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goodoldrebel

WO Silber
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  1. Da gehe ich gerne mit, aber dann seriös, im großen Dienstanzug, aber nicht mit Knarre und lustiger Verkleidung. Das ist dem Ernst der Lage überhaupt nicht angemessen.
  2. Ich kann ja jetzt schlecht sämtliche Millionen Amerikaner, die dieses Ritual zelebrieren, kennen. Wenn es dich beruhigt; ich habe explizit dich da tatsächlichlich gar nicht gemeint, sondern von der Floskel im Allgemeinen gesprochen. Nachtrag: Aber um deine Urteilsfähigkeit zu schärfen, mache ich dich auf meinen Beitrag aufmerksam, wie und wo ich solche Ehrbezeugungen einordne. Heute danken sie dir, bauen Denkmäler, ernennen dich zum Ehrenbürger und benennen Straßen nach dir; morgen ziehen sich dich in den Dreck, streichen deinen Namen aus den goldenen Büchern, demontieren und schmelzen die Denkmäler. So auch hier: Gestern warst du das Stiefkind, dass man am liebsten in den Keller gesperrt und nur zum Abwatschen hochgeholt hat; und heute stellen sie dich mit lustiger Verkleidung auf den Weihnachtsmarkt.
  3. Da bin ich der falsche Adressat - ich habe das weder befohlen, befürwortet, noch daran teilgenommen. Wo ich konnte, habe ich die den Finger in die Wunde gelegt und auch als kleiner Feldwebel meine Meinung vertreten - auch vor hohen Offizieren, Experten und ganzen Hörsälen. Aber gerade dass ich das konnte und weiterhin darf, weiß ich sehr zu schätzen. Das schweizer Modell wäre evtl ein Upgrade. Worum es jetzt aber geht, ist das Thema bewaffnete Soldaten mit Nikolausmütze auf dem Weihnachtsmarkt. Ich finde das nicht zielführend und der Bundeswehr abträglich. Das Thema ist für solche Kaspereien viel zu ernst.
  4. Ich hatte und würde es nicht für die Politiker machen, sondern für die Heimat und Freiheit, wozu auch die Demokratie gehört. Denn trotz all meiner Kritik an den Verantwortlichen, wüsste ich kein besseres System. Ansonsten haben größere Charaktere keinen Dank erfahren oder haben ihn später wieder abgesprochen bekommen. Zuerst baut man ihnen Denkmäler und benennt Straßen nach ihnen, dann werden ihre Namen durch den Dreck gezogen. Oder sie werden noch zu Lebzeiten an den Feind ausgeliefert und verbrannt, um sie später zur Nationalheiligen zu erklären.
  5. Ja, und genau diejenigen veranlassen/ermöglichen jetzt eine solche Freakshow? Mit Maschinengewehr, Feldanzug und Nikolausmütze auf dem Weihnachtsmarkt? Also mein Soldatenstolz würde das nicht zulassen. Ich bin niemandes Clown oder Hampelmann.
  6. Natürlich ist das traurig, dass unsere Verantwortlichen es zu solchen Zuständen haben kommen lassen, aber das zünden der nächste Stufe macht das doch keinen Deut besser. Soll ich jetzt "Hurra" schreien, wenn ich auf einmal eine gekünstelte Wertschätzung von Menschen erfahre, für die ich jetzt die Kastanien aus dem Feuer holen soll? Wertschätzung erfahre ich nicht durch Orden oder ein geheucheltes "Thank you for your service, Sir.", sondern durch eine kompetente und seriöse Politik. Wir dürfen nicht vergessen, dass sind die gleichen Parteien und Politiker, die uns sonst mit allen möglichen Schikanen knechten und uns die Suppe erst eingebrockt haben. Lasst ihr euch tatsächlich mit einem solchen Schmierentheater blenden?
  7. @Weinberger Aber Provokationen spalten; es müsste endlich mal was passieren, was die Gesellschaft aussöhnt Aber sei es drum - es ist, wie es ist.
  8. Ich sprach aber von "Stöße vor den Kopf" und nicht von "Schlägen auf den Hinterkopf".
  9. @Weinberger Hatte ich doch schon erlärt: Anderen stößt man damit vor den Kopf, anstatt sie zu erreichen.
  10. Ist natürlich alles Ansichtssache. Du findest es dekadent, wenn man sich daran stört; andere halten Maschinen- und Sturmgewehrgewehre auf dem Weihnachtsmarkt für deplatziert Die Weihnachtsbotschaft lautet: Der Christus ist geboren; Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. In der Vergangenheit haben Soldaten in den Kriegsweihnachten für die Feiertage ihre Waffen niedergelegt - und wir packen sie da aus? Warum also Andersdenkende so vor den Kopf stoßen? Damit hat man der Sache, meiner Meinung nach, einen schlechten Dienst erwiesen. Vor nicht allzu langer Zeit, haben Politik und Bundeswehrführung immer einen Eiertanz hingelegt und die Soldaten wie Stiefkinder behandelt. Jetzt darf/muss wieder Flagge und Gewehr gezeigt werden, nachdem die Politik aber mal wieder so richtig versagt hat. Wie heißt es so schön: Gott und den Soldaten ehrt man, in Zeiten der Not und zwar nur dann. Doch ist die Not vorüber und die Zeit gewandelt, wird Gott vergessen und der Soldat schlecht behandelt.
  11. Aber um das in die Köpfe zu kriegen, halte ich einen Weihnachtsmarkt für den denkbar ungeeignetesten Ort und Zeitpunkt.
  12. @raze4711 Ich bin da tatsächlich zwiegespalten. Nach jahrzehnterlanger Vernachlässigung bis hin zur Diffamierung der Soldaten, macht man jetzt die Rolle rückwärts und initiert solch eine - in meinen Augen - unglückliche Aktion. Einen Stand der Bundewehr halte ich für eine gute Idee, aber muss man es gleich so übertreiben und Waffen präsenieren? Das ist ein Weihnachtsmarkt und keine Info-Veranstaltung von Arbeitgebern.
  13. Ich gehe mal fest davon aus, dass das ganze dienstlicher Natur war. Allerdings hätte die Polizei dann schon vorher darüber informiert sein müssen. Die Kommunikation zwischen (oder innerhalb der) den Behörden hakt da anscheinend noch.
  14. Hat sich Rambo doch breitschlagen lassen?
  15. Dafür bin ich eGun auch nicht gram. Fedespara ist ja auch nicht bösartig, wenn es auch unglücklich ist, dass er das Kriterium "Kein Auslandversand" scheinbar oft übersieht. Ein bisschen bewundere ich ihn; er wirft einfach hunderte Angeln aus und wird sicherlich so manches Schnäppchen dabei am Haken haben.
  16. Ich hatte mal so einen Fall und konnte da unter Hinzuziehung eGuns an den unterlegenen Bieter verkaufen. Soweit ich das in Erinnerung habe, ging das - entgegen meiner Erwartung - recht fix und problemlos.
  17. Bisher ging dieser Kelch an mir vorüber. Gefühlt ist er bei jeder Auktion mit dabei - auch wenn explizit der Auslandsversand ausgeschlossen ist. Wurde aber bisher immer überboten und ich musste mich mit dem nicht rumschlagen. Ich würde mich aber nicht lange mit ihm abgeben, sondern mich mit eGun über das weitere Vorgehen absprechen.
  18. Das trifft den Nagel auf den Kopf, und eine funktionierende Demokratie weiß darum und kann ausgleichend re(a)gieren. Leider radikalisiert sich die Politik zunehmend. Und dennoch ist die Vergangenheit bestimmend für die Gegenwart. Kennt man die Vergangenheit, versteht man die Gegenwart und kann an der Zukunft arbeiten Aber ich weiß jetzt nicht, ob wir im Sinne @Traugott schreiben. Er ist ja auf der Suche nach Kniffe im Umgang mit A-Löchern. Gab es da nicht mal ein Buch namens "Diabolische Rethorik" oder so ähnlich?
  19. Totale Sicherheit gibt es erst, wenn kein Mensch mehr lebt. Kain hat Abel erschlagen und nicht erschossen. Ein Staat, der seine Bürger verdächtigt, macht sich selbst verdächtig und ist im demokratischen Sinn vollständig gescheitert. Wenn man dann noch dessen Maßstäbe an ihn selbst legt, dürfte er nach dem Grauen 1933-1945 nie wieder bewaffnet werden. Nachtrag: Wenn ich an die Äußerungen und Handlungen unserer Politiker denke, fällt mir auch Matthäus 23,30 ein: ... Hätten wir zu Zeiten unserer Väter gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden am Blut der Propheten! Damit bezeugt ihr von euch selbst, dass ihr Kinder derer seid, die die Propheten getötet haben. 32 Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!
  20. Dem möchte ich hinzufügen, dass im totalitären China das totale Waffenverbot nicht verhindern kann, dass gestörte Personen mit Messer, Hammer, Hackebeil etc Blutbäder in Schulen, Kindergärten, U-Bahnen etc. anrichten.
  21. Ich bin mir sicher, dass die G3 in meiner Kompanie nicht damit ausgerüstet waren. An meinem privaten Klon habe ich es aber nachgerüstet - waren von ZIB-Militaria, wenn ich mich richtig erinnere. Wenn rund 20 Hülsen in der Decke stecken? Wie dem auch sei, ich zumindest fühle mich für meine Hülsen verantwortlich und mein Verein und ich sind bisher damit gut gefahren.
  22. Schon richtig, aber je nach Standbeschaffenheit oder Position des Schützen kann es lustige Querschläger geben. Ich kann mich z. B. an einen Fall erinnern, da hat ein Pfosten die Hülsen an die Decke gelenkt, wo die dann stecken geblieben sind. Der Standbetreiber war begeistert - und damit hat der sicherlich nicht zu leben. P.S. Oder Zugseil, Blenden, Schlitten - das ist alles zu bezahlen, wenn man es zerdeppert.
  23. Merkste selbst, oder?
  24. Mein M1A habe und mein Garand stelle ich notfalls auf "Handbetrieb", wenn andere Vorrichtungen und Maßnahmen nicht greifen würden. Letztendlich kommt es ja Gott sei Dank (anscheinend) sehr selten zu solchen unschönen Begleiterscheinungen. Ich selbst schieße nun seit rund 30 Jahren und habe den Hülsenhagel bisher personell und materiell unbeschadet überstanden. Von daher mein Appell: Habt immer ein Auge und nehmt Rücksicht auf eure Mitschützen - vielleicht seid ihr auch mal mit einer 12.000 Euro-Ausrüstung (die ich nicht habe) auf dem Stand. Wie Sal-Peter erwähnte, gäbe es bei einem Prozeß nur Verlierer. Wer weiß, zu welchen Urteilen ein Gericht fähig ist?
  25. @msk Sehe ich anders und auf den Ständen und Vereinen, wo ich unterwegs bin, achtet man auf sowas und nimmt Rücksicht aufeinander. Die haben zudem aber auch Vorrichtungen, um den Nachbarn vor den eigenen Hülsen zu schützen. Ansonsten habe ich für jeden HA einen Fangsack - vielleicht spricht sich diese Erfindung auch bei euch irgendwann mal rum.
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