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IGNORED

Schieß-Ellenbogen


Flotti

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Hallo zusammen,

mein Orthopäde hat bei mir einen "Tennisellenbogen" diagnostiziert. Bekomme dagegen zur Zeit Spritzen und Friktionsmassagen. Er meint, dass das durchaus vom Schießen kommen kann.

Klar, das ich wenig Lust habe, mein Hobby aufzugeben oder zurückzufahren.

Hat schon mal jemand eine ähnliche Leidensgeschichte durchgemacht und kann Erfahrungsberichte, Tipps und Hinweise geben?

Beste Grüße

Euer Flotti

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Ich mache es mal kurz:

9 Monate lang Salben, Cremes, Akupunktur, Massage, Tabletten, Krankengymnastik, Schallwellentherapie...

Hat alles nix genutzt.

Dann endlich Operation.

3 Monate kein Schießen möglich, danach langsam angefangen mit Luftpistole, dann KK, dann GK.

12 Monate tat's beim Schießen noch weh, mit stetiger Verbesserung.

Danach keine Probleme mehr.

MP

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Hat schon mal jemand eine ähnliche Leidensgeschichte durchgemacht und kann Erfahrungsberichte, Tipps und Hinweise geben?

und ob, hab ich ....

diagnostiziert wurde die "epicondylitis" bei mir im mai letzten jahres. in einem schleichenden stadium konnte ich irgendwann die einhändigen disziplinen nicht mehr schießen. beidhändig ging grade so - auf der deutschen wollte ich nach den probeschüssen einpacken und nach hause fahren, hab dann allerdings mit links, masse einhändig weitergemacht. (und noch lange nich letzter geworden ***)

therapie war bis dahin spritzen (cortison??) und eine manschette zur entlastung. der arzt meinte auch, könnte vom schießen herrühren. möglich, denn ursache ist eine mechanische überbelastung. (irgendwo stand hier mal der link zu einer videosequenz, in welcher der impuls einer .44 mag durch den unterarm wandert, genau dieses muskelpaket war an der aufhängung am ellenbogen betroffen..)

im hoffen auf "wait and see", also ausklingen der beschwerden im selbstlauf, kam dann nach der akuten die chronische phase. ab november war weitestgehend schluss mit schießen, sowohl ein- und beidhändig war kaum noch möglich. therapie erfolglos, kurzzeitige schmerzlinderung ja, belastbarkeit gegen null!

im gespräch mit dem arzt hab ich mich dann im dezember zur ursachenbeseitigung entschieden. OP im januar. nach 3 wochen erstmals wieder geschossen, 6 wochen nach op problemlos kreismeisterschaft gk mit 5 einzeltiteln und neuen kreisrekorden 9mm und .357 geschossen. einhändig ist noch schlecht, da fehlt die belastungsfähigkeit. der doc meinte, ohne op hätte ich jetzt noch die beschwerden und hätte das schießen freiwilligt aufgegeben. soviel zur prognose auf das kommende.

wenn die beschwerden nach 10-12 wochen immer noch andauern, rate ich aus meiner sicht zur op. bereut habe ich es nicht. rede mit dem doc, als sportschütze mit permanentem schmerz bei belastung des armes wirst du dich irgendwann nicht mehr wohl fühlen.

ich habe mich im vorfeld mit "epikondylitis" durchgegoogelt, würde ich dir auch empfehlen.

grüße

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Sieh an, die Welt ist doch ein Dorf!

Ich muß sagen, der Schuß ansich ist es garnicht. Weh tut's wenn ich den beidhändigen

Anschlag einnehme. Beim Drehen der linken Hand und gleichzeitiger Belastung des Mittelfingers,

so wie man halt in Anschlag geht, da zieht's im Ellenbogen.

Bleibe ich eine Weile so, dann wird der Schmerz weniger. Beuge ich anschließend dann wieder

den Ellenbogen -> Schmerz!

Bisher: Spritzen, Bauerfeind-Bandagen, Salben mit und ohne Schlangengift.

Selbst schwitzen auf Menschin-Haut hilft nicht! :rotfl2:

Wird wohl doch auf eine OP hinauslaufen...

Wie sieht das mit Post-operativem Schmerz aus?

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Wie sieht das mit Post-operativem Schmerz aus?

kommt auf den operateur an. meiner hatte gold in den fingern - nach einer woche schlinge ab, verband nach 2 wochen weg. die ersten 3-5 tage sind heftig, aber schon längst vergessen. für den anfang gibts ibuprofen 800, das dröhnt. bei apondo.de gabs voltaren im angebot - das zeug hilft nach guter narbenbildung dann auch. aber das bissel zwacken nimmt man gerne in kauf gegen den früheren schmerz.

grüße

edit: es gibt zwei op-methoden: eine minimalinversiv, lokal- und regionaldröhnung. op-zeit ohne vorbereitung keine 10 minuten, schnitt vielleicht 1,5 cm lang. fast sofortige wiederherstellung der beweglichkeit bei geringer schmerzphase - wenn es geklappt hat. ich hatte die sicherere variante vorgezogen. also tiefschlaf, schnitt 10 cm lang und 45 min gepfriemel. soll aber die effektivere methode sein.

grüße

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Hallo Flotti,

ich hatte das gleiche Problem. Geholfen haben mir diese Tips: http://airbed.ch/tennisarm/frm.htm?/tennisarm/behan1.htm

Beim Schiessen drücke ich die Ellenbogen nicht mehr durch sondern halte sie leicht gebeugt. Entgegen der Meinung meiner Schützenkameraden hat dadurch die Präzision nicht gelitten. Mit regelmässigem Dehnen und der veränderten Armhaltung bin ich nun nach ca. einem dreiviertel Jahr beschwerdefrei.

Grüsse,

Zeno

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... Entgegen der Meinung meiner Schützenkameraden hat dadurch die Präzision nicht gelitten....

Ich kenne das Problem auch (glücklicherweise war es nicht so heftig), die Schiesshaltung mit durchgedrückten Armen, gibt es noch nicht sehr lange. Früher (also noch in den 50 Jahren wurde) mit gewinkelten Armen geschossen. Man erkennt das an den Visierungen älterer Dienstwaffen, die näher an das Auge gehalten werden müssen. (etwa 10-15cm näher als heute üblich)

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Moin

Mal abgesehen davon, dass ich mit leicht gewinkelten Armen ( Arm) schieße.

Wie wärs mal mit Ausgleichstraining. :gutidee:

Von Cortison rate ich dringenst ab.

Bei Sportverletzungen arbeite ich nur mit WÄRME-EIS im Wechsel.

Gruß, Murmel seit 39 Jahren beschwerdefrei bei jahrelangem Hochleistungstraining und nicht im FWR

:s75:

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Moin

Mal abgesehen davon, dass ich mit leicht gewinkelten Armen ( Arm) schieße.

Wie wärs mal mit Ausgleichstraining. :gutidee:

Von Cortison rate ich dringenst ab.

Bei Sportverletzungen arbeite ich nur mit WÄRME-EIS im Wechsel.

Gruß, Murmel seit 39 Jahren beschwerdefrei bei jahrelangem Hochleistungstraining und nicht im FWR

:s75:

genau das isses, gepaart mit weiter oben schon angesprochenen dehnen. somit wird/werden das gelenk/e entlastet und ohne einen permanenten druck auf den/m gelenk/en wirds auch keinen schmerz geben.

buugie

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Wie wärs mal mit Ausgleichstraining. .... Bei Sportverletzungen arbeite ich nur mit WÄRME-EIS im Wechsel.

prinzipiell gesehen richtig. nur ist die epicondylitis keine sportverletzung, und im chronischen stadium hilft weder training noch kalt-warm. linderung in der vorakuten phase ist ggf. durch massage etc noch möglich, aber in der akuten phase ist da nix mehr zu machen. ausgleichstraining .. sachte, sachte!

sag das mal nem bauarbeiter, der sich das teil durchs kiesschippen eingefangen hat, der lacht dich aus.

in der akutphase schafft cortison kurzzeitig linderung, als präventivtherapie ist es für den hasen. mein doc hat sich bsp. geweigert, mir nach der 3. spritze weitere zu verpassen.

es kommt immer auf die phase an, in welcher sich der patient befindet. in der anfangsphase ist vieles möglich - wegen mir sogar ausgleichtrallala. glücklich derjenige, bei dem manuelle therapie anschlägt. später, wenn nix mehr hilft, geht eh nur noch op - wenn man den arm wieder als sportschütze belasten will.

sagt jemand, der weiß, wovon er redet!

grüße

edit: das mit den angewinkelten arm stimmt tatsächlich. hängt aber mit dem prinzipiellen biomechanischem bild der epi.. zusammen. der muskel samt sehnenaufhängung ist in schonhaltung verkürzt, die streckung (dehnung) verursacht den schmerz. dazu jedoch noch ablagerungen auf der knochenhaut.

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....schließe mich an...

Epicondylitis beidseitig (gehabt). Ursache hier war ein anderer Sport.

-Cremes

-Kortison (in den schmerzhaftesten Punkt. Wenn ich Tränen in den Augen hatte, hat mein Arzt die Spritze abgedrückt)

- dann OP, seit 14 Jahren kein Problem mehr.

Grüsse

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sag das mal nem bauarbeiter, der sich das teil durchs kiesschippen eingefangen hat, der lacht dich aus.

Hätte der Bauarbeiter nach dem Kiesschippen etwas Gymnastik getrieben oder wäre schwimmen gegangen, anstatt mit den Kumpels Bier und Korn zu saufen, hätte er die Epikondilitis gegebenfalls vermieden.

Also nicht erst Ausgleichstraining machen wenn das Kind schon in den Brunnen geplumpst ist.

Alle Sportarten sind einseitig, deshalb habe ich früher gepaddelt, bin gelaufen, geschwommen und habe Karate gemacht. Alles nur ganz locker und ohne Wettkämpfe. Davon profitiere ich noch heute.

Wettkämpfe gab es nur beim Schießen.

Einen Fernseher kannte ich nur von hörensagen. :s75:

Ich bin gerade dabei zu testen was die morschen Knochen noch so hergeben und mache gerade Training für die Jungs in meinem Verein und die Jungs fangen an was zu treffen :pro: dagegen muss man als Komposti was tun. :gutidee:

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edit: das mit den angewinkelten arm stimmt tatsächlich. hängt aber mit dem prinzipiellen biomechanischem bild der epi.. zusammen. der muskel samt sehnenaufhängung ist in schonhaltung verkürzt, die streckung (dehnung) verursacht den schmerz. dazu jedoch noch ablagerungen auf der knochenhaut.

Das klingt sehr interessant,

wie bekomme ich die Ablagerungen auf der Knochenhaut weg?

Wenn sich diese Ablagerungen lösen, schwimmen diese doch als Freie Gelenkkörper im Ellenbogengelenk herum, bis sich diese am Anfangs, und Endpunkt des Gelenkes wieder ansetzen.

Oder liege ich da Falsch?

Mir wurde der Rückzug aus "belasteten Sportarten", wie Karate,Judo und Krafttraining von ärztlicher sowie orthopädischer Seite dringenst angeraten.

Ich habe einen Tennisarm,gepaart mit beginnender Arthrose, wurde dann vor 1,5 Jahren am Ellenbogen operiert,

nun beginnen aber meine Beschwerden wieder von neuem.

Ich will bzw kann mich doch aber nicht andauernd unters Messer legen, zumal man auch bedenken sollte das jeder chirurgischer Eingriff das Gelenk auf Dauer schwächt.

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Nun hatte ich auch, typische Epicondylitis, beidseitig, geholt beim schiessen und unterhalten mit Windsurfen. Hat mir sehr geholfen ohne Kraftanwendung zu lernen zu surfen. <_<

Hat mich während Monaten belastet, ging mal wieder besser unter Entzündungshemenden Medikamente aber heilte nie aus. War schon drauf und dran es mit Kortison zu versuchen, als ein Kollege der Sportmediziner ist, mir den Tipp gab, Muskeltraining zu machen, spezifisch Bizeps Training mit relativ leichten Hanteln und besonders, nie den Ellbogen ganz ausstrecken immer so bei 160-170° stehen bleiben.

Es hat geklappt und ich bin beschwerdefrei seit 3 Jahren.

Es steht ein keinem Lehrbuch, aber es hat mir geholfen. Habe vor 4 Wochen 2 Wochen Windsurfen gemacht, 6 Stunden täglich und keine Beschwerden. Auch ein Training mit 2'000 Schuss über 2 Tagen hat überhaupt nicht geschadet.

Sonst gibt es nur Kortison, Ruhigstellung und schlussendlich OP.

Joker

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Moin!

Mein Vater klagt zur Zeit auch über das gleiche, und läßt es momentan mit Spritzen behandeln. Diese wirken aber nur zeitlich begrenztz, und mal mehr mal weniger. Ich habe ihm von der hier angesprochenen OP erzählt, und jetzt möchte er gerne wissen was dabei überhaupt gremacht wird. Er denkt darüber nach die OP auch machen zu lassen, will aber wissen was dabei passiert. Könnt Ihr das (für einen medizinischen Laien) zusammenfassen? Das wäre sehr nett.

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erst lese ich was davon, dass jemandem eine kugel im lauf stecken blieb, dann bleibt bei mir diese woche eine kugel stecken und jetzt lese ich was von sehenscheidenentzündung...ratet mal, was ich gerade hab ;)

der kleine- und ringfinger ist im moment etwas taub und meine greifkraft hat nachgelassen. da fragt sich wohl jeder arzt: was zum teufel macht der dann noch am pc und schreibt texte... ;)

woher kommts: ich schätze mal von letzter woche, als ich 400 schuss härter geladene fiocchi 115gr innert 30 minuten durchgelassen habe. nicht gerade heilungsfördernd ist es, dass ich zZ. in der ausbildung viel schreiben muss, weil ich in etwas mehr als einer woche abschlussprüfungen habe.

ich nehme wallwurzsalbe...unregelmässig, daher hilfts wohl noch nicht.

aber wenn ich da von op und chronische schmerzen lese, dann kriege ich doch etwas bammel... :traurig_16: muss ich mir wirklich sorgen machen, dass mir der arm abfällt?

mfg

sec

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erst lese ich was davon, dass jemandem eine kugel im lauf stecken blieb, dann bleibt bei mir diese woche eine kugel stecken und jetzt lese ich was von sehenscheidenentzündung...ratet mal, was ich gerade hab ;)

der kleine- und ringfinger ist im moment etwas taub und meine greifkraft hat nachgelassen. da fragt sich wohl jeder arzt: was zum teufel macht der dann noch am pc und schreibt texte... ;)

woher kommts: ich schätze mal von letzter woche, als ich 400 schuss härter geladene fiocchi 115gr innert 30 minuten durchgelassen habe. nicht gerade heilungsfördernd ist es, dass ich zZ. in der ausbildung viel schreiben muss, weil ich in etwas mehr als einer woche abschlussprüfungen habe.

ich nehme wallwurzsalbe...unregelmässig, daher hilfts wohl noch nicht.

aber wenn ich da von op und chronische schmerzen lese, dann kriege ich doch etwas bammel... :traurig_16: muss ich mir wirklich sorgen machen, dass mir der arm abfällt?

mfg

sec

Taubheit in den Fingern hat nichts mit einer Epikondylitis zu tun. Die Diagnose ist einfach: Wenn du versuchst etwas zu schrauben und es tut weh im Ellbogen dann ist es eine.

Joker

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ok, danke für die aufklärung.

bei mir müsste es aber trotzdem eine entzündung der sehnen sein?! ich hatte das schonmal in der art nach übertriebenen pc-konsum (viel tippen) und damals war ich glaube ich beim arzt und der meinte was von sehnenscheidenentzündung, vielleicht wars auch ein apotheker. ist lange her, ich weiss nicht mehr.

auf jedenfall habe ich fast keine kraft in der hand und je nach anstrengung "surren" eben die zwei finger mehr oder weniger. halt wie ein eingeschlafener arm. ellenbogen ist ok, daher halt nicht euer "Epikondylitis"...bei mir ist es offenbar ein "Tendovaginitis" ;) (hab gegoogelt)

sorry, wenn ich mich mit meinem krankheitsbild eingemischt habe, wusste nicht, dass die tennisellenbogen unter sich bleiben wollen :lol:

duckundweg

sec

ps: ist der einsatz von gelegentlichem eisspray mit levomenthol bei meinem leiden sinnvoll? angenehm isses auf jedenfall aber soll ja nix sein, was den schaden vergrössert.

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ok, danke für die aufklärung.

bei mir müsste es aber trotzdem eine entzündung der sehnen sein?! ich hatte das schonmal in der art nach übertriebenen pc-konsum (viel tippen) und damals war ich glaube ich beim arzt und der meinte was von sehnenscheidenentzündung, vielleicht wars auch ein apotheker. ist lange her, ich weiss nicht mehr.

auf jedenfall habe ich fast keine kraft in der hand und je nach anstrengung "surren" eben die zwei finger mehr oder weniger. halt wie ein eingeschlafener arm. ellenbogen ist ok, daher halt nicht euer "Epikondylitis"...bei mir ist es offenbar ein "Tendovaginitis" ;) (hab gegoogelt)

sorry, wenn ich mich mit meinem krankheitsbild eingemischt habe, wusste nicht, dass die tennisellenbogen unter sich bleiben wollen :lol:

duckundweg

sec

ps: ist der einsatz von gelegentlichem eisspray mit levomenthol bei meinem leiden sinnvoll? angenehm isses auf jedenfall aber soll ja nix sein, was den schaden vergrössert.

Kühlen ist absolut sinnvol. Besser ist vorbeugen und mal die Position deiner Hände beim tippen nachprüfen. Hört sich nach einem Nerv an der irgendwo eingeklemmt ist möglicherweise der Ulnarisnerv bei seinem Übergang im Ellbogen. Versuch mal nicht auf die Ellbogen zu stützen wenn du arbeitest.

Hier mal eine informative Seite über soetwas, der Schwerpunkt ist allerdings Karpartunnelsyndrom.

Joker

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Hallo Leidensgenossen,

als ich kürzlich eine Epicondylitisspange bekam, sollte ich zum Anlegen eine Faust machen und mir den langgestreckten Muskel merken, der sich beim Faustmachen bewegt. Abends am PC bewegte ich mit Blick auf diesen Muskel nur den Zeigefinger - und ich hatte herausgefunden, was bei mir den Tennisellenbogen verursacht: Der stundenlange Gebrauch der Computermaus. Bisschen gegoogelt - der noch nicht mal übermäßige Gebrauch einer Maus und das ständige Klicken mit dem Zeigefinger ist bei vielen Menschen die Ursache. Drei Ärzte haben mich nicht gefragt, ob ich viel am PC arbeite. :mad:

Ich meine sogar, gelesen zu haben, dass in anderen Ländern der Maus-Ellenbogen als Berufskrankheit anerkannt ist, z.B. bei Konstrukteuren, Grafikern usw. Besonders schlimm ist es, wenn Vielleser am PC die Beine hochlegen, den Oberkörper zur Entlastung zurücklehnen und den die Maus bedienenden Arm ziemlich lang machen

Abhilfe: Ich habe mir einen Trackball gekauft, andere sind auf die andere Hand umgestiegen.

Bei mir dürfte Schießen als Ursache nicht in Frage kommen, dafür habe ich zu wenig trainiert.

Schmerzfreien Sport wünscht Euch

Benni

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Kühlen ist absolut sinnvol. Besser ist vorbeugen und mal die Position deiner Hände beim tippen nachprüfen. Hört sich nach einem Nerv an der irgendwo eingeklemmt ist möglicherweise der Ulnarisnerv bei seinem Übergang im Ellbogen. Versuch mal nicht auf die Ellbogen zu stützen wenn du arbeitest.

Joker

scheint als wäre ich nicht der erste, der sowas hat ;)

beim maus bewegen ist mein ellenbogen auf der stuhllehne abgestützt und das handgelenk liegt auf der tischkante auf...beim tippen sind ellenbogen in der luft, handballen lege ich auf der tastaturverlängerung auf. zu beginn der geschichte habe ich jedoch ein etwas irritiertes narrenbein festgestellt dh. es hat bei leichtem anstossen schon surrend reagiert. der namen dieses nerves habe ich schonmal gehört, kann sein, dass mir das damals auch so vom arzt mitgeteilt wurde.

hmm, komisch, dass das erst jetzt auftaucht, da ich doch schon seit monaten am neuen tisch arbeite. ev. war die erhöhte anstrengung beim schiessen der endgültige auslöser.

dann wird also weiterhin gesprayt und salbe eingerieben :)

danke für die infos.

mfg

sec

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Gewisse derartige Symptome, sprich Schmerzen, hatte ich (jetzt Anfang 40) in den Ellenbogen auch schon. Aufgetreten sind sie vor Jahren, als wir in der Bauphase waren und ich viel geschippt und mit schweren Steinen ein paar Trockenmauern gebaut habe... Es trat mal im linken und im rechten Ellenbogen auf. Einhändig Kurzwaffe schießen wäre zeitweise nicht gegangen (mache ich aber mittlerweile sowieso praktisch nicht mehr).

Mein ebenfalls entsprechend "erfahrener" Schwiegervater erklärte es mit Abnutzungserscheinungen bzw. einseitigen Bewegungen, die auf eben jene Knochen gingen; Tipp: "musch' di halt schone'..."

Salben, Spritzen oder gar OP habe ich zum Glück nicht gebraucht. Geholfen hat mir seit damals eine Mischung aus Verminderung ganz bestimmter Über-Belastungen und Bewegungstraining. Bislang hatte ich keine Schmerzen in den Ellbogen mehr.

Man kann es sicher nicht verallgemeinern (denn Krankheitsursachen können im Einzelnen ja abweichen), aber ich denke, Murmels Ansatz - siehe oben - ist ganz richtig.

Gruß,

karlyman

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erst lese ich was davon, dass jemandem eine kugel im lauf stecken blieb, dann bleibt bei mir diese woche eine kugel stecken und jetzt lese ich was von sehenscheidenentzündung...ratet mal, was ich gerade hab ;)

Das beste wäre jetzt, Du ließt Dir die letzten Lottoergebnisse durch. Speziell die hohen Gewinne.

Vielleicht kann man ja bald hoffen... :gutidee:

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Vielleicht hilft`s ja mal kurzfristig um den Schmerz zu vergessen:

Trefffen sich zwei Männer:

Na, spielste immer noch Tennis?

Nein! Ich spiele jetzt Golf und ich habe auch schon einen Golfsack....

Oh Mann, das tut mir aber leid. Ich hatte mal nen Tennisellenbogen und der hat schon höllisch wehgetan. Da machste wohl ganz schön was mit??

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