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SEler

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  1. Eine verpflichtende Teilnahme von Jägern an Fortbildungen oder Schießterminen ist vielleicht keine schlechte Sache. Man darf nie vergessen, der Jäger schießt nicht auf Pappe, sondern auf Lebewesen. Tactical Dad macht aus allem immer so eine große Sache, als sei es ein Weltuntergang.
  2. Ich sehe keinen wirklichen Sinn in dem Buch. Die Inhalte in dem Buch bringen keinen neuen Erkenntnisgewinn, da in einigen Teilen einfach nur aus den Kommentierungen zitiert wird. Da wo es wirklich kompliziert wird, z.B. § 6 AWaffV etc., wird kaum etwas ausgeführt. Ich habe das Gefühl, dass das Buch eigentlich nur eine Inhaltszusammenfassung ist. Als Vortstand, Schießstandbetreiber etc. brauche ich sowieso Bücher (Kommentierungen, Bücher über Schießstandaufbau etc.) die viel weiter in die Thematik gehen. Deshalb ist der Titel "Praxiswissen" etwas irreführend.
  3. Problem bei der Thematik ist, dass niemand wirklich die Akten bzw. die Vorgänge genau kennt. Zweifelsfrei hat es Fehler gegeben. Wer aber was zu verantworten hat, ist eine andere Sache. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Sammler komplett "unschuldig" in die Sache getrieben wurde. Es sind halt Erzählung aus seiner Perspektive. Dass das LKA eine Schusswaffe fälschlicherweise als Sammlerwaffe deklariert, ist für mich komisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Waffenforensiker diese Einschätzung abgegeben haben. Das würde nicht der Qualität der Arbeit und der Ausbildung der Kollegen entsprechen.
  4. Wenn es mit dem Gewehr solche Präzisionsprobleme gibt, hätten das andere Nutzerstaaten bzw. Einheiten längst publik gemacht. Leider steht nirgendwo, welche Anforderung mit welchem Ergebnis nicht erfüllt wurde. Die Schusstest bei der Bundeswehr sind auch so eine Sache an sich. Wenn die natürlich 500 Schuss Dauerfeuer testen, dann ist klar, dass die Präzision geringer ist.
  5. Die Quelle "eine interne Schätzung des BMI" klingt für mich nicht besonders aussagekräftig. Die Summe von 2 Mrd ist auch recht hochgegriffen.
  6. Ja, Frankreich hat welche bestellt und auch einige Länder. Wenn du dir aber die Gesamheit der Behörden anschaust, dann hast du HK in der absoluten Überzahl. Sig Sauer, wie auch andere Hersteller, hätten diese Monopolstellung nie zulassen dürfen.
  7. Ja den Lauf hätte man vielleicht wechseln können, keine Ahnung, ob etwas auf dem Markt verfügbar ist. Das Problem ist eher, dass so etwas einem Hersteller nicht passieren sollte. Problem bei Sig Sauer war halt, dass die komplett am Markt der Behörden vorbeiproduziert haben. Ein Geschäft mit praktisch nur Sportwaffen ist kaum rentabel. Jetzt wo die US-Armee ausgestattet wird, läuft der Laden. Es gibt schon Gründe, warum HK jede Ausschreibung gewinnt.
  8. Die Bezeichnung "Deutsches Reich" ist die Bezeichnung des Deutschen Staates gewesen. Das ist wie Lisa Müller, die heiratet und Lisa Schmidt wird. Lisa Müller ist nicht aufelöst. Lisa Schmidt ist auch keine Rechtsnachfolgerin, sondern ist dieselbe Person nur mit anderen Namen. Das Deutsche Reich gibt es nicht mehr. Der Staat heißt heute Bundesrepublik Deutschland. Die Einbürgerungsurkunde von Willy Brandt war aus der Not geboren. Man hatte 1948 andere Probleme als alte Vordrucke von Urkunden zu ändern.
  9. Die MP5 wird halt eher stiefmütterlich bei den Landespolizeien angesehen. Seit Umrüstung auf Reddots ist das Treffen mit 60 Schuss gut erlernbar. Die Handhabung und Störungsbeseitung etc. wird vorher trocken geübt. Die Pistole hat eher Vorrang.
  10. Das haste Recht. War ich im Irrtum. Ich gehe mal davon aus, dass es bei der Beschaffung keinen finanziellen Unterschied gemacht hat, ob Voll- oder Halbautomat. Wäre mal interessant, den Ausschreibungstext zu haben.
  11. und im Zweifel lieber haben als brauchen. Die HK437 ist nur als Vollautomat zu haben, eine extra Abänderung zum Halbautomaten würde die Sache nur teurer machen.
  12. Eine gute Entscheidung. HK ist aus guten Gründen praktisch Monopolist im Behördenbereich.
  13. Das ist der Grund, warum ich Personen, die sich "Waffensachverständige" nennen überhaupt nicht mehr ernst nehme. Zumindestens, wenn nicht eine wirkliche Qualifikation durch IHK etc. nachgewiesen wird.
  14. Falls es jemanden interessiert. Ich bin nun Besitzer einer AP20. Sieht nicht schlecht aus. Mal gucken, wie die Schussleistung ist.
  15. Ich danke euch für die Antworten. Ich wollte die Waffe für mich persönlich kaufen. Deswegen nur Breitensport Ambitionen. Bei dem einen oder anderen Testbericht hatte ich gelesen, dass das eher eine Kinderwaffe sei. So von den Spezifikationen kam mir das aber nicht unbedingt so vor. Als Linkshänder ist der Griff optimal. Eine AP20 pro oder ähnliches wollte ich jetzt wegen dem Preis nicht kaufen. Gebrauchtes sieht auch recht mager aus. Danke für den Tipp. Darauf müsste ich dann achten.
  16. Hallo Leute, vielleicht kann jemand von euch seine Erfahrung wiedergeben. Ich bin bei der Suche nach einer günstigen breitensporttauglichen Luftpistole auf die Hämmerli AP20 universal gestoßen. Laut einem Testbericht vom DWJ soll die nicht schlecht sein. Kann jemand von euch die Pistole empfehlen/ nicht empfehlen? Sie soll nur zum Schießen für Erwachsene in einem Verein sein. Also maximal Vereinsmeisterschaften und keine höheren Wettkämpfe.
  17. und immer ganz wichtig: betonen, dass man Sachverständiger ist
  18. Im Prinzip kein großer Unterschied. Nur dass das eine zwischen Privaten passiert und das andere zwischen dem Staat und Privaten. Man hat halt Angst vor Spezialisten, die sich durch so eine Waffe selber in die Luft jagen und dann sagen "Bitte Staat zahl mal. Ich habe das Ding bei dir gekauft". Der Zoll versteigert auch Elektrogeräte, die im Rahmen der Vollstreckung von Forderungen gepfändet wurden. Dort scheint der Dienstherr keine großen Probleme zu sehen. Zumal wir da eh keine Garantie oder Gewährleistung geben.
  19. Das Problem ist nur, dass man sonst in sichergestellten Waffen ertrinken würde. Zumal eine Abgabe an Erlaubnisinhabern, die damit schießen wollen, im Zweifel zu Problemen führen kann. Stell dir vor ich überlasse eine sichergestellte Glock einem Sportschützen. Dieser geht damit auf den Stand, schießt und das Ding zerlegt sich und verletzt den Schützen. Dann wird es heißen, warum diese Waffe herausgegeben wurde. Es weiß ja keiner, was mit dieser Waffe zuvor mal passiert ist. Vielleicht hat der Täter das Ding immer stark fallen lassen o.ä.
  20. Ansprechpartner wäre tatsächlich die Staatsanwaltschaft. Dem Vorhaben würde ich aber keine großen Erfolgschancen geben.
  21. Die Waffen werden, nach dem das LKA das begutachtet hat, entweder in deren oder in anderen behördlichen Lehrsammlungen übernommen oder aber vernichtet (was die Regel ist). Eine Abgabe an Privatpersonen ist nicht vorgesehen.
  22. Naja, Ahnung ist immer sehr von der Person abhängig. Wenn ich zählen müsste, wie viele Strafverfahren ich bearbeitet habe, bei denen ein Jäger mit Jagdschein bzw. Sportschütze mit Gelber WBK eine erlaubnispflichtige Schusswaffe im Ausland erworben und dann verbracht hat ohne eine Verbringunserlaubnis zu besitzen, dann könnte ich ganze Seiten füllen. Die Beschuldigten gucken einen dann immer ganz überrascht an. Die Kollegen der Bundespolizei vor Ort haben im Prinzip alles richtig gemacht. Es gab einen Verdacht auf einen Verstoß, also wurde entsprechend gehandelt. Hätten die nichts gemacht und es wäre im nachhinein mehr passiert, käme wieder der Vorwurf "Behördenversagen"
  23. Mal eine ganz dumme Frage. Weiß irgendjemand, was jetzt letztendlich aus der Klageaktion geworden ist? Und vor allem was ist mit dem Geld passiert?
  24. Wenn es dunkel ist und man nichts sieht, sollte man grundsätzlich nicht mit Waffen hantieren. Also auch keinen Schuss abgeben. Ein Jäger muss ja auch direkt beim betreten des Waldes alles durchgeladen haben, sonst kommen die Massen an fleischfressenden Tiere, die einen direkt unter die Erde bringen.
  25. An sich finde ich die gerichtliche Entscheidung in Ordnung. Auf der einen Seite wird im Fall Hamburg der Behörde Versagen vorgeworfen, weil nach Fund der nicht abgeschlossenen Patrone, die WBK nicht widerrufen wurde. Auf der anderen Seite wird jetzt in so einem Fall kritisiert, dass die Behörde die WBK widerrufen hat.
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