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Otis Waffenreinigungsset......Erfahrungen


peterjoe

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Für auf die schnelle, nach dem einen Schuß pro Pirschgang (in welchen Zoo lebst Du? ) nehme ich den Quickclean, auch so'n Schnursystem.


Ja und was hab ich jetzt deiner Meinung nach falsch geschrieben? Kenn mich ned aus rolleyes.gif

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@Timber:

Nimms nicht so Ernst wink.gif

Einerseits implizierst Du oben, ganz am Anfang, der Jäger schießt ja kaum.

Auf der anderen Seite gehst Du von einem Schuß pro Pirschgang aus.

Selbst in unserem Revier (welches auch schon als Zoo oder Wildgehege bezeichnet wird) bedarf es vieler Pirschgänge oder Ansitze, bevor ein Schuß fällt.

Ich schätze mal, dass sich bei mir das Verhältnis Revier/Stand so bei 1:50 Schuß einpendelt. Das meint jetzt nur den Langwaffen Bereich.

Ich wollte Dich nur ein wenig aufziehen. grlaugh.gifAZZANGEL.gif

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Achso, na ich meinte damit die typische Jagd auf Rehwild. Und wenn ich das Revier nehme welches gleich ans Haus anschließt, brauchst du nicht lange zu gehen um es krachen zu lassen.

Und ein Freund von mir, der in der Steiermark lebt, der kann gleich vom Bett aus schießen, was er auch schon tat, denn der lebt mitten im Revier chrisgrinst.gif

Und es kommt auch viel auf die Wilddichte an.

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moin,

habe in der jagdlichen praxis die erfahrung gemacht, dass man nich nach jedem schuss die waffe reinigen sollte.

gründliches reinigen nehme ich daher nur ca. alle 4 wochen vor, wenn nich noch später, da ich starke treffer-punkt abweichungen gehabt habe durch häufiges reinigen nach einzelnen schüssen!!! (ölschuss usw...)

einfaches trockenes durchziehen mit docht(bei mir mit der guten alten "kette" von den y-tours) ist ,zumindest nach meiner erfahrung, für die tägliche jagd am sinnvollsten und ausreichend! kann hier nicht für sportschützen sprechen, da ich sportlich nur kw besitze.

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Ich glaube, dass Universalsets immer Kompromisse verlangen.

Was Man zum guten reinigen braucht hängt immer von der Waffe ab.

Für meine Flinten verwende ich WD40, Putzstock, Kunststoffbürste, Messingbürste und selbstgemachte Stofflappen (aus alten klamotten).

Für meine 686 S&W VFG-Filze, WD40, Robla, NevrDull, Messingbürste, und Stoppläppchen.

Für mein KK-Match und die SpoPi würde das OTIS-Set ausreichen.

Für Luftdruckwaffen auch.

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moin,

also das otis-set ist nicht mein fall

was mich daran nervt, ist der durchblickerlehrgang, der benötigt wird um das reinigungspatch auf das entsprechende kalibermaß zu bringen.

cu

klausp

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So schlecht kann das Otis Set wohl nicht sein ist es doch bei FBI, Special Forces und USMC Snipers eingesetzt und hat eine National Stock No.(US Versorgungsnumer) Und solche spezielle Einheiten werden wohl wissen was unter erschwerten Bedingungen brauchbar ist.Und wers ganz genazu wissen will: unter www.iwoe.at gibts Videos über die richtige Anwendung

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In Antwort auf:

So schlecht kann das Otis Set wohl nicht sein ist es doch bei FBI, Special Forces und USMC Snipers eingesetzt und hat eine National Stock No.(US Versorgungsnumer) Und solche spezielle Einheiten werden wohl wissen was unter erschwerten Bedingungen brauchbar ist.


klar, die hamm ja auch ne beretta grlaugh.gif

In Antwort auf:

Und wers ganz genazu wissen will: unter
gibts Videos über die richtige Anwendung


muß ich glatt mal testen, ob ich nen videorekorder noch im rangebag verstauen kann chrisgrinst.gif

nix für ungut

cu

klaus

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Also was mich an "Otis" auch noch stört ist folgendes und passt vielleicht auch zu den "Millionen" verkauften Systemen:

Auf der IWA sind mir (und wahrscheinlich nicht nur mir) die OTIS-Leute hinterhergelaufen und haben "Vertriebspartner" gesucht. Ich habe das Gefühl dass da ähnlich dem Tupperware Prinzip jeder Händler ist und in seinem Bekanntenkreis wirbt.

Falls jemand Interesse hat sowas zu machen hätt ich noch 5-6 Heftchen wie man OTIS-Fachverkäufer wird chrisgrinst.gif

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So schlecht kann das Otis Set wohl nicht sein ist es doch bei FBI, Special Forces und USMC Snipers eingesetzt und hat eine National Stock No.(US Versorgungsnumer) Und solche spezielle Einheiten werden wohl wissen was unter erschwerten Bedingungen brauchbar ist.


klar, die hamm ja auch ne beretta
grlaugh.gif


FBI und SF haben standardmäßig eine Beretta? Soso.

Ich glaube du verwechselst da was.

Ich würde von den Kritikern doch gerne erfahren, was an Otis schlechter sein soll, als z.B. an Dewey. Anscheinend schreiben da einige über etwas, was sie noch nie gesehen bzw. benutzt haben. Mehr als Bürsten und Patches durch den Lauf führen leisten die Super-Duper-Dewey-Stöcke nämlich auch nicht.

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Ich muss zugeben, mit Otis habe ich noch nicht gereinigt, ich habe nämlich keins. Allerdings habe ich schon mit ähnlichen Geräten rumhantiert, die aber bestimmt qualitativ nicht auf dem gleichen Niveau sind, aber im Prinzip ähnlich funktionieren, wenn auch nicht so ausgeklügelt sind.

Ich kann dir daher definitiv sagen, was an einem Stock wie Dawey (kann auch einer anderer wie Bore-tec oder so sein) anders ist.

Es geht schnell, ich kann mit viel Druck oder Zug arbeiten, wenn nötig. Ich kann ziehen und drücken, ich muss nichts einfädeln. Es gibt viel Zubehör und das zu vernünftigen Preisen. Einen Mündungsschutz muss ich auch nicht aufsetzen, da ich nicht über die Mündungskante ziehen kann, jedenfalls wenn ich von hinten arbeite, bei meinem M1A brauch ich auch das, da es von vorne rein geht.

Für den Einsatz im Feld habe ich auch eine Kette, würde auch ein Otis nehmen, ist mir dafür aber zu teuer. Da ich aber nur sehr selten mal verlangen nach der Kette habe, ist es auch kein so großes Thema, wenn ich Jäger wäre, würde es anders ausschauen.

Ich kann dir auch versichern, dass militärische und polizeiliche Scharfschützen für die Reinigung hochwertiger Präzisionsgewehre entsprechende Stöcke zur Verfügung haben. Sicherlich nehmen sie diese nicht immer mit in Feld und dort ist ein Ortis sicherlich auch angebracht.

Ein Wurstelreinigungsgerät ist eine vernünftige Ergänzung zu einem guten Stocksystem, wie oft man es braucht und wie viel man dafür ausgeben will, kommt auf die Verwendungshäufigkeit an. Für meine hochwertigen Geräte nehme ich auch gerne einen Stock mit auf den Schießstand, den ich auch fast immer nach jedem Schießen einsetze. Ich habe meine zwei Stöcke in einem grauen Kunststoffrohr (ja die für die Kartoffelkanone), eine kleine Kunststoffkiste mit allen nötigen Utensilien und oft noch einen MTM Waffenhalter dabei, den Luxus gönne ich mir einfache, auch wenn mich einige immer belächeln, wenn ich auf dem Stand meine Waffen reinige. Übrigens etwas, was von vielen Schützen auf höheren Niveau auch so gemacht wird. Wenn ich heim komme, sind die Dinger sauber und nur von Zeit zur Zeit ist mal eine kleine Nachreinigung fällig.

Die Kette ist was, was ich von Zeit zu Zeit mal beim M1A (M14) benutze, aber auch da habe ich einen passenden Stock. Ansonsten nehme ich ein solches Teil immer für unseren Sniper Wettkampf mit, da ist man den ganzen Tag mit der Waffe unterwegs und Putzzeug wird kontrolliert und bepunktet. Ich würde natürlich auch gerne ein Ortis mitnehmen, aber für diesen gelegentlichen Einsatzfall, ist es mir ganz ehrlich gesagt zu teuer. So wie ich es bis jetzt vernommen habe, ist es ja nicht nur die Anschaffung, sonder auch die Teile schlagen später mit mehr als nötig zu.

Gruß

Makalu

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Beim Reinigen mit Otis sets braucht man keinen Mündungsschutz weil die Stahlkabel des Systems mit Kunststoff überzogen sind.Alle anderen Teile bestehen aus geschmiedetem Messing.Und wenn man ein 750 Tactical Set das für alle Kaliber und Waffen usgelegt ist hat braucht man außer gelegentlich einen Beutel Universalpatches (für alle Kal von .22 bis 10 Schrot geignet)und villeicht mal einer Bürste nie wieder irgend welches Zubehör. Weil man nämlich für alle Kaliber bereits alles hat was man braucht.Außerdem ist es das einzige Set mit lebenslanger Garantie.Und der Preis ist so gesehen unschlagbar vergleicht man das was es bietet mit manch anderen Systemen.Und was die Reinigungsleistung angeht sollte man es villeicht erst mal selber probieren bevor man sich ins Reich der Spekulationen begiebt.... Er hat Jehova gesagt..

Übrigens: Die IWA ist ausschließlich eine Messe bei der eigentlich nur der Handel zugelassen ist.Und die IWA ist ausschließlich dazu da Geschäftskontakt und Geschäftspartner. u.a.in Europa zu finden.

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Den Bezug zur IWA verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht, aber zum Stahlkabel:

Auch Kunststoff, der mehrmals über Stahl läuft reibt daran leicht ab. Ob viel oder nicht, ist eine Frage der Ansprüche, im mikroskopischen Bereich ist es nachweisbar, genauso wie ich mit Holz ein gehärtetes Messer aus Stahl stumpf machen kann. Läufe sind übrigens nicht gehärtet, jedenfalls die meisten.

Ich würde euch gern mal zu einem Reinigungsvergleich einladen. Ihr reinigt eine richtig geschossene Waffe mit Otis und ich mit normal. Sobald es soweit geht, das Tombakablagerungen entfernt werden müssen, wird es mit Ortis sowieso eng, da brauchen wir auch nicht weiter diskutieren, deswegen brauche ich auch für mein M1A immer einen Stock, ansonsten komme ich auch ohne ihn aus.

Ich werde mir aber im nächsten Jahr auf der IWA mal so ein Teil anschauen und vielleicht überzeugt es mich ja soweit, dass ich wenigstens die Kette in den Müll schmeiße, obwohl ich noch viel Baumwolldochte habe.

Übrigens, ich will wirklich nichts schlechtes über Ortis sagen, ich finde nur mal sollte wissen wofür was gut ist. Ich kaufe mir auch keinen PKW, wenn ich einen 20 Tonner brauche.

Aber erkläre mal die Bemerkung zur IWA!

Gruß

Makalu

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Smithy :

"Auf der IWA sind mir (und wahrscheinlich nicht nur mir) die OTIS-Leute hinterhergelaufen und haben "Vertriebspartner" gesucht. Ich habe das Gefühl dass da ähnlich dem Tupperware Prinzip jeder Händler ist und in seinem Bekanntenkreis wirbt."

Ja und am besten schießt man erst garnicht weil das nutzt den Lauf auch ab. Oder: man schließt seine Waffe in einen Schrein der nur einmal im Jahr zur Anbetung geöffnet wird, dann hält die Waffe sogar noch länger.Sorry aber in meinen Augen ist eine Waffe ein Gebrauchsgegenstand den man zwar gut pflegens aber nicht zum Gegenstand lithurgischer Anbetung machen sollte in dem man das Verhalten subatomarer prozesse beim Reinigen erforscht.

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@jgstefan

Also Deine Argumentation mit dem "Waffe in den Schrank sperren" versteh ich nicht. Gerade WEIL ich pro Jahr ca. 6000 .357er raushaue putze ich anständig und zwar mit einem Stock. confused.gif

In Antwort auf:

Ich würde von den Kritikern doch gerne erfahren, was an Otis schlechter sein soll, als z.B. an Dewey. Anscheinend schreiben da einige über etwas, was sie noch nie gesehen bzw. benutzt haben. Mehr als Bürsten und Patches durch den Lauf führen leisten die Super-Duper-Dewey-Stöcke nämlich auch nicht.


Das kannst Du mir aber glauben dass ich das Zeugs probiert habe. Was z.B. "schlecht" ist dass Du von 5mal einführen der Schnur beim KK oder .223 Rem. 3 mal mit einem Stock hinterherschieben musst weil die Schnur irgendwo im Lauf hängen bleibt.

Was dann bei der Reinigung am Stand z.B. dazu führt dass Du die Waffe ablegst, Schnur rein, geht nicht, Waffe in die Hand mir Lauf nach unten, schütteln und rütteln ob die Schnur nicht doch durchfällt, geht nicht, Waffe wieder ablegen, mit dem Stock nachschieben, Schnur kommt raus, Stock ablegen, Schnur am rausgekommenen Stück fassen und durchziehen, geschafft....Schnur ist 1 mal durch.

Doch, ich habe Erfahrung...nur keine gute.

Edit: Was Du z.B. auch nicht kannst ist das Patronenlager ALLEINE reinigen. Mein Sako z.B. hat ein so enges Patronenlager dass ich nach 30 bis 40 Schuss das Patronenlager reinigen muss weil sonst der Verschluss nicht so weit zu geht dass ich nicht mehr einstechen kann.

Da nehm ich den Stock, VFG-Filz drauf, führe den Filz ins Patronenlager und drehe den Stock und nehme nur das Fett im Patronenlager auf und ziehe den Stock wieder zurück (der Lauf soll ja nicht gereinigt werden weil sich sonst die Treffpunktlage ändert).

Wie mache ich das mit der Schnur?

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Ich kann mich auch erinnern, dass ich mal ein Geschoss im Lauf stecken hatte. Zum Glück war ein Stock dabei, mit dem Seilding, hätte ich das nicht raus bekommen.

Verkauf das Ortis als das was es ist und nicht als das was es nie sein kann. Irgendwie vernünftiger und sicherlich auch erfolgreicher.

Wenn du oben den Link von Astanase zum Waffenreinigen mal durchliest, verstehst du es vielleicht auch.

Ansonsten kann ich dir versichern, dass das Waffenreinigen bei mir eindeutig das unangenehmste nach den Behörtengängen beim Schießen ist, nur leider muss es sein. Wenn man aber nur Streubüchsen oder Kurzwaffen schießt, braucht man sich mit dem Thema natürlich nicht so zu beschäftigen.

Gruß

Makalu

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