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Mausebaer

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  1. Ich finds interessant, wie sich einige hier immer wieder mit Schwarz-Weiß-Malerei beschäftigen wollen. Dass das G36 nicht so toll ist, wie es von offizieller Seite und HK dargestellt wurde, ist nicht neu. Dass ein "Hofliferant" alle Kritik abstreitet, ist auch nicht wirklich neu. Was neu ist, ist dass sich dem Thema von der Politik angenommen wird. Neu ist, dass beim G36 statt wie üblich abzulenken, zu verwirren und auszusitzen scheinbar versucht wird, aufzuklären. Warum versucht man einen Peanuts-Posten aufzuklären, während viel größere Sachen am Stinken sind?
  2. Das TAR-21 und die dienstliche Variante des F2000 habe ich noch nicht geschossen. Dass bei beiden aus Heutiger Sicht noch Nachbesseungsmöglichkeiten bestehen, war in meinem Post enthalten. Mehr als 1700 Schuß mit einem OA-UG habe ich mit noch keinem Bull-Pup inhalb kurzer Zeit im Linksanschlag abgegeben. Eine waffenbedinge negative Beeinträchtigung konnte ich bei mir nicht feststellen. Im gleichen Zeitraum 1700 Schuß mit einem G3 oder einem dessen Klone hätte bestimmt irgendwann mindestens zum bekannten Aua am rechten Daumengrundgelenk geführt. Ob es auch noch Kopf- oder Nackenschmerzen gegeben hätte, kann ich nicht beurteilen. Das 42er-Mag. des AUGs passt mir im Liegandanschlag ausgezeichnet. Es ersetzt mir glatt einen Enddorn. Dein Mausebaer
  3. Die Saudi sollen aber schon seit Jahren fleißig am produzieren sein: https://web.archive.org/web/20140209081023/http://www.waffenexporte.org/wp-content/uploads/2011/07/MIC-Aufnahme-Produktion-Mawaqef-magazine-issue2-S-79.pdf Die beim Militär häufige maritime Verwendung des G36 ist auch verständlich. So viel Plaste schaft Vertrauen in Beständigkeit gegen Salzwasserkorrosion und soviele Riesenschiffe gibt es auch noch nicht. Da hält sich die effektive Einsatzreichweite in Grenzen. Dein Mausebaer
  4. Die Saudis. Halt alle drei G36-Produzenten. Ob man die Mexikaner mit ihrer Raubkopie FX-05 dazu zählen darf, weiß ich nicht. Die Mex. haben ja schon Änderungen vorgenommen. Im Baltikum wird das G36 gerade ersetzt. Alle anderen haben das G36 nur bei einzelen Polizeieinheiten oder nur bei besonderen Aufgaben und in besonderen Konfigurationen, z.B. häufig auf See. Dein Mausebaer
  5. Das war 1995 ja das Alternativprodukt zum G36 und wäre m.M.n. eindeutig die bessere Wahl gewesen. Aber im Vergleich zu anderen, moderneren Bull-Pups ist das 60er-Jahre-Design der AUGs inzwischen schon in die Jahre gekommen. 50-Jährige zieht man sich ja auch nicht als Rekruten, wenn es jüngere und fittere gibt.
  6. Schwerpunkt: Sau geil. Wer's braucht kann so'n AUG gar einhändig im Homi-Style schießen und mit Reflexvisier auf 25m noch was treffen. Magazinwechsel: Beim L1A1 bin ich langsamer und wer 42er-Kanister statt sportlich kastrierte 10er benutzt ist auch nicht so oft am wechseln. Merke: Kein Mag.-Wechsel nötig/sinnvoll zu haben ist immer schneller als der schnelleste Mag.-Wechsel. Schmauch: Was soll damit sein? Schlimmstenfalls gibt es schmutzige Finger und Sandsäcke statt dass Dir der Mist erst durchs ganze Gewehr und dann ins Geschicht geblasen wird. M16/M4-Schützen haben schmutzige Gesichter und Gewehre. AUG-Schützen haben nach einem ausgiebigen linksangeschlagenen Schießen vielleich ein paar schmutzige Finger an der rechten Hand. Zerlegung: Yup, schneller und einfacher geht es wohl kaum - selbst mit BKA-Kastration und Öschi-Verschraubung Verschlußgeräusche: Also im Vergleich zu den schrankbettartigen Knarren des G3s sind AUGs still und verschwiegen. Wenn es einer ganz leise will, wäre eine Schließhilfe auch kein Hexenwerk. Mit dem FAMAS, oder den neueren dem TAR-21 und F2000 dürfte es eigentlich nur besser sein. Den fehlt eigentlich nur der extragroße Tank. Dein Mausebaer
  7. ... als dem einzigem Konkurrenzmodel (ein up-ge-dated-es Steyr AUG, das von einem Konsortium von Steyr und Mauser ins Rennen geschickt wurde) deutlich überlegen und und und ... Dass man gerade in der Truppe im Laufe der Zeit realistischer wurde, ist etwas anderes. Wer sich laufend damit herum ärgert, weiß bald wie er es einzuschätzen hat.
  8. Darum ja auch Zum einem wurde dort m.W. die Beschaffungen auch nicht mit der unglaublichen Überlegenheit begründet, mit der uns von oben Jahrzehntelang das G36 schmackhaft gemacht werden sollte, und zum anderen stehen dort auch nicht so viele Ausrüstungen und Ausrüstungsvorhaben bei so schnell wechselden Verteidigungsministern unter i.d.R. wohl gerechtfertigtem Beschuß der Medien und der Politik wie in D.. Folglich braucht man dort auch kein Peanuts-Thema wie das G36 zur Ablenkung. Dein Mausebaer
  9. Aber warum sollte "man" sich als Ersatz etwas 60 Jahre altes antun? Die letzten größeren Stgw.-Neuentwicklungen liefen m.W. ~ zur gleichen Zeit wie die Entwicklung des G36. Das waren das AN-94, das IMI Tarvor (TAR-21) und das FN F2000. Das AN-94 wird sowieso baw. nicht exportiert und ist von den gerade wieder bösen Russen. Das TAR-21 und das F2000 ließen sich sicher aktualisieren. Sollte man Bull-Pup trotz des gelösten Rechts-Links-Problem nicht wollen, böten sich immer noch die aufgehübschten konservativen Stöcke von der Art eines FN SCAR oder CZ 805 an, die mit ihrer modularen Variabilität punkten können. Die Produkte von Howa, HS oder SAR sollten wegen ihres relativen Exotenstatus chancenlos sein. Dein Mausebaer
  10. @ Direwolf ... der Preis müßte vermutlich verfünffacht werden, um alleine kostendekend zu produzieren (Material und Maschienen), und das Gewehr würde vielleicht 2 bis 3 kg massiger. ... und das alles nur, um einem Billig-Gewehr von HK Streukeise beizubringen und Treffpunktwanderungen abzugewöhnen. Das wäre erst recht ein Skandal. Da wäre es ja noch bei weiten sinnvoller, die G36 mit allem drumm und dran den Griechen zu schenken (die Leos haben'se ja auch bekommen), die RUAG zu fragen, ob sie die Pläne der W+F-Prototypen lizensieren und die Teile dann republikweit in Auftragsarbeit aus CNC- und Plaste-Spritzmaschienen purzeln zu lassen.
  11. Gruger hat eben ja schon verlinkt was W+F war. Das Stgw. 90 der Schweiz ist ja nicht einfach gebaut und gekauft worden. Die SIG sowie W+F bekamen Aufträge jeweils Prototypen für eine neues Stgw. für Testzwecke zu entwicken und zu liefern in jeweil einer Normal- und einer Kurzvariante und jeweil in 5,6 (5,56) mm und 6,45 mm. Man hatte also einen 2 x 2 x 2 -Test (SIG und W+F) x (Normal- und Kurzvariante) x (5,6 mm und 6,45 mm). Links sind die SIGs und rechts die W+F. Entwicklungsverlauf ist von unten nach oben. Wer bessere und weitere Abbildungen der W+F hat, der möge sie bitte einstellen. Dein Mausebaer
  12. Ganz zu schweigen von diesen für die Stromversorgung so abträglichen Bedingungen wie zu kalt, zu warm, zu salzig und zu feucht. Aber das G36-Skandälchen ist hier nun einmal inhaltlich ausgelutscht. Darum: Warum in 3 Namen hatte sich die Schweiz für das SIG 550 in 5,56 NATO als Stg 90 entschieden? Das Waffenkonzept von W+F war doch viel ausgereifter. Statt eigene Lang- und Kurzversionen hätte dort nur der Lauf gewechselt werden brauchen. Die Schießhand war geschützt und die Bedienung mit Handschuhen deutlich einfacher. Auch machte die 6,45mm Patrone einen optimaleren Eindruck auf mich. Quasi die Vorwegnahme der späteren 6,8 SPC. Nicht dass das SIG/SG 550 schlecht sei, aber die W+F wären besser gewesen. Euer Mausebaer
  13. Jedenfalls schätzt "der Markt" die wirtschaftliche Situation der Mutter GmbH immer noch so bescheiden ein, dass deren Anleihe (ISIN XS0626438112) eine rechnerische Rendite selbst auf die späteste Fälligkeit am 15.05.2018 (3,1 Jahre) gerechnet von immer noch 27,412 % p.a. (Quelle: Comdirect.com) besitzt. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die GmbH keine Liquidität besitzt bzw. verschaffen kann, sich diese für sie selbst risikofreien 27,412% jährlich zu sichern und auch niemand aus dem Eigentümerumfeld fähig oder willens ist, sich selbst bei dieser enormen Rendite die Anleihe zu kaufen. Euer Mausebaer
  14. Axo, ne die kaufe ich mir lieber. Chen Hsong Holding ltd. China Eastern Airlines Corp. ltd. CHINA RESOURCES ENTERPRISE LTD China Southern Airlines Co. ltd. FAR EAST CONSORTIUM INTL LTD. Huaneng Power International inc. Hutchison Whampoa ltd. KA Shui International Holdings Kin Yat Holdings ltd. Midland Realty Holding ltd. SAMSON HOLDING LTD DL-,05 VARITRONIX INTERNATIONAL LTD. XUEDA EDUCATION SP.ADR/2 Idealerweise aber erst nach dem obligatorischen Kursabsturz.
  15. Wen Fragen? Da ist kein Link o.a.. Vor allem kaufen die Chinesischen Staatsfonds und Unternhemen seit Jahren praktisch alles in D., dem die zu reellen Preisen habhaft werden können. Dein Mausebaer, der lieber Sturm, Ruger & Co. Aktien hält als die HK-Anleihe
  16. @Karlyman Also unsere Ostgrenze wird von Polen verteidigt und ansonsten sind wir von Freunden und der Schweiz umzingelt. Die Aufgaben der Bundeswehr sind Heute das Abschießen von Zivilflugzeugen mit nachhaltiger Kommunikationsstörung und die politisch gewünschte Representation deutschen Engagements bei internationalen Konflikten. Dein Mausebaer
  17. ... oder die Chinesen.
  18. Vielleicht lieferten ja die Spanier und Saudis ihre produzierten G36. Haben die Mexikaner bei ihrer Feuerschlage (FX-05) eigentlich die Rohraufnahme des G36 gleich 1:1 mit raubkopiert oder haben die da etwas verbessert? Euer Mausebaer
  19. Käme darauf an, ob der Betrieb weitergeführt werden würde. Falls Ja, wäre es die Frage, ob eine betriebliche Alterversorgung besteht und wie diese insolvenzgesichert wurde. Bei einer frühzeitigen Insolvenz sollten durch HK direkt keine Steuer- und Abgabenausfälle entstehen. Mittelbar könnten die Ausfälle bei Insolvenzgläubiger jedoch zu Einnahmeverlusten führen. Effektive Insolvenzgläubiger wären nicht nur Zulieferer sondern auch Banken und die Halter der HK-Anleihe. Eventuell bestehende Ab- und Aussonderungsrechte könnten jedoch die Fortführung des Betriebs behindern.
  20. Das ist die Rechnung ohne Staat. Partizipiert der Staat voll an Deinem Geschäft mit 50% so bliebe Dir von vom +1 noch +0,5 und -1 minderte Deine Abgabenlast an den Staat um 0,5, so dass Du per saldo -0,5 hast. Die Differenz von +0,5 zu -0,5 ist 1. Hat es der Staat geschafft asymmetrisch an Deinem Geschäft zu partizipieren, z.B. durch Verrechnungsverbote, kann die Differenz zwischen 1€ Gewinn und 1€ Verlust bei einem Steuersatz von 50% 1,5 € sein. Aber ein Verlust bleibt für Dich ein Verlust und ein Gewinn ein Gewinn. Dein Mausebaer
  21. Klar und niemand minimiert seine Steuerbelastung langfristig so optimal wie einkommenlose Penner, es sei denn, die Kopfsteuer kommt zurück.
  22. Wie sollte das funktionieren? Selbst bei einem Grenzsteuersatz von 50% wäre der Unterschied zwischen 1€ Gewinn und 1€ Verlust immer noch 1€.
  23. Es ist doch schon längst zum G36 - Problem hier alles geschrieben worden, was sich sinnvollerweise inhaltlich schreiben lässt. Es funktioniert nicht so gut, wie es immer wieder behauptet wurde, sondern eher so, wie es von vielen hier schon seit Langem gesehen wird. HK tanzt weiter wie seit Jahren an der Grenze zur Insolvenz entlang, während sich andere Kleinwaffenhersteller goldene Nasen verdienten Die Auftragsvergabe für das G36 bei der Bw erfolgte nicht ausschließlich nach technisch-objektiven Kriterien Das BMVg hat deutlich größere, teurere und schmerzhafterer Problem- bzw. Skandalbaustellen als das G36 Es gibt hier einige hartnäckige Befürworter von Stgw-Konzepten, die technisch deutlich mehr als ein halbes Jahrhundert zurückliegen Es stellt sich die Frage, ob das BMVg wirklich das G36-Problem angehen will oder es nur als Ablenkung von den schlimmeren Fällen dienen soll. Was vergessen? Dein Mausebaer
  24. Eigentlich hat Rommel bis nach Afrika kaum anders geführt als seine Infanteristen im WKI. Hätten er auf die rumänischen Truppen gewartet, oder diese bei seinem Vorstürmen mithalten können, hätte es an der Italien-Front anders aussehen können. Aber mit offenen Flanken ist nicht gut kämpfen. Ähnlich sah es in Frankreich aus. Rommel stieß immer wieder mit seiner 7. Panzer-Division weit vor ohne Flankenschutz. Jedoch wussten die Franzosen das nicht zu nutzen und waren vor allem überrascht, daher auch die Bezeichnung Gespenster-Division. Mit einer besseren Aufklärung und Führung der Franzosen wäre Rommels 7. leicht abgeschnitten und ggf. aufgerieben worden. Für Rommel brauchte Montgomery keine besonders klug eingefädelte Falle und es war gerade die fehlende Tiefe des Raumes bei El Alamein, mit der Montgomery Rommel stoppen konnte. Bis dorthin ließ sich jede Stellung einfach umgehen. Daher ja auch der Vergleich mit der Seekriegsführung. Aber bei El Alamein lag links das Mittelmeer und rechts die Senke. Für eine große amphibische Operation in Montgomerys Rücken hatten die Achsenmächte genauso wenig die Ressourcen wie für eine große Luftlandeoperation von Kreta aus und Rommel war der falsche Führer,um umzukehren, wenn sich die Stellungen des Gegners als zu widerstandsfähig erweisen, um die Senke langwierig durch die Wüste zu umgehen und die Britten einfach auf dem Schlachtfeld von El Alamein stehen zu lassen bzw. zu nötigen ihre Stellungen zu verlassen, um seinen Nachschub anzugreifen Dein Mausebaer
  25. Verschwinden nicht, aber vielleicht weiter "ergänzt". BTW, ich war eh für das W+F Gewehr-System in 6,45 mm. Aber die Schweizer wollten ja unbedingt den AK-Klon von SIG im Mäuse-Kaliber. Dein Mausebaer
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