.

Werde vllt. mal selber einen Blick in einen reinen DSB Verein werfen und mich eines besseren belehren lassen, denn kann mir nicht vorstellen, dass da alle so drauf sind. 3 Vereine kann ich hier in der Umgebung allerdings jetzt schon ausschließen, da ich dort eben genau das schon ganz am Anfang erlebt habe, als ich auf der Suche nach einem Verein war. (Erstmal 2 Jahre lupi schiessen, dann irgendwann vielleicht KK, wenn man einem gnädig gesonnen ist)

Immerhin hat das nichts mehr mit "Gegen GK" zu tun, jene besaßen selbst GK Waffen aber mir macht diese unglaubliche Arroganz in Verbindung mit extremer Unwissenheit angst.

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Habt ihr auch sowas schon erlebt?

Autsch.

Wir hatten bei uns neulich einen Gastschützen.

Ein unausstehlicher besserwisserischer Schnösel, auf den ersten Blick schon.

Am Anfang ganz nett aber dann gingen die Diskussionen los.

Er selbst ist ein fanatischer Revolver und KK Pistolen Anhänger und versuchte den anwesenden Glockbesitzern den Fehlkauf Glock einzubleuen.

Zum einen sei die Waffe extrem unzuverlässig, Plastikschrott eben der zwangsläufig nach kurzer Zeit seinen Dienst quittieren wird.

Zudem sei sie extrem unsicher. Er würde eine Glock niemals holstern, da man nie weiß wann sie losgehen würde.

Als es dann um Kaliber ging, dementierte er schon fast aggressiv, dass es auch für die Glock 10mm Auto gebe. "Gibts nicht. Da kannst du von mir aus einen Kopfstand machen aber es ist technisch gar nicht möglich, dass eine Glock 10mm Auto überlebe".

Er blieb sogar Beratungsresistent als ein anwesender Jäger ihm eine Glock 20 auf den Tisch legte :rolleyes:

Das beste ist ... es ist nun der zweite, der sich solche Flamewars mit uns lieferte und "zufällig" reines DSB Mitglied ist.

Achja, fast vergessen.

Einst drohte eine Person desselben Schlags mit Anzeige, weil einer von uns auf dem Langwaffenstand ein OA15 dabei hatte.

"Kriegswaffen sind hier in D verboten!!! Das wird ein Nachspiel haben!!"

Und nein, das waren keine "alte Hasen" sondern relativ junge und aktive Schützen um die 30.

Habt ihr auch schon Erlebnisse mit solchen Trollen gehabt?

Findet man die nur in DSB Vereinen oder sind das traurige Einzelfälle. Ich hoffe zumindest.

Hallo,

ich kann dir garantieren, das es solche "Besserwisser" nicht nur beim DSB gibt. Bin in mehreren Verbänden und habe "solche" und "solche" kennen lernen "dürfen". Könnte eigendlich ein Buch davon schreiben, würde sicher lustig und nur so darfst du es sehen, sonst vergeht dir der Spass am Schießsport.

Gruß

Joblu

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...und hat nicht mal einer von der dsb-trachtengruppe im tv mal geußert:

"die .22kurz für die osp ist doch nur mit traubenzucker gefüllt und gk-disziplinen hat der verband nicht..."

oder so ähnlich. jedenfalls würd mich das nicht verwundern wenn es beim trachtenverband mehr solcher "unwissende" gäbe. denn der fisch fängt gekanntlich vom kopfe an zu.....

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Idioten gibt es überall. Das liegt weder am DSB noch an anderen Verbänden. Das liegt einzig und allein an der eigenen Engstirnigkeit und dem fehlenden Gen über den Tellerrand schauen zu können und andere Meinungen akzeptieren oder stehen lassen zu können.

Verbandsübergreifende Vereinspatenschaften, ähnlich wie bei den "Partnergemeinden" mit gegenseitigen Standeinladungen bei denen die Leute auch mal andere Disziplinen kennen lernen wäre sinnvoll, sind aber leider nicht existent.

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Ach, solche haben wir immer wieder.

Wir lassen uns nicht auf deren ihre Diskussionen ein und zeigen denen ganz "ohne dass sie es sehen" was eine Glock oder sonst was drauf haben.

Dann geben sie schnell Ruhe.

Links liegen lassen und gut.

Ein Kollege aus Deutschland erzählte mal, dass sie zu 5 waren mit G3 Klones auf dem Stand.

Der Stand war voller Jäger. Dann ging es los von wegen verbotene Vollautomaten usw.

Die Sache wurde sofort entschärft als einer der fünf G3 Klon Besitzer anfing: "Herr Oberleutnant, sollen wir nun mit unserem Reservistentraining nach ZDV beginnen oder sollen wir weiter diskutieren". Lange Gesichter und Ruhe war. Mit etwas Taktik kommt man da oft weiter als mit lähmenden Diskussionen.

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Könnt ihr euch alles sparen. Wenn ich eine Kamera mitlaufen hätte wenn ich in Vereinen bzw. deren Mitgliedern bin die mit mir den Stand begehen... :rotfl2::gaga::rotfl2: ...dann könnte zumindest der eine oder andere nachvollziehen, was ihr hier ansatzweise mal darlegt. Das Problem ist in allen hier geschilderten oder erlebten Fällen hauptsächlich eins: Unwissenheit, kompensiert durch einen Unfehlbarkeitsanspruch. Jeder Mist der zu sehen oder zu lesen ist wird als unumstößliche Wahrheit angesehen und auch so vertreten.

Jetzt wisst ihr vielleicht, woher so die eine oder andere Begründung unserer Politik-Experten in Sachen WaffG, Waffen und Munition kommen könnte.

Edith meint, dass dies nicht nur bei "Alten" sondern in besonders erschreckendem Maße bei jungen dynamischen nach Pöstchen drängenden Quasi-Neumitgliedern der Fall ist. Aber irgendwer wird die gewählt haben. Unabhängig von Verbänden - die interessieren mich erst einmal gar nicht.

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es gibt immer verschiedene typen... in jedem verein.

als ich im verein anfing unterschriften zu sammeln ( unterschriftenliste gegen waffenrechtsverschärfung ) da entgegnete mir einer " das ist mir zu allgemein, das unterschreib, ich nicht", der andere " was? gegen waffenrechtsverschärfung? nö. ich bin doch für waffenrechtsverschärfungen". beides keine debilen greise, aber diesbezüglich unbelehrbar.

auf der anderen seite, ein schon etwas älterer, noch keine 70 und nebenbei auch noch jäger, hatte immer ein problem mit dynamischen disziplinen, HA und das was da beim BDS so alles geschossen wird. er hats tolleriert, fands aber ned so toll. dann war er im rahmen der 300m-bezirksmeisterschaften (DSB) in phillipsburg und konnte beim IPSC-schießen zuschauen (dies und andere BDS-wettbewerbe fanden zur gleichen zeit statt) und war extrem positiv überrascht, vor allem über die sicherheitsvorkehrungen!, und erzählt noch immer davon. wenn der 20 jahre jünger wäre, könnte den keiner vom IPSC-schießen abhalten. und seither sieht er auch andere dinge etwas entspannter.......

gruß alzi

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Als ich mit dem Schießsport anfing habe ich immer noch alle Zeitschriften - DWJ, Caliber, Visier und das Schweizer Magazin gekauft. In einer dieser Zeitschriften hatte ich vor ca. 15 Jahren gelesen, daß es nirgends so viele Psychopathen auf einem Haufen gibt, wie in einem Schützenverein. Damals habe ich dies entrüstet von mir gewiesen, heute nicht mehr. Was ich in dieser Zeit so alles erlebt habe, das wäre mir in einem Schachclub sicherlich nicht passiert.

Beknackte gibt es aber überall, und wenn diese Leute in den Vereinen etwas zu sagen haben, dann gute Nacht! Deshalb achten wir in unserem DSB Verein sehr genau darauf wen wir aufnehmen.

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In einer dieser Zeitschriften hatte ich vor ca. 15 Jahren gelesen, daß es nirgends so viele Psychopathen auf einem Haufen gibt, wie in einem Schützenverein. ...

Beknackte gibt es aber überall, und wenn diese Leute in den Vereinen etwas zu sagen haben, dann gute Nacht! Deshalb achten wir in unserem DSB Verein sehr genau darauf wen wir aufnehmen.

Nun ja, vielleicht ist meine Gegend atypisch, aber da ich die Ehre habe, in verschiedenen (nicht Schützen-) Vereinen tätig zu sein. kann ich dir zusichern, das es in jeder Gemeinschaft Besserwisser, Beckmesser und und auch hin und wieder Psychopaten gibt. Im Gegensatz zu den Schützen, die ich bei den Wettkämpfen (RW und Einzel) habe kennelernen dürfen, ist der Anteil der o.g. Personen bei den anderen Vereine eher höher.

Wie gesagt, das kann lokal bedingt sein.

GKBubi

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Was ich in dieser Zeit so alles erlebt habe, das wäre mir in einem Schachclub sicherlich nicht passiert.

Beknackte gibt es aber überall, und wenn diese Leute in den Vereinen etwas zu sagen haben, dann gute Nacht! Deshalb achten wir in unserem .... Verein sehr genau darauf wen wir aufnehmen.

Also, ich hab schon Wettkampfschachspieler sich über diesen "Sport", bzw. wie´s richtig geht, heftigst an die Köppe kriegen sehen und solche oberschlauen Pöstchenjäger gibt´s da auch.

Man muss "Mister know it all" ja auch nicht unbedingt eine neue Heimat in seinem Verein geben - dafür gibt´s ja sowas wie Probezeit und Vorstandsbeschluss.

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Nun ja, vielleicht ist meine Gegend atypisch, aber .....

Im Gegensatz zu den Schützen, die ich bei den Wettkämpfen (RW und Einzel) habe kennelernen dürfen, ist der Anteil der o.g. Personen bei den anderen Vereine eher höher.

Wie gesagt, das kann lokal bedingt sein.

GKBubi

Ist es mit Sicherheit nicht. Aber es fällt im Umfeld des Hauptvergnügens eben eher auf.

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Wenn Ihr glaubt, daß es in Schützenvereinen Psychopathen gibt, dann geht mal auf eine Eigentümerversammlung. :eclipsee_gold_cup: Ein Sandkasten ist gesitteter.

Fakt ist, daß ein Schütze schon mal durch seinen Werdegang eine gewisse Dickköpfigkeit hat. Schließlich setzt er sich über political Correctness hinweg, besteht darauf, daß seine Passion gegen die Bedürfnisse der Gesellschaft (Nach Sicherheit, Ordnung und Kuscheligkeit) angemessen durchgesetzt werden, unterwirft sich dem Paragraphendschungel und der Mechanik von Vereins-/Verbandsoberen (und staut da Frust auf), wird gezwungen sehr viele komplexe Fakten aufzusaugen, andererseits wird er mit vielen Auslegungen konfrontiert, die seinem Wissen zuwider laufen, und dann geht's erst auf die Schießbahn.

Merkt man auch hier, beim Diskutieren. Ich glaube Hermes hat das mal ganz gut beschrieben: Waffenbesitzer sind rechthaberisch, dickköpfig, schnell mit harten Worten bei der Hand und flotten Sprüchen nicht abgeneigt. So oder sinngemäß.

Es ist ja prima, wenn man begeistert ist, und von seinem Stiefel überzeugt. Wenn's aber dazu ausartet, daß man seine Füße in den Rachen von anderen rammt: Falsche Methode ! Die Personen sollte man dann nicht an sich binden.

Andererseits habe ich bei den Schützen eine enorme Hilfsbereitschaft erlebt, so wie sonst nirgends. Bei richtiger Ansprache kriegt man von uns meistens das letzte Hemd. Probeschießen, Minition, Magazine, Holster, Hilfe beim Training, Ratschläge zu Recht, Wiederladen, Waffenauswahl, Aufbewahrung, Tips und Tricks. Meistens sogar differenziert: Ich mach das so, probier das doch mal, ob's für Dich auch funktioniert.

Die Bandbreite der Kompetenz und des sozialen Geschicks ist bei uns ziemlich groß. Die Nachdrücklichkeit der Äußerung ist oft sehr intensiv und stichwortartig. Open Mouth, Insert Feet.

Leben, leben lassen, zuhören, nicht alles wortwörtlich glauben, und die eigenen Fakten gut kennen.

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Fakt ist, daß ein Schütze schon mal durch seinen Werdegang eine gewisse Dickköpfigkeit hat. Schließlich setzt er sich über political Correctness hinweg, besteht darauf, daß seine Passion gegen die Bedürfnisse der Gesellschaft (Nach Sicherheit, Ordnung und Kuscheligkeit) angemessen durchgesetzt werden, unterwirft sich dem Paragraphendschungel und der Mechanik von Vereins-/Verbandsoberen (und staut da Frust auf), wird gezwungen sehr viele komplexe Fakten aufzusaugen, andererseits wird er mit vielen Auslegungen konfrontiert, die seinem Wissen zuwider laufen, und dann geht's erst auf die Schießbahn.

Nemiad??? :shout:

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Also unser Schützenverein ist im DSB, allerdings stehen unsere Schießstände jedem offen. Ein wirklich "alter" Schützenruder sagte mir mal:

Egal ob du ein guter oder schlechter Schütze bist

In erster Linie muß dir das Schießen Spass machen!!!

Er hat ja soooo recht !!!

Gruß Wolle

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Dickköpfe und Besserwisser gibt es anderswo mindestens in gleicher Häufigkeit.

A propos Schachclub, was ich da früher erlebt habe, war auch nicht ohne.

Jedoch ist es zweifelsohne so, dass Waffenbesitzer ein eigener Schlag sind. Zwar immer noch ein volles Spektrum, jedoch mit dem gewissen Etwas.

Die angesprochene Dickköpfigkeit ist wohl mehr oder weniger bei jedem vorhanden.

Mir ist es im Schützenverein jedoch noch nie passiert, eine Meinung, Ansicht oder sonstwas aufgezwungen zu bekommen.

Hängt vielleicht damit zusammen, dass man für diese Passion ein gutes Stück Lernfähigkeit mitbringen muss.

Meiner subjektiven Meinung nach ist es bei anderen "ausgefallenen" Hobbys ähnlich z.B. Tauchen, Bergsteigen und Fliegen.

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"Andererseits habe ich bei den Schützen eine enorme Hilfsbereitschaft erlebt, so wie sonst nirgends. Bei richtiger Ansprache kriegt man von uns meistens das letzte Hemd. Probeschießen, Minition, Magazine, Holster, Hilfe beim Training, Ratschläge zu Recht, Wiederladen, Waffenauswahl, Aufbewahrung, Tips und Tricks. Meistens sogar differenziert: Ich mach das so, probier das doch mal, ob's für Dich auch funktioniert."

Das ist die andere Seite, und das kann ich so auch bestätigen!

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Das beste ist ... es ist nun der zweite, der sich solche Flamewars mit uns lieferte und "zufällig" reines DSB Mitglied ist.

Findet man die nur in DSB Vereinen oder sind das traurige Einzelfälle. Ich hoffe zumindest.

Der Thread heißt "Vorurteile, Beratungsresistenz usw." Das ist alles wirklich ganz schlimm. Man muß ja so dankbar sein, daß wenigstens renado von Vorurteilen nicht geplagt ist.

Gruß

Histor

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