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Tyr13

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  1. Jup. Du erfährst nun die volle Intention solcher tyrannischen Gesetze: Verunsicherung beim Subjekt der Gesetze. Als normalo-Bürger lässt man jetzt sein Klapp-Messer zuhause, denn man könnte ja gegen den Paragraphen 42a verstoßen... Das setzt sich fort: Wer ein Messer bei sich trägt, ist kein normalo-Bürger und kann entsprechend behandelt werden. Das Ermessen zwischen "Bürger" und "Gesindel" übernimmt nun die weise Polizei-Macht, unterstützt von noch viel weiseren Richtern und Staatsanwälten, die diese wichtigen Gesetze zum Wohle Aller und zur Aufrechterhaltung der Sicherheit durchsetzen. Natürlich nicht gegen die "Bürger" sondern nur gegen die, die sich als "Gesindel" offenbart haben, indem sie Messer bei sich hatten. Sowas ist nun eben suspekt.
  2. An sich ist das eine hervorragende Idee. Man könnte das genossenschaftlich organisieren, Jedes Vereinsmitglied erhält für seinen Anteil als "Dividende" Stunden, die er weitervermarkten kann. Zuerst steht aber mal die Suche nach einer geeigneten Immobilie im Raum, dann muss geplant, gebaut und genehmigt werden, bevor man sich Gedanken über eine Bewirtschaftung macht. Ich sehe die hohen laufenden Kosten bis zum Beginn des Betriebs als größte Hürde, außerdem vermute ich, daß die baulichen Auflagen für Stände > 100m sehr hoch sind, was die Absicherung angeht. Lärmschutz, Geschoss-Kontrolle und Metall-Belastung werden die größten Schwierigkeiten für die Genehmigung darstellen. Die Übernahme von alten Militär-Ständen bietet sich irgendwie an, aber da bietet man gegen die Immobilienfirmen, das macht's zu teuer. Außerdem müsste man bei der Übernahme von solchen Ständen wohl auch mit erheblichen Sanierungskosten rechnen. Ob sich solch ein Projekt wirtschaftlich realisieren lässt, kann man beantworten, wenn man die Anzahl der Enthusiasten kennt, die +300m schießen wollen und deren durchschnittlichen Beitrag abschätzt. Wenn es 300 Leute sind, die 1.000 € pro Jahr zahlen, dann kann man Projekte bis ~ 10 Mio € realisieren. Wenn die aber jeder nur 100 € beisteuern, dann ist bei 1Mio Schluss. Falls man die Unterstützung von Verbänden gewinnt, die bereits die "Melk-Kuh" der Mitglieder haben, ist noch viel mehr Power hinter solchen Ideen. Die Verbände können zukunftsorientierte Projekte unterstützen, was dem Privatmann schwer fällt. Zum Spaß können wir ja so'n Projekt mal planen. Allein die Bahn: 1000m x 30m = 30.000m² bei m²-Preis von 50 € (deutscher Durchschnitt) ergibt das Kauf-Kosten von 1,5 Mio. Halle drauf, Wälle errichten, Hochblenden, Kugelfang, Infrastruktur, einzäunen, Alarmanlage, 2,5 Mio. Um das zu finanzieren braucht man monatliche Einnahmen von ~ 10.000. Beim Genossenschaft-Ansatz verkauft man 2.500 Anteile von je 1.000 €, Jeder Anteil hat Anrecht auf 10h Bahnbenutzung pro Jahr, das entspricht dem Gegenwert von 150,-€. Wo kriegt man auf dem Sparbuch 1,5% Zinsen ? Das sind so die Gedanken, die mir dazu einfallen.
  3. Eigentlich will ich nur weniger Verbote.... Aber das muss ich jetzt Dir nicht sagen, sondern dem Papst.
  4. Du fragst beim zuständigen Wohort-Amt nach, ob die Waffenhandelslizenz gültig ist und lässt Dir notfalls eine Kopie vorab schicken. Dann füllst Du den Kaufvertrag aus (2 Ausfertigungen) und schickst beide an den Käufer, der soll Dir einen Vertrag unterschrieben zurücksenden. Die Waffe wird dann per Kurier zugesandt, wenn Geld und Vertrag da sind. Nachdem Du die Waffe versandt hast, zeigst Du die Überlassung an den Käufer an und bittest um die Austragung in Deiner WBK.
  5. @Camen_La Ich finde es ja süß, wie Du Dir MEINEN Kopf machst und Dich wohlmeinend und besserwisserisch sorgst. In der Anonymität des Internets ist das entspannt zu ertragen. Sei froh, daß Du nicht versuchst, mir persönlich dreinzureden, da würd' ich nämlich viel pampiger reagieren. Die Sachfragen sind jetzt doch ziemlich geklärt, warum Ihr den Schlenker über "nicht zugriffsbereit" macht, weiß ich jetzt echt nicht, vor allem nicht in Relation zum Ursprungsthema, schließe mich aber den Vorrednern an. Ein bekannter Händler bietet übrigens eine VRF mit gezogenem Lauf zum Erwerb durch Sportschützen auf gelbe WBK an, sollen wir das jetzt auch noch abhandeln ?
  6. Ich habe das Gegenteil "gehört". Ist allerdings eine FoaF-Geschichte (und entsprechend unglaubwürdig). Es blieb (nach der Fama) beim Versuch des kontrollierenden PB aus der Entnahme einer Waffe aus dem Futteral eine Straftat zu konstruieren. Mir ist das zu affig, daher wäre das Einbeziehen des PB in das Geschehen (er muss sich die Hände schmutzig machen) für mich ein probates Mittel: a ) bei einer zweckfreien Kontrolle meine Mitarbeit zu versagen b ) den Aufwand einer sinnlosen Maßnahme zu erhöhen c ) Angriffsfläche zu vermeiden Ist also passiv-aggressiver Bürgerwiderstand (klingt geil, wie ich meine Faulheit und Unlust in eine Tugend umwandle, oder ?) Bisher hab' ich es nicht ausprobieren können, bin noch nie kontrolliert worden. Noch nicht mal von PP Bonn oder PP Köln, wohl aber vom Ordnungsamt wegen TLM. den hat meine Frau schon mal rumgeführt, weil der einfach zu früh gekommen ist.
  7. Eigentlich war genau das meine Aussage. Und jetzt nochmal aus anderem Blickwinkel: Du hattest ein rechtmäßig erworbenes SL-Gewehr dabei, mitsamt sämtlicher Erlaubnisdokumente. Der Dich kontrollierende Beamte hat's für eine Kriegswaffe gehalten und beschlagnahmt, äh, sichergestellt bis zur Klärung. Es ist ein Fehler passiert. Wie hättest Du das Eintreten dieses Fehlers durch Handeln in deinem Einwirkungsbereich verhindern können. MMn: gar nicht. Jetzt zum Beispiel in unserem Thread zurück: Ich leihe mir eine Waffe. Dazu gibt mir mein Überlasser auch Munition mit. Schusseligerweise steht in dem Leihschein nur die Waffe, OHNE den Zusatz "mit zugehöriger Munition" und OHNE den Hinweis "unverbrauchte Munition wird nach Ende der Waffen-Leihe zurückgegeben". Jetzt spielen wir mal die Kontrolle durch und gehen ausnahmsweise davon aus, daß alle Beteiligten Ihr Handwerk verstehen. Wenn nämlich Fehler gemacht werden, ist das Feld schon weit offen... - Was ist denn da in den Taschen drin ? - Waffen und Munition. - Jäger ? - Nein Sportschießer. - Würd ich gerne mal sehen, geben sie mir doch die Erlaubnisdokumente und holen die Sachen raus. - Ist mir lieber, Sie nehmen die aus den Behältnissen, wegen Führen ohne Erlaubnis und so... -....Waffe mit Serien-Nr. xxxxxxx eingetragen auf der WBK YY/200X .... Oh und wieso ist die Waffe jetzt nicht auf Ihrer WBK ? - Habe ich mir ausgeliehen, nach §12, da ist der Leihschein. - OK, habe Sie auch Munition für diese Waffe ? (Anm.: Warum sollte der Beamte sich übrigens eine halbe Stunde Zeit nehmen um den ganzen Schmonzes zu prüfen ?) - Ja liegt da hinten. - Die steht aber nicht auf dem Leihschein. - Hab ich aber mit der Waffe zusammen vom Überlasser gekriegt. - Schreiben Sie das demnächst dazu, der mündliche Vertrag lässt sich so schwer nachprüfen. (Das Gegenteil, also ein unrechtmäßiger Besitz aber auch nicht)(Ein Sicherstellen zur Gefahrenabwehr ist mE nicht notwendig. Der Leiher hat etwas, was er haben darf, es ist bloß schlecht dokumentiert, eventuell ein Verstoß gegen den §38, aber auch den müsste mir ein mehr Kundiger herleiten, denn dort ist nur vom "Führen einer Waffe" die Rede, der Bezug zur Munition dort stützt sich Richtung Mitnahme und Drittstaat, Verbringung etc. Also ebenfalls: Fehlanzeige) Wie gesagt, wenn Beide Ihr Handwerk verstehen, wenn der Schütze anfängt auszupacken und herumzufuchteln, oder der Polizist erstmal das SEK ruft, weil er einen Amokläufer halluziniert hat, geht's doch sowieso ab... Ich wiederhole mich, weil's mir wichtig ist: Eine freiwillige Selbstbeschränkung kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Nur die Freiheiten sind im Gesetz einfach gegeben, es ist unredlich und unproduktiv hier Bedrohungszenarien á la Anti-Waffen-Narr aufzubauen und die Freiheiten vorsichtshalber für alle zu verneinen.
  8. 1. Ich hab' lieber Spaß als in ständiger Angst zu leben 2. Die Abschaffer brauchen gar keine Zuarbeit, die lassen sich von harten Fakten schon nicht beirren, wie soll's denn mit duckmäuserischer Geisteshaltung klappen ? 3. Dein theoretischer "active/stupid" Kontrolletti wird Dich "immer" kriegen. Es gilt dann die Maxime: Sie sind nicht schuldlos, Sie sind bloß noch nicht ausreichend kontrolliert. 4. Ich vermute, Du willst solange Haarespalten und Korinthen ... bis Du alle anderen "bestimmen" darfst. Und dann hat das mit dem vorauseilenden Gehorsam ja schon den neuen Standard geschaffen. Mensch, dann kannste Dir aber Stolz sein... 5. Die totale und brutale vorauseilende Pflichterfüllung selbst noch unbestimmter Pflichten hat auch in der Vergangenheit schon stets zu einer liberalen Lockerung des Waffengesetz geführt....Nicht! Was ist der Sache des LWB wohl dienlicher ? Basisarbeit oder das Herausarbeiten von Vorschriften zum "Bleiben auf der sicheren Seite" für Sonderspezialfälle ?
  9. Argh... das ist doch ein Kettenfehler epischen Ausmaßes - Es erfolgt tatsächlich eine Kontrolle durch SC Grün-Weiß (Wann war nochmal Eure Letzte ?) - Die Jungs&Mädels wollen tatsächlich nicht nur die Dokumente sehen, sondern auch alle mitgeführten Gegenstände gegen die Erlaubnisdokumente abgleichen - Beim Abgleich fällt ihnen die Diskrepanz zwischen Munition und Leihschein auf (Wie, nochmal ? Die Waffe ist geliehen, das ist dokumentiert. Die Munition darf mithin unter genau denselben Voraussetzungen vom Leihgeber erwerbbar sein...) - Aus Unwissenheit wird dann (von denselben, akribischen und wohlinformierten Beamten, die unbedingt peinlich genau prüfen wollen) eine Fehleinschätzung produziert. Wenn wir soweit sind, gehe ich vor dem herannahenden Meteoritenschwarm in Deckung, der müsste schon zu sehen sein. Dann blase ich mein Schlauchboot auf, denn die Tsunami-Flutwelle mit Alpen-Höhe kommt direkt danach... Macht Euch mal lieber Gedanken um reale Probleme.... Zum Beispiel über Winterreifen, Profiltiefe, letzte HU oder Ablaufdatum/Ausstattung des Verbandskasten.
  10. Ja, es handelt sich um einen Sonderfall, ähnlich wie bei den SP-Presslingen. Da bricht dann die Systematik zusammen, weil die Gegenstände Eigenschaften beider Geltungsbereiche besitzen. Aber stell mal die Fälle gegenüber, wo sich etwas ändern würde: Auf dem Schießstand ist die Sharps auf dem Tisch, 1. der Schütze nimmt eine vorbereitete Patrone und läd sie 2. Ich als Inhaber einer 27er Lizenz lade die Patrone Da ist nicht wirklich ein himmelweiter Unterschied, gesetzestreues Verhalten vorausgesetzt. Abseits vom Schießstand, und nicht zum sofortigen Verbrauch, da würde ich wie mit dem losen Pulver umgehen, die Kartuschen/Geschoss-Kombi also nicht überlassen, es sei denn, derEmpfänger ist 27er... Aber auf dem Stand sehe ich diese Zubereitungen wie Patronenmunition. Es ändert sich nämlich an der Handhabung nichts. Nur meine Meinung, es handelt sich da um einen Analogieschluss für einen Sonderfall, der durch gesetzliche Bestimmungen nicht vollständig erfasst wird.
  11. Wenn es um die Hülsen geht: Die sind von der rechtlichen Würdigung ähnlich zu behandeln wie SPAXTM Schrauben. R4711: Nicht im Tonnenmaßstab in den Augen verreiben... Sobald die Dinger patroniert sind, also die Ladehülsen mit Pulver und Geschoss verbunden wurde, muss man sie so behandeln wie das lose Pulver. Erleichtert wird die Handhabung auf dem Stand, es wird ja nicht mit losem Pulver hantiert. Rechtlich würde ich sie als "Zubereitungen" einstufen, die auf einem Schießstand analog zur Patronenmunition erworben werden dürften. Das ist aber nur meine Meinung, allerdings finde ich das einleuchtend.
  12. Inwieweit ? Welche Law&Order Aktionismen werden jetzt gezogen: - Ärzte kommen in Schutzhaft - 78jährige bekommen die Waffen weggenommen - SEK's warten jetzt solange bis sich die Zugriffspersonen selbst erschossen haben - Der Gesetzgeber verbietet Morde - Sportschützen dürfen nur noch mit Wrigley's Pfefferminz-Geschossen arbeiten Und die Alternative ? Wenn es nun eine illegale Waffe war, werden dann die LWB nur noch per Ehrenwort-Durchsuchungen mit der Polizei in Kontakt treten ?
  13. Den Smiley inflationär zu gebrauchen gibt Dir nicht mehr Recht... Der Vorschlag war: wir brauchen mehr und neue Gesetze, die den Staat (Polizei und StA) einschränken und die Verantwortlichen in ihrem Amt persönlich haftbar machen. Mein Argument gegen diesen Vorschlag lautet: solche "Schutz-Gesetze" bergen in sich die Gefahr des Mißbrauchs und bringen für die Praxis nur mehr Aufwand in einem ohnehin schon überlasteten Rechts-Apparat. Es ist die Anwendung der schon bestehenden Gesetze, die hier alleine schon Abhilfe schaffen kann, wenn nur endlich wieder der Wille in diesem Rechtsapparat besteht, sich zum Wohle des Bürgers zu betätigen. Es gibt Mechanismen (z.B. die Beförderung nach Aufklärungs/Verurteilungsquote oder die Besoldung nach der Anzahl der Mitarbeiter) die unsere Beamten (:= Staats- und somit Volksdiener) auf den falschen Weg locken können. Genau wie die Bereitschaft des Bürgers sich über "Maschendrahtzaun"-Nickeligkeiten bis zu den höchsten Gerichten durchzuklagen auch unser Rechtssystem mit Nichtigkeiten beschäftigt. Wobei der Nachbarschaftsstreit ja noch komisch ist, wenn aber Richter sich Ihre Posten vor Gericht erstreiten und die Politik so schlecht arbeitet, daß nur noch die Gerichte Abhilfe schaffen können dann die Beispiele sind, die mir sämtliches Lachen vergehen lassen. Die Einschränkung staatlicher Gewalt und die Korrektive des Rechtsstaats gegen Obrigkeits-Gewalt sind doch tief in unserem Gesetzeswerk verankert. Lass uns erst einmal die Alten Zäune reparieren bevor wir nach neuen, engeren Gesetzesbarrieren schreien. Das ist nämlich genau die Tendenz, die Du auf der einen Seite beklagst, zum Anderen aber selbst forderst. Und wenn Du mit der Krähe argumentierst, kannst Du ohnehin niemand mehr trauen und landest beim Dilemma: Wer bewacht die Wächter ? So besser und/oder klarer ?
  14. Also alle Beteiligten, nicht nur die Verantwortlichen ? Sorry, musste jetzt sein. Aber auch sonst: Damit wäre ein Mechanismus geschaffen, daß z.B. organisierten/intelligenten/vermögenden Verbrechern ein Instrumentarium an die Hand gibt, ihre eigene Strafverfolgung zu ver-/behindern. Und ich vermute ganz stark, daß dieser Personenkreis da wesentlich erfolgreicher sein würde, als der unbescholtene Bürger, der vielleicht ein solches Instrument aus lauter Obrigkeitshörigkeit gar nicht anwenden will. Und es beschäftigt dann die Strafverfolger nochmal zusätzlich. Es bleibt also ein Problem Innerer Führung. Erst wenn die HD als solche sparsam, dann aber gut vorbereitet genutzt wird, und die Führung ein Interesse daran hat, das "softe" Methoden verwendet werden, wird sich dieses Problem entspannen.
  15. Keine Ahnung, was Du liest. Trotz @Schwarzwildjägers Dementi entwickelt sich dieser Thread doch zielich zum Bash- und Paranoia-Spielfeld. Und wenn @uwe hier gegen die Verschwörungstheorien spricht, dann ist das allerhöchstens ein Gegenpol zu Posts, die unsere Polizei mit den Todesschwadronen der südamerikanischen Militärjunta auf eine Stufe setzt. Soll ich mich über solche Posts von @guerrero1 jetzt auch so pikiert und naserümpfend äußern ? Es ist sicher nicht falsch, wachsam zu bleiben, wenn man das Gefühl hat, in unserem Staat liefe es in die falsche Richtung von "Law & Order". Aber dem Himmel sei es gedankt, wir haben neben schlechten Tendenzen immer noch reichlich Gegenmittel gegen unsere Staatswillkür, rechtsstaatliche und auch gesellschaftliche Selbstreinigungs-kräfte. Muss man nur nutzen. Aber gerade @uwe gibt uns hier auf WO einen faszinierenden Einblick in die Wirklichkeit der Polizeiarbeit, im Spannungsfeld der Behördenleiter, Staatsanwälte, Konkurrenzbehörden (Berlin -> LKA). Bei ihm muss man immer sehr genau darauf achten, was er NICHT sagt. Zu @Ch. Aus S. Post: Wie fundiert ist Deine Angabe, daß bundesweit alle 2-3 Wochen psychisch Kranke Menschen durch die Polizei erschossen werden ? Wären immerhin 20-25 Tote pro Jahr, ich kann mir nur schlecht vorstellen, daß so gehäuft Tote nach dem ständig gleichen Muster produziert werden, gänzlich unbemerkt von einer polizeiKRITISCHEN Medienlandschaft.
  16. Es ist schon so, daß das NWR bei der Vorstellung des Vorhabens jan ganz klar damit beworben wurde, daß zeitnah und einfach die legalen Waffeninformationen durch verschiedene Behörden eingesehen werden können. Wie eben nachzulesen: - Polizei - Zoll - Verfassungsschutz Und eben bei der Polizei mit 3 Aspekten 1. Zur besseren Durchführung des Waffenrechts (OK, leuchtet ein, sinken dann meine Gebühren, wenn's doch einfacher geht ?) 2. Zum Abgleich der Sachfahndung (kann ja nur die ominösen 2% Anteil der legalen Waffen an allen Taten mit Schusswaffen betreffen, besser aber wie nix) 3. Zur besseren Einsatzvorbereitung und dem besseren Eigenschutz der Beamten. (Darüber diskutieren wir gerade. Weil's eben laut PKS keinen Zusammenhang zwischen "LWB !" und "Gefährlich" gibt)
  17. Und Uwe hat Dir gesagt: - Du bist nicht durch den Staat verfolgt worden, weil Du LWB bist - Der Typ, der SMSn Schreiben kann, hat Dir den Besuch eingebrockt - Die Jungs in Grün, die den Besuch durchgeführt haben, haben halbwegs ordentlichen Umgang mit Dir gepflegt - Die Winnenden-Hysterie hat glücklicherweise hier nicht zu einer Überreaktion geführt. Die Polizei muss auch anonymen Hinweisen nachgehen. Meinst Du, ein Anuf an Dich bei dieser Art Hinweis hätte gereicht ? Der Hinweis auf 126 ist vielleicht auch gar nicht in Deine Richtung, sondern in die Richtung des Hinweisgebers ergangen... Aber das ist sowieso Kaffeesatz-Deutung. Hier im Thread geht es jetzt darum, daß möglicherweise in Zukunft nicht mehr 6 Polizisten, davon 4 in Uniform bei Dir auftauchen, sondern Du vom Geräusch des Rammbocks aufwachst und 20 Vermummte in der Bude rumtrampeln.
  18. Das klingt aber schon ganz anders, als der Ratschlag, sich durch penibles Befolgen aller möglichen Vorschriften "unangreifbar" zu machen. Gerade die Wertschätzung der Rechtsstaatlichkeit zwingt Dich als mündigen Bürger doch gerade zum Widerstand, wenn die Behörden unsittliche, ungesetzliche unrechte Forderungen stellen, Ermessensentscheidungen zu Deinen Ungunsten fällen, ihre Kompetenzen überschreiten usw. Mit dem NWR und dem Argument der "Eigensicherung" hat seinerzeit der Freiberger angefangen. Mittlerweile hört man dieses Argument gegenüber allen LWB pauschal. Da ist es eben dann auch angebracht, gegen diese Diskriminierung anzugehen. Eine Diskriminierung ist es deshalb, weil von den LWB statistisch nachweisbar keine höhere Gefahr als von allen anderen Bürgern ausgeht. Eher ist es andersherum. Argumentiert wird immer nur mit "abstrakter Gefährdung"... Die Tendenzen sind klar zu erkennen, wehrte also den Anfängen.
  19. Davon wird es nicht richtiger, daß Du es schreibst. Es gilt zwei Dinge zu beachten: 1. Die Gesetze, die Durch- und Umsetzung, Vorschriften und Auslegungsgepflogenheiten werden solange verschärft werden,wie sich kein Widerstand regt. Die Antis haben Dich auf dem Kieker, da kannst Du noch so brav sein. 2. Ungerechtfertigterweise stehen wir LWB im Ruf "gefährlich" zu sein. Mit dieser "Gefahr" werden jetzt Umgangsformen legitimiert, die der Diskriminierung gleich kommen. Die Tendenz ist stark abfallend. Ich bin der Meinung, daß es besser ist, das Kind nicht erst in den Brunnen fallen zu lassen und erst dann aktiv zu werden.
  20. Ich schweife jetzt mal ein wenig ab. "Die Stoppwirkung eines Schuss' hängt von der Laborierung und dem Treffersitz ab. Weil man vorher nichts am Treffersitz machen kann, muss man sich also bei der Vorbereitung darauf konzentrieren, die heißeste Ladung zu entwickeln." Analog: Jeder Polizeieinsatz birgt das Risiko bewaffneter Gegenwehr. Nur bei den LWB kann man vorher vermuten, daß Sie die Mittel zur Gegenwehr bereithalten könnten. Also muß man die LWB besonders hart anfassen, um das Risiko für die Polizisten zu minimieren. HändezumHimmelhebundrumfuchtelndschreiendweglaufender Tyr
  21. Was kann ich im Umkehrschluss daraus ableiten: Es gibt feste Regeln für die Verfahrensart bei der Durchführung von Durchsuchungen. Und betrifft diese Durchsuchung einen LWB, so ist nach diesen Regeln dann das SEK hinzuzuziehen. Habe ich das soweit richtig verstanden ? Wird sich diese Ausprägung polizeilicher Einsatztaktik mit dem NWR weitergreifend etablieren ?
  22. Es wird Dich vielleicht überraschen, die allermeisten hier haben Dich schon verstanden. Du hast Bauchschmerzen damit, einen Drilling auf eine Sportschützen-WBK zu erwerben. Du glaubst, hier würde zwar der Buchstabe des Gesetzes geachtet, seine Intention jedoch verfehlt. Und solch ein Vorgehen sei allen Sportschützen abträglich. Es ehrt Dich, daß Du Dich in die Bresche wirfst, aber hier ist es nach meiner Meinung unangebracht. 1. Der Drilling ist definititiv den Waffen nach der Aufzählung in 14.4 zuzurechnen. 2. Ein solches Gewehr kann nach der Sportordnung des BDS für Wettkämpfe verwendet werden. Damit ist der Drops gelutscht, der Raps geschnitten und die fette Frau darf jetzt singen. Sämtliche Argumente zur Konkurrenzfähigkeit des Gewehrs laufen wirklich ins Leere, ausnahms- und überraschenderweise darf der mündige Bürger hier tun, was er will, SELBST WENN ES KEINEN SINN MACHT. Sag' also einfach: OK, es ist zwar blöd, aber Du darfst es tun. Dieser Fall ist anders zu beurteilen als das von Dir zitierte Beispiel der gezogenen VRF, wo wir im Übrigen kongruenter Ansicht sind. Oder das Zusammenbasteln von neuen Waffen aus erlaubnisfreien Teilen + WS. Oder Kashis im Kaliber 7,62x40, oder Mac10-Klone mit 420mm Lauf. Solange ein solch sinnloses Gesetz wie das WaffG besteht, wird man versuchen, die bestehenden Regeln auszunutzen, weil bei vielen Betroffenen das Verständnis und die Akzeptanz fehlt. In gewissem Rahmen kann man das auch sportlich sehen, das tun auch einige der SB's, die ich so kenne. Nur in dem hier zum Erbr.... diskutierten Fall ist die Schmerzgrenze eben nicht überschritten, und ein schulterzuckendes "Mach doch" reicht aus, da muss man nicht ad nauseam sachfremde Argumente wiederholen. Bis zum nächsten Thread
  23. Ey, Du sollst nicht schon sagen, was der @Joe07 oder @Flohbändiger meint Sonst komm' ich mit Deinem Account noch durcheinander Geh' mich jetzt verstecken...
  24. Echt ? Erklär' mal, was da zweideutig ist: So: Ein Drillig ist ein Jagdgewehr handelsüblicher Bauart. Ich vermute intensiv, daß die Schaftabmessungen auch für den Drilling, der hier auf Gelb eingekauft werden soll, passen. Ergo: Der Drilling ist als Wettkampfgerät zugelassen, einer sportlichen Verwendung in dieser Disziplin steht nichts entgegen.
  25. Tyr13

    Glock 26 und BDS

    Ich würde nicht mit dem Korn anfangen sondern mit der Kimme. LPA-Kimmen sind doch schon nach hinten gekröpft. Bei der Waffenkontrolle im Wettkampf geht es, wie immer, "im Zweifel für den Schützen" nach meiner Erfahrung. Eine ziemliche Herausforderung mit der Baby-Glock zu treffen, vor allem wenn's schnell gehen soll. Ist nicht vielleicht sprotlich gesehen eine längere Pistole sinnvoller?
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