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IGNORED

Antwort von MONITOR


zielvier

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Hier die Antwort von Monitor zu meiner Mail zur TV-Sendung vom 12.3.09

vielen Dank für Ihre Mail vom ... und Ihr Interesse an unserer

Sendung.

Zu unserer Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden haben uns

sehr viele kritische Zuschauerzuschriften erreicht. Haben Sie daher

bitte Verständnis dafür, dass wir nicht auf jede einzelne Mail

detailliert eingehen können.

Zu den wichtigsten Kritikpunkten, die immer wieder genannt werden,

möchten wir aber Stellung nehmen:

1.) Selbstverständlich steckt nicht hinter jedem Sportschützen oder

seinen Familienangehörigen ein potenzieller Amokläufer. Es lag uns

jedenfalls fern, die Sportschützen unter Generalverdacht zu stellen.

Auch wir wissen, dass die weitaus meisten Sportschützen sehr

gewissenhaft mit ihren Schusswaffen umgehen. Dies ändert jedoch nichts

daran, dass es nun wiederholt wegen unsachgemäßer Aufbewahrung in

Privaträumen zu schwersten Straftaten mit Schusswaffengebrauch kam.

2.) Der Vergleich von Schusswaffen mit Messern oder Autos ist für uns

nicht zielführend. Amokläufe wie der in Winnenden sind mit Messern oder

anderen Stichwaffen nur schwer vorstellbar - und wie uns nicht nur die

Vorgänge in Erfurt oder Winnenden gelehrt haben, gibt es eben doch ein

spezifisches Risiko durch Schusswaffen in Privaträumen. Auch

vergleichbare Straftaten mit Autos sind uns jedenfalls hierzulande

bisher nicht bekannt.

3.) Es leuchtet uns nicht ein, warum Schusswaffen und Munition von

Sportschützen gemeinsam in Privaträumen untergebracht werden müssen. Was

spricht denn dagegen, dass zumindest die Munition vom privaten Wohnort

getrennt untergebracht wird? Interessant finden wir, dass diese

Forderung ja aus dem Kreis der Sportschützen selbst erhoben wird.

4.) Wenn die Prüfungen für die Erteilung von Waffenbesitzkarten

tatsächlich so streng sind, wie viele Zuschauer uns schreiben - wie

kann es dann sein, dass die Erlaubnis zur Lagerung dieser Waffen in

Privaträumen unabhängig davon erteilt wird, ob sich psychisch äußerst

labile Familienmitglieder, die sich in therapeutischer Behandlung

befinden, in diesen Räumen aufhalten?

5.) Selbstverständlich ist die Situation in der Schweiz mit der in

Deutschland nur bedingt vergleichbar. Dies haben wir in unserem Bericht

mit dem Hinweis, dass es sich hier um Armeewaffen handelt, auch

unmissverständlich deutlich gemacht. Der Zusammenhang zwischen

Straftaten mit Schusswaffengebrauch und der Verfügbarkeit solcher Waffen

in Privaträumen lässt sich allerdings nur schwer leugnen. Dies wollten

wir mit dem Hinweis auf die schweizerische Untersuchung unterstreichen.

6.) Neben dem Problem der legalen gibt es natürlich auch das der

illegalen Schusswaffen. Hierüber hat MONITOR in der Vergangenheit

berichtet und wird dies auch in Zukunft tun. Wir halten jedoch nichts

davon, ein Problem klein zu reden, nur weil es auch noch andere, unter

Umständen größere Probleme gibt. Nach dieser Logik könnte man über viele

Missstände im Land nicht mehr sprechen.

7.) Das Vollzugsdefizit bei der Kontrolle von Waffenschränken in

Privaträumen halten wir für evident. Gerade auch vor diesem Hintergrund

halten wir eine zentrale Aufbewahrung von Schusswaffen - möglicherweise

in Polizeigewahrsam - für einen diskussionswürdigen Ansatz. Niemand will

riesige, unbeaufsichtigte Waffenlager in Waldhütten schaffen.

8.) Strengere Vorschriften im Waffenrecht alleine werden das Problem

von Gewaltauswüchsen bei Jugendlichen sicher nicht beheben.

Selbstverständlich sind hier viele weitere Ursachen (Schulpolitik,

Erziehungsfragen, Ausgrenzung von Minderheiten, ...) zu diskutieren;

Themen über die wir bei MONITOR bisher schon berichtet haben - und auch

weiterhin berichten werden.

Wir hoffen, dass Sie uns als Zuschauer - bei aller Kritik, der wir uns

gerne stellen - weiterhin gewogen bleiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Redaktion MONITOR

Bitte Punkt 2 auf der Zunge zergehen lassen und danach den folgenden Link klicken:

http://www.stern.de/panorama/:Amoklauf-S%F...bad/658693.html

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<was ich mich die ganze Zeit frage:

Hat irgend jemand der sogenannten Journalisten, in Bezug auf die getrennte Lagerung der Munition ausserhalb von Privaträumen, auch an die Wiederlader gedacht????

Ich glaube nämlich, dass die schreibene Zunft hierüber nie recherchiert hat.......aber warum auch ist ja so viel einfacher.

Zu dem Antwortschreiben:

Das sind halt die Argumente der Waffengegner.....das Thema so schlimm es war ist bald wieder raus aus den Medien.

Gruß

Sandmann

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Äbben in den Nachrichten auf HR3 gehört.

'Ein Gericht verurteilt einen Dänen mit anschliessender Unterbringung in der Geschlossenen wg. einer

Amokfahrt mit einem PKW!!!! in Frankfurt/Main 2008. Er tötete eine Frau und verletzte mehrere Personen

schwer' - Zitiat Vortac: 'als er mit seiner Karre auf die Gruppe voll draufhielt.'

Auch einer Banane wohnt etwas Böses inne...

V

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5.) Selbstverständlich ist die Situation in der Schweiz mit der in

Deutschland nur bedingt vergleichbar. Dies haben wir in unserem Bericht

mit dem Hinweis, dass es sich hier um Armeewaffen handelt, auch

unmissverständlich deutlich gemacht. Der Zusammenhang zwischen

Straftaten mit Schusswaffengebrauch und der Verfügbarkeit solcher Waffen

in Privaträumen lässt sich allerdings nur schwer leugnen. Dies wollten

wir mit dem Hinweis auf die schweizerische Untersuchung unterstreichen.

Es stimmt also: Eine Armeewaffe ist in der Hand eines Bürgers sehr viel weniger gefährlich als eine Sportwaffe, weil die Armeewaffe ja vom Staat zum Schutze des Vaterlandes ausgegeben wird, während man Sportwaffen nur verantwortungslos anhäufen kann.

Deshalb sind auch noch nie unbescholtene Bürger durch Armeewaffen zu Schaden gekommen, gell?

:kopfschüttel:

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7.) Das Vollzugsdefizit bei der Kontrolle von Waffenschränken in

Privaträumen halten wir für evident. Gerade auch vor diesem Hintergrund

halten wir eine zentrale Aufbewahrung von Schusswaffen - möglicherweise

in Polizeigewahrsam - für einen diskussionswürdigen Ansatz. Niemand will

riesige, unbeaufsichtigte Waffenlager in Waldhütten schaffen.

Ha ha da müsste ich jedesmal wenn ich mal schießen will 46 km fahren 23 hin und 23 zurück.... soweit ist inzwischen durch einsparungen der nächste Polizeiposten weg ... Klasse gell .. Grüße Indi

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Hat irgend jemand der sogenannten Journalisten, in Bezug auf die getrennte Lagerung der Munition ausserhalb von Privaträumen, auch an die Wiederlader gedacht????

Wiederladen!???!

Wecke bloß keine schlafenden Hunde!

Ich glaube die können sich noch nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorstellen, dass so etwas möglich ist.

Wie kann es sein, dass jemand Pulver ( könnte ja zum Bau von Bomben verwendet werden) einfach so kaufen kann und dann auch noch unkontrolliert jede beliebige Menge Munition beliebiger Kaliber herstellen darf? :huh:

---

Tom

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Äbben in den Nachrichten auf HR3 gehört.

'Ein Gericht verurteilt einen Dänen mit anschliessender Unterbringung in der Geschlossenen wg. einer

Amokfahrt mit einem PKW!!!! in Frankfurt/Main 2008. Er tötete eine Frau und verletzte mehrere Personen

schwer' - Zitiat Vortac: 'als er mit seiner Karre auf die Gruppe voll draufhielt.'

Auch einer Banane wohnt etwas Böses inne...

V

Tu Dir und uns einen Gefallen und schreib es an Monitor!

Redaktion.Monitor@WDR.DE

Kam gerade rein: Frau erschlägt eigene Mutter mit Kruzifix!

http://magazine.web.de/sidbabhdgg.12380073...45001BfqP5.html

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...

2.) Der Vergleich von Schusswaffen mit Messern oder Autos ist für uns

nicht zielführend. Amokläufe wie der in Winnenden sind mit Messern oder

anderen Stichwaffen nur schwer vorstellbar - und wie uns nicht nur die

Vorgänge in Erfurt oder Winnenden gelehrt haben, gibt es eben doch ein

spezifisches Risiko durch Schusswaffen in Privaträumen. Auch

vergleichbare Straftaten mit Autos sind uns jedenfalls hierzulande

bisher nicht bekannt.

...

Ich bin mal so dreist mich selbst zu zitieren...

@wahrsager aber erzähl das mal den Waffenhassern....

Man könnte genauso sagen, dass sich die Leute, wenn sie keine Waffe haben einfach ein Messer nehmen... Dann kommt das Argument, dass Messer ja nicht so tötlich sind... Ich frage mich dann was das hier war:

Tokio 7 Tote

Südkorea 6 Tote

Japan 8 tote Schüler

aber ist ja so schön einfach unsere Welt keine Waffen kein Amok und an illegale Waffen kommt natürlich niemand ran....

http://forum.waffen-online.de/index.php?s=...t&p=1149279

Das kann auch gerne in anderen Diskussionen verwendet werden, wenn es denn wieder heißt. "Aber mit einem Messer ist soetwas garantiert nicht möglich..."

gruß

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Hier die Antwort von Monitor zu meiner Mail zur TV-Sendung vom 12.3.09

vielen Dank für Ihre Mail vom ... und Ihr Interesse an unserer

Sendung.

................

Mit freundlichen Grüßen,

Redaktion MONITOR

Genau den gleichen Text habe ich heute auch im Postfach vorgefunden - auf Antwort auf meine Mail an die Redaktion - unterzeichnet mit

Georg R.

Redaktion MONITOR

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Hallo,

mal sehen... Bitte korrigiert mich, wenn was nicht stimmt oder ich irgendwo einen passenden Link vertragen könnte.

1.) Selbstverständlich steckt nicht hinter jedem Sportschützen oder

seinen Familienangehörigen ein potenzieller Amokläufer. Es lag uns

jedenfalls fern, die Sportschützen unter Generalverdacht zu stellen.

Auch wir wissen, dass die weitaus meisten Sportschützen sehr

gewissenhaft mit ihren Schusswaffen umgehen. Dies ändert jedoch nichts

daran, dass es nun wiederholt wegen unsachgemäßer Aufbewahrung in

Privaträumen zu schwersten Straftaten mit Schusswaffengebrauch kam.

Das ist nicht von der Hand zu weisen, aber im Vergleich mit der Anzahl schwerster Straftaten mit illegalen Waffen vernachlässigbar.

- Google bei Suchbegriff "straftat legale schusswaffe" fragt "Meinten Sie "straftat illegale schusswaffe"

- 2. Google Link führt nach WO, da weiterschauen: 97,4 % Straftaten mit illegalen Waffen begangen.

2.) Der Vergleich von Schusswaffen mit Messern oder Autos ist für uns

nicht zielführend. Amokläufe wie der in Winnenden sind mit Messern oder

anderen Stichwaffen nur schwer vorstellbar - und wie uns nicht nur die

Vorgänge in Erfurt oder Winnenden gelehrt haben, gibt es eben doch ein

spezifisches Risiko durch Schusswaffen in Privaträumen. Auch

vergleichbare Straftaten mit Autos sind uns jedenfalls hierzulande

bisher nicht bekannt.

OK, die allermeisten Amokläufe dürften mit Schusswaffen gegangen sein.

Und natürlich will man nie wieder Amokläufe haben. Die Lösung, privaten Schusswaffenbesitz weiter einzuschränken oder gar vollständig zu verbieten, geht auch nicht:

- Hier ein Amoklauf mitr einem Sports Utility Vehicle (Auto): 1 Mord, 19 Mordversuche.

- Russlands ziemlich restriktives Waffengesetz hat das hier nicht verhindern können: Mindestens 396 Tote beim Schulmassaker in Beslan, Russland.

3.) Es leuchtet uns nicht ein, warum Schusswaffen und Munition von

Sportschützen gemeinsam in Privaträumen untergebracht werden müssen. Was

spricht denn dagegen, dass zumindest die Munition vom privaten Wohnort

getrennt untergebracht wird? Interessant finden wir, dass diese

Forderung ja aus dem Kreis der Sportschützen selbst erhoben wird.

In der Tat mögen einige Schützen diesen Vorschlag gebracht haben; von dem was ich hier lese, stösst dieser Vorschlag nicht gerade auf Gegenliebe.

- Wiederladen. Das ist für die Ausübung einiger Schiessdisziplinen absoluter Standard. Ein Verbieten des Wiederladens käme der Ausübung von grossen Teilen des Schiesssports gleich. Und wo lädt man wieder: Zuhause.

- Kriminelle brechen dann halt ins Schützenhaus ein, weil sie dort mit lohnenden Mengen Munition rechnen können.

4.) Wenn die Prüfungen für die Erteilung von Waffenbesitzkarten

tatsächlich so streng sind, wie viele Zuschauer uns schreiben - wie

kann es dann sein, dass die Erlaubnis zur Lagerung dieser Waffen in

Privaträumen unabhängig davon erteilt wird, ob sich psychisch äußerst

labile Familienmitglieder, die sich in therapeutischer Behandlung

befinden, in diesen Räumen aufhalten?

- Darf ich im Umkehrschluss folgern, dass wenn ich nur stabile Familienmitglieder in meinen Privaträumen aufhalten, diese nicht ausflippen und um sich schiessen? Warum brauche ich dann trotzdem tresorartige Waffenschränke?

- Gibt es einen Nachweis dafür, dass die bisherigen Amokspinner vorher in psychotherapeutischer Behandlung waren? Na egal, das könnte ein valider Grund sein, dass man dem Waffenbesitzer eine Auflage macht, seine Sportgeräte im Verein einzubunkern.

5.) Selbstverständlich ist die Situation in der Schweiz mit der in

Deutschland nur bedingt vergleichbar. Dies haben wir in unserem Bericht

mit dem Hinweis, dass es sich hier um Armeewaffen handelt, auch

unmissverständlich deutlich gemacht. Der Zusammenhang zwischen

Straftaten mit Schusswaffengebrauch und der Verfügbarkeit solcher Waffen

in Privaträumen lässt sich allerdings nur schwer leugnen. Dies wollten

wir mit dem Hinweis auf die schweizerische Untersuchung unterstreichen.

OK, da ich keine Flimme hab, kann ich hier nichts dazu sagen. Welche schweizerische Untersuchung war das? Jedoch unterstelle ich mal vorsorglich, dass diese Straftaten von Leuten begangen wurden, die sowieso nicht im Besitz der Armeewaffen sein durften. Siehe schweizerische Presse, hier im Forum eine beispielhafte Aufstellung der Straftaten (jedoch nicht garantiert, dass der schweizerische Kollege Straftaten seiner Landsleute unterschlagen hat)

6.) Neben dem Problem der legalen gibt es natürlich auch das der

illegalen Schusswaffen. Hierüber hat MONITOR in der Vergangenheit

berichtet und wird dies auch in Zukunft tun. Wir halten jedoch nichts

davon, ein Problem klein zu reden, nur weil es auch noch andere, unter

Umständen größere Probleme gibt. Nach dieser Logik könnte man über viele

Missstände im Land nicht mehr sprechen.

Monitot war (ist?)im allgemeinen eine eher seriösere Quelle, und sollte weiter möglichst von von Missständen in beliebigen Ländern berichten, aber bitte "untendenziös".

7.) Das Vollzugsdefizit bei der Kontrolle von Waffenschränken in

Privaträumen halten wir für evident. Gerade auch vor diesem Hintergrund

halten wir eine zentrale Aufbewahrung von Schusswaffen - möglicherweise

in Polizeigewahrsam - für einen diskussionswürdigen Ansatz. Niemand will

riesige, unbeaufsichtigte Waffenlager in Waldhütten schaffen.

Das ist Polemik.

8.) Strengere Vorschriften im Waffenrecht alleine werden das Problem

von Gewaltauswüchsen bei Jugendlichen sicher nicht beheben.

Selbstverständlich sind hier viele weitere Ursachen (Schulpolitik,

Erziehungsfragen, Ausgrenzung von Minderheiten, ...) zu diskutieren;

Themen über die wir bei MONITOR bisher schon berichtet haben - und auch

weiterhin berichten werden.

Ich bitte darum.

Viele Grüsse

Balmi

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Äbben in den Nachrichten auf HR3 gehört.

'Ein Gericht verurteilt einen Dänen mit anschliessender Unterbringung in der Geschlossenen wg. einer

Amokfahrt mit einem PKW!!!! in Frankfurt/Main 2008. Er tötete eine Frau und verletzte mehrere Personen

schwer' - Zitiat Vortac: 'als er mit seiner Karre auf die Gruppe voll draufhielt.'

Auch einer Banane wohnt etwas Böses inne...

V

Das ist für Monitor "nicht zielführend".

Was mag dann wohl das Ziel sein. :icon13:

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2.) Der Vergleich von Schusswaffen mit Messern oder Autos ist für uns

nicht zielführend. Amokläufe wie der in Winnenden sind mit Messern oder

anderen Stichwaffen nur schwer vorstellbar - und wie uns nicht nur die

Vorgänge in Erfurt oder Winnenden gelehrt haben, gibt es eben doch ein

spezifisches Risiko durch Schusswaffen in Privaträumen. Auch

vergleichbare Straftaten mit Autos sind uns jedenfalls hierzulande

bisher nicht bekannt.

Nun, wir erinnern uns alle an "Crash Kid Andy"... der Junge hat als 14 bzw. 15jähriger mehrfach Lkw, Sattelschlepper und Zugmaschinen geklaut und damit Spritztouren unternommen. Er hat damit in Holland auch einen Polizisten totgefahren, als dieser ihn stoppen wollte. (Etwas "googlen" da finden sich massenhaft Einträge hierzu).

Und wir erinnern uns auch alle an das grauenhafte Tankerunglück von 1987 in Herborn... (wer sich nicht daran erinnert, ebenfalls etwas googlen)

Amokläufe wie der in Winnenden sind mit Autos oder Tanklastzügen nur schwer vorstellbar...

Tatsächlich???

Man stelle sich vor, so ein krankes Hirn klaut - nach dem "Vorbild" von Crash Kid Andy - einen Tanklastzug und rast damit in eine Schule....

Was will man danach dann verbieten? Benzin? Oder Tanklastzüge?

Aber na ja, die Redaktion "Monitor" schreibt ja, daß vergleichbare Straftaten mit Autos (oder Tanklastzügen) hierzulande bisher nicht bekannt sind.

Da können wir alle nur inständig hoffen, daß es auch so bleibt.

HIRAM

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Ich würde da einfach sachlich entgegenhalten:

"Hätte der Amokläufe das Auto und nicht die Waffe des Vaters entwendet, und wäre damit über den vollbesetzten Schulhof zur großen Pause gedonnert, hätten wir jetzt sicher genausoviele Tote."

Das ist nicht abzustreiten, im Gegenteil wäre das vermutlich sogar noch die effizientere Art gewesen schnell möglichst viele Menschen zu ermorden. Wenn er mit 100 Sachen in die Schüler donnern würde die auf einer Fläche von mindestens 50x50 Meter oft dicht gedrängt stehen (ich kenn das von einer großen Schule in der Nähe), wär das ein Blutbad geworden gegen das der Amoklauf geradezu harmlos wirken würde.

Soviel zum Thema der Vergleich mit Autos würde hinken.

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Der Vergleich "hinkt" auch, auch wenn ich dazu erst etwas nachdenken musste :D

Warum? Ganz einfach: Wenn man akzeptieren würde, das Autos potentielle Mordinstrumente sind und jeder der einem entgegenkommt ein Irrer, bekifft oder besoffen sein könnte (was ja tatsächlich so ist!), würden hunderttausende morgen aus nackter Angst (so wie vor Waffen in Schützenhänden) nicht mehr zur Arbeit fahren, ihre Kinder nicht mehr zu Schule kutschieren oder einfach die Wirtschaft ankurbeln indem sie fleißig Benzinsteuer bezahlen.

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MONITOR ist eine gehirnwaschende Lügensendung. Ich erinnere mich genau, vor einigen Jahren auf einer Veranstaltung gewesen zu sein, über die MONITOR - damals mit Bednarz mit seinem Sonntags-Nachmittags-Ausgeh-Betroffenheitsgesicht - berichtet hat. Demagogie hoch drei. Bilder lügen mehr als 1000 Worte, wenn man nur richtig schneidet und kommentiert. Selbst der Schwarze Kanal (DDR-Hetzsendung) war dagegen echt unparteiisch!

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Der Vergleich "hinkt" auch, auch wenn ich dazu erst etwas nachdenken musste :D

Warum? Ganz einfach: Wenn man akzeptieren würde, das Autos potentielle Mordinstrumente sind und jeder der einem entgegenkommt ein Irrer, bekifft oder besoffen sein könnte (was ja tatsächlich so ist!), würden hunderttausende morgen aus nackter Angst (so wie vor Waffen in Schützenhänden) nicht mehr zur Arbeit fahren, ihre Kinder nicht mehr zu Schule kutschieren oder einfach die Wirtschaft ankurbeln indem sie fleißig Benzinsteuer bezahlen.

Grad da versteh ich jetzt nicht wo der Vergleich hinkt. Das bestärkt den Vergleich eher noch. So ziemlich jeder Gegenstand der genug Kraft, Energie oder Masse aufbringt ist bei Missbrauch ein potentielles Mordwerkzeug. Vor Waffen Angst zu haben ist daher genauso rational oder irrational wie davor im Straßenverkehr umzukommen - nur das letzteres sicher um mindestens ein hundertfaches wahrscheinlicher ist.

Dennoch gehen die Leute morgens sorglos aus dem Haus und besteigen ihr Auto um zur Arbeit, zur Schule oder zum einkaufen zu gelangen ohne Angst zu haben. Obwohl sie wissen, dass sie dabei durch Geisterfahrer, Wahnsinnige, Bekiffte, Besoffene und 30cm Abstandhalter sterben könnten hat keiner übertriebenen Angst davor, weil es eben doch extrem unwahrscheinlich ist. Durch Waffengewalt zu sterben ist sogar um ein vielfaches unwahrscheinlicher, aber davor haben plötzlich alle Angst und wollen den harmlosen Sportschützen ihr Sportgerät verbieten?

Eine Waffe ist ein Gebrauchsgegenstand wie ein Auto, eine Axt, ein Holzklotz oder ein Golfschläger. Per se ist keiner dieser Gegenstände gut oder schlecht, es entscheidet immer der Mensch darüber wie er ihn anwendet. Er kann mit allen Gegenständen töten oder sie einem anderen, bestimmungsgemäßen Gebrauch zuführen. Fährt jemand mit dem Auto 10 Menschen tot schreit keiner danach den privaten KFZ Besitz zu verbieten oder die Menge des Benzins zu reglementieren das man kaufen darf. Wirft einer Hölzklötze von der Autobahnbrücke und tötet damit kommt auch niemand auf die Idee alle Bäume abzuholzen und in kleine harmlose Hackstücke zu zerheckseln. Nimmt jemand den Golfschläger und haut damit jemand anderem den Schädel ein werden auch nicht alle Golfschläger verboten, nur noch im Golf-Club verwahrt, oder den Spielern nur noch Mini-Golf erlaubt.

Aber bei Waffen ist das anders? Hier soll plötzlich der Gegenstand verantwortlich sein und nicht der Mensch der ihn benutzt? Es ist keine Logik in dieser Argumentation erkennbar und derartige Vergleiche leuchten den meisten Menschen sofort ein wie ich die vergangenen Wochen festgestellt habe. Sowie sie dann darüber nachdenken das du damit eigentlich recht hast, kann man ihnen weitere Argumente nachschieben und schon kommen sie von einer Anti-Waffenhaltung in eine zumindest neutrale Position. Klappt natürlich nur bei Leuten die nicht ideologisch verblendet, durch den Konsum diverser dubioser Substanzen verblödet oder links-umstürzlerisch eingestellt sind. Aber genau solche Vergleiche muss man den Leuten eintrichtern. Zu Waffen haben die meisten keinen Bezug, es ist ihnen egal ob die erlaubt oder verboten sind und sie können nicht verstehen warum man sie braucht, also warum nicht verbieten wenn damit Wahnsinnstaten begangen werden? Sowie man aber mit den selben Argumentationen an Dinge geht die ihnen vertraut und harmlos erscheinen verstehen sie das es Unsinn ist nach Verboten zu schreien. Und genau das sollte jeder Waffenbesitzer versuchen zu vermitteln.

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Man stelle sich vor wir könnten selbst Kommentare, widersprüchliche Aussagen von Politikern, verzerrende Bilder, schneiden dokumentieren und veröffentlichen. Wenn auch nur in youtube. Aber leider fehlt es an einer Organisation die so etwas durchführt. Wir haben leider keine NRA

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Neue Lockenwickler aus Pappe braucht der Schütze *g* Beschwingtes unsinnges Geschreibsel. Auf jeden Fall möchte ich sowas nicht bezahlen. Ich bin für die GEZ Abschaffung. Das Fettbierprogramm braucht braucht keiner. Raketen mit Kommunikationssatelliten selber starten. Glasfaser Kabel von US Firmen verlegen lassen. Premiere ist ein gutes Beispiel, für das was auf den Bildschirm gehört. Oder gibt es mittlerweile schon Arbeiterschulen ?

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Nun was der Monitor geschrieben und gebracht ist eine Meinung aber kein Bericht noch weniger investigativer Journalismus.

Das Problem bei den Medien scheint, dass angesichts des hochemonotionalen Themas, man sich leisten kann alle Prinzipien über Bord zu werden.

Aber wundern tut es mich nicht, wenn schon hier offensichtlich es Waffenbesitzer egal ist ob ihre Brut sich Stunden oder Tagelang mit Stranglehold, GTA oder Counterstrike beschäftigen nur weil sie der Meinung sind diese Spiele sind harmlos.

Es scheint sehr schwierig zu sein über Fakten zu reden.

Joker

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@TXP: Noch mal genau lesen. Vielleicht bemerkst Du dann, was ich wirklich geschrieben habe. Wenn Du dann zu dem Ergebnis kommst, dass Du meine Argumente mit anderen Worten wiederholt hast - :s75:

Im Grunde ist es viel zu einfach. Deswegen machen die Berufsbetroffenen und Waffenhasser ja so eine Welle, damit der Otto Normal den Zusammenhang erst gar nicht erkennen kann wenn er über ihre Argumente drüberliest.

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Der Vergleich "hinkt" auch, auch wenn ich dazu erst etwas nachdenken musste :D

Warum? Ganz einfach: Wenn man akzeptieren würde, das Autos potentielle Mordinstrumente sind und jeder der einem entgegenkommt ein Irrer, bekifft oder besoffen sein könnte (was ja tatsächlich so ist!), würden hunderttausende morgen aus nackter Angst (so wie vor Waffen in Schützenhänden) nicht mehr zur Arbeit fahren, ihre Kinder nicht mehr zu Schule kutschieren oder einfach die Wirtschaft ankurbeln indem sie fleißig Benzinsteuer bezahlen.

SPORTWAGEN SIND MORDWAGEN ! Aufruf zur Arbeits- und Konsumverweigerung !

Rund 500 unschuldige Menschen sind 2007 in Deutschland von besoffenen Autofahrern ermordet worden, auch mit Sportwagen. Nach etwa gleichen Zahlen in 2006 hatte die Bundesregierung und der Bundestag 12 Monate Zeit, den Besitz von tötungsfähigen Fahrzeugen für den Straßenmverkehr zu unterbinden.

Wir brauchen keinen halbherzig geänderten Bußgeldkatalog. Wir wollen ein Verbot von (Sport)Wagen als Mordwagen – sofort! Bis dahin rufen wir alle Deutschen auf, ihre Häuser und Wohnungen nicht mehr zu verlassen ! Deutschlands Straßen sollen wieder sichere Orte sein.

...hat noch jemand eine Domain frei ?

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SPORTWAGEN SIND MORDWAGEN

Warum so detailiert?

SPORT ist MORD! sagte schon der alte Churchill. Deshalb: Sofortiges Verbot von SPORTGERÄT weil MORDGERÄT.

Fangen wir an mit:

- Mordschuhen

- Mordanzügen

- Mordplätzen

- Mordheimen

- Mordschokolade

- Mordbooten

- Mordrädern

- ....

und enden schließlich bei den MORDLERN! :lol:

---

Tom

P.S. Das DMF (Deutsches Mord Fernsehen) wird natürlich auch eingestellt.

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Man beachte aber, dass sich die unpolitischen "immer geradeaus" Fahrwerke, bei Kurven drückt man mal nen Auge zu, nicht durchgesetzt haben. Die Motorisierung, die einem den Verkehr näher gebracht hat, gibt es noch, weil es da um den Pfennig geht. Aber alles in allem fahren wir wohl bald alle sehr sportlich Fahrzeuge, die in der unmotorisierten Fahrleistung gerade noch von einem Porsche übertrumpft werden. Im Prinzip wird nur der Energieschwenk erwartet.

Für Waffen ist das aber keine Massgabe, weil es in unseren Gefilden viel zuviele Fälle von Strassenbahnmalaria gibt. Ein Sportschützenbedürfnis ist sachlich, es erhöht auch das Niveau, denn der Steuerzahler braucht prinzipiell keine Schusswaffen. Das ist einfach balla balla, es sei denn er hat ein sammlerisches oder sportliches Bedürfnis.

Das damit dann kein Unfug betrieben wird, das sieht man. Seit der wiedereröffnung des DSB ist auf die Anzahl der Mitglieder quasi kein Unfug betrieben worden. Was das nun für eine ungut Welle ist, das gilt es erstmal warzunehmen sowie bis dahin seinen Mitmenschen volle Sicherheit zu gewährleisten.

Man beachte, dass bei der früher üblichen Bürgenregelung wirklich nur der eine Waffe bekommt, der ein volles Jahr von einem Bürgen beim Schiessen gefördert wurde. Das ist sicherer als jedes Gesetz. Bei der Anzahl der illegalen Waffen, aber auch keine völlig Gewissheit, es wird immer Leute geben, die weltlich vorgehen. Wie man in diesen Fällen dann den Streit zwischen Bahnfahrer u. Fahrgäste schlichtet ist mir noch nicht klar, aber man merkts öfter an der französischen Grenze, dass sich hier nicht Jeder alles gefallen lässt oder wie auch immer. *g*

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