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Benutze einfach einmal beide im Vergleich! Irgendwie ist das G3 "clumsy". Das G3 und HK sind eigentlich aus belgischer Profitgier entstanden. Hätte man sich auf eine preiswertere Lizens-Lösung geeinigt, wäre der Bund nie auf die Suche nach einem preiswerten Ersatz gegangen und das Stgw. 45 wäre mit seinen Nachfahren wohl im spanischen Exil verblieben. Aber so wurde der Enkel des Stgw. 45 wieder deutsch und weltweit zur preiswerten Alternative zum FN FAL. Dein Mausebaer
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Naja, wenn ich die Relativierung der Relativierung der Leistungen von HK vornehme, könnte ich der Kritik am Beschaffungswesen voll zustimmen. Die uns abgepressten Steuern und anderen Abgaben wurden und werden öfters mit zweifelhafter Effizienz und mangelnden Gemeinnutzen verwendet - das G36 ist da halt einfach nur keine Ausnahme. Dein Mausebaer
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Wie Joker schon schrieb, auch damals war das G36 kein besonders gutes Gewehr. Aber es standen dann nur das AUG und das G36 in der Auswahl, weil sonst keiner zu den geforderten Bedingungen mitmachen wollte. Das AUG war bekannt und bewährt und hätte z.T. Teile aus dem Ausland zugeliefert bekommen. Ich hatte hier vor Jahren mal etwas zu einer Quelle verlinkt, in der sich der damalige örtliche MdB damit brüstete, dass er ausschlaggebend gewesen war für die Entscheidung zur Einführung des G36 und damit eine handvoll Arbeitsplätze in der Region gesichert habe. Dass das gleichzeitig das wirtschaftliche Aus für Mauser bedeutete, führte er natürlich nicht aus. Das G36 ist ein Gewehr, das auf die Schnelle und unter strickter Berücksichtigung kosteneffizienter Fertigung entwickelt und aus politischen Gründen eingeführt wurde. Ich wäre nicht überrascht, wenn bei vergleichbarer, hoher Kostenstruktur die Exportversion des G36 günstiger zu fertigen wäre als eine AKM-Variante in 5,56 mm NATO. Mexiko wird sich nicht ohne Grund für eine Raubkopie des G36 entschieden haben. Dein Mausebaer
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Die Bw hat nichts zu wollen. Dafür gibt es die Politik.
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Nein, das Problem ist nicht dass das G36 alles können soll. Seine Anschaffung mußte gerechttfertigt werden. Daher wurde es von den einen zum Nonplusultra erklärt und die anderen hatten das G36 in der Hand. Deutschland befand sich in waffen-politischen, waffen-wirtschaftlichen und waffen-geschichtlichen seltsamen Position. (West-)Deutschland hatte das G11 endlich gefechtsfeldtauglich bekommen. Da man aber weltweit am Kassieren der sog. Friedensdividende interessiert war, konnte und wollte Deutschland politisch das G11 nicht einführen. Gleichzeitig hatte man aber - auch mit Blick auf das G11 - die Beschaffung eines Stgw in 5,56 mm NATO lange hinausgeschoben. Sowohl durch das Hinausschieben als auch die deutsche Gutmenschen-Rüstungs- und Zivilwaffenpolitik waren die deutschen Kleinwaffenhersteller wirtschaftlich ausgeblutet - durch das G11 selbst HK. Nachdem eine deutliche Billiglösung wie der Wieger AK-Klon schnell vom Tisch war, mußte eine coole Billiglösung her. Nur kam von den ausgebluteten deutschen Kleinwaffenherstellern nicht viel Input. Faktisch blieb es bei einem AUG von einem Konsortium aus Mauser und Steyr sowie dem G36 vom damals brittischen HK. Die Entscheidung fiel dann auf das G36 und sogar dessen konventionelles (alternative Bezeichnung für nur wenig Hirnschmalz hinein gesteckt) Design wurde als dem Bull-Pup-Design des AUG überlegen verkauft. Das G36 hatte nun allen anderen auch nur theoretischen Alternativen überlegen zu sein, denn seine Anschaffung mußte gerechtfertigt werden. Dein Mausebaer
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Dass das G36 eine politische Entscheidung war, ist auch hier schon öfters erörtert worden. "Man" wollte keinen deutsch-österreichischen Zwitter und entschied sich bewußt für das wirrtschaftliche Ende von Mauser und für das Überleben von HK. Ob es eine rechtlich oder moralisch abzulehnede Interaktion zwischen HK und den Entscheidungsträgern bzw. deren Umfeldern gab, kann ich natürlich nicht beurteilen. Dein Mausebaer
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Das gibt ersteinmal eine Dv. Dann bekommen einzele Einheiten ein Sonderwürstchen. Danach wird noch zig-fach festgestellt werden, dass das G36 nicht so gelb und vom Ei ist, wie es immer wieder behauptet wurde. Und mit viel Glück ist HK dann endgültig und final insolvent wenn ein Ersatz für die Standartwaffe der Bw gesucht wird. Euer Mausebaer
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Viele der zerschredderten G3s waren sogar noch original werksverpackt.
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Die sollen bei der Marine gefunden wurden sein.
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Hatten!!! Die sind bis auf eine handvoll alle zerschreddert worden.
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Waffensteuer - die Trottel sterben nicht aus
Mausebaer antwortete auf GunTalker's Thema in Waffenlobby
Auch wenn viele, auch hier, für die Frosch-Methode sind, wenn wir unsere Politiker nicht selbst auf das Thema Waffenrecht i.V.m. sinnfreie Belastungen für legale Schußwaffenbesitzer und die öffentliche Verwaltung, Behinderung von Bürgerrechten + des Sports + des Naturschutzes + des Schutzes von Kulturgütern etc. setzen, kommt das Thema höchtens als Negativ-Thema in den politischen Programmen und sonstigen Absichtsbekundungen vor. Euer Mausebaer -
Waffensteuer - die Trottel sterben nicht aus
Mausebaer antwortete auf GunTalker's Thema in Waffenlobby
Bei einer Waffensteuer geht es nie um die Einnahmen und auch bei allen Erwerbs- und Besitzerschwernissen geht es nie um Sicherheit. Es geht immer nur um ein obrigkeitsstaatliches Weltbild mit dem Bürger als Feind des Staates. Wenn man dann auch noch nur jene Schußwaffen, die nicht in einer gefährlichen Sammelverwahrung in i.d.R. unbewohnten Gebäuden außerhalb der Orte untergebracht sind, besteuern will, wird eine kommunale Aufwandssteuer für den Besitz von Feuerwaffen gleich gänzlich zum Rohrkrepierer. Noch viel hirnrissiger kommt mir jedoch die Idee von eigenen kommunaler Gewerbesteuerprüfer vor. Euer Mausebaer -
Wenn Du Deine Waffen früher zurückbekommen hast, dann lass' uns wissen wie! Ich schätze, dass hier gerne einige die Ermittlungsbehörden von der nutzlosen und sinnarmen sicheren Verwahrung ihres Eigentums entlasteten. Dein Mausebaer
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Ich habe keinen Vertrag mit dem Land Hessen. Also gibt es da nicht viel Sachverhalt zu bewerten. Ein Werkvertrag beinhaltet auch das Recht auf (termingerechte) Rückgabe. Ist eine Rückgabe nicht (rechtzeitig) möglich, könnte eine Schadensersatzpflicht bestehen. Die Voraussetzung dafür wären, dass einem ein Schaden entstanden ist, die Unmöglichkeit der rechtzeitigem Rückgabe Herrn Abel zurechnen wäre und er dabei grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat. Vorsatz ist sicher absurd. Aber wenn das laufende Verfahren gegen ihn ausginge, dürfte das kaum ein Richter in einem Zivilverfahren anders sehen. Bezüglich eventueller Schäden an den vielleicht einmal zurückgegebenen Waffen ist das Spiel lustiger, weil zu beweisen wäre, ob die Waffen bereits bei Herrn Abel oder erst in der Obhut des Landes Hessen Schaden nahmen (Zurechenbarkeit). Dass da keiner "Hier" schreien wird, wäre anzunehmen. Dein Mausebaer
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... aber mein Vertragspartner war und ist Peter Abel. Damit ist er Ansprechpartner für alle meine vertraglichen Ansprüche. Gegen des Land Hessen könnte ich nur versuchen Ansprüche aus dem Eigentum- und Besitzverhältnis geltend zu machen. Die Waffen, auch die Kundenwaffen, sind nun einmal als Beweise Bestandteile des Verfahrens gegen Herrn Abel. Damit sieht es baw erst einmal mau aus mit Herausgaben. Wenn das Land wollte, dann könnte es auch anders - aber Abweichungen vom 08/15-Vorgehen machen Extraarbeit und sind ein Extrarisiko. Also warum sollte man sich dort Extraarbeit machen und ein Extrarisiko eingehen wollen? Dein Mausebaer
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Wer preiswert etwas Stunk machen und Arbeit für die Behörden kreieren möchte, der kann ja das Mittel der Petitionsbeschwerde wählen. Immerhin hat ja der Staat (Bund vollzogen nach Landesrecht) uns das Bedürfnis anerkannt, gerade jene Waffe zu besitzen, deren Besitz uns jetzt vom Land Hessen vorenthalten wird, ohne dass wir dazu aucdh nur ein Zucken beigetragen hätten. Wer nicht in Hessen lebt, könnte sogar an zwei Landtage in der Angelegenheit Petitionsbeschwerden einreichen. Ob's für die Dauer des Besitzentzugs ein Ersatzbedürfnis gibt? Euer Mausebaer
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Sechs eng gestaffelt vor dem Tresen und sieben dahinter. Solange keiner versucht sich groß zu bewegen geht das schon.
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Jein, solange Manfred und ich hinter ihm ständen, während er an unseren Waffen werkelte, ginge das wohl noch. Aber bei einem laufenden Verfahren wegen einer Straftat gegen das Waffengesetz und bereits erfolgter Sicherstellung aller in seinem Besitz befindlichen Waffen zu Einem zur Abwendung einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und zum Anderen als Beweismittel, wird das mit dem Überlassen von ewb-pflichtigen Waffen etwas kompliziert. In sechs bis 20 Monaten könnte man Konkreteres wissen. Begründet eine voraussichtlich derart lange Entziehung einer ewb-pflichtigen Schußwaffe ggf. ein Bedürfnis wegen Ersatzbedarfs? Dein Mausebaer
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Nun übertreibe nicht ganz so wild! Für einen Wiener Walzer hätte es eindeutig nicht gelangt, aber einen Klammerblues hätten selbst wir da schon noch tanzen können - bei geschlossener Türe
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Wie wollten die liefern, wenn die Waffen noch beschlagnahmt sind? Bisweil scheint sich noch nicht einmal wer dafür zuständig zu fühlen, mit den Eigentümern der Waffen zu kommunizieren.
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Nein, was reimt man sich denn da zusammen? Im Prinzip schon, aber das WO-genehmigte Volumen ist halt schnell verbraucht. Daher der Hinweis im Text meiner Selbstbeschreibung. Euer Mausebaer
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Es wäre vorallem besser, wenn die Behörden für und nicht gegen die Bürger handelten. Da es ja scheinbar kaum Infos behördlicherseits gibt, obwohl ja sonst gerne mit solchen Aktionen sogar gepralt wird, sehe ich kein Grund, warum wir hier diese Behördenaktion totschweigen statt hinterfragen sollten. Entweder gab es Verstöße, die die getroffenen Maßnahmen notwendig machten, dann brauchen diese Verstöße auch nicht verschwiegen werden, oder es gibt keine Notwendigkeit für die behördlichen Maßnahmen, dann sollte gerade in diesem Forum es eine Plattform geben, um die weitere Entwicklung zu beobachten, einander zu informieren und ggf. auch zu unterstützen. Dein Mausebaer
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Mich würde es noch nicht einmal wundern, wenn es gar keinen Krümel gäbe und die ganze Aktion aufgrund eines fragwürdigen Anfangsverdacht gefahren wurde. Das OA Frankfurt/Main hat seinen besonderen Ruf und der Abel auch. Bisher zog immer das OA final den Kürzeren. Euer Mausebaer
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Ma schau'n, ob ich angeschrieben werde. Gleich zuschicken werden's die Gewehre ja wohl nicht.