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IGNORED

outing oder wie alles begann


dayti

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zum thema sv und sportschützen...

1991 wurde ich mitglied in einem schießsportverein.

aus einem einzigen einfachen elenden einfall: ich wollte legale waffen haben, eine pistole, einen revolver und nen halbautomatisches gewehr.

mein gedanke damals war: ich reisse das halbe jahr ( damals...) training runter,

dann sehen die mich nicht wieder. hauptsache ich hab meine waffen.

vom ganzen vereinssch... halte ich eh nix.

so geschah es auch:

eine 9 para ( sphinx), ein .357-ger( s+w 686 4-zoll) und ein mini-14 kamen... aber auch freunde, kumpels, gespräche, feiern, fahrten, ihr kennt das alles.

und dann der erste wettkampf – langwaffe...draußen auf ner standortschießanlage...unvergesslich.

letzter bin ich geworden.

aber es hatte mich gepackt.

so ist dem saulus ein paulus geworden – ein begeisterter sportschütze, sportleiter, 2. vorsitzender, vorsitzender, neuvereinsgründer, bds-, bdmp- und era-mitglied.

was will uns nun diese geschichte sagen?

der wunsch, waffen zuhause aus sv-gesichtspunkten haben zu wollen, hat schon für manche sportschützenkarriere gesorgt.

denn vielen meiner freunde ging es ebenso.

nur hier bestimmt keinem.

keinsfalls. ne. nöö. achwas.

zur steinigung bitte hinten anstellen.

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Guest We are Borg
letzter bin ich geworden.

Wundert mich nicht, mit nem Mini-14! :chrisgrinst:

Mich hat die Bundeswehr zu dem gemacht, was ich heute bin (pöser Waffen"horter", viel schlimmer noch als der Übeltätervater von Winnenden :rolleyes: )!

Allerdings "horte" ich meine Schätzchen nicht nur, ich schiesse sie allesamt auch mehr oder weniger regelmäßig! :eclipsee_gold_cup:

Bis zum 19. Lebensjahr hatte ich mit Waffen gar nichts am Hut. Ich war weder für sie, noch dagegen. Sie existierten in meinem Weltbild einfach nicht.

Bis ich dann zum ersten Mal ein G3 schoss................... :00000733:

Seitdem leide ich unheilbar am Hoplo-Virus.

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Nun ja, mit böswilliger HoplophobGutmenschen-Absicht könnte man das so auslegen,

dass alle Sportschützen ursprünglich Waffennarren sind; einige dentdecken die Freude

am Sport, andere bleiben Waffennarren oder laufen Amok - nicht gerade zielführend

zum jetzigen Zeitpunkt (vor der Wahl)

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So klein ist die Welt!

Mir ist es änlich ergangen.

Ein kleiner BDS-Verein. Ich war gerade etwas länger 1 Jahr dabei und hatte einen S&W 686 und eine HK SL7 erworben. Der damaliege Vorsitzende hatte keine Lust mehr. Mir blieb die Wahl, stelle mich zur Wahl des 1. Vorsitzenden oder suche einen neuen Großkaliberverein.

Nun bin ich seit 1988 Sportschütze im BDS und habe viele neue Freunde und tlw. auch Meisterschaften gewonnen. Vom Kurzwaffenschießen über 100 Meter Langwaffe bin ich nun beim 300 Meterschießen angekommen und starte dort seit mindesten 8 Jahren regelmäßig bei der Deutschen Meisterschaft. Damit keine Langeweile aufkommt beschäftige ich mich nun neuerdings mit 50 Meter UHR Fallplatte und 15 Meter Fallplatte Flinte!

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....Waffennarren

...mal ne Frage: in letzter Zeit fallen ja sehr oft die Begriffe "Waffennarr" oder "Waffenfetischist".

Was versteht man eigentlich darunter?

Wann ist man ein "Waffennarr" oder "Waffenfetischist"?

Ist das was Schlimmes?

Was mir an einer Waffe gefällt, ist die Technik, die Geschichte, die Verarbeitung wie z.B. Gravuren, edle Materialien (Metalle / Gold / Holz) usw.

Bin ich jetzt ein "Waffennarr" oder "Waffenfetischist", muss ich zum Arzt? ;)

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Ganz einfach: Ich fühle mich durch Begriffe wie Waffennarr oder Waffenfetischist beleidigt.

Mir macht das nichts. Meine Freundin hat auch nichts dagegen wenn man sie Pferdenärrin nennt. Ich verbessere mein analoges "Waffennarr" in ein "Waffenenthusiast" und zeige damit Humor und eine unverkrampfte Haltung bei diesem Thema. Bis jetzt habe ich damit nur beste Erfahrung machen dürfen.

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Mir geht es um die verbale Gleichbehandlung.

Ich spreche die Damen und Herren Politiker ja auch mit Namen oder Titel an und nicht mit irgendwelchen Begriffen, die sie als diffamierend empfinden würden.

Beispiele werde ich jetzt aber nicht nennen.

Gruß

Michael

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Mit 12 Jahren in Schützenverein eingetreten und nun seit 37 Jahren Mitglied. Das Schönste für mich: Eine neue Waffe nehmen und so lange damit schießen, bis zufriedenstellende reproduzierbare Ergebnisse da sind.

Ich habe während dieser Zeit viele unterschiedliche Typen kennengelernt.

Aus allen extremen "Will Waffe haben, am besten mit Quervisierung"-Typen sind überwiegend hervorragende Sportschützen geworden, die mit Respekt, Kompetenz und Selbstkontrolle an Waffen herantreten und wissen, dass sich Drehbuch und Wirklichkeit unterscheiden.

Die wenigen Anderen haben schnell gemerkt, dass Sportschießen wie jede Sportart ist. Vor dem Erfolg steht viel Arbeit. Diese Jungs und Mädels haben es nicht lange ausgehalten und für sich beschlossen, dass Schusswaffen doch nicht so interessant für sie sind.

In beiden Fällen kann sich unsere Gesellschaft glücklich schätzen, dass es diesen Sport gibt.

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nö. weder noch.

höchstens nochn paar geständnisse. :rolleyes:

na, wer traut sich noch? ist zwar nicht pc, aber ebendrum!

Hier! Ich!

Vereinseintritt wegen des Bedürfnis.

Austritt.

Eigengründung.

Viele Jahre aktiver Wettkampfschütze mit LM und DM.

Jetzt sage ich: Das Recht des Bürgers Schusswaffen zu besitzen darf niemals eingeschränkt werden!

Und: Wem der Staat das Wissen um §32StGB abverlangt, der sollte den verteidigungsorientierten Einsatz seiner Schusswaffe auch verdammt nochmal trainieren dürfen. Weg mit §7 und §22 Allgemeine Waffengesetz-Verordnung!

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...mal ne Frage: in letzter Zeit fallen ja sehr oft die Begriffe "Waffennarr" oder "Waffenfetischist".

Hmm - ich empfinde die Bezeichnung Waffennarr als störend, insbesondere wenn sie mit dem typisch abwertenden Ton eines Waffengegners eine deutliche Wertung beinhaltet. Da sich der Begriff mittlerweile fast eingebürgert hat und der Narr in der Geschichte ja durchaus unterschiedlich interpretiert wurde - naja, kommt darauf an. Ich habe durchaus schon Leute gefragt, woher sie das Recht zu haben glauben, mich als Narren zu bezeichnen und wie sie diese Einschätzung von mir begründen. Das war zuweilen recht vergnüglich...

Waffenfetischist - schauen wir uns mal drei Begriffsdefinitionen des Fetischismus an:

  • Verehrung bestimmter Gegenstände im Glauben an übernatürliche Eigenschaften
  • eine Form der Sexualität, die sich auf bestimmte Gegenstände richtet
  • die Verkehrung eines gesellschaftlichen Verhältnisses von Menschen in ein Verhältnis von Dingen

Was die ersten beiden Punkte angeht, weise ich sie deutlich (nicht nur in Bezug auf Waffen) von mir. Was den dritten Punkt angeht muß ich gestehen, dass ich die bei Wikipedia gefundenen Erläuterungen nur überflogen habe und dabei (man möge es mir nachsehen) ein Verständnisproblem habe. Auch wenn der Begriff des Warenfetisch scheinbar an Theorien aus den Frühschriften von Marx anknüpft, halte ich es für wahrscheinlicher, dass unsere Kritiker eher auf eine der ersten beiden Definitionen abzielen, vermutlich auf die zweite, da Religion für die politische Linke ja eher nicht so das Thema ist.

Tja - und was dann bleibt ist imho eine negativ-wertende Unterstellung in Bezug auf die Sexualität der Legalwaffenbesitzer in Deutschland. Das ist zum einen ein Niveau auf dem es mir schwerfällt zu argumentieren (was vermutlich so gewollt ist, weil man sich ansonsten argumetativ mit uns auseinandersetzen müsste, was Zeit und Mühe kosten würde) und zum zweiten eine Unverschämtheit.

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Interesse für Waffen bei mir? Schon immer. Seit ich denken kann.

Waffen im Elternhaus: Keine.

Unterstützung: auch keine.

Immerhin: "Was du mal machst, wenn Du 18 bist, ist deine Sache." Daraufhin kündigte ich mit 13 Jahren bereits an, an meinem 18. Geburtstag Mitglied eines Schützenvereins zu werden.

Habe die Frist um 5 Wochen überzogen. :)

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Daraufhin kündigte ich mit 13 Jahren bereits an, an meinem 18. Geburtstag Mitglied eines Schützenvereins zu werden.

Ich durfte schon als 10-jähriger in den örtlichen SV eintreten und bin bis heute (mit kleinen Pausen) dabei geblieben. Meine Eltern waren sogar stolz drauf, wenigstens einer, der nicht Fussballer werden will...

Angefangen hat aber alles im zarten Alter von 8 Jahren, als mein Cousin mich mit einem S&W Chiefs Special hat schießen lassen. Kaliber .38 spc. aus einem 2" Lauf hat für einen 8-jährigen eine süchtigmachende Wirkung. ^_^

Seitdem komme ich von Waffen nicht mehr los.

Der Schießsport war aber immer auch ein großer Teil des Antriebs, denn was bringt es mit einer Waffe zu schießen, wenn man sich nicht mit anderen messen kann?

Waffen ohne Bedürfnisnachweis und für zu Hause zur SV, kann ich mir gut in D vorstellen, Waffen ohne sie sportlich zu nutzen dagegen nicht, denn das gehört für mich dazu.

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finde das thema echt cool ! soviel zum thread starter ! :icon14:

ich: interesse an waffen: auch schon ewig ! erste mal so richtig gemerkt als ich als kind ne alte PM (peter mosleitner´s interessantes magazin- damals war es noch interessant :P ) von meinem lieben vater in der hand hatte: titel: "waffen und die narren die von ihnen träumen" ! hahah !erinnert mich doch sehr an das ganze derzeit !

jahre lang NIE etwas mit waffen zu tun gehabt, ausser aus filmen ;-) und dachte immer "ok, in Deutschland, geht das eh niemals im leben !" mit 18jahren erstemal paintball gespielt, öfter paintball betrieben ...gekauft, verkauft wieder gekauft, 8 jahre gehen ins land... und dann auf einmal erfahren, das einer unser paintball händler auch "echte" waffen besitzt !

wir ins gespräch gekommen: wie geht das alles, wie kommt man denn bloß an sowas, WAS genau macht ihr denn mit den echten schußwaffen ???disziplinen, sportverein ? bahnhof ! (dachte, nur jäger haben sowas ?) logisch natürlich, das man man denkt als neuer "igit, schießverein = grüne trachten und sonntags alle bewohner mit dem pauken und trommeln mit spielmannszug nerven" :lol:

gott-sei-dank läuft das im BDS NICHT mit grünen trachtenjacken und so kam es das ich mit begeisterung die sachen durchgezogen habe (von einigen die AUCH "interesse" hatten" blieb nur ich ;-)

waffennarr: kann sein ? ich steh halt drauf...schon ewig... wenn jemand, der sein hobby gerne, mit leidenschaft betreibt, als NARR bezeichnet wird, gut, dann bin ich eben einer !

fetischist ? ganz klar nein ? dem hängt doch etwas leicht übertrieben und "sexuelles" an, wovon ich mich wirklich distanzieren muss. ich bin zwar nicht "so gut ausgestattet" wie manch pornstar, aber komplexe hab ich deswegen nicht :021: und schließlich kommt es ja auch, wie beim schießen, auf die "technik" an !haha !

HANDS OFF OUR GUNS !!!

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Gutes Thema :gutidee:

Bei mir war war das so:

Ich bin mit Waffen aufgewachsen; Urgroßvater, Großvater und Vater waren Jäger. Für mich ist es so normal eine Waffe im Haus zu haben wie zum Beispiel eine Waschmaschine oder einen Staubsauger.....

Mein Vater starb als ich 21 war und ich habe seine Waffen geerbt. Nach dem Zettelkrieg mit Behörde etc. bin ich dann in seinen ehemaligen Schützenverein gegangen, mich vorgestellt und dann wars um mich geschehen...

Habe den Bestand an Waffen dann ordentlich aufgestockt :gutidee: .... Meine erste selbstgekaufte Waffe war auf drängen der neuen Freunde eine Colt Gold Cup. O-Ton: sonst ist das kein ordentlicher Haushalt....

Große Freude, zum ersten Schießen mitgenommen.... Standen alle mit ihren Revolvern am Stand <_< Was? Du hast keinen 686er???? Der muß aber sein.....

Gut, einen Target Hunter angeschafft..... .357Magnum, 6 Zoll und ungeflutete Trommel :00000733:

Ich am Abend ab zum Stand und stolz das Stück gezeigt - alle waren mit ihren Pistolen da. Kein Problem für mich da ich ja auch meine Gold Cup dabei hatte...

Was? du besitzt keine 9er ?.... gibt es ja gar nicht..... Mit der .45 ist die Hülsensammlei ja sooo anstrengend. Ich: Wieso Hülsensammeln????? Freunde: Ja wegen des Wiederladens......

Gut, ich Wiederladeausrüstung gekauft...........

........

.......

.....

Und so weiter und so fort.

Bis Heute keinen Tag bereut, und viel Spaß gehabt. Mittlerweile bei drei Vereinen Mitglied, natürlich auch Jäger und ab und zu am Tontaubenstand zu treffen...

Liebe Grüße aus Graz

Bernd

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