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Öffentlichkeitsarbeit


Guest Matze82

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Guest Matze82

Moin!

Ich wollte einfach mal ein paar Ideen loßwerden.

Ein großes Problem des Schießsports ist ja die öffentliche Meinung.

Um diese zu ändern müsste man den Schießsport in vielerlei Hinsicht "Nach vorne" bringen. So gibt es von vielen Vereinen z.B. keine Website. Viele DSB-Vereine sprechen (Auch Gastschützen) das Mißstrauen aus indem sie den Leuten "erstmal" 'ne LP in die Hand drücken usw.

Das zurückgezogene "sein Ding machen" ist oft leider an der Tagesordnung.

Ich persönlich würde es für eine gute Idee halten Dinge wie einen Tag der offenen Tür zu organisieren. Über Vereins- und Verbandsgrenzen hinweg. In einer Stadt, einem Bundesland usw.

Mal abgesehen von den organisatorischen Schwierigkeiten...

Wie sieht es in eurem Verein aus?

Sind bei euch die Reformer am Werk oder die Liga derer, die Ihre WBK schon (zu) lange ihr Eigen nennen?

-Matze-

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Bei uns in der Abteilung (sind nur eine Schießsportabteilung eines Sportvereines) herrscht eine gesunde Mischung aus denen, die die Veränderungen lieber gestern als heute hätten und die, die es Schritt für Schritt machen wollen. Ich seh mich in der mitte des ganzen.

Die Pressearbeit sieht bei uns so aus, das wir versuchen in der Vereinszeitschrift jedes mal etwas rein zu bringen (erscheint alle 2 Monate), und wir haben es geschafft die zeitung auf unsere Seite zu bekommen, so das wir für unsere Ligamanschaften, (Landesverbandsliga LP und Regionalliga Nord LP) bis zu einer 3/4 Seite incl Foto (auch mal in Farbe) zur verfügung bekommen.

Zudem versuchen wir jede gelegenheit zu Nutzen, unsere Abteilung in der Öffentlichkeit zu presentieren. Im moment haben wir dafür leider nur einen Rika Hometrainer eines Vereinskameraden zur Verfügung.

Aber wir arbeiten dadran, diese Ausrüstung zu erweitern. Ist zwar nicht leicht, da wir nur ein Abteilungsbudget haben und mit diesem Alles bezahlen müssen, was Munition, Scheiben, Ligabetrieb, Standmiete usw angeht, aber langsam wird es.

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Hi Matze,

da hast Du ein Interessantes Thema angeschnitten, denn keine andere Sportart hat mit mehr Vorbehalten bzw. vorgefassten Meinungen seitens der "Bevölkerung" zu kämpfen als der Schießsport. Da muß man sich als Verein/Verband ganz genau überlegen, wie diese Öffentlichkeitsarbeit aussehen soll, damit aus der Promotion kein Eigentor wird.

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus ist es außerordentlich wichtig, dass die Verantwortlichen des Vereins an einem Strang ziehen. Wenn in der Vorstandschaft jedoch Leute "vom alten Schlag" sitzen, die alle Welt mit ihrem Luftgewehr bekehren wollen und nix anderes zulassen möchten, hat man als "progressiver" Schütze, der auch alle anderen Disziplinen fördern möchte, verloren. Da hilft keine Mühe und kein Engagement hinsichtlich Vereinszeitung und Website, wenn dieses Engagement nicht gefördert wird.

Wenn man allerdings Rückendeckung seitens des Vorstandes hat, dann stehen sehr viele Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung, die sowohl "interne Kunden" (Vereinsmitglieder) als auch "externe Kunden" (Öffentlichkeit) ansprechen können. Website, Vereinszeitung, Newsletter, Flugblatt, Tag der offenen Tür, Ferienpassaktion, Zusammenarbeit mit Hochschulsportgruppen, ....). Die Palette der Möglichkeiten ist sehr groß. Man muß nur dürfen und viel Zeit haben.

Übrigens: Mittlerweile haben bereits sehr viele Vereine eine Website. Im bayerischen Sportschützenbund (dem ich angehöre) sind´s derzeit 931. Siehe auch: http://www.bssb.de/content.php?file=vor_ort/homepage.php

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In unserem Verein kommen keine Neulinge ;).

Wenn sich mal jemand zu uns verirrt, bekommt der auch meistens eine Luftdruckwaffe in die Hand. Ganz einfach deshalb, weil wir nur zwei KK-Sportpistolen und ein KK-Gewehr haben, und den Tresorschlüssel hat auch fast niemand. Nur wenn man zufällig beim "Stammtisch" reinschneit, kann man auch was anderes in die Finger bekommen. Meist ist das dann ein Cassul-Revolver, weil es ja so lustig ist Neulingen zu imponieren :dagegen:.

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Guest Matze82

In unserem Verein kommen keine Neulinge ;).

Wenn sich mal jemand zu uns verirrt, bekommt der auch meistens eine Luftdruckwaffe in die Hand. Ganz einfach deshalb, weil wir nur zwei KK-Sportpistolen und ein KK-Gewehr haben, und den Tresorschlüssel hat auch fast niemand. Nur wenn man zufällig beim "Stammtisch" reinschneit, kann man auch was anderes in die Finger bekommen. Meist ist das dann ein Cassul-Revolver, weil es ja so lustig ist Neulingen zu imponieren :dagegen:.

Klingt ja seltsam... Erst ne Luftpumpe und dann so ein Geschütz.

Ich glaube so gewinnt man wirklich keine Neuen...

Abgesehen vom Lerneffekt (Erst LG, dann KK, dann GK) frage ich mich aber auch gerade wie das wohl wäre, wenn man 'nen Tag der offenen Tür bei nem GK Verein machen würde... Wäre das Sicherheitstechnisch machbar? Manchmal zweifel ich da etwas... Aber eigentlich sollte es kein Problem sein, wenn sich jeder einen Neulig vornimmt und bei ihm bleibt.

Naja... Mal schauen, was so wird. Irgendwie müsste man sowas mal ins rollen bringen, denn immer nur Leute mit auf den Stand zu schleppen geht zwar auch aber hat irgendwie noch den falschen Charakter

Grüße

-Matze-

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Bei uns hat sich noch kein Neuling beschwert.

Außer, der Erste Vorsitzende bekommt ihn in die Finger. :D

Ansonsten gibt es natürlich zur Einführung LP, zum Heißmachen KK und GK. Regelmäßiges Training mit KK und GK ist jedoch erst ab der bestandenen Sachkundeprüfung möglich.

MP

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Wenn jemand neues kommt (oder mitgeschleppt wird, irgendwie müssen die ja zu uns ;)) gibts erstnmal ne kleine Führung durch die Schießstände, dann wahlweise was vereinseigenes Kurzes oder Langes (Luftdruck oder KK, GK haben wir keine Vereinswaffen), je nach dem, welcher Stand das größte Interesse geweckt hat.

Vereinswaffen sind normalerweise verfügbar, die dafür Zuständigen haben quasi schon ne Inventarnummer.

Wenn jemand GK schiessen will und entsprechende Schießeisen am Stand sind, sind auch n´paar Schuss GK möglich, je nach Verhandlungsgeschick mit dem Schützen ;)

Den meisten Anfängern reicht aber erstmal ne 9mm oder .38, ne .357 oder .44 mag empfinden viele als zu heftig. Und versucht mal, nem Anfänger nach ner kernigen .44 mag das Mucken wieder abzugewöhnen...

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Als ein sehr grosses Problem für die Öffentlichkeitsarbeit habe ich inzwischen die vielen Indoor-Schiesstände ausgemacht. (obwohl es da auch sehr gute und gepflegte Anlagen gibt)

Meine - wohlgemerkt persönliche - Erfahrung ist, dass man auf Outdoor-Ständen viel mehr unternehmen kann (z.b. grillen und Lagerfeuerromantik) und so eine viel bessere Atmosphäre erzeugen kann, als in einem dunklen, sterilen Kellergewölbe. Wir hatten früher Mal einen Stand im Freien gehabt und auch nach dem Shooting jede Menge spass gehabt - das hatte auch vielen Nichtschützen gefallen, die sich immer wieder beteiligt hatten. Im Moment ist leider nicht mehr viel davon übrig geblieben - die meissten haben sich in ihre Keller zurückgezogen und schiessen ihre Runden runter. Das kann es jedenfalls nicht sein.

Das ganze drumherum macht mehr aus als viele Schützen glauben!

Mein Tipp: Bringt euren Sport unter die Leute und organisiert was, was allen Spass macht.

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Guest God of Hellfire

Bei uns hat sich noch kein Neuling beschwert.

Außer, der Erste Vorsitzende bekommt ihn in die Finger. :D

Ansonsten gibt es natürlich zur Einführung LP, zum Heißmachen KK und GK. Regelmäßiges Training mit KK und GK ist jedoch erst ab der bestandenen Sachkundeprüfung möglich.

MP

...abgesehen davon, daß auch bei uns die Interessenten nach dem Rundgang mit dem 1. Vorsitzenden meistens leichte Blutungen in den Gehörgängen aufweisen, kann bei uns jedes neue Vereinsmitglied (selbstverständlich unter Aufsicht) sofort auch mit GK anfangen. Wir sind da nicht päpstlicher als der Gesetzgeber es verlangt. Und ja, wir sind ein uralter WSB/DSB Verein. Zudem bildet sich aus den Mitgliedern mittlerweile auch eine sehr tolle SLG des BdMP. Auch so kanns gehen. ;)

Gruß

GOH

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Guest Matze82

Matze, werde doch Mitglied bei der ELF.

Da kann man sogar Vorsitzender werden, ohne eine WBK zu haben.

:D

ELF... Da war mal was... Ich hab's wieder vergessen...

Äääähhh... Wie kommt die WBK denn nun in's Spiel? :confused::confused:

Grüße

-Matze-

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Unser Stadtschützenfest wird immer auf dem Schießplatz (dessen Betreiber ein DSB-Verein ist) abgehalten. Und neben dem üblichen Kirmes-Kram wird dabei auch GK- und Vorderladerschießen für jedermann angeboten. Es finden sich immer genug Schützen der teilnehmenden Vereine/SLGn, die ihre Waffen dafür zur Verfügung stellen, und zum Laden und Beaufsichtigen des Ganzen auch auf ihr Bierchen verzichten. Das kommt immer sehr gut an, und das Ordnungsamt steht dem auch mit Wohlwollen gegenüber. :icon14:

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Sieh den Thread der neue auf dem Stand. Ist fast derselbe Belang.

Ich finde das mit dem KK & GK schießen bei der Ortskirmes auch klasse.

Es müßten viel mehr Leute die Möglichkeit haben dies mal zu probieren.

Wie unser großes öffentliches Schwimmbad halt ein großer öffentlicher Schießstand.

So das man Sa Abend überlegt : Wo gehen wir hin ? Kart fahren, Bowling oder auf den Schießstand ?

Wenn jeder das ausprobieren kann und auch sieht das es Spass macht, stehen die Leute dem mit Sicherheit etwas lockerer gegenüber.

Eine Anzeige in die Lokalzeitung : GK Schießen für jederman ! 10,- Standgebühr + Munition.

Schießen sie AR, AK , 1911 , Glock usw.

Halt das es genauso normal ist und immer möglich wie z.B. Fußballverein.

Im Moment denkt doch jeder da sind ein paar Spinner die da was gefährliches machen und nur Waffen horten wolen.

Ich denke aber wenn JEDER (weiß und auch kann) auf einem Stand Spass haben kann wird es in der Öffentlichkeit auch etwas entspannter gesehen.

Ein Problem wäre halt nur genug Stände zu finden die das mitmachen und entsprechende Aufsicht das nie was passieren kann.

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Der Schützenverein (DSB) hier am Ort veranstaltet während einer Veranstaltung die viel Laufkundschaft bringt immer ein bürgerliches Königsschießen mit Luftgewehren auf Luftpistolenscheiben. Der Andrang ist jedes Jahr ganz beachtlich.

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Hallo Zusammen,

bei uns läufst eigentlich recht locker, meist bringt irgendein Vereinsmitglied einen Kumpel, oder Kumpeliene mit, die gehen dann, nach einführung in Waffenhandhabung und Sicherheit mit auf den Stand, schauen sich die ganze Sache erst mal an, dann gehen Sie, in Begleitung des, Sachkundigen, Mitgliedes erst mal auf 10m, mit einer KK-Waffe um sich daran zu gewöhnen, danach stehen Ihnen meist von allen Mitglieder die Waffen zur Verfügung, die für den Gast Interessant sind, beschränkung bei den ersten Malen, jedoch auf .38, der Standbetreiber dankt es uns und alle Gäste waren begeistert, so das wir auf diese Art einige neue Leute für unseren schönen Sport begeistern konnten.

Gruß RB

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Guest Daytona

ELF... Da war mal was... Ich hab's wieder vergessen...

...

echt, da war was ? was denn ? ich hab´s auch vergessen.

oha...ich glaub, es ging um´s verkürzen von schusswaffen

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Guest Matze82

Sieh den Thread der neue auf dem Stand. Ist fast derselbe Belang.

Wie gesagt: Fast.

Irgendwie muß es einem doch mal gelingen sowas zu forcieren.

Nichts gegen Mitglieder die Leute mitnehmen! Ich finde es im übrigen super, daß ich scheinbar mit meiner Meinung nicht alleine stehe und viele andere ebenfalls versuchen ihren Sport gut rüberzubringen! Sowas habe ich von noch keiner anderen Sportart gehört.

Und obwohl das so klasse ist ist es gleichzeitig die größte Schwäche. Denn durch dieses "jemanden in den erlauchten Kreis reingucken lassen" hat solch eine Aktion oft einen Sondercharakter. Wie andere bereits sagten: Toll wäre es, wenn's einfach normal wäre zu sagen: "Kino, Planetarium oder mit ner 44er Mag. ein paar Pappen lochen?"

Das ist es aber immer noch nicht und wird durch unsere Arbeit auch nur sehr bedingt besser werden.

Besser wären da solche Aktionen wie: Ferienpass, Tag der o.T., usw.

Denn dort sind Leute informiert worden (Am besten mit entsprechendem Kurztext) und sind selbst higegangen um zu gucken. Und erst dann verliert der Schießsport dieses gewisse "mystische".

Mal sehen... Vielleicht schaffen sich Vereine ja mal einen neuen Posten an (Pressesprecher- und "Public relationship manager") :D

Man darf gespannt sein...

Grüße

-Matze-

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Sieh auch meien Postings oben :gutidee:

Ich würde ja jedes Training Leute mitnehmen nur leider ist unser Verein und Stand dazu zu klein. :traurig_16:

Ich geh aber schon zu jedem der nur einen Hauch von Interesse hat und sag du kannst als Gastschütze jederzeit hin, sollen wir mal machen ??

und ich würde mich freuen wenn ich mehr Angebote von Ständen/vereinen lesen würde die einfach mal so zum "ballern" einladen.

Ich sehe das aber kaum nur vereinzelt mal bei ebay oder egun.

Auch die Standbetreiber täten gut daran mal zu werben und den Leuten klar zu machen das JEDER vorbeikommen kann und DARF und natürlich auch mit den vorrätigen Waffen schiessen kann und DARF.

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Guest Matze82

Oder Nichtmitglieder die Leute mitnehmen. <_<

Ist das ein Problem?

Ich mein': Ist doch toll, wenn sogar ein Nichtmitglied Leute zum Verein mitnimmt, oder?

Grüße

-Matze-

PS Da muß ich mich leider auch schuldig bekennen... Probleme oder Ablehnung gab's deswegen noch nie...

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ich kann dazu nur sagen, ich bin in zwei vereinen (bds und bdmp) die beide in den letzten zwei jahren um 100% gewachsen sind.

und das, obwohl wir bei weitem nicht jeden aufgenommen haben, der hallo gesagt hat.

naja, wenn man freundlich ist und den leuten erklärt worums geht, dann seh ich da keine probleme.

man muss halt nur nach außen deutlich machen, dass man gewillt ist leuten eine chance zu geben.

:gutidee:

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