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Vor 20 bis 25 Jahren war ein Abweichen nahezu undenkbar gewesen. Dann kam die .300 Win.Mag. und die .338 LM dazu. Der Erfolg der P90 eröffnete dann den Patronenreigen mit der 5,7x28 nach unten und die 4,6x30 der MP7 ist eigentlich nur eine reduzierte mit Hülse versehene 4,73x33 des G11. Statt Integration läuft es da doch seit Jahrzehnten auf immer mehr Insellösungen hinaus. Dein Mausebaer
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In den letzten Jahren habe sie das viel zu wenig gemacht. Sie haben nur bei jeder neuen Krise die Geldmenge noch weiter ausgeweitet und dann deren Rückführung unterlassen, weil die Politiker Angst um Arbeitsplätze und damit um ihre Wählerstimmen hatten. Das "Wie" ist technisch ganz einfach. Die Kreditvergaben an Banken werden reduziert (Bilanzverkürzung bei den Zentralbanken), Mindestreserven werden erhöht (Vorschriftenänderung) und angekauftes Vermögen wird wieder verkauft (z.B. Anleihen, Devisen, Gold; also auch eine Bilanzverkürzung). Der Multiplikator der Giralgeldschöpfung funktioniert auch gut in die andere Richtung als Giralgeldvernichtung. Dein Mausebaer
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Ein General hat vor allem die Vorgaben der Politik umzusetzen und die Politik bei ihren Vorhaben zu beraten. Bei Rommel war viel der PR von der NS-Propaganda getragen. Aber Rommel ließ sich wohl auch sehr lange gerne von dieser tragen. Durch die Qattara-Senke ließ sich die Gegend um El Alamein nicht kleinräumig umgehen. Also baue ich dort meine massiven Stellungen und verleite den Feind mir bei meinem Rückzug dahin zu folgen. Da die Achsenmächte die Versorgung nur über die Meerenge zwischen Tunesien und Italien darstellen konnten, kann ich mir auch sicher sein, dass meine Stellungen bei El Alamein nicht amphibisch umgangen werden können. Also lasse ich den Feind sich den Kopf dort an meinen massiven Stellungen einrennen und nutze anschließend meine Luftüberlegenheit um seinen ewig lang herangeführten Nachschub zu minimieren. Bei Patton stand wohl mehr Selbstinzinierung im Vordergrund. Ihm wurden auch entsprechende politische Ambitionen nachgesagt. Dafür war sein Verhalten natürlich hilfreicher als z.B. das von Bradley Dein Mausebaer
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Zu "Nachbesserungszeiten" waren sowohl die Waffen anders gebaut als auch der relative Anteilswert der Arbeit (Lohn/Stück-Kosten) etwas anders. Heute liefe das auf eine reine Weiternutzbarkeit von Zubehör und Anbauteile hinaus. Auch wenn das HK 416 hier viele Fans hat, so sollte man sich nicht wirklich bei der Standdartwaffe an einem Design der 50er Jahre mit einem noch deutlich älteren Gassystem orientieren. Interessanter wären da noch die Produkte, die ~ zeitgleich mit dem G36 entwickelt wurden; z.B. AN-94, Tarvor (TAR-21) oder auch FN F2000 (um nur die Großen zu nennen). Da das AN-94 nicht exportiert wird und eh von den bösen Russen ist, blieben faktisch das TAR-21 und das F2000. Da auch wieder neue Patronen politisch akzeptiert werden (5,7x28, 4,6x30) könnte auch angedacht werden das G11-Konzept zu reaktivieren. Aber warten wir erst einmal ab, ob überhaupt im großen Stil etwas Neues geordert werden soll. Euer Mausebaer
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@ Bulldog Es sei denn, die Zentralbanken reduzierten die Geldmengen. Callahan44er meinte wohl auch nicht Geld sondern Gemeinschaftsvermögen, das durch fragwürdiges Verhalten von Politikern und politischen Beamten reduziert wurde. Dein Mausebaer
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Nur wäre es bei HK eine offensichtliche Ausrede und bei der Finanzkrise gut dokumentiert. Wenn nicht bald eine massive Beschaffungsmaßnahme nicht nur ausgeschrieben, sondern auch umgesetzt wird, wird es klar, dass der ganze Wirbel um das G36 vor allem ablenken soll. Dann will man gar keine Lösung für das G36-Problem finden, weil das G36-Problem die Lösung ist. Dein Mausebaer
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Sowohl bei Rommel als auch bei Patton diente das der PR, auch gerade der PR nach innen, wobei Patton wohl etwas risikofreudiger war. Ob beide militärisch effektiver gewesen wären, wenn sie mehr am Tisch geführt als geposed hätten, wäre Spekulation. Rommels Verhalten im Frankreichfeldzug war zumindest problematisch und dass er Montgomery in Nordafrika voll in die Falle gegangen war, dürfte bekannt sein. Euer Mausebaer
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Nur das der "Staat" die Banken erst in die Situation gebracht hat, sie retten zu können (VaR-Konzepte, Mini-Zinsen) und dann sich an deren Zwangsrettung dumm und dämlich verdient. (http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzmarktstabilisierungsfonds#Rekapitalisierung) Dein Mausebaer
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Ich hoffe, dass das G36 Szenario wirklich nur als Nebelkerze und Ablenkung dienen soll.
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Das Verhalten von HK kann ich sogar nachvollziehen. Fast 20 Jahre lang wurde jede Kritik von der öffentlichen Seite abgebogen. Warum hätte man bei HK annehmen sollen, dass es dieses mal nicht auch wieder so sein sollte? Aber es war nicht so. Daher ja auch die Frage nach dem Warum. Ich schlösse HK bereits aufgrund der wirtschaftlichen Situation von jeder Neubeschaffung aus, es sei denn die Risiken, dass ein Auftrag nicht erfüllt werden könnte, dass Gewährleistungsansprüchen durch Insolvenz verloren gehen oder dass die Ersatzteillieferung nicht über die geplante Nutzungsdauer gesichert wäre, würden weitestgehend ausgeschlossen werden - durch entsprechende Bankgarantien oder Sicherungsübereignungen. Denn was nützte ein neues Gewehr, wenn es nicht geliefert wird? wenn es bald keine Gewährleistung gibt? wenn es bald keine Ersatzteile oder Ersatzstücke mehr gibt? Dein Mausebaer
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OK, dann versuche auch ich hier mal wieder etwas Objektivität zurück zu holen. - das G36 funktioniert - das G36 funktioniert jedoch nicht so gut, wie es uns gerade auch von offizieller Seite bis vor Kurzem immer wieder versucht wurde weiszumachen. - die Schwächen des G36 sind vor allem das Halten eines Treffpunktes über den Gebrauch hinweg und eine vergleichsweise übermäßige Streuung bei heißer Waffe. - die Stärken des G36 sind dessen geringe Masse, der einfache Aufbau und die preiswerte Massenproduktion. -- das G36 ist also vor allem zum durch die Gegendtragen geeignet, sogar die Stifte lassen sich für Linksschützen ähm. -träger von der anderen Seite einsetzen (löst aber oft Bw-typische Brüllanfälle von Leuten, die freiwillig auf das Denken verzichten aus). Zum nachhaltigen Treffen ist das G36 eher suboptimal. - HK balanciert seit Jahren an der Grenze zur Insolvenz entlang. Eine rechnerische Rendite der HK-Anleihe von fast 30% und das Rating von Caa3 sind Symptome der prekären wirtschaftlichen Lage von HK. Finanzieller Ersatz ist von HK kaum zu holen. Ein neuer Großauftrag käme HK aber sehr gelegen, wäre für den Auftraggeber jedoch mit erheblichen Zukunftsrisiken behaftet. - Die Bw hat auf der Beschaffungs- und Ausrüstungsseite erheblich größere und teurere Baustellen, als ein Sturmgewehr, das seit Jahrzehnten schlechter trifft, als von offizieller Seite bisher zugegeben wurde. Die wirklich interessante Fragen sind m.M.n. gar nicht, wie schlecht das G36 insgesamt sei, sondern, warum kommt das Thema jetzt auf den Tisch nachdem es zwei Jahrzehnte gemeinsam von Hersteller und Bundeswehr geleugnet wurde? HK geht es nachhaltig wirtschaftlich schlecht, obwohl sich andere Waffenhersteller in den letzten Jahren nahezu goldenen Nasen verdienten. Dem BMVg knallen gerade Ausrüstungs- und Beschaffungsskandale um die Ohren, wie ich meine es noch nie erlebt zu haben. Ist das Ganze eine Nebelkerze, um einen geneueren Blick auf die anderen Skandale des BMVg zu verhindern oder ist es gar das Vorspiel, um auf Kosten der Steuerzahler weiteres Gemeinschaftsvermögen in die privaten Hände der Eigentümer der nachhaltig maroden HK zu transferieren. Rufe danach wurden in diesem Thread ja schon recht früh laut. Euer Mausebaer
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Auch weil es Peanuts sind, "darf" sich doch so nett über das G36 ausgelassen werden. So werden die anderen Nummern nicht so breit getreten ... Marineversion des NH90 ohne Zulassungsbefähigung für die gesamte Nord- und Ostsee, 'ne Drohne, die für Europa nie zugelassen werden kann, Airbus A400M, der schon weiterverkauft werden soll, bevor er überhaupt geliefert werden konnte Besenstiele als Rohrersatz beim Boxer, weil keine Waffenanlage vorgesehen war, ...
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Wenn ich es hätte, nähme ich gerne Biltong und Milk Stout.
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@ mwe Also lt Wikidingsda sind/waren 40% ohnehin in ausländischer Hand und noch habe ich die Hoffnung, dass HK schneller pleite und abgewickelt ist als das neu geordert wird. Eigentlich verbietet es sich von selbst, an ein Unternehmen in derart prekärer wirtschaftlicher Situation irgendeinen größeren Auftrag zu vergeben. Wer weiß, ob die überhaupt noch liefern können und falls sie das noch könnten, wie sähe es mit Gewährleistung und Ersatzteilversorgung aus? Dein Mausebaer
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Wobei es nicht nur der BRH ist. Auch die anhaltende politische Schwäche der BMVg ermöglichte erst, dass man sich der Kritik des BRH annahm. Auch in früheren Jahren kritisierte der BRH, m.M.n. sogar heftiger als beim G36 die Beschaffung und das Beschaffte. Nur mit einem politisch starken Mann als Minister, wurde das i.d.R. weggewischt und ausgesessen. Aber bei dem Bäumchen-wechsel-Dich-Spiel auf dem Posten des BMVg war das nicht nur nicht mehr möglich, es war sogar unerwünscht. Jeder BMVg brauchte die Feststellungen des BRH, um seinen/ihren Vorgänger die Verantwortung für "den Mist" zuzuschreiben. Dein Mausebaer
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Ich denke, dass kann man einfach nicht genug unterstreichen und betonen. In den Massenmedien wird das Thema erst seit ca. zwei Jahren gekocht. Aber auf die Mängel und Schwächen wurde in der Bw faktisch gleich mit der Einführung und später in Internetmedien von Beginn an hingewiesen. Aber den Mahnern und Warnern wurde einfach jedwede Kompetenz abgesprochen. Das waren da dann halt einfach nur G3-Nostalgiker, AR- und AK-Fetischisten, Bull-Pup-Fanatiker oder Ähnliches. Genau wie es dann letztes Jahr noch beim Test gemacht wurde. Wer Kritik übte, der hatte einfach gefälligst keine Ahnung zu haben. Euer Mausebaer
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Aha, da haben wieder welche die ganzen Vor-Posts nicht gelesen.
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@ BM Nicht so ganz. Sonst hätten die Russen statt das AN-94 zu entwickeln auch einfach ein AR kopieren können. edit: 10mm war schneller.
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Naja, geil war das Teil ja schon auf dem Papier. Die unterschiedliche Kadenz bei Feuerstoß und Dauerfeuer haben ja auch die Russen unbedingt mit dem AN-94 haben wollen. Dazu noch die serienmäßige Optik zu jener Zeit und keine wild durch die Gegend fliegende Hülsen.
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Es gibt auch böse Stimmen, dass man an den Produkten von HK ganz gut ablesen könne, wer bei der Entwicklung das Sagen hatte - Ingenieure oder betriebliche Controller.
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Hm, vielleicht handelt es sich beim G36 wie bei vielen billigen Haushaltsgeräten um ein Gerät mit Kurzzeitnutzung. Also so wie einige Handrührgeräte nur max. 90 Sek. am Stück benutzt werden dürfen und dann wieder auf Raumtemperatur abzukühlen lassen ist, ist das G36 vielleicht auch nach jeden 5 Schuß abkühlen zu lassen. Euer Mausebaer
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FAMAS und AUG sind Produkte der 60er Jahre. Für das FAMAS listet Wikidingsbums 13 Nutzerstaaten auf, für das AUG 50 Staaten. Für das G36 werden dort 43 Nutzerstaaten gelistet. Das SA80 ist eine Entwicklung der 70er Jahre und war eigentlich für die 4,85x49 mm entwickelt worden. Ich möchte nicht wissen, was passierte, wenn man das G36 für die 7mm-08 Rem. adaptierte. In ungefähr dem gleichen Zeitraum wie das G36 wurden das AN-94, das TARVOR und das FN F2000 entwickelt. Nur wurde keines von denen so fix in großen Mengen eingeführt wie das G36. Seltsamerweise scheint man in Russland die AK-Familie für gar nicht so perfekt zu halten. Nur dauert die Einführung des AN-94 inzwischen über 20 Jahre an. Dein Mausebaer edit: joker war schneller.
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Nur dumm, dass die i.d.R. in gar keinem Klima mehr funktionieren. ... auch als sie es noch taten, gab es auch da Einschränkungen.
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Muß man immer warten, bis einem etwas selbst widerfährt, oder besteht doch die Möglichkeit des Lernens an Vorbildern ähnlich wie es Bandura beschrieb? Man konnte doch nicht ernsthaft erwarten, dass immer wie bei der UNTAG abging - Bw-Offiziere schlürfen für TV-Kameras mit NVA-Offizieren ein einheimisches Bierchen.
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Genau. Die Bw tummelt sich schon länger, auch mit Waffen, im Ausland (http://de.wikipedia.org/wiki/Auslandseins%C3%A4tze_der_Bundeswehr#Liste_der_Auslandseins.C3.A4tze). Den ersten im Auslandseinsatz erschossenen Bundeswehrsoldaten gab es 1993 in Kambodscha. Die Beschaffung des G36 war eine politische Entscheidung, die mit der tatsächlichen Einsatztauglichkeit des Gewehrs nur am Rande zu tun hatte. Euer Mausebaer