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IGNORED

Waffenhändler Pro Armatix und peinlich!


John Kahn

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War neulich in einem Waffengeschäft, Armatix in Extra Vitrine und ein Haufen Werbung

drumherum Prospekte, Kataloge und sowas.

Der Händler kam an ( noch nicht mal ein Guten Tag :peinlich: ) und fragte mich gleich

ob ich mich für das neue System interessiere ich sagte ihm was ich davon halte.

Da sagte er (er quatschte mich gleich mit DU an auch das schon eher :peinlich: ).

Er sagte Zitat Wortwörtlich; "Was ist Dir lieber der kleine Bolzen im Lauf den man wieder

entfernen kann oder das die Waffen ganz weg sind..."

Da kann ich nur sagen schöne Verbündete hat man. :angry2:

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Dann hast du ihm doch hoffentlich unmissverständlich gesagt, dass du in dem Laden nichts mehr kaufst solange er das Zeug anbietet und jedem dir Bekannten Schützen, Jäger und Interessiertem das selbe empfehlen wirst.

Nur so lernt der gute was :D

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Genau,

was ist IHM lieber, so ein Sinnlosbolzen für viel Geld, oder weder Marmelade, noch Magerine aufm Dubbel...

Ich hoffe er bringt dann das Wort 'Erpressung', 'Vormundschaft', oder 'übertrieben' ins Gespräch, dann hat er das Prinzip ja schon verstanden...

Btw,

das 'Du' kann man ja explizit verbieten, Freunde sucht man sich aus, Suppenspucker sollen doch plz beim 'Sie' bleiben...

Grrretz, Tom

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Also mal ehrlich!

Das ist nun wieder ein weiterer Tread, der am eigentlichen Problem völlig vorbeigeht!

Was kann denn der Händler dafür, daß sich die Politik, so einen Quatsch ausgedacht hat?

Wenn bei Armatix der Kostrukteur dieses Blockiersystems dasselbe eben nicht erdacht hätte, wäre auch die Politik nie auf diesen Trichter gekommen!

Meint ihr denn ehrlich, wenn man Armatix-Händler boykottiert sei das Problem aus der Welt?

Wie kurzsichtig und unreif! <_<

Der Handel muss reagieren, sonst bleibt er auf der Strecke! Das ist ein marktwirtschaftlichses Gesetz.

Dabei ist es egal, ob wir damit einverstanden sind oder nicht!

Es wird Leute geben, die diese Dinger vorsorglich und ohne per Gesetz dazu aufgefordert zu werden, kaufen werden.

Die sind dann einfach dumm, aber auch denen kann man keine Schuld daran geben.

ROMAK

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Der Handel muss reagieren, sonst bleibt er auf der Strecke!

Nein. Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Wenn dieses unsinnige "Blockier"system (auch noch unterstützt vom Handel, der ihm eine schöne Vertriebsplattform bietet...)

auf breiter Front, sprich auch für die Gebrauchswaffen der Schützen und Jäger, kommen sollte, dann wird so viel

an Kaufkraft (und Kauf-Motivation!) bezüglich Waffen wegbrechen, dass der Waffenmarkt in D weitestgehend "platt"

ist. Dann wird verglichen mit heute nur noch ein Minimum an Händlern überleben.

Wer seitens des Handels vorausdenkt, weiß das auch.

Gruß,

karlyman

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Der Handel muss reagieren, sonst bleibt er auf der Strecke!

Beide müssen reagieren Handel und Kunde.

Der Kunde und LWB muss reagieren, sonst bleibt der nämlich auf der Strecke.

Der Handel muss reagieren, nämlich auf den Wunsch der Kunden.

Und wenn ein Händler auf der Strecke bleiben sollte, weil er den Wunsch seiner Kunden ignoriert, dann ist das ein markwirschaftliches Gesetz - und das ist auch gut so.

Niemand kann mich zwingen bei einem Händer zu kaufen, der Armatix Produkte anbietet. Und ich werde das - verdammt noch mal - auch nicht tun.

---

Tom

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Irgendetwas muß er doch kaufen, schließlich lebt er davon.

Wenn schon keiner mehr Waffen dort kauft, dann eben Systeme, die ein Vernichten oder Veräußern vorhandener Waffen verhindern kann!

Der Fernsehverkäufer könnte doch auch fragen, ob man einen Fernseher haben möchte, der öfter einen Defekt aufweist, oder gar keinen, schließlich muß der Fernsehmonteur doch auch leben!

Ich weiß, scheiß Vergleich!

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Dann eben ein anderes Beispiel:

Angenommen du kannst Glock Pistolen nicht leiden. Dein Händler nimmt sie aber mit in das Sortiement auf.

Boykotierst Du den Händler dann?

Quicklock hat noch keine PTB Zulasslung. Das ist ein Fehler im Kettner Katalog, da dort drin steht, dass die Produkte der Armatix von der PTB zugelassen sind. Das trifft aber nur auf Trustlock zu.

Damit wird den Kunden etwas falsches vorgegaukelt. Oder wurde Quicklock bereits zugelassen aber es wurde noch nicht öffentlich mitgeteilt?

Konfrontiert die Händler, die Quicklock im Sortiement haben, mit den Fakten. Öffnet ihnen die Augen und bringt etwas Licht ins Dunkel der Händler. Aber deswegen gleich zu boykotieren, nee, nicht wirklich.

Der Großteil der Waffenbesitzer wird das Zeug eh nicht haben wollen. Und die die haben wollen werden es bekommen, egal woher und von welchem Händler. Und wenn sie sich direkt an Armatix wenden.

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Konfrontiert die Händler, die Quicklock im Sortiement haben, mit den Fakten.

Und vor allem mit den absehbaren Folgen auch für den Handel, wenn dieses "System" denn mal

breiten Einzug finden sollten.

Ich kenne mehrere Händler und BüMas, denen die weiteren Konsequenzen durchaus klar sind,

und für die insbesondere "Quicklock" und die dahinter stehenden "Sicherheitsphilosophien"

berechtigter Weise einen Ruf haben wie Gift...

Von "Trustlock" haben übrigens sämtliche Händler und BüMas, mit denen ich gesprochen habe,

jeweils null bis maximal zwei Stück verkauft. Wenn Armatix nicht per Verordnung Zwangskunden

für "Quicklock" aus dem Kreis der "Schießberechtigten" ins Haus gespült bekommen, ist die Firma

auf kurze Sicht erledigt. Aber das ist ja bekannt.

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Wie gesagt, im Kettner Katalog auf Seite 160 wird für Quicklock mit Preisangaben geworben.

Es wird in der Beschreibung geschrieben, dass die Produkte der Armatix die Zulassung der PTB haben, was aber für die beworbenen Produkte nicht der Fall ist.

Wer kommt für den Schadenerasatz auf, wenn die Serie, die Kettner anbietet keine Zulassung der PTB erhält sondern erst eine spätere, wenn überhaupt?

Ich kann mir gut vorstellen, dass Händler denen es eh nicht so gut geht, nach jedem Strohhalm greifen und greifen müssen um das Überleben zu sichern. Da kann es nicht im Sinne des Erfinders sein, sie pauschal zu boykotieren. den Boykott androhen ja, aber dabei sollte man es dann erstmal belassen.

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...Angenommen du kannst Glock Pistolen nicht leiden. Dein Händler nimmt sie aber mit in das Sortiement auf.

Boykotierst Du den Händler dann?

Nein, denn bei Glock-Pistolen handelt es sich um komplementäre Güter. Sperrsysteme hingegen sind konkurrierende Güter.

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Und vor allem mit den absehbaren Folgen auch für den Handel, wenn dieses "System" denn mal

breiten Einzug finden sollten.

Bei meinem Händler stehen so viele Gebrauchtwaffen wie noch nie im Laden. Es sind soviele gute Ordonnanz-, Jagd- und Behördenwaffen, die man für wirklich kleines Geld erwerben kann. Aber niemand hat Interesse. Warum wohl?!

Wer kauft denn schon Blockiersysteme, die teurer als die angebotenen Waffen sind?

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Also manchmal muß ich mich doch hier über einige Statements wundern. Bitte, bitte droht nur den Boykott an, der Händler kann ja nichts dafür bla bla. Richtig der Händler kann, sofern es eine gesetzliche Vorschrift wird nichts dafür - auch für Erben, so er denn auf diesen Markt zielt, kann ich es ansatzweise verstehen, denn da ist es leider Gesetz. ABER hier wurde zu einem Schützen klar gesagt:"He, was ist der lieber, das Ding oder dein rechtmäßiges Eigentum behalten?" Also kauf mal ganz schnell das Ding denn Du, Schütze bist uneinsichtig - wer erpresst denn hier indirekt wen und preist einen Mist an, der keinen Deut mehr Sicherheit bietet? Diesen / diese Händler soll der LWB noch unterstützen? Ja wohl mit Sicherheit nicht!! Ich brauche nicht auch noch Totengräber! Außerdem, wenn niemand so ein Teil kaufen würde, die Akzeptanz also null ist, verschwindet es kurz überlang (normalerweise). Gibt es nicht - nun selbst in der DDR gab es einen einzigen Vorfall wo mal marktwirtschaflich was ablief - Kaffee - weil die Leute einig mit den Füßen abgestimmt haben!

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Nein, denn bei Glock-Pistolen handelt es sich um komplementäre Güter. Sperrsysteme hingegen sind konkurrierende Güter.

Kleine Nachhilfe in VWL - genau andersrum :D

Glock Pistolen sind substitutive (also konkurrierende) Güter zu anderen Waffen/Pistolen da die eine mit dem anderen ersetzt werden kann (mehr oder weniger)

Sperrsysteme für Waffen sind (wie u.a. Munition) komplementäre Güter, da du kein Sperrsystem brauchst wenn du keine Waffe hast. D.h. zumindest wären sie komplementäre Güter, wenn denn endlich das tolle Armatix-Gesetz von Onkel Schäuble käme

Momentan sind Sperrsysteme und Waffen nämlich indifferente Güter. Der Konsum von Waffen berührt nämlich in keiner Weise den Konsum von Sperrsystemen. Denn egal wieviel Waffen ich besitze, ich kaufe mit Sicherheit kein einziges Sperrsystem - schon garnicht von Armatix, schon garnicht wenn sie nicht funktionieren. :D

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Ich würde mal behaupten, dass der (aufgezwungene) Konsum von Sperrsystemen den Konsum von Waffen erheblich negativ beeinträchtigt.

Man sieht es schon jetzt, wenn man das faktische Käuferverhalten beobachtet, dass allein schon die Möglichkeit, dass hier etwas im Raum steht, die Kaufmotivation gegen null gehen lässt.

Wer erzwungenermaßen ein Sperrsystem konsumiert, wird sich überlegen, wie viele Waffen er noch kauft.

Der typische Glockkäufer hingegen wird dagegen normalerweise auch noch andere Waffen konsumieren (wir gehen davon aus, dass nur Herdenhaltung artgerecht ist).

Komplementäre Güter würden sich in ihrem Nutzen gegenseitig ergänzen. Den Fall sehe ich für das Tupel "Sperrsystem + Waffe" nicht, ich sehe es (z.B. aus schießsportlichen Überlegungen zu verschiedenen Disziplinen) aber durchaus für Waffen unetreinander (und natürlich für Waffen & Munition, Waffen & Zubehör, etc, etc., pp.).

€: Ich gebe Dir aber insofern recht, als dass die Modellierung in Richtung Güter grundsätzlich Banane ist. Eigentlich müsste man das Sperrsystem als Strafsteuer auf Waffen modellieren.

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