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Welche reloading press fuer IPSC


Flintenweib

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Hallo IPSCler,

ich moechte gerne eine reloading press auf den Weihnachtswunschzettel schreiben. :rolleyes:

bin aber noch etwas unschluessig und suchte eine gute Alternative.

Von den hiesigen IPSC Leuten wurde mir ausnahmslos die Dillon 10/50 empfohlen. Kostet hier aber mal locker 1600 US Dollar.

Gut, das mag vielleicht der Mercedes unter den Pressen sein, aber ich waere auch mit einem Golf zufrieden. (ohne jetzt eine Diskussion ueber Automarken loszulassen)

Was benutzt ihr so und was koennt ihr mir empfehlen fuer cal. 9 mm?

Danke vorab und herzliche Gruesse

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Was benutzt ihr so und was koennt ihr mir empfehlen fuer cal. 9 mm?

Gude Flintenweib.

Ich finde, daß das von deinem Munitionsverbrauch abhängig ist. Bei 300-500 Schuß pro Woche reicht auch eine Dillon XL650 oder eine Hornady L´n´L. Bei mehr würde Ich persönlich die RL1050 vorziehen, insbesondere wenn man nur ein Kaliber lädt. Natürlich hängt das auch vom Geldbeutel ab, aber gerade wenn es um hohe Stückzahlen geht ist das Beste gerade gut genug. Zumindest ist das meine Meinung. :pardon:

Gruß

Turrican

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Willkommen im Wiederlader- Forum! :lol:

Ich bin ja normalerweise keiner, der beim Wiederladen auf jeden Pfennig schaut. Aber Du schießt mit Deiner Glock 9 mm Para, oder?

Was kannst Du je 1000 Schuss sparen? 50 Dollar? Bis die große Dillon fertig ist, hast Du 2000 Dollar ausgegeben, wie lange brauchst Du für die 40.000 Schuss, wenn sie sich bezahlt gemacht hat?

Und Du musst die Hülsen aufsammeln, is klar, nä? :huh:

Nur für 9 mm Para hätte ich nicht angefangen, wiederzuladen.

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Von den hiesigen IPSC Leuten wurde mir ausnahmslos die Dillon 10/50 empfohlen. Kostet hier aber mal locker 1600 US Dollar.

Moin

schau Dich mal in Foren um (Brian Enos z.B.)

Dort werden regelmässig gebrauchte Pressen verkauft, oder es gibt Angebote im Vendor Tents.

Shipping zu Dir sollte nicht so das Problem darstellen wie nach uns.

Ich habe dort eine 1050 für deutlich unter dem EVP erhalten.

Das Ding ist echt für die Ewigkeit gebaut.

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Und im Übrigen empfehle ich, sich für die Technik des Wiederladens erst einmal eine Ein-Stationen-Presse zuzulegen. Man lernt mehr, und für Gewehr-Kaliber ist es ohnehin meist die richtige Alternative.

Gebrauchte Werkzeuge sind ebenfalls ein sehr guter Tip. Allerdings sollte man dann darauf achten, daß es jemand ist der das Hobby wegen Umzug, Alter oder ähnlichem aufgibt und nicht seinen Schrott loswerden will.

auf einer XL650 kann man 500 Schuss 9x19 in drei Stunden produzieren, vom Betreten des Laderaums bis hin zum Verpacken, so ist meine Erfahrung.

Mach mal die Rechnung auf, was Du pro Packung sparen kannst, und welcher Stundenlohn rauskommt. In der Production Klasse ist ja auch Major kein Thema, was ansonsten neben der Präzision für's Wiederladen bei IPSC spricht.

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Hallo Flintenweib, ist ja schon interessant, dass sich Schützen aus Canada in Germanien Ratschläge einholen.

Zum Wiederladen, die Dillon 650 ist nach meinen langjährigen Erfahrungen für 9 Para besser geeignet, als die 1050, man kann die Kalibriermatritze weiter runtersetzen und somit die Hülsen tiefer kalibrieren. Die 1050 ist für zilindrische Hülsen unschlagbar (ich habe beide, die 650 und die 1050), konische Hülsen, speziell die 9 Para werden auf der 650 tiefer kalibriert und sind somit störunanfälliger.

Zu den Preisen, wenn man nur 10 Jahre den Sport ausübt und rund 10.000 Schuss/Jahr verschießt, spart man im Jahr bei günstigem Einkauf 500 bis 600 Euronen, in 10 Jahren eben 10 x so viel. Die 9 Para Hülsen bekommt man von denen, die eben nicht wiederladen. Man muß sie nicht aufheben, sondern zusammen kehren und eimerweise nach Hause schleppen. Sprüche wie: 9 Para lohnt sich nicht, sind unsinnig oder werden von "Gelegenheitsschützen" gerne vorgebracht. Aktive IPSC Schützen verbraten im Jahr schon eine Menge Munition, die 10.000 Schuss sind nicht mal viel, je Woche >200 Schuss Training und diverse Veranstaltungen ergeben auch mal schnell 15.000 bis 20.000 Schuss, Also eine Einsparung von ca. 1.000 €/Jahr. Der Zeitaufwand beträgt je Woche für alles zusammen nicht mal 3 Stunden. (Reinigen, sortieren und laden)

Dazu eine Ausrede weniger, wenn man die Fehler beim eigenen Equipment sucht.

Der Vorteil ist, man kann die Munition der Waffe und dem eigenen Schießverhalten anpassen und muß nicht den seriemäßigen Müll von Billigherstellern verbraten.

IPSC ist halt ein umfangreicher Sport, er beinhaltet nicht nur Reisen und Kennenlernen vieler Menschen und Länder, sondern auch umfangreiche Kenntnisse diverser Waffenfabrikate und somit auch die unterschiedlichen Kalibrierungen mit verschiedenen Geschossgewichten und unterschiedlichen Pulversorten aus der eigenen Waffe. Das Leben ist ein Experiment.

DVC Werner

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Ich kann mich Werner nur anschliessen. Ich lade seit Jahren auf einer 650. Ich schiesse so um die 20000 PAtronen im Jahr, vor allem 9mm Para, aber auch ab und zu .45ACP oder 10mm Auto. Bei den letzteren beiden Kalibern ist für mich hier in CH der Preisunterschied zwischen Fabrikmunition und selbergeladenen recht gross. Bei den 9mm nicht unbedingt. Da ich aber gerne schwere Geschosse verschiesse (145grains) rechnet sich das allemal, da Fabrikpatronen mit schweren Geschossen ziemlich teurer sind als mit 124- oder 115grains Geschossen .... zudem ist das Hülsensortieren eine sinnvolle Beschäftigung für die langen Winterabende.

mfg Hasi

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Ich lade selbst auf einer 650 und 550 und habe einige Zeit bei einem Kollegen auf der

1050 geladen.

Ich finde dass die 1050 einen Gravierenden Nachteil der 650 gegenüber hat.

Wenn sich bei der 1050 was in eine Hülse mogelt ( eine andere Hülse drinsteckt ) und man merkt es nicht und/oder andere Unwägbarkeiten ein Problem verursachen muss man den Vorgang bei der 1050 beenden ( oder sehr beschwerlich abbrechen ) was zu Schäden führen kann.

Bei der 650 höre ich einfach auf und hab max. den ’’ Verlust ’’ einer Hülse.

Ich Persönlich ziehe die 650er der 1050er vor. Zumal wir mit der 1050 keine Pille mehr gemacht haben als mit der 650er

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Und im Übrigen empfehle ich, sich für die Technik des Wiederladens erst einmal eine Ein-Stationen-Presse zuzulegen. Man lernt mehr, und für Gewehr-Kaliber ist es ohnehin meist die richtige Alternative.

Gebrauchte Werkzeuge sind ebenfalls ein sehr guter Tip. Allerdings sollte man dann darauf achten, daß es jemand ist der das Hobby wegen Umzug, Alter oder ähnlichem aufgibt und nicht seinen Schrott loswerden will.

auf einer XL650 kann man 500 Schuss 9x19 in drei Stunden produzieren, vom Betreten des Laderaums bis hin zum Verpacken, so ist meine Erfahrung.

Mach mal die Rechnung auf, was Du pro Packung sparen kannst, und welcher Stundenlohn rauskommt. In der Production Klasse ist ja auch Major kein Thema, was ansonsten neben der Präzision für's Wiederladen bei IPSC spricht.

muss auch meine senf dazugeben

du schreibst 500 9er in 3 stunden

ich produziere mit allen so wie von dir beschrieben leicht in einer stunde 600-700 und das ohne stress

und wennst ganz schnell gehen muss 100 in 7 minuten hab es mal versuchsweise probiert denke bei der 1050 ist es auch nicht schneller da ja der weg der gleiche ist.

lg.

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Und im Übrigen empfehle ich, sich für die Technik des Wiederladens erst einmal eine Ein-Stationen-Presse zuzulegen. Man lernt mehr, und für Gewehr-Kaliber ist es ohnehin meist die richtige Alternative.

Gebrauchte Werkzeuge sind ebenfalls ein sehr guter Tip. Allerdings sollte man dann darauf achten, daß es jemand ist der das Hobby wegen Umzug, Alter oder ähnlichem aufgibt und nicht seinen Schrott loswerden will.

auf einer XL650 kann man 500 Schuss 9x19 in drei Stunden produzieren, vom Betreten des Laderaums bis hin zum Verpacken, so ist meine Erfahrung.

Mach mal die Rechnung auf, was Du pro Packung sparen kannst, und welcher Stundenlohn rauskommt. In der Production Klasse ist ja auch Major kein Thema, was ansonsten neben der Präzision für's Wiederladen bei IPSC spricht.

Auf einer dillon 650 nur 500 Schuß in drei Stunden. Da schlaf ich ja ein.

Gemütliches Laden mit der 650er in 40 Minuten 500 Schuß - Wenns zackig geht 20 Minuten für 500 Schuß!!

Plus 10 Minuten fürs verpacken.

DVC

ISE

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Hallo Flintenweib, ist ja schon interessant, dass sich Schützen aus Canada in Germanien Ratschläge einholen.

Also ich bin immer dafür, über den Tellerrand zu schauen. Ich hol mir immer mehrere Meinungen ein, wenn ich unbekanntes Gebiet betrete, und filtere mir dann die für mich passenden Infos raus. Außerdem bin ich froh, wenn ich manche Fachbegriffe auch noch in Deutsch lerne. :rolleyes:

Ein Schuß 9 mm Luger kostet hier 0,30 Can cent. Wir haben ausgerechnet, daß das Wiederladen die Kosten für einen Schuß runterbringt auf 12 cent. Macht also Sinn. Da ich erst mit IPSC angefangen habe, habe ich noch keine Zahlen, wieviel ich auf das Jahr gesehen verschieße.

Ich lade aber auch meine Mauser 7x57 selbst und würde die auch gerne dafür nutzen. Eine Patrone 7x57 kostet hier schmerzhafte 2 Dollar, beim Wiederladen komme ich auf knapp die Hälfte.

Die Dillon 650 scheint hier ja sehr angesagt zu sein und kostet im Vergleich zu der 1050 nur 540 Dollar. Mit dem Teil werde ich mich mal was näher beschäftigen. Das scheint das richtige für mich zu sein.

Das Wiederladen macht mir unheimlich viel Spass. In meinem shop, gute Musik dabei und den bollernden Kanonenofen neben mir (nee, war nur ein Witz. Dahingehend bin ich etwas vorsichtiger als meine kanad. Mitstreiter). :17:

Für lange kanadische Winterabende genau das richtige.

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Geht dir meine Laderei zu langsam??

Gude....

Nö, zu schnell! Das ist mit der XL650 im Fabrikzustand so nicht drin. Nur zu zweit oder mit anderweitigen Hilfsmitteln (Primer Feeder, Bullet Feeder u.ä.) ist das zu schaffen.

Und zwar deswegen:

1. Die Zündis hüpfen nicht von alleine in die Magazinröhren

2. Die Geschosse setzen sich auch nicht von selbst

3. Hülsen müssen auch nachgeschüttet werden

4. Fertige Patronen müssen entleert werden

5. bin Ich während einem normalen Lade-Nachmittag nicht auf der Flucht sondern habe Zeit und lade sorgfältig.

6. Hektik und Wiederladen passen nicht zusammen!

Aber jedem das seine. Meine Meinung ist eben daß Riesenstückzahlen in kürzester Zeit beim Wiederladen mit unter sehr teuer werden können. :focus:

Gruß

Turrican

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Die Diskussion wollte ich jetzt nicht lostreten, aber bitte:

Meine Leistungs-Angabe bezieht sich auf folgende Randbedingungen:

Ich betrete den Laderaum und setze die 9mm Kopfplatte in die Presse und montiere den Pulverfüller, wenn notwendig wird auch noch die Zündi-Zuführung von groß auf klein gewechselt. Dann krame ich mein Pulver und die Zündis aus den jeweiligen Behältnissen. Das Pulver kommt in den Füller und die Zündis werden gewendet und danach aufgepickt und in die Zuführung gekippt, meistens 100er-weise damit ich auch Schluss machen kann, wenn ich das Laden unterbrechen muss. Dann kommen die Hülsen vom Vorrat in den Feeder, so etwa 300 St. Es folgt das Einstellen der TLM-Menge mit der Waage und das Einstellen von Setztiefe und Crimp. Dann beginnt das Laden, das ich nach dem zweiten Zündi-Buzzer unterbreche, um die erste Schachtel zu verpacken und zu beschriften. Aufpicken, saubermachen, neue Geschosse greifen, weiterladen.

Nach dem 3. Zündi Buzzer werden Hülsen nachgefüllt und der Pulverstand im Füller kontrolliert. Nachdem ich die 500 Zündis verladen habe, ergänze ich nochmals um alle fehlgesetzten Zündis bis auch wirklich 500 Schuss verpackt sind, und dann wird aufgeräumt. Füller entleeren, Munition, Pulver und Zündis in den Schrank bzw. Kisten wegräumen, Verpackungen, Hülsenschrott und alte Zündis wegschmeißen, Boden und Tisch fegen, Kopfplatte auf den Ständer. Und ja, kann sein, daß ich mir Zeit lasse und Dich einschläfere, @Isegrim. Dann nimm mich eben als schlechtes Beispiel.

Ist was Anderes, wenn man eine Presse nur für ein bestimmtes Kaliber eingerichtet hat und die Matrizen mit Locktite fixiert. Und/Oder einen Antrieb und Bullet-Feeder an der Presse hat.

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Hallo Leute,

grundsätzlich sollte jeder so schnell laden wie er sich wohl dabei fühlt.... Mit der 650er sind in 40 und 9mm mit etwas Vorbereitung und bei einer sauber justierten Presse sicher zwischen 800 und 1000 Patronen drin.... der Primer Feed von Dillon ist hilfreich er muss aber nicht sein. Ich habe 10 Zündhütchenröhren die ich mir vorher befülle.... gereinigte Hülsen und Geschosse bereitlegen und dann kann es losgehen ( inkl reinigen der Hülsenplatte alle 200 Schuss mit einem Pinsel ) lassen sich ordentliche Mengen laden. Nach spätestens einer halben Stunde gehts mir aber meistens auf den Zeiger.... Und für Matchmuni lasse ich mir mehr Zeit und lade sie 100 schussweise... da muss ich nicht lange im Keller sitzen....

Grundsätzlich um diesen Thread aufzugreifen stellen die Produkte von Dillon eine Empfehlung dar... die 650er wegen Ihres guten Preis Leistungsverhältnisses sowieso....

Gruß

Ironhide

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Also ich habe mit meiner 650 in gut 5 Jahren 130.000 Patronen geladen, das Dinig ist super.

Nur einige Kleinteile habe ich besher gewechselt ( diesen Plastering für die Weiterbewegung des Hülsenhalters).

Dem Kunststoffschieber für den Hülsentransport hab ich einen Aluwinkel verpasst und das Ding läuft besser.

500 Patronen in 30min ist auf jeden Fall drin.

Ich habe auch überlegt mir eine 1050 Super zuzulegen jedoch denke ich das diese keinen Vorteil bietet.

Auserdem soll das Umrüsten recht aufwendig sein.

650 :eclipsee_gold_cup:

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