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Fernglas


JoLü

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Hallo zusammen,

da hier ja auch Jäger im Forum sind wollte ich mal fragen ob man dieses Fernglas (50x70) empfehlen kann?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...mMakeTrack=true

1. Der Zweck ist Tierbeobachtung (Reh bis Hase) im Wald sowie auf freiem Feld.

2. Ist die Vergrößerung zu groß für nahe Beobachtung (50-100m)?

3. Wie weit könnte man beispielsweise einen Hasen auf freiem Feld gut erkennen?

edit: 4. Auch bei Nacht etwas dadurch zu erkennen?

Wäre für eure Hilfe oder andersweitige Tipps dankbar

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Der Artikel gehört in die Optik ...

Also wenn Du wirklich professionelle Tierbeobachtung betreiben willst, wirst Du um die Anschaffung eines Markenfernglases nicht herumkommen. Ausserdem ist diese Vergrösserung ein schlechter Scherz. Ab etwa 10-fach gehts ohne Bildstabilisator schwer. Was meinst Du warum Zeiss im 20 x 60 solch einen einbaut?

Übrigens --> Speziell günstige Gläser zeigen Ihre Mängel gerne in der Nacht.

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<_<

Hi

Also ich bin Jäger (kein Optiker) und hab mir das Ebay-angebot angesehen und ehrlich gesagt ich würde Dir abraten. Ds Teil ist zwar billig es dürfte aber bei weitem nicht das halten was es verspricht.

Wenn Du ein Glas für angegebenen Zwecke suchst, dann bist Du mit einem ganz normalen 8x32 oder 10x50 (etwa von Bushnell €259) besser beraten. Es ist einbißchen mehr,a ber Du hast sicher länge rund mehr Freude daran.

Schau Dich mal bei Kettner oder bei einer Foto/Optikerkette (bei uns zb. Hartlauer) um. Oder frag bei einem Büchsenmacher in Deiner Nähe. Nicht selten geben Jäger ihre gebrauchten zurück. oder schau im I-Net (z.B. Jagd.de o. www.pirsch.de/sro.php?redid=32388&Rubrik=verschiedenes ) unter Kleinanzeigen.

Weidmannsheil auf der Schnäppchenjagd

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Wenn Du das Glas freihändig halten willst würde ich nicht über 9 fach hinaus gehen. Bei Tag erkennst Du den Hasen auch mit 4 facher Vergrößerung in 100 m Entfernung, bei Nacht mit einem schlechten Glas erkennst Du ihn schon in 10 m Entfernung nicht mehr.

Wichtig für das Sehen bei Nacht ist die Austrittspupille. Diese Errechnet sich aus Objektivdurchmesser durch Vergrößerung. Ideal ist eine Austrittspupille von 7 mm, die der Pupillenöffnung der menschlichen Pupille entspricht.

Ich würde Dir ein Glas mit 8X56 oder höchstens 9X63 empfehlen. Für Größere Entfernungen ein Spektiv auf einem Stativ.

Spätestens bei Nacht sieht erkennt man, daß ein Markenglas (Zeiss, Swarowski, Leica) sein Geld wert ist.

Gruß Winzi

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meine Empfehlung:

etwas teurer: klick mich

das gleiche preiswert: klick mich

Warum? - wie ich finde, das beste Preis-Leistungsverhältnis. Bin auch beim Mondansitz zufrieden.

Ich habe allerdings das 9x63. Gut, es ist nicht ganz so kompakt und leicht wie andere, kostet dafür keine >=700 €.

MfG TD™©®

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wenn es bisserl preiswerter sein darf

http://www.swarovskioptik.com/index.php?c=...produktname=EL#

das Teil verenwende ich seit drei Jahren zur größten Zufriedenheit. Für gelegentliche Hasenbeobachtung ist es vielleicht etwas zu teuer...

Für die Jagd selbst ist es mir unverzichtbar geworden. Allerdings gebe ich den Vorschreibern recht: zum freihändig halten ist es absolut an der Grenze. Die Qualiät eines Glases zeigt sich tatsächlich in der Dämmerung und Nacht. Und: im Gegenlicht. Bei billigem "Glumpert" wird dann alles fröhlich farbig und difus.

Ich wünsch Euch allen guten Anblick und keinen Glaubenskrieg (zwischen Bushnell, Svar... Zeiss etc...)

Gute Nacht!

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meine Empfehlung:

etwas teurer: klick mich

das gleiche preiswert: klick mich

Warum? - wie ich finde, das beste Preis-Leistungsverhältnis. Bin auch beim Mondansitz zufrieden.

Ich habe allerdings das 9x63. Gut, es ist nicht ganz so kompakt und leicht wie andere, kostet dafür keine >=700 €.

MfG TD™©®

hmmm, ich glaube, da ich wohl eh preislich höher gehen muss als geplant, wäre das bei egun vielleicht eine Alternative mit der ich leben könnte. Da ihr was Qualität angeht schon recht habt. lieber etwas mehr ausgeben als nach einigen Wochen eh ein besseres kaufen......

Ich bedanke mich für eure schnelle Hilfe und die Mühe!!!

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Ein Fernglas also, dass für Langstreckenbeobachtungen und genausogut wie für für die Orniethologie oder als Jagdfernglas bestens geeignet ist.

Dafür wirds gehen :rotfl2:

Im Ernst: Für 30,- Eus bekommst du nur Schrott, hergestellt von ausgehungerten und gefolterten Rotchinesischen Strafgefangenen.

Null Qualitätssicherung. Billigste Linsen, schrottige Vergütung.

Du wirst dem Ding zwar GROOOOOOSS sehen, aber flau, unscharf und ohne Auflösung - und in kürzester Zeit fürchterliche Kopfschmerzen bekommen, weil die Linsen zueinander dejustiert sind, die Randschärfe nicht stimmt etc. pp.

Schade um jeden einzelnen Cent.

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Starke Vergrößerung ist noch kein Garant für gutes Sehen!

Mit meinem 7X50 Japanglas und mit meinem Schwager, der ein Markenglas mit 12-facher Vergrößerung hat,

waren wir am Rhein und haben uns einen Spaß daraus gemacht, wer zuerst die Namen der Schiffe erkennen kann.

Er war mit seinem 12-fachen sehr im Vorteil - glaubte er.

Nur konnte ich die Namen früher lesen.

Gläser getauscht: Nun war er an der Reihe und ich hatte das Nachsehen.

Grund: Die starke Vergrößerung war eher hinderlich beim Frei-Hand-Halten.

Tierbeobachtung: Auch wenn du das Glas auf ein Stativ stellst - der leiseste Windhauch bringt bei sehr starker Vergrößerung Unruhe ins Bild.

Testen, testen, testen - und dann erst kaufen.

Gruß Habakuk

im FWR

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Hallo zusammen,

da hier ja auch Jäger im Forum sind wollte ich mal fragen ob man dieses Fernglas (50x70) empfehlen kann?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...mMakeTrack=true

1. Der Zweck ist Tierbeobachtung (Reh bis Hase) im Wald sowie auf freiem Feld.

Naja, ich wuerde als erstes mal testen, ob das Ding ueberhaupt scharfe Bilder liefert.

2. Ist die Vergrößerung zu groß für nahe Beobachtung (50-100m)?

Ja.

Ich hab da meine 10fachen Glaeser, die reichen zur Beobachtung in diesem Bereich bei weitem aus. Die meisten haben nur 8fache glaeser auf dem Ansitz dabei. Wenns wirklich mal in ein Rotwildgebiet gehen sollte, wo es auf den kleinsten laecherlichen Pickel am Geweih ankommt, dann wird ein Markenspektiv ausgeliehen.

3. Wie weit könnte man beispielsweise einen Hasen auf freiem Feld gut erkennen?

Mit einem guten Markenglas einige 100 m.

Mit dem Ding? Glueckssache, je nachdem, wie der Mensch, der die Dinger irgendwo im rotchinesischen Gulag zusammenklebte, an dem Tag grade drauf war.

edit: 4. Auch bei Nacht etwas dadurch zu erkennen?

Wäre für eure Hilfe oder andersweitige Tipps dankbar

Vergiss es. Mit solchen Gurken erkennt man bestenfalls am Tag was. Sowie es auch nur die Spur einer Daemmerung gibt, fuehrt an einem vernuenftigen Markenglas kein Weg vorbei.

Und auch sonst m erkt man deutliche Unterschiede zwischen den Billigheimern (eigentlich unbrauchbar, nur als Notbehelf akzeptabel), den Mittelklasseglaesern (ok, aber abends schaecher) und den Topglaesern von Zeiss, Swaro und co.

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Dark Angel hat recht!

Du bekommst bei Frank und Monika sehr gute gebrauchte BW- Hensoldt- Gläser in 6x40 oder 7x40(?) Gummiarmiert. Die Großen, ab 7x50 aufwärts -und das sag ich Dir aus ureigenster Erfahrung, sind zwar wunderherrlich toll und lichtstark, aber auch groß ,schwer und klobig. Die stehen daheim am Fensterbrett und man hat zumeist das Kleine dabei.

Ein Fernglas ist (wenn man es richtig macht) eine Anschaffung fürs Leben.

Vergrößerungen über 10 machen in der Praxis wenig Sinn, wie schon angedeutet.

Nach meinem Dafürhalten ist ein gutes 7x50 das höchste der Gefühle.

Schau evtl. auch mal nach den gummiarmierten Zeiss NVA Dienstgläsern, die waren ebenfalls Spitze.

Vor etwa 3 Monaten hab ich bei uns auf dem Wertstoffhof ein Zeiss Jena Deltrintem 8x30 geschenkt bekommen. Laut Seriennummer ist es Baujahr 46 oder 47.

Das steckt das Tasco meines Sohnes locker in allen Bereichen in die Tasche, obwohl das nur 5, und nicht 60 Jahre ist.

Qualität ist durch nichts zu ersetzen. Außer durch noch mehr Qualität.

Die 29 Euro investierst Du besser in einen gemütlichen Abend mit Freunden, da hast Du Spaß dran und er bleibt Dir -im Gegensatz zum Ebay-Glas- in guter Erinnerung.

Auf Dauer hast Du an einem guten Stück Freude. Du wirst Dir ohnehin irgendwann eins holen.

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lol @ Schaffer... :rotfl2:

um Pickel gehts beim Ansitz sicher nicht...ich weis was Du meinst...aber es ist schon sehr wichtig im Mondschein das (externe) Geschlecht(steil) und/oder die Waffen des Wildes zu erkennen.

Das geht mit meinem alten BW-Glas (Steiner 8x30) Nullkommanull.

Die Anwendung fordert halt ihren Tribut. Um der dicken Mama von gegenüber die Stulle vom Brettchen zu lucken, da reicht natürlich ein Glas vonna "Tanke".

Man muss halt auch bedenken, das Glas soll vielleicht in 10 Jahren immernoch da sein und vielleicht will man dann auch mal bei Dämmerung und/oder im Mondschein was beobachten.

Denn auch hier gilt der Slogan: Wer billig kauft, kauft doppelt! Versprochen!

PS: dennoch liebe ich mein Steiner, dass ich bei jeder Wanderung dabei habe.

schon allein wegen der nicht dranrumdreherei um scharf zu sehen, wenn´s mal schnell gehen soll.

Leider wartet die Natur sehr selten, wenn sie einem was zeigen will ;-))

nachtie

TD™©®

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Hallo zusammen,

da hier ja auch Jäger im Forum sind wollte ich mal fragen ob man dieses Fernglas (50x70) empfehlen kann?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...mMakeTrack=true

1. Der Zweck ist Tierbeobachtung (Reh bis Hase) im Wald sowie auf freiem Feld.

2. Ist die Vergrößerung zu groß für nahe Beobachtung (50-100m)?

3. Wie weit könnte man beispielsweise einen Hasen auf freiem Feld gut erkennen?

edit: 4. Auch bei Nacht etwas dadurch zu erkennen?

Wäre für eure Hilfe oder andersweitige Tipps dankbar

Tip: schmeiß es zu meinen LEE Brocken in den Rhein :gutidee: wenns geht an der tiefsten Stelle :pro:

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...Schau evtl. auch mal nach den gummiarmierten Zeiss NVA Dienstgläsern, die waren ebenfalls Spitze...

...Qualität ist durch nichts zu ersetzen. Außer durch noch mehr Qualität...

...Auf Dauer hast Du an einem guten Stück Freude. Du wirst Dir ohnehin irgendwann eins holen.

Unsere alten Dienstgläser waren wahrlich absolut Top, was wohl auch einer der Gründe war, warum die BW den Bestand, der nach den "Plünderungen" noch übrig war, auch übernommen hatte.

Mit etwas Übertreibung sage ich mal, daß das DF 7x40 das Beste an Fernglas war, durch das meine Äugelein je spähen durften und ich durfte schon durch einige durchillern.

---> sehr lichtstark, auch auf das schlechteste Auge anpassbar, Zentralverstellung, Scharf bis in den letzten zehntel mm, usw usf

Auch in Gesprächen mit einigen (teilweise noch aktiven) BW-Angehörigen, welche den direkten Vergleich mit Steiner, Hensold und den Zeiss Jena DF 7x40 machen durften/konnten, kristallisierte sich heraus, daß sie der Ausmusterung der Zeiss-Gläser etwas nachtrauern, weil sie schlichtweg begeistert waren.

Die Zeiss-Jena-Gläser in 7x40 bzw deren zivile Nachfolger werden, soweit ich weiß, heute noch in der gleichen Qualität produziert wie damals und sind nicht gerade als Billigheimer bekannt. Warum wohl?

Generell kann ich ausgediente Militär-Modelle (egal welcher Hersteller) nur empfehlen. Eben weil, wie von Rotti geschrieben, Qualität (und die haben diese "alten" Militärgläser allemal) nur durch bessere Qualität zu erstzen ist.

*Edit*

RS-Fehler

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Wo sind da die knallharten Fakten, die die Gläser der Klasse 3 bloßstellen??????

Weggelassen wollen? Damit gar niemand weniger als 500€ ausgibt?

Der direkte Vergleich würde mich schon interessieren und warum sie diese Gläser niederschmettern.

PS: ihr müsst mich jetzt nicht davon überzeugen, dass ein SLC ein Spitzen-Glas ist.

z.B. möcht ich gern wissen, warum für die das Lichter nicht geeignet für die Jagd ist.

Ohne Testergebnisse zu liefern.

Grusz TD™©®

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hi

also ich hab die seiten durchgesehen und auch keine Informationen zu den "billigeren" Gläsern gefunden. Ds ist schade, es wäre interessant gewesen zu wissen, was zu den Bewertungen geführt hat.

Ein brauchbares Glas wird immer seinen Preis haben und die Hinweise auf gebrauchte Gläser halte ich für durchaus beachtenswert, wenn man nicht übrig Geld hat. Irgendeinen Schrott zu kaufen (und entchuldigung ein Glas für 29/39/49 etc € kann fast nur Schrott aus Asien oder sonst woher sein) reut schon bei der ersten Beobachtung. Sicher ein Zeiss (das ich wegen der Klapperei nicht für die Jagd empfehlen würde) oder ein SVar kosten schon eine ganze Menge. Aber die Dinger sind in 30 Jahren immer noch gut (die wissen warum sie sich eine lebenslange Garantie leisten können...) wenn man sie nicht weiß Gott wie schlecht behandelt. Ein Sturz (mit mir dran) aus gut 6m Höhe hat meinem auf jeden Fall gar nix getan.

Und damit mich jetzt die "nur das und dass ist gut"-fanatiker steinigen können: Im AUto habe ich immer ein 9,90 € Glas von Tschibo (wenn das einer klaut ist mirs wurscht.

Was in all den Meinungen zu diesem Thema vielleicht einwenig zu kurz kam: Echter Test. Jedes Fachgeschäft ermöglicht vor dem Kauf einen persönlichen Test - soll heißen einen Blick (vor der Ladentür) auf verschiedene "Ziele" (auch [wichitg!] gegen die Sonne. Wenn das nicht möglich ist -laß die Finger vom Glas und vom Laden!

liebe Grüße von einem negithciszruk

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whow, dass der thread soviel posts bekommt hätte ich nicht gedacht.

In diesem Sinne bedanke ich mich nochmals ausdrücklich für die vielen und guten Tipps und Anregungen die ihr mir gegeben habt. Auch super finde ich wie ihr euch Mühe gegeben habt mit Links und Erfahrungen die ihr gepostet habt. Das hat mir sehr weitergeholfen. :appl:

Werde mich auf jeden Fall auf ein Markenglas festlegen da ich sonst eigentlich auch immer auf Qualität achte oder noch besser made in germany. Nur ein Glas kaufen weils billig ist und sich toll anhört ist sicher keine gute Lösung. Beobachte nun mal bis nächten Monat verschiedene Angebote und werde mir dann ein Markenglas zulegen nachdem ich eure Tipps zu Herzen genommen habe.

:bb1:

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Was erwähnt werden sollte:

Ein Markenglas von Zeiss, Swarowski und Co kann man auf egun immer wieder zu einen verhältnismässig guten Preis verkaufen. ... so zusagen wie ein Golf auf dem Automarkt, wenngleich die Gläser auch die Luxuswagen unter den Gläsern darstellen :-)

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