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IGNORED

Einfach ein Gedankenspiel


Chezzard
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Hallo liebe Community.

Ich interessiere mich sehr für euer Forum und Waffentechnik im allgemeinen. Ich werde bald bei uns in Ö einem Schützenverein beitreten um diesen Wirklich tollen Sport auszuüben.

Das war eine kleine Einleitung.

Nun zum Gedankenspiel:

Sollen wir Neugeborenen die Hände absägen?

Manch einer wird sich die Frage fassungslos noch einmal durchlesen, und sich sonst was denken.

Aber Fangen wir mal von Vorne an....

Es heißt ja immer "Waffen töten Menschen". Wir müssen Waffen verbieten.

Dazu eine kleine geschichte: Es war mal ein Entferntes Land, in dem die Menschen recht zufrieden waren und frei waren. Auch Schusswaffen waren kein Problem und so waren viele Personen in Schützenvereienen und haben gemeinsam und Solidaris sport Ausgeübt.

Eines Tages kahm eine Person, nahm eine Waffe, lief durch die Stadt und Tötete wahllos Menschen.

Als die Person verhaftet wurde, kam eine Welle der entrüstung und des entsetzens an. Also gingen die Leute zu einer Zauberfee und baten sie um Etwas. Die Zauberfee solle mit ihrem Zauberstab etwas unternehmen und ALLE SCHUSSWAFFEN aus dem Land zaubern. Die Fee hatte mitleid und tat dieses. Jetzt waren alle glücklich da es keine Schusswaffen gab die MISSBRAUCHT hätten werden können.

Wenige Tage danach geschah etwas unglaubliches.

Eine ander Person rannte mit einem Teppichmesser durch den Supermarkt und stach die nun wehrlosen Leute nieder. Wieder gab es einen Aufschrei und wieder ginge man zur Fee. Nach diesem besuch waren alle Hieb und Stichwaffen auch ausser landes. Ausserdem war es nicht möglich "weggezauberte" Waffen einfach herzustellen oder einzuführen. Sie verpufften dann einfach.

Nun waren die Menschen wieder glücklich, da sich sowas nicht ereignen konnte.

Doch plötzlich kam in den Medien ein Schrecklicher Vorfall.

Eine Person lief amok, mit einer Rohrzange. Auch hier wieder die gleiche Gescichte. Wieder wurden unschuldige, gesetzestreue Personen für die Fehler von anderen bestraft.

Aber nun wurde alles rausgezaubert was man hätte als Waffe verwenden können.

Nun waren doch alle glücklich? NEIN.

Den auf einmal, sah ein Mann der mit seinen Kindern durch die einkaufsstrasse ging, wie eine offensichtliche Person mit einem Auto und 70km/h in eine Menschenmenge fuhr.

Was nun passierte können wir uns denken........

Jetzt ging man dazu über, die Menschen präventiv zu schützen.

Damit keiner mehr einen Mord begehen kann, werden ab jetzt allen Neugeborenen die Hände abgeschnitten.

Damit sie ja nicht töten können.

Wollt ihr in so einem Land leben?

Wer die Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgibt, hab nichts von beiden verdiend, und wird beides einbüßen.

Waffen töten keine Menschen. Menschen töten menschen.

Eine Waffe ist von sich aus friedlich und ruhig. Erst durch einwirken von Menschen werden sie gefährlich.

Es ist also Sinnlos Waffen zu verbieten, wenn Menschen immer noch frei rumlaufen dürfen.

Ich bin froh, dass bei uns in Ö es reicht als Bedürfniss Selbstverteidigung anzugeben, um eine Faustfeuerwaffe legal bekommen zu können.

Zum Schutz meines Hauses und meiner Tochter.

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Ich finde es bedenklich, dass die Medien immer Waffen mit Tod in Verbindung bringen und es auch auf uns abfärbt, so dass die Gedanken oft um diese Negativität kreisen.

Primär sind die Waffen in unserer Zivilgesellschaft nämlich etwas was Freude bereitet und zweitens noch etwas, was Leben schützt!

Diese "positive Energie" sollten wir uns nicht nehmen lassen.

Edited by tar
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@ tar: Eben. Und wenn da ein einbrecher mit einem Messer steht, und ich mit meiner 9mm mit einem lächeln die Polizei rufe, ist die chance sehr gross dass der Einbrecher "ruhig" bleibt.

Ohne Waffe sähe es villeicht anders aus.

Ich bin zwar in SV geschult, und weiß dass eine Starke Taschenlampe in die Augen auch einen Tollen Effekt hat. Aber wie gesagt, haben ist besser als brauchen;)

@Higgi. Dass das keinen Waffengegner überzeugen wird, ist klar. Jedoch will ich mit diesem Text das auch nicht, sonst würde ich den Text ja nicht hier posten. Dürften wohl recht wenig Waffengegner hier online sein;)

Wir müssen ihre "Waffen" gegen sie einsetzen. Also so lange Wind machen, und darauf aufbauen dass sie einfach manchmal zu "gemütlich" sind um uns zu hindern. Genau so ist es ja bei euch in D zu dieser "nicht so super durchdachten" Situation wie jetzt gekommen.

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Du hast ja mit allem Recht!!

Aber Dein netter Vergleich "Arm ab" wird da in etwas genauso wirkungsvoll verpuffen wie die auch immer gern angeführten Gefahren im Straßenverkehr, durchs Rauchen, Mopedfahren, Alkoholgenuss oder Bergsteigen!

Kurzum: Waffengegner sind erstmal gegen Waffen und Leute die damit umgehen. Auch weil diese eine Minderheit sind und es damit halt einfacher ist als das Autofahren zu untersagen oder das Rauchen oder Bergsteigen.... (alles Tätigkeiten bei denen mehr Leute umkommen als durch Waffen aus legalem Besitz!).

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So interessant die Geschichte auch sein mag...sie geht nicht auf den wahren Grund ein, warum die Antis Waffen so hoplophob agieren und reden....und der heisst NEID.

Mit rationalen Argumenten kriegt man keine nahe an der Geisteskrankheit angesiedelte EMOTIONALE Sache in den Griff.

Wir haben ja alle SACHargumente auf unserer Seite...aber die kann ein Hoplophober gar nicht aufnehmen, weil seine verkrüppelte Gefühlswelt diese nicht durchdringen lässt.

Da hilft nur ein Psychologe (denn Phobien sind meist heilbar) oder first-hand experience.

Carsten

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Das Abschaffen von Waffen im Volk ist der Anfang einer Diktatur. Da gibt es in der Vergangenheit duzende Beispiele, in denen die Menschen zuerst die Waffen abgenommen bekommen haben, und anschließend von der Regierung zu millionen durch die Wüste getrieben wurden bis alle tot waren...

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Ein sehr eingängiges Gleichnis. Erinnert mich an die von Michael Kuhn bei http://guntalk.de

Aber der Diskussion geht es meist ja gar nicht um jedwedes Risiko und alle denkbaren Waffen. Sondern nur um Schusswaffen (klar, erstmal. Salamitaktik und so).

Daher muss eine Verteidigung sich erstmal mit den konkreten Vorwürfen an Schusswaffen auseinandersetzen und nicht mit der generellen Möglichkeit, andere umzubringen. Und da ist imho immer das Argument, dass es mit Schusswaffen im Vergleich sehr, sehr viel einfacher ist als mit anderen legal erwerbbaren Mitteln. Oder nur den eigenen Händen.

Und die Verteidigungsstrategien, die ich da immer gefahren bin, sind nie wirklich überzeugend:

* Das "...but Samuel Colt made them equal" Argument, das Schwächere nun eine bessere Chance haben gegen Stärkere. Klappt nur da, wo SV erlaubt ist. Zudem sieht sich der Diskussionspartner nie in der Rolle des Schwächeren.

* Das "Lone Wolf" Argument, das verrückte Einzeltäter immer einen Weg finden (Flammenwerfer, Brandbomben, Giftgas in der U-Bahn). Beschäftigt sich zu sehr mit der Psychologie der Täter.

* Das Kosten/Nutzen-Argument, also das mehr Straftaten vereitelt als verursacht werden. Wirkt einfach nicht glaubwürdig, schließlich weiß jeder Zeitungsleser mehr als ein Waffenbesitzer, der sich damit beschäftigt (und dummerweise immer Berichte der NRA findet).

* Das Kosten/Nutzen-Argument #2 ist noch schwächer, es ist der von Higgi gebrauchte Vergleich zwischen Autos und Waffen, der daran scheitert, dass der jetzige Zustand des Straßenverkehrs als unabdingbar angenommen wird.

Ich fürchte, an der Stelle müssen wir noch ein wenig üben. Sobald wir auf dem Gleichnis-Level sind, ist die Diskussion gewonnen, wie der Eingangsthread schön darstellt.

MfG,

Tierlieb

"Wird's besser? Wird's schlimmer?"

fragt man alljährlich.

Seien wir ehrlich:

Leben ist immer

lebensgefährlich.

(Erich Kästner)

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Ich Persöhnlich finde, dass sich der "Neid" Faktor doch sehr in Grenzen hält.

Das Problem bei dem Menschen an sich ist: Ich kenne es nicht, ich will es nicht kennen. Alles was fremd ist, ist böse.

Das hat 36 genauso geklappt wie es in 100 Jahren klappen wird. Heute klappt es doch auch (Nordkorea).

Ich finde dass man sich Mit Schützenvereinen mal Monatlich auf einen "Tag der Offenen Tür" einigen sollte.

Jeder der auch nur einen hauch interesse hat, wäre der Weg damit erleichtert, gewisse hemmungen abzulegen.

Mit einem freundlichem: "Komm doch rein, schau zu, probier es doch mal aus".

Kriegt man mehr Leute ins Boot und überzeugt mehr, als wenn man sich auf die Tribüne stellt und sagt:"Waffen sind doch super".

Kennenlernen, Angst nehmen, Symphatie schaffen. Das wäre mal ein Weg.

Und Deshalb sollte so etwas von jedem Verein Monatlich angeboten und im Vorfeld beworben werden.

Wo kein kläger, da Kein Richter. Wo keine Werbung, da keine Kunden.

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Daher muss eine Verteidigung sich erstmal mit den konkreten Vorwürfen an Schusswaffen auseinandersetzen und nicht mit der generellen Möglichkeit, andere umzubringen. Und da ist imho immer das Argument, dass es mit Schusswaffen im Vergleich sehr, sehr viel einfacher ist als mit anderen legal erwerbbaren Mitteln. Oder nur den eigenen Händen.

Da möchte ich gerne mal einhaken.

Ich behaupte dass es nicht so einfach ist, auf Menschen zu schießen. Man muss ja zielen, dabei sieht man den Menschen an, und dann abdrücken!

Das kann doch nicht "einfach" sein. Angenommen ich müsste mein Leben oder das meiner Familie verteidigen, dann könnte ich mich hoffentlich überwinden. Eine Hemmschwelle muss da m.E. trotzdem noch überwunden werden. Wobei ich die Chance dass ich als Zivilist überhaupt in eine solche Lage geraten könnte als äußerst gering einschätze. Oder wie seht ihr das?

Für mich ist die hauptsächliche Voraussetzung die, dass jemand eine schwer gestörte Psyche haben muss, wer reihenweise andere Menschen tötet.

Menschen die mit dem Täter kaum etwas bis gar nichts zu tun haben. Natürlich ist eine Schusswaffe nötig, um jemanden zu erschießen. Aber man sah es ja jetzt wieder bei dem Typ in Colorado, der nicht nur Schusswaffen hatte, sondern auch mit irgendwelchen Sprengfallen oder Brandsätzen seine Wohnung "gesichert" hatte, so dass die EOD'ler ins Schwitzen gekommen sind. Mal angenommen er hätte sowas in der Art im Kino verwendet...

Damit hätte er bestimmt den gleichen Schaden anrichten können.

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Nur die Menschenmenge glaubt diesem Typen auf dem Podest wenn er sagt dass Mord einfach ist.

Da kann man nicht vernünftig argumentieren. Ausser man stellt ihna ls psychopaten hin, da es für uns psychis unmöglich wäre, das zu machen, für ihn anscheinend aber schon.

Ich möchte auf Beitrag #9 nochmal eingehen. Wenn man die Leute einlädt und sie sich selber Überzeugen dass es eigentlich nichts schlimmes ist, kann der Depp da oben Fantasieren bis er von Grün zu lila wird.

Würde Hitler Heute davon reden, dass er für die Menschen nur das beste will, glaubst du er hätte reelle chancen?

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Würde Hitler Heute davon reden, dass er für die Menschen nur das beste will, glaubst du er hätte reelle chancen?

kommt drauf an wie du die Frage meinst: 1, Wenn es bis heute keinen Hitler gegeben hätte, oder 2, ein anderer möchtegern Führer der den selben Dreck wie der Letzte machen will.

Eins ist aber gewiss:

Je schlechter es einem Volk geht, umso größere Chancen haben die sogenannten Retter.

Von daher sind wir noch ein Stück weit davon entfernt einen neuen Messias zu wählen. ganz so schlecht gehts uns nämlich nicht.

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Ich bezog mich darauf, dass Hitler in unsere Zeit "gezaubert" wird, und Politisch Neu anfangen möchte.

Wie gesagt, ist alles ein Gedankenspiel. jedoch geht es hir langsam voran.

Bald werde ich mich um eine SV-FFW kümmern, au das wird ein spass.

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Ich behaupte dass es nicht so einfach ist, auf Menschen zu schießen. Man muss ja zielen, dabei sieht man den Menschen an, und dann abdrücken!

Das kann doch nicht "einfach" sein. Angenommen ich müsste mein Leben oder das meiner Familie verteidigen, dann könnte ich mich hoffentlich überwinden. Eine Hemmschwelle muss da m.E. trotzdem noch überwunden werden. Wobei ich die Chance dass ich als Zivilist überhaupt in eine solche Lage geraten könnte als äußerst gering einschätze. Oder wie seht ihr das?

Wenn man sich "überwinden" muß wird das in aller Regel zu spät sein. Der Angreifer muß sich nämlich nicht überwinden, der hat einen Plan und den zieht er durch.

Beschäftigt man sich mit Selbstverteidigung ist es unabdinglich, gedanklich verschiedenste Szenarien durchzuspielen, "wenn Situation A eintritt muß ich Reaktion B setzen", beim Autofahren muß man sich ja auch nicht überwinden zu bremsen wenn ein Hindernis vor einem auftaucht. (Gelungene) Selbstverteidigung setzt seriöse Auseinandersetzung mit der Materie voraus, am besten veranschaulicht in Jeff Coopers vier "Conditions" (white bis red, eine kurze Erläuterung in diesem Artikel).

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@ritm:

Da magst du wahrscheinlich recht haben.

Nur ist praktische Erfahrung beim Führen eines Pkw in Deutschland für Zivilisten erlaubt.

Sich praktisch mit bewaffneter SV auseinanderzusetzen nicht.

(Verbot von "kampfmäßigem" Schießen, Verbot von Mannscheiben)

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@ Thomas St.: Ich weiß, dennoch haben Coopers Color Codes auch bei der waffenlosen SV bzw. beim Vermeiden von Gefahrensituationen ihre Gültigkeit.

Daß Ihr Deutschen Euch die Selbstverteidigung als Bedürfnisgrund wegnehmen habt lassen und alles nur noch über die Schiene "Sportschießen" läuft war diesbezüglich Euer größter Sündenfall...

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