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IGNORED

Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?


Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?  

73 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Wie reagierst Du?

    • Ich antworte freundlich und höflich. Und warte deren weitere Fragen und Aufforderungen ab.
      65
    • Die Innenraumbeleuchtung ist bereits angeschaltet, das Fenster heruntergekurbelt und die Hände sind "10 vor 2" auf dem Lenkrad.
      14
    • Ich frage entrüstet, was der Quatsch soll (und füge noch hinzu, dass man besser andere kontrollieren solle)
      1
    • Ganz offen gestehe ich, dass ich zwar zwei Bier getrunken habe, aber damit auf jeden Fall unter 0,5Pomille liege.
      0
    • Ich weise die Beamten darauf hin, dass ich ein halbes Dutzend Waffen dabei habe.
      0
    • Kurz bevor ich den Kofferraum öffne, weise ich darauf hin, dass Waffen an Bord sind.
      17
    • Nur wenn man mich fragt, ob ich Waffen oder andere gefährliche Gegenstände dabei habe, werde ich die Waffen erwähnen.
      58
    • Beim Aussteigen öffne ich die Jacke und zeige, was ich noch am Gürtel habe.
      2
    • Wenn man mich bittet, die Koffer/ Futterale zu öffnen, verlange ich, dies nur auf dem Revier machen zu dürfen.
      16
    • Ich verweigere jede Aussage und Zusammenarbeit und verlange nach meinem Anwalt.
      1
    • Ich . . . (bitte in der Antwort näher erläutern)
      1


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb karlyman:

Wäre m.E. vermeidbar gewesen, wenn Geldbeutel (mit Dokumenten) am Mann bzw. unmittelbar im Innenraum greifbar.

Ich habe mir das angewöhnt. 

Wenn da ein paar Hunderter und Zweihunderter drin sind dann sitzt man auch komfortabel drauf.:drinks: Als ich noch Hartgeldfreier war mußte ich den Geldbeutel auch im Kofferraum oder auf der Ladefläche vom pick up  transportieren.:rofl:

Geschrieben (bearbeitet)
vor 48 Minuten schrieb Habakuk:

Mir scheint auch, dass die soziale Gelassenheit deutlich nachgelassen hat.

Alle sind aufgeregter, fühlen sich angegriffen, sind aggrassiver, immer im Verteidigungsmodus und gleich auf der Palme.

Entspannte Zeigenossen sind eine Seltenheit geworden.

 

 

Das höre ich auch. Aus erster Hand (kenne Mitarbeiter / Beamte aus kommunalem Vollzugsbereich bzw. zwei Leute bei der Bu.pol.).

Der Ton ist rauer geworden. Der (ist im besten Sinne gemeint) gewisse Respekt vor Amtsträgern nimmt merklich ab. Aggressionen sind schneller da, viele sind schnell auf "hundertachtzig"...

 

An was es liegt?

Die Gesellschaft, bzw. viele Bürger scheinen sich generell in Richtung "kurze Zündschnur" und Ego-Trip zu bewegen... Individualisierung, gesellschaftliche Fraktionierung, empfundene Entfremdung vom Nächsten und vom Staat, wie auch immer. 

Auf Behörden-/Exekutivseite wird offenbar aber auch aus (früher) eigentlich kleinen Dingen eine große Sache gemacht, bzw. werden (Weisungen...) Formalien sehr eng bewertet.

Das schaukelt sich irgendwie hoch. Alles keine gute Entwicklung. 

 

 

Bearbeitet von karlyman
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb karlyman:

An was es liegt?


Um mal die andere Seite der Medaille zu betrachten: Der Staat ist insgesamt übergriffiger geworden (hier vor allem bei Gesetzgebung und Verordnungen) und versagt gleichzeitig zunehmend bei seinen Grundaufgaben.
Uniformträger sind das sichtbare Aushängeschild des Staates und daher zunehmend Blitzableiter.
Bezogen auf den eher autochthonen Teil der Bevölkerung.

Dazu kommen natürlich noch viele (Neu)Büger wo es zur Kultur gehört alles, und zwar wirklich alles, ausdiskutieren zu müssen und dabei noch den Dicken zu markieren.

Bearbeitet von chief wiggum
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb chief wiggum:

Dazu kommen natürlich noch viele (Neu)Büger wo es zur Kultur gehört alles, und zwar wirklich alles, ausdiskutieren zu müssen und dabei noch den Dicken zu markieren.

"Alder, ich weiß wo dein Haus wohnt!"

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb karlyman:

An was es liegt?

Am Auftreten der Staatsbediensteten seit 2020 liegt es ganz bestimmt nicht, isch schwör Mann.

 

Ein ganz, ganz billiges Beispiel gefällig? Hier klappt inzwischen dauerhaft die vertraglich vereinbarte Verteilung gelber Säcke nicht. Dafür darf sich jeder Haushalt nach bedarf EINE Rolle davon abholen. Immerhin gibt es Parkplätze auf denen man den V8 deutlichst sichtbar vor dem Rathaus parken kann.:rofl: Wenn Du jetzt 2 Rollen entnimmst wirst Du mit 99,9% Sicherheit übelst angepöbelt. Auf keinen Fall widersprechen, die Wache der Strafzettelschreiber ist direkt daneben. Schutzweste, OC, Einsatzstock usw. selbst im Büro alles angelegt. Und je weiter es nach oben geht desto spezieller tritt man dem Bürger gegenüber. 

Meine Höflichkeit: Kommunikation auf Minimalniveau, kein Wort zu viel reden! Ansonsten korrespondiere ich per Postkarte.

 

 

Bearbeitet von F0BOS
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Habakuk:

Was wäre wenn und überhaupt..........:ph34r2:

 

Viel interessanter wären Berichte über Kontrollen und entsprechende Erfahrungen

über deren Abläufe.

 

DAS wäre interessant......:yes:

 

Na dann... : ist allerdings schon mindestens 10-15 Jahre her und mit freien Waffen. 

2010-2015 war ich aktiv am Geocachen und hatte zu später Stunde auch gerne mal die Schreckschusswaffe dabei. 

 

An diesem Abend hatte ich das Suchen bereits eingestellt und fuhr mit dem Auto aus der Ortschaft heraus zur Landstraße (T-Kreuzung). 

Von rechts kommend, bogen ein paar Polizeiwagen mit Blaulicht und weitere zivile Fahrzeuge in die Stichstraße zum Ortskern ab.

Als ich grün bekam, fuhr ich nach links auf die Landstraße ab. Kurze Zeit später bemerkte ich ein Fahrzeug hinter mir, das aus der Ortschaft gekommen war;

ein paar hundert Meter weiter, schaltete das Fahrzeug das Blaulicht ein und ich verlangsamte meine Fahrt, um bei nächster Gelegenheit rechts abzubiegen und zu halten. 

Gesagt, getan. Ich hielt am Rand der Straße, das andere Fahrzeug hinter mir. 

Licht an, Fenster runter, Papiere auf dem Armaturenbrett, Hände auf 10:10h.

"Guten Abend .... (den genauen Wortlaut kann ich nicht mehr wiedergeben) Ausweise bitte..." 

Ich reichte also Perso, Führerschein und Fahrzeugschein heraus. 

Ja, ich meine, es wurde die Frage gestellt, was ich in der Ortschaft gemacht hätte oder warum ich von dort käme. 

Wahrheitsgemäß konnte ich sagen, dass ich Geocachen war - das GPS-Gerät, als auch Ausdrucke zu den Caches lagen auf dem Beifahrersitz. 

Es gab wohl einen Einbruch und weil ich scheinbar das einzige Fahrzeug von dort war, hatte man Interesse daran, mich und mein Fahrzeug zu durchleuchten. 

Als man mich bat, auszusteigen, wies ich darauf hin, dass ich eine SRS führen würde. 

Die Beamten reagierten 'relativ' gelassen, dennoch fragten sie zunächst nach dem KWS, welchen ich dann überreichte, 

dann wie und wo ich die Waffe führen würde. 

"Gürtelholster, rechte Seite, Waffe teilgeladen, entspannt und entsichert."

Laaaangsam durfte ich aussteigen, mich zum Fahrzeug drehen und mich mit Händen an die Rücktür und Beinen breitbeinig hinstellen. 

Einer "sicherte" (wobei ich da keine Waffe oder Hand an der Waffe sah), während der andere mich filzte. 

Etwas mühselig holte er die 8mm RÖHM RG9 (~ Walther TPH) auf dem Lederholster und legte/ steckte (?) sie beiseite und tastete mich weiter ab. 

Ein wenig verwundert über den Munitionsmix (grün - braun - gelb - braun - gelb - braun) leerte er das Magazin. 

Ich wurde gefragt,ob ich weitere gefährliche Gegenstände bei mir hätte - ich verwies auf das Victorinox SD am Schlüsselbund

und antwortete auf die Frage, ob ich Werkzeug dabei hätte - "nur das Bordwerkzeug"

Die beiden durchsuchten nach und nach Kofferraum, Handschuhfach, Türfächer, usw. 

(ehrlich gesagt: die DDR-Grenzer waren da sorgfältiger! :P )

Aber nach einigen Minuten hatten sie weitestgehend alles durchsucht und überprüft und gaben mir nun Waffe, plus Magazin und die einzelnen Murmeln zurück, 

indem sie die Teile im Kofferraum (Hochdachkombi) ablegten, welche ich dann vorsichtig an mich nahm und einfach in eine Tasche (oder den Rucksack?) einpackte. 

Am Ende bedankte ich mich für die sehr professionelle, aber auch entspannte Situation und wir wünschten und noch gegenseitig einen schönen Abend. 

 

Das war natürlich keine Situation, die ich mir gewünscht habe! 

Und ich hätte es durchaus verstehen können, wenn einer von denen die echte 9mm - zumindest in Vorhalte - gehabt hätte.

Aber so war es doch ein gewisses Zugehen und Zugestehen, was die Situation für alle erleichterte.

Ruhig, freundlich, offen... da hat keiner den großen Zampano gemacht und gestresst. 

 

Was würde ich heutzutage anders machen? Nix! Also ich wüsste, nicht was. 

Sofern ich Waffen am Mann trage und aussteigen soll, würde ich auch darauf hinweisen - 

ganz gleich ob SRS, "großes" (42a-konformes) Messer... oder auch als Jagdausübungsberechtigter entsprechend die scharfe (Kurz-)Waffe.

Als Sportschütze hingegen... situationsabhängig. Da sollte ja eigentlich alles sauber verstaut sein.

 

Wenn also die Frage nur nach Winterreifen kommt oder "haben sie was getrunken", und ich nicht aussteigen muss, sehe ich keinen Grund, auf mögliche "Gefahrenquellen" hinzuweisen. 

Und wenn ich das Warndreieck doch wieder im Kofferraum habe und diesen öffnen muss - so what? 

Da breche ich mir doch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich darauf hinweise und/ oder die Heckklappe öffne. 

 

 

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