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an sportschützen


superac

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"Sportschützen werden Beschränkungen auferlegt, die der Gesetzgeber so nicht wollte."

hallo an alle! ich schreibe an meiner seminarfacharbeit und bitte um hilfe.. was haltet ihr von dieser these? trifft das zu? wenn ja, in wie weit?

danke!

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"Sportschützen werden Beschränkungen auferlegt, die der Gesetzgeber so nicht wollte."

hallo an alle! ich schreibe an meiner seminarfacharbeit und bitte um hilfe.. was haltet ihr von dieser these? trifft das zu? wenn ja, in wie weit?

danke!

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Ja und Nein :kotz:

Vieles ist gewollt und vieles wird von Ämtern und Verbands- oder Vereinsmeiern dazu gepackt oder gedichtet.

Ach ja,

herzlich Wilkommen! :rolleyes:

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"Sportschützen werden Beschränkungen auferlegt, die der Gesetzgeber so nicht wollte."

hallo an alle! ich schreibe an meiner seminarfacharbeit und bitte um hilfe.. was haltet ihr von dieser these? trifft das zu? wenn ja, in wie weit?

danke!

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Es ist schwer zu sagen, wer der Gesetzgeber ist. Das deutsche Waffenrecht ist eher unkontrolliert gewachsen. Insofern ist es auch schwer zu sagen, welche Intention dahinter steht. Vielmehr ist es nunmal da und jeder muss sehen, wie er es umgehen kann.

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ja, das kann ich machen.. aber ich muss mich ranhalten..hab noch ne woche zeit.. ich muss eben diese wiederlegen oder beweisen.. fällt mir echt schwer, deswegen such ich hilfe.. wäre auch über nützliche links usw. erfreut...

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Das Hauptproblem ist der deutsche Föderalismus (s. a. PISA und die KMK). Der Gesetzgeber (Bund und O. Schily) meint es nicht schlecht mit den Schützen - warum auch (-> Kriminalstatistik). Wer hier seine Macht schwinden sieht, sind die kleinen Landesfürsten, die, siehe Behrend / NRW, schon mal gegen den eigenen Parteigenossen anstinken.

Dabei kommt ein unwürdiges Gezeter und Gezerre heraus bei dem zwei Dinge auf der Strecke bleiben: 1. der gesunde Menschenverstand und 2. die Legalwaffenbesitzer.

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Ein Konkretes Bespiel ist der Anscheinparagraph §37 des alten Waffg.

Schily hat ihn bewusst abgeschafft, das BMI hat ihn in Form des §6 AllgWaffgVO wieder eingeführt.

310705[/snapback]

Der heute gültige § 6 AWaffVO ist die wortwörtliche Umsetzung des Vorschlags des Präsidenten eines namhaften, heute anerkannten Sportschützenschützenverbandes (nicht BDMP e.V.) nach vorheriger persönlicher Absprache mit einem Vertreter der GDP.

DAS kam so nicht vom BMI!

Also bitte keine Ahnungen, Vermutungen oder Spekulationen, sondern Fakten!

So long, CM

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Im Prinzip wars dort vorbei, wo der Gesetzgeber mit der Unterteilung in Sport- und Hobbyschütze durchkam. Wo es kein Recht mehr auf den eigenen Besitz gibt, Ergebnislisten & Trainingsnachweise gebracht werden müssen, zieht Vereinsmeierei ein, mit Abhängigkeit von Funktionären, etc. So verschärft der willige Pflichterfüller im Vereinsvorstand die Situation mehr als es der Gesetzgeber je könnte.

Was die diversen mit Untertanenmentalität bestückten Sonderexemplare nie kapiert haben- die Freihheit in einem liberalen Rechtsstaat schafft IMMER die Möglichkeit des Mißbrauchs. Ganz egal wie scharf das Gesetz ist, solange Freihheit existiert, gibts das Mißbrauchspotential. Aber diese Einsicht scheitert ja schon am Eingang zu diversen Schreibstuben. Außer es geht um die Freihheit der Presse...

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Der heute gültige § 6 AWaffVO ist die wortwörtliche Umsetzung des Vorschlags des Präsidenten eines namhaften, heute anerkannten  Sportschützenschützenverbandes (nicht BDMP e.V.) nach vorheriger persönlicher Absprache mit einem Vertreter der GDP.

DAS kam so nicht vom BMI!

Also bitte keine Ahnungen, Vermutungen oder Spekulationen, sondern Fakten!

So long, CM

310748[/snapback]

man lernt nie aus.

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@superac

"Sportschützen werden Beschränkungen auferlegt, die der Gesetzgeber so nicht wollte"

Ist eher andersrum – wenn sich die Sportschützen durch politische Initiativen nicht so vehement gewehrt hätten, hätte der Gesetzgeber noch viel schärfere Restriktionen durchgesetzt! :016:

Ein Beispiel:

Schröder und Schily haben nach Erfurt beide verkündet, dass Pumpguns (Vorderschaftrepetierflinten - Robert Steinhäuser hatte eine dabei, die aber wegen Ladehemmung nicht funktionierte) total verboten werden sollten.

Nur durch den öffentlichen Druck von Waffenzeitschriften und dem "Forum Waffenrecht" - und weil Bundestagswahlen bevorstanden :grlaugh: - wurde das Totalverbot von Vorderschaftrepetierern gekippt, als einzige Restriktion vom ursprünglich geplanten Totalverbot blieb übrig, dass der serienmäßige Kolbenschaft nicht durch einen kleinen sog. Pistolengriff ersetzt werden darf. Dieses Verbot tut uns Sportschützen aber nicht weh, da solcherart umgebaute Pumpguns schlecht zu handhaben sind, und eh nicht wettkampftauglich sind.

Im Grunde hätte Rot/Grün das damit nutzlose "Verbot" von Pumpguns ganz streichen können, aber das hatte wohl öffentlichkeitswirksame Gründe. :rolleyes:

Hier dazu ein Artikel der "Berliner-Zeitung" vom 13. Juni 2002:

(...) "So genannte Pumpguns werden jedoch entgegen der Ankündigung von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) nicht generell verboten. Das Verbot gilt nur für Pumpguns, "bei denen der Hinterschaft durch einen Pistolengriff ersetzt ist". Sie gelten als typische "Unterwelt-Waffe". Damit bleiben jedoch Pumpguns mit herkömmlichen Schäften von dem Verbot ausgenommen. Sie werden von Sportschützen wegen schnellen Nachladens geschätzt und beim Tontaubenschießen benutzt.

Dieses Zugeständnis an die Waffenfans stößt bei den Grünen jedoch auf Kritik. Denn ein Pistolengriff kann nachträglich montiert werden. Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Cem Özdemir, spricht daher auch von "symbolischer Politik". Der innenpolitische Sprecher der SPD, Dieter Wiefelspütz, verteidigt zwar das Teilverbot. Er räumt aber ein, es sei "gewissermaßen populistisch".

Fazit: Den Gesetzgeber jetzt als angeblich "sportschützenfreundlich" hinzustellen - sorry, wer kam eigentlich überhaupt auf diese Schnapsidee? :gaga: - ist sicher abwegig, im Gegenteil, hätten die Sportschützen sich nicht gewehrt, hätten wir jetzt wahrscheinlich nur noch Softairpistolen als legale Waffen! :pissed:

Gruß

Webley

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mal was anderes... leiden denn die schützenvereine unter dem neuen gesetz? ich mein, ist der zulauf jetzt geringer usw.? was meint ihr?

311074[/snapback]

selbstverständlich jammern die Schützenvereine, der Zulauf gerade bei Jugendlichen ist nicht geringer geworden, er war vorher schon schwach, wie bei nahezu allen Sportarten auch.

Natürlich wirkt sich das Problem MPU für GK bei den DSB-Vereinen nicht so stark aus.

Karl

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mal was anderes... leiden denn die schützenvereine unter dem neuen gesetz? ich mein, ist der zulauf jetzt geringer usw.? was meint ihr?

311074[/snapback]

kurzfristig profitieren die anerkannten Verbände v.a. Finanziell, da der einzelne Schütze abhängiger ist. Es gibt aber auch mehr Sportschützen, die ihr Hobby aufgeben, und weniger jungen Nachwuchs z.B. durch das Mindesalter von 21 Jahren.

Der Schießspot mit freien Waffen ist davon nicht betroffen.

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mal was anderes... leiden denn die schützenvereine unter dem neuen gesetz? ich mein, ist der zulauf jetzt geringer usw.? was meint ihr?

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Meine Erfahrung:

Am Zulauf, sofern es so etwas überhaupt gibt, hat sich zunächst mal nichts geändert. Die Leute die zum reinschauen kommen wissen i.a.R. Wenig bis Nichts vom Waffengesetz oder haben falsche Vorstellungen. Sie "erschrecken" erst wenn sie von den Regelungen, insbesondere den "Hausgemachten" erfahren. Wer ernsthaftes Interesse am Schießen entwickelt bleibt, die Anderen nicht.

Jugendliche sind fürs statische Schießen kaum zu gewinnen. Alternative Betriebsarten scheitern an der Standzulassung, nicht vorhandenen Betreuern und den hohen Kosten für alles was größer als 4,5 und 5,6 mm ist. :wacko:

Wo läufts anders ??

walter

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Meine Erfahrung:

Am Zulauf, sofern es so etwas überhaupt gibt, hat sich zunächst mal nichts geändert. Die Leute die zum reinschauen kommen wissen i.a.R. Wenig bis Nichts vom Waffengesetz oder haben falsche Vorstellungen. Sie "erschrecken" erst wenn sie von den Regelungen, insbesondere den "Hausgemachten" erfahren. Wer ernsthaftes Interesse am Schießen entwickelt bleibt, die Anderen nicht.

Jugendliche sind fürs statische Schießen kaum zu gewinnen.  Alternative Betriebsarten scheitern an der Standzulassung, nicht vorhandenen Betreuern und den hohen Kosten für alles was größer als 4,5 und 5,6 mm ist.  :wacko:

Wo läufts anders ??

walter

311102[/snapback]

Mit dem Nachwuchs ist es wirklich die letzten Jahre sehr schwierig! Ich war, als ich in den Verein eingetreten bin einer von zwei Jugendlichen. Jetzt haben wir keinen mehr.

Außer wenn mal ein Vereinsmitglied seine Kinder oder Enkel mit nimmt. Wo keine Jugendlichen sind, ist es schwer welche für das Hobby zu begeistern. Das Jugendproblem beschränkt sich aber nicht allein auf uns Schützen. Anderen Sportvereinen geht es ähnlich.

Zudem kommt noch das allgemeine schlechte Image von Schützenvereinen, Waffen usw.

Aber durch gute Ideen und viel Arbeit zeigt sich ein heller Schein am Horizont!

---

Aussage eines Jugendleiter einer FFW (sinngemäß):

"Die Jugendliche haben zu viele Alternativen und teilweise zu wenig Disziplin. Sobald man von Ihnen Leistung, welcher Art auch immer erwartet (ich meine keine Ergebnisse, sondern allein, dass sie am Ball bleiben) schreckt sie das ab."

---

Auf Grund, dass wir seit August unseren 25m Stand eröffnet haben, ist der allgemeine Zulauf deutlich gestiegen. Es sind auch oft einige dabei, welche sich dauerhaft für diesen Sport begeistern konnten!

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Die besten Chancen für "Nachwuchswerbung" hat man wohl unter jungen Erwachsenen, die über ein generelles Interesse und ein bißchen nötiges Kleingeld verfügen. Wenn man dann noch darstellt, daß Schießsport mitnichten nur LG, Saufen und Klimperuniformen sein muß, kann man durchaus Erfolg haben.

Sowas kommt aber in der Regel nicht durch Schützenfeste und ähnliche Öffentlichkeitsarbeit, sondern durch persönliches Anquatschen und Auf-den-Stand-Mitschleppen. Ich werde jedenfalls meine Missionsarbeit für den wahren Glauben tatkräftig fortsetzen :D

mfg

Trooper

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Die besten Chancen für "Nachwuchswerbung" hat man wohl unter jungen Erwachsenen, die über ein generelles Interesse und ein bißchen nötiges Kleingeld verfügen. Wenn man dann noch darstellt, daß Schießsport mitnichten nur LG, Saufen und Klimperuniformen sein muß, kann man durchaus Erfolg haben.

Sowas kommt aber in der Regel nicht durch Schützenfeste und ähnliche Öffentlichkeitsarbeit, sondern durch persönliches Anquatschen und Auf-den-Stand-Mitschleppen. Ich werde jedenfalls meine Missionsarbeit für den wahren Glauben tatkräftig fortsetzen  :D

mfg

Trooper

311319[/snapback]

Bei Dir hat's geklappt, oder war das nur dienstlicher Fleiß? B)

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Mit unter ein großes Problem ist die bewusste desinformation der Medien bzw. das bewusste nicht_richtig_stellen von flaschen Meinungen der meisten Deutschen (Otto_normal_verbraucher) durch die Medien/Politik.

Die 1. Reaktion des Großteils meines Umfeldes ist, wenn man aufs schiessen zum Sprechen kommt, und sich herausstellt, das ich kein Spielzeug (LUPI - persönlichen Meinung) schiesse, sondern Großkaliber: "Dafür braucht man doch einem Waffenschein" und im Hinterkopf derjenigen "einen Waffenschein bekommt man doch nicht"

Womit sie mit dem 2. Teil recht haben. Einen Waffenschein bekommt man als Sportschütze/Jäger auch nicht. Der große irrtum besteht in der Meinung, einen Waffenschein für eine Waffe zu benöttigen. Zum reinen Besitz und allem was man zum Sportlichen schießen braucht reicht eine Waffen-Besitz-Karte (WBK). Ein Waffenschein ist nur ein Zusatz zur WBK welcher zum Führen der darin aufgelisteten Waffen berechtigt. Auch für die FSK18 Gasknaller wird kein sogenannter kleiner Waffenschein benöttigt. Zumindest nicht für den reinen Besitz. Er wir wiederum nur zum Führen benöttigt. Nur die meisten untrescheiden nicht zwischen führen und besitzen inclusive nicht zugriffsbereitem transportieren. Ja kennen oft nicht den Unterschied.

Auch ist nicht bekannt, das jeder Deutsche (und manchmal auch multikulturelle Mitbürger) der regelmässug in einem Verein schiesst, und die Zuverlässigkeitsprüfung besteht, Waffen beantragen kann und diese auch mehr oder weniger genehmigt bekommt. (Mehr oder weniger, weil die Bundesländer und Innenminister das Waffenrecht unterschiedlich auslegen, und teilweise eine Gruppe (Sportschützen) der Gesetztestreusten Bürger damit regelrecht tyranisieren. Siehe NRW)

Ein großes Problem sind auch die oft bewusste falschen Pressemitteilungen der Polizei: .......... obwohl er keinen Waffenschein/kleinen Waffenschein der dafür benöttingt wird, bessessen hat ...........

Ein anderes Problem ist die Pauschalisierung/das alle_über_einen_Kamm_scheren: Wenn ein Sportschütze was Illegales macht, dann heist es der Sportschütze so_und_so hat bla_bla_bla gemacht. Oft ziemlich reiserisch aufgemacht. Wieso fehlt denn der hinweis, das z.B. Robert S. (oder wer gerade auch immer) auch Autofahrer war oder am Morgen vor seiner Tat warscheinlich Brötchen gegessen und Kaffe getruken hat? Es wurde nur darauf rumgeritten, das Sportschützen und Gamer (Counterstrike und die Indizierung ziemlich vieler Shooter dannach) potetionelle Amokläufer sind. Am schlimmsten, wenn beides zusammen kommt. Man könnte mit genauso viel oder wenig berechtigung (nämlich keiner) sagen, wer Brötchen ißt und Auto fährt ist ein potetioneller Amokläufer. Hat sich nicht neulich erst der Herr Thierse darüber aufgeregt, das der gläserne Politiker gefordert wurde, und das er nicht einem Generelverdacht ausgeliefert werden will?

Auch wird oft der Eindruck verbreitet, das man mit noch strengeren Regeln und Gesetzte, einen illegalen Markt steuern kann. Wer sich bereitz jetzt nicht an das Waffengesetzt hält, tut dies auch nicht wenn es verschärft wird, oder Legalwaffenbesitz verboten wird. Sonst wären es ja keine illegalen. In England mussten nach dem Kurzwaffenverbot die Polizei wieder bewaffnet werden. Gibt das nicht zu denken?

Ein Bekannter der bereits weit über 50 ist sagt immer, er weis garnicht wieso seine Generation nocht lebt? Wieso es überhaupt noch Deutsche gibt? Bis 74 konnte jeder Waffen frei erwerben. So wie die uns heute hinstellen, hätten wir uns damals, ohne diesem Waffengesetzt, alle gegenseitig erschießen müßen. Mord und Totschlag hätte an der Tagesordnung sein müßen.

Wieso werden die Statistiken nicht groß veröffentlicht oder in den Medien breitgetreten, in welchen hervorgeht, welcher Anteil von Straftaten mit Legalen Waffen begonnen werden? Wieso wird bei den Verletzungen/Tötungen mit Legalwaffen auch die Zahl der Einsätze von Diestwaffen (meist Polizei) mit eingerechnet? Wieso werden diese nicht gesondert ausgewiesen? Vielleicht weil die Zahlen für sich sprechen? Diese Zahlen jedem Waffengegner die Argumente nehmen. Keine Spalte in der Tabelle mehr übrig ist (für Dienstwaffen)? Sieh dir die Zahlen von 2002 im FWR an.

Wieso kann jeder Politiker werden, ohne eine Zuverlässigkeitsprüfung ablegen zu müßen? Warum haften Politiker und Topmanager nicht für den schaden, den sie anrichten? Vielleicht, weil der so groß ist, das er gar nicht mehr messbar ist? Oder eine Krähe der anderen kein Auge aushackt?

So long

Markus

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Die besten Chancen für "Nachwuchswerbung" hat man wohl unter jungen Erwachsenen, die über ein generelles Interesse und ein bißchen nötiges Kleingeld verfügen. Wenn man dann noch darstellt, daß Schießsport mitnichten nur LG, Saufen und Klimperuniformen sein muß, kann man durchaus Erfolg haben.

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Da schließe ich mich 100%ig an. Bei Jugendlichen ist die "Nachwuchsgewinnung" u.a. aus den schon hier genannten Gründen schwierig (auch wenn man´s natürlich nicht aufgeben sollte; aber es ist zäh..). Bei den jungen Erwachsenen ist nach meiner Erfahrung aber immer ein wenig Zulauf da, das kann ich jedenfalls für den BdMP-Bereich bzw. unsere SLG sagen. Das sind dann eben nicht mehr die 14-jährigen LG-Schützen, sondern Twens bis Mittdreißiger/junge Familienväter, die häufig seit langem ein grundsätzliches Interesse, aber bislang nicht den nötigen Anstoß hatten. Diejenigen, die sich bei uns gut einfügen und von den gesetzlichen Anforderungen nicht abschrecken lassen, bleiben auch dabei.

Gruß,

karlyman

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Wieso werden die Statistiken nicht groß veröffentlicht oder in den Medien breitgetreten, in welchen hervorgeht, welcher Anteil von Straftaten mit Legalen Waffen begonnen werden? Wieso wird bei den Verletzungen/Tötungen mit Legalwaffen auch die Zahl der Einsätze von Diestwaffen (meist Polizei) mit eingerechnet? Wieso werden diese nicht gesondert ausgewiesen? Vielleicht weil die Zahlen für sich sprechen? Diese Zahlen jedem Waffengegner die Argumente nehmen. Keine Spalte in der Tabelle mehr übrig ist (für Dienstwaffen)? Sieh dir die Zahlen von 2002 im FWR an.

Markus,

mach mal eine Statistik: Hamburg 101 Tötungsdelikte einschl. Versuch, München 58 Tötungsdelikte (davon 50 Versuchte, Quelle PKS)

Washington DC mit dem schärfsten Waffenrecht eine "murder rate 69 per 100,000"

Indianapolis mit lockerem Waffenrecht eine "murder rat 9 per 100,000"

(Quelle NRA, vermutlich ohne Versuche)

Die Daten über den polizeilichen Schußwaffengebrauch findet man in der PKS (poliz. Kriminalstatistik), ist für die Presse vermutlich auch nicht so wichtig weil dort nur selten was zu melden ist.

Karl

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