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IGNORED

Neue Wege für die Waffenlobby


Proud NRA Member

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Und was ist mit Greenpeace-Ständen? Oder die von PETA? und und und....

Warum wieder "klein" anfangen? Genauso aggieren wie die Leute die gegen die ganze Sache sind. Die begnügen sich nicht mit kleinen Kampagnen! ...

"Klein" deshalb, weil erst Übung den Meister macht, ein Stand in einer FUZO wäre der allerletzte Schritt; Man ist als Anfänger bei sowas einfach zu exponiert und angreifbar. Teile auch die Ansicht von Lobo-s.

Bürgerrechte verteidigt man mE. geeigneter mit der Feder. Da kann man genausoviele Leute erreichen.

Es gibt ja auch genug Internetblogs, die sich mit Zeitgeistaustreibung allgemein befassen, und eine große Leserschaft erreichen. Aufgefallen ist mir zuletzt etwa Der hier. Solche Strömungen kann man möglichst subtil nutzen.

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....Ich persönlich möchte nicht, das jeder in der Lage sein kann eine scharfe Knarre mit sich rumzutragen. Das führt dann schnell zu extrem eskalierenden Konfliktsituationen in denen ein geistig etwas wenig potenter Mitbürger mal schnell seine Meinung mit der Plempe durchdrückt. Ne, ne, Danke - kein Interesse!

Solche Verhältnisse bescheren gerade in den vielgelobten USA den Pro-Waffen-Lobbys die meiste Arbeit weiterhin für ein liberales Waffenrecht einzustehen. Auch da ist nicht alles eitel Sonnenschein.

...

Nichts für ungut.

Das ist wohl die Projektion Deines potentiellen Verhaltens auf andere. Mit solchen Äußerungen sagst Du mehr über Dich als über diejenigen, denen Du ein solches Verhalten zutraust :peinlich:

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Hallo,

also ich möchte nur mal zubedenken geben das Schwule und Lesben erst von da ab toleriert wurden als sie massiv(!) an die Öffentlichkeit gegangen sind!

Zwischenzeitlich vertrete ich ebenfalls die Meinung daß wir aufhören müssen und ständig für unser Hobby(oder auch für unser anders sein) zu entschuldigen!

Ich habe als hochsteuerzahlender,patriotischer Bürger,der dazu noch Wehrdinest geleistet hat,nie aufgefallen ist und noch nicht mal falsch geparkt hat, einfach keine Lust mehr mich von irgendwelchen verkommennen Sozialromantikern,Gutmenschen und anderen Schwachköpfen,einschl.dümmlicher Journalisten,und hirnverkrüppelten Volksvertretern,die sowieso nur ihr eigenes Wohl im Blick haben,gängeln und bevormunden zu lassen! Die eben genannten schicken junge Männer und Frauen nach Afgahnistan oder in den Irak um dort ggf auch von der Waffe gebrauch zu machen,kaum das sie älter sind als 18oder 19 Jahre.Wenn aber eben diese Personen später ein Schußwaffe haben möchten,dann verbietet man dies mit dem Hinweis darauf, das ein Mindestalter von 21 jahren erricht sein muss.Wie verblödet muss man eigentlich sein um solche Gesetze zu erlassen?Ich habe von Geheimdiplomatie und Leisetreterrei endgültig genug!Auch wir sind das Volk,mit allem was dazugehört! Wehren wir uns endlich!Und zwar gehörig!!!!!

Gruß:Paratus

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Stand in Fußgängerzone - ok, aber auf die sportliche Seite bezogen und z.T. mit Jugendlichen und DAmen besetzt. Bei einem anderen Zusammenhang mit Waffen hat man sehr schnell einige "Schreier" vor der Nase, die z.T. auch, zumindest gegenüber den Einrichtungsgegenständen, schnell mal handgreiflich werden. Wenn dann erst so Schlagworte wie "Gewaltverherrlichung, Kriegshetzer, Waffenexporte in Drittländer" usw. gefallen sind "verpissen" sich die Interessierten Normalbürger sehr schnell und was bleibt ist Randale oder zumindest ein frustrietes Standpersonal. Bei größeren Problemen dann Aufforderung den Stand abzubauen durch das zuständige Ordnungspersonal der Stadt oder des Landes nach entsprechenden Anrufen (" die machen da Werbung für tötliche Waffen/ da liegen Waffen aus! da werden Kinder zu Gewalt angestiftet" usw. usw.) bei der Polizei. Am nächsten Tag entsprechend negative Berichte in Foren und Zeitungen. Von den Schreiben an die Stadt mit wütenden Protesten "engagierter" Bürger ganz zu schweigen.

Beim nächstenmal gibts dann Probleme mit oder erst gar keine Genehmigung (muß man nämlich auch haben um so etwas audbauen zu dürfen).Und natürlich die Stellungnahmen aller engagierten "Kenner der Materie" und Weltverbesserern.

Zum Thema Hindernisse statt Chancen sehen habe ich eben schon etwas geschrieben und mag mich da jetzt nicht wiederholen.

Alles hat wie immer mindestens zwei Seiten. Öffentlichkeit ist gut und eforderlich, aber erst einmal muß der Boden bereitet werden durch SACHLICHE und VERBANDSÜBERGREIFENDE Information, z.B. durch entsprechend häufig an die Redaktionen gerichtete Berichtigungsschreiben und Einladungen an die Schreiberlinge. Wenn dann abgelehnt wird, hat man bei der nächsten Schmiere einen Fakt um die Aussagen zu relativieren a la "Infos angeboten, aber nicht angenommen, daher rühren die hier erkennbaren Fehlinformationen des Bürgers, schlechte Ermittlungen seitens der Redaktion".

Die Öffentlichkeit ist der Nährboden!!

Was Du da schreibst ist ja richtig! Es gibt doch schon zu Genüge solche Sachlagen und Fakten die man in die Öffentlichkeit bringen kann.

Tu Gutes und sprich darüber!!!

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Weil einige hier schreiben die Zielsetzungen von NRA Proud Member sind realitätsfern.

Aus aktueller Sicht klingt das natürlich utopisch.

Aber mann muss sich nun mal ein großes Ziel setzen. Dann kann man sich auch über kleine Etappensiege freuen.

Das dies nicht von heute auf morgen zu erreichen ist, das ist mir klar. Das dieses vielleicht nie erreichbar ist, das kann auch sein.

Aber der Weg zu einer Liberalisierung des Waffenrechts in Deutschland funktioniert nur über den dargestellten Weg mit sehr viel Öffentlichkeitsarbeit.

Auch wenn dies provokant wirkt, derartige Ziele zu verfolgen. Dadurch erregt man wenigstens Aufmerksamkeit.

Nur so gehts. Greenpeace ist vielleicht gar kein schlechter Vergleich. Die arbeiten auch nicht mit Geheimdiplomatie.

Die Geheimdiplomtie halte ich für den absolut falschen Weg.

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Zum Thema Hindernisse statt Chancen sehen habe ich eben schon etwas geschrieben und mag mich da jetzt nicht wiederholen.Die Öffentlichkeit ist der Nährboden!!Was Du da schreibst ist ja richtig! Es gibt doch schon zu Genüge solche Sachlagen und Fakten die man in die Öffentlichkeit bringen kann. Tu Gutes und sprich darüber!!!
Ok! Mein Beitrag sollte auch keine Absage beinhalten, sondern nur den einen oder anderen Schreiber hier mal mit den vielleicht unbekannten Faktoren sich befassen lassen. HAbe diese Dinge selbst mehrfach in anderem Zusammenhang erlebt und wollte nur meine "Vorsicht" zum Ausdruck bringen. M.E. nach ist es wichtig, vor einem Schritt in die breite Öffentlichkeit (nicht bei einem Fest im Dorf, sondern einer konzertierten Aktion) eine sehr sehr gute Vorbereitung zu betreiben. Da fängt mit der Wahl des Standortes und der Zeit an und geht über Gespräche mit den Erlaubnisbehörden bis zur (persönlichen und schriftlichen) Information der örtlich zuständigen Polizeidienststelle (wenn möglich auch mit dem DGL der bei der Aktion Dienst versehenden Dienstgruppe) bis zur Vorbereitung einer Pressemappe und deren Vorabverteilung.Wie gesagt, machbar ist alles, es sollte nur sehr genau überlegt und vorbereitet sein.
Nur so gehts. Greenpeace ist vielleicht gar kein schlechter Vergleich. Die arbeiten auch nicht mit Geheimdiplomatie.Die Geheimdiplomtie halte ich für den absolut falschen Weg.
Yau! aber der Vergleich mit Greenpeace hinkt etwas. GEGEN Umweltverschmutzung (vor allem vor der eigenen Tür) ist (fast) JEDER. DA braucht und brauchte man kaum Überzeugungsarbeit leisten. Dann mit den entsprechenden Unterschriften (kosten keinen was außer 30 sekunden) in der Politik auch provozierend für Stimmung gesorgt.FÜR Waffen usw. ist K(aum)EINER. Da beginnen die feinen Unterschiede. Ich denke, man bekommt z.B. wesentlich schneller und mehr Unterschriften für den Schutz von gegrillten Otternasen als für Freizügigkeiten/Normalitäten im Bereich WAffG.Wer seinen Kindern Computerspiele und "Kriegsspielzeug" verbietet, wird sich nicht pro Liberalisierung/Normalisierung WaffG aussprechen.Wenn ich mich irre, um so erfreulicher!Nochmal: allees von mir geschriebene soll nicht verhindern sondern nur vor "Schnellschüssen" warene. Wir alle wissen, dass dann die Trefferquote überproportional nach unten geht.
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Keine Sorge wenn sich da jemand mit einem Stand in die Öffentlichkeit wagt, dann sind das mit Sicherheit kompetente Leute.

Es redet hier keiner davon dass ich meinen Gartenstuhl hole und mich dann in die Fußgängerzone stelle.

Das wird dann schon alles richtig geplant und organisiert. Sämtliche Verwaltungsvorgaben beachtet usw.

Das setze ich grundsätzlich voraus, wenn ich von so einer Aktion spreche.

Dass man bei einer derartigen Aktion nicht mit offenen Armen empfangen wird, sondern dass man auch auf jede Menge Widerstand trifft, ist ja klar.

Deshalb ist ja die Öffentlichkeitsarbeit wichtig, um Leute zu überzeugen, bestehende Ängste zu nehmen, aufzuklären usw.

Wenn man an einem Tag nur drei Leute für die Liberalisierung des Waffenrechts gewinnt, dann hat man doch schon einen Erfolg erzielt.

Wie die Situation jetzt ist, das ist mir auch klar.

Aber zu viel Pessimismus ist hier definitiv keine Hilfe.

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Das ist wohl die Projektion Deines potentiellen Verhaltens auf andere. Mit solchen Äußerungen sagst Du mehr über Dich als über diejenigen, denen Du ein solches Verhalten zutraust :peinlich:

er ist nicht der einzige der es so sieht.

auch wenn ich nicht weiter beschränkt werden möchte in meinem waffenbesitz, ich möchte ganz sicher nicht, dass der erwerb von schusswaffen wesentlich erleichtert wird. tut mir leid das so zu sagen und damit evtl einigen auf die füsse zu treten. aber allein die tatsache, dass der waffenbesitz zum selbstschutz eingefordert wird, damit womöglich einhergehend mit berechtigtem führen führt doch eindeutig dazu, dass sich ganz schnell irgendeine flachzange als beschützer der schutzlosen sieht und irgendeine potentielle bedrohung vollkommen überzogen "neutralisiert. mit anderen worten, ich hab bei dem gedankenkonstrukt den biederen mitt50er mit bierplauze (schrebergarten, kaninchenzucht, schlagerveranstaltung.. you name it) vor meinen augen der einen ladendiebstahl beobachtet und seine chance sieht, sein eisen endlich benutzen zu können. die fahrigen finger greifen hektisch unter die lederweste zum holster, zitternd wird der 1911er rausgefummelt (noch ne richtige männerwaffe) und dann wird auch schon geschossen. weil der vollkommen zugeballerte alkoholiker sich 3 CDs in die jogginghose gestopft hat.

und wenn ich lese wie selbst hier teilweise diskussionen zum thema selbstverteidigung abgehen, dann ist das eben beschriebene keine pure fantasie.

waffen als sportgerät, als sammlerobjekt und nicht zuletzt als jagdinstrument gerne. auch sehr gerne mit weniger behördenkontrolle. aber ganz sicher nicht um hans und fritz die gelegenheit zu geben sich zu profilieren.

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er ist nicht der einzige der es so sieht.

Ich sehe das im Grunde ähnlich. Ich würde viel davon halten, nicht mit 7 Dokumenten, sondern z.B. mit einem einzigen auf die Jagd gehen zu können. Das wäre doch mal ein Fortschritt, der für viele Leute reell wäre.

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Ich würde viel davon halten, nicht mit 7 Dokumenten, sondern z.B. mit einem einzigen auf die Jagd gehen zu können. Das wäre doch mal ein Fortschritt, der für viele Leute reell wäre.

was ausser dem jagdschein schleppst du denn mit dir mit? :confused:

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Ich freue mich über die Diskussion hier, insbesondere natürlich über den Zuspruch von einigen Seiten, und möchte einige Einwände und Fragen beantworten:

Nur bei Schlußfolgerung 3 ( Waffenschein ) wäre ich noch vorsichtig, weil das momentan mit der Sicherheitsmetalität der Deutschen noch nicht vereinbar ist und solche Forderungen auch Leute abschrecken, die uns gegenüber sonst positiv eingestellt sind.

Das kann man auch umgekehrt sehen: Gerade wenn die Leute sich um ihre Sicherheit sorgen, sollte das Interesse am Waffenschein steigen. Das dreht sich im wesentlichen darum, den Leuten zu vermitteln, daß diejenigen, die Waffen zu kriminellen Zwecken mißbrauchen, ohnehin den Staat nicht um Genehmigung fragen, und es deswegen darum geht, ob der rechtstreue Bürger, der es wünscht, eine Waffe tragen darf, ohne sich vor Strafverfolgung fürchten zu müssen. Die Waffenscheinproblematik ist auch deshalb interessant, weil die gegenwärtige Regelung klar sozialdiskriminierend ist, und egal wie man zu Waffen an sich steht, viele Bürger es nicht einsehen, daß das Leben von Beamten und Prominenten dem Staat wichtiger ist, als das des rechtstreuen einfachen Bürgers.

Arne hat das gut auf den Punkt gebracht.

auch wenn ich nicht weiter beschränkt werden möchte in meinem waffenbesitz, ich möchte ganz sicher nicht, dass der erwerb von schusswaffen wesentlich erleichtert wird. tut mir leid das so zu sagen und damit evtl einigen auf die füsse zu treten. aber allein die tatsache, dass der waffenbesitz zum selbstschutz eingefordert wird, damit womöglich einhergehend mit berechtigtem führen führt doch eindeutig dazu, dass sich ganz schnell irgendeine flachzange als beschützer der schutzlosen sieht und irgendeine potentielle bedrohung vollkommen überzogen "neutralisiert. mit anderen worten, ich hab bei dem gedankenkonstrukt den biederen mitt50er mit bierplauze (schrebergarten, kaninchenzucht, schlagerveranstaltung.. you name it) vor meinen augen der einen ladendiebstahl beobachtet und seine chance sieht, sein eisen endlich benutzen zu können. die fahrigen finger greifen hektisch unter die lederweste zum holster, zitternd wird der 1911er rausgefummelt (noch ne richtige männerwaffe) und dann wird auch schon geschossen. weil der vollkommen zugeballerte alkoholiker sich 3 CDs in die jogginghose gestopft hat.

und wenn ich lese wie selbst hier teilweise diskussionen zum thema selbstverteidigung abgehen, dann ist das eben beschriebene keine pure fantasie.

waffen als sportgerät, als sammlerobjekt und nicht zuletzt als jagdinstrument gerne. auch sehr gerne mit weniger behördenkontrolle. aber ganz sicher nicht um hans und fritz die gelegenheit zu geben sich zu profilieren.

Ich darf Dir freundlich aber ernstgemeint anheimstellen, entweder Deine Position zu überdenken oder Deine Waffen und WBK abzugeben und auf Luftdruck umzusteigen. Zum einen wurde vor dem von Dir beschriebenen Szenario von der Antiwaffenlobby überall gewarnt und nirgendwo ist es eingetreten. Wurden in der Schweiz vor dem Trageverbot in den Kantonen, in denen es erlaubt war, Ladendiebe abgeknallt? Wenn Du anderen Leuten nicht den Besitz und das Führen von Waffen zum wichtigsten überhaupt möglichen Zweck, nämlich dem Erhalt ihres Lebens, zugestehen willst weil man dem Bürger nicht mit Waffen vertrauen könne, dann leuchtet mir nicht ein, warum andere Leute Dir mit einer Waffe vertrauen sollen--und weil es Dir nicht um den Erhalt Deines Lebens sondern nur um Spaß geht hast Du auch kein "Bedürfnis", das die Angst der Allgemeinheit, Du könntest Ladendiebe oder Alkoholiker abschießen, aufwiegen würde.

Dazu kommt das Problem, daß Deine Argumentation höchstens auf ein Verbot aller Waffen hinauslaufen könnte. Das schlägt ja aber niemand vor. Die Alternative zu Waffen für alle unbescholtenen und anderweitig geeigneten Bürgern ist, daß nur der Staat und (weil die sich nicht an ein Verbot halten) Gewohnheitsverbrecher Waffen haben. Jetzt wurden die meisten Morde in der deutschen Geschichte aber vom Staat begangen und der größte Teil des Rests von Gewohnheitsverbrechern. Es leuchtet mir nicht ein, wie ein Monopol auf Waffen in den Händen der Gruppen, die schon am meisten Unheil mit ihnen angerichtet haben, einen Gewinn bringen soll. Logischerweise müßtest Du vorschlagen, alle Schußwaffen, inklusive derer bei Polizei und Bund, abzuschaffen und Schilder "Invasionsarmeen und Kriminelle aufgepaßt: Waffen verboten!" an die Grenze zu stellen.

(Oh, und ich gehöre auch zu den 1911-Bewunderern, aber irgendwie kann ich mir J. M. Browning gar nicht als "mitt50er mit bierplauze (schrebergarten, kaninchenzucht, schlagerveranstaltung.. you name it)" vorstellen, und die meisten 1911-Besitzer, die ich kenne, auch nicht.)

wie sieht das ganze über den ansatz waffe zum "recreational purpose" aus? ist das nicht eventuellfruchtbarer?
Wir führen seitdem es das WaffG, wie wir es kennen, doch ein Rückzugsgefecht ohne uns wehren zu können/dürfen (dem Anstand wegen)... jetzt schon vom Gewinnen der Schlacht zu reden hilft nix, bevor wir nicht die Front zum Stillstand gebracht haben - 'a line in the sand' sozusagen - der Punkt an dem wir zwar erstmal keine Erleichterungen wollen, aber jede Verschärfung abwehren können - um zu zeigen dass weitere Verschärfungen nicht nötig sind und keinen 'Gewinn an Sicherheit' bringen...

Schönes Bild, aber die gegenwärtige Front ist nicht haltbar. Mit der Anerkennung des Prinzips, daß der Bürger per se unzuverlässig sei, kann man einfach nicht logisch für Erleichterungen für eher unwichtige Zwecke wie Sport argumentieren. Wenn Du anerkennst, daß man dem Bürger Waffen noch nicht einmal zum Selbstschutz anvertrauen kann, womit willst Du dann noch dagegen argumentieren, daß Sportschützen eben Luftdruckwaffe und vielleicht nach Platzierung in einer Landesmeisterschaft KK aus Einzelladern schießen sollen und Jäger Einzelladerlangwaffen verwenden sollen? Das Argument, daß solche Restriktionen keinen Gewinn an Sicherheit bringen, verfängt nicht, denn überall wo man von einem Verbot des Tragens zu einer Erlaubnis übergegangen ist und umgekehrt hat sich gezeigt, daß ein Trageverbot für den Normalbürger ebenfalls keinen Gewinn an Sicherheit bringt.

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da taucht wieder ein grosses problem auf . breite diskussion , argumente austauschen ... das geht nicht NUR über das internet . da sind die medien mindestens ebenso wichtig . aber welche zeitung , welcher sender würde uns ein unvoreingenommenes sprachrohr bieten . ihr habt doch gesehen wie die medienmeute uns angegangen ist . unter dem deckmantel der " medienfreiheit " dürfen die alles . das schlimmste was denen passieren kann ist eine gegendarstellung auf seite 10 .

Das liegt daran, daß wir es gar nicht versuchen. Der Spiegel z.B. berichtet über die Argumente der Meute, die losheult, wenn das Mindestalter für Sportschützen dem für andere Waffenbedürfnisse angeglichen werden soll. Aber (ich habe die Links im FWR-Thread angegeben), er berichtet auch über "Vegetarier mit Waffenschein" und AR-15 in Amerika und er berichtet sogar sachlich über das direkt nach einem Amoklauf vielleicht etwas zur Unzeit eingebrachte Argument, daß Studenten auf dem Campus Waffen tragen dürfen sollten. Warum berichtet er nicht über vergleichbare Forderungen in Deutschland? Weil hier niemand sich die Mühe macht oder sich traut, diese Forderung öffentlich zu stellen, obwohl sie meiner Meinung nach einen erheblichen Teil der Bevölkerung hinter sich hat. Solange keiner in unserem Sinne argumentiert brauchen wir uns nicht darüber zu wundern, daß unsere Argumente nicht in den Medien auftauchen--erwartest Du, daß die "Medienmeute", wie Du das nennst, uns die Denk- und Argumentationsarbeit abnimmt?

5% Ja

95% Nein

Emnid oder nicht, das ist Blödsinn. Zum ist die Frage nach dem Mindestalter eine andere, als die nach der Abschaffung des Bedürfnisprinzips. Zum anderen hat diese Umfrage noch nicht einmal eine Möglichkeit "keine Meinung", womit den Leuten die Möglichkeit genommen wird, zu sagen, daß sie über das Thema nicht nachgedacht haben--die sagen dann halt zur Sicherheit erstmal Nein, obwohl es sie nicht interessiert und alles was der Schäuble tut ihnen sicher genug wäre.

Die Anzahl der Waffenbesitzer in der Bevölkerung ist größer als die Anzahl der von diesen Zahlen als waffenfreundlich suggerierten Bürgern. Tatsache ist aber, daß die 10 MM registrierten und 20 MM unregistrierten Puffen irgendwem gehören, und ich nehme an, daß nicht alle Besitzer dieser Waffen so selbstzentriert sind, daß sie den Besitz für sich völlig normal finden, aber ihrem Nachbarn den Besitz verbieten wollen. Sowohl unter den registrierten als auch unter den unregistrierten wird auch ein nicht unerheblicher Anteil sein, bei dessen Erwerb Heim- und Selbstschutz zumindest ein Teil der Motivation waren.

Alles andere ist Stammtisch-Wunschdenken einer nicht relevanten Minderheit. Das Recht auf Selbstschutz ist im Strafrecht über Notwehr/Notstand bereits definiert und geregelt. Das Ganze dann auf ein Recht zum Selbstschutz mit Schußwaffen auszudehnen und jedem der will zuzubilligen empfinde ich für vollkommen überzogen und Realitätsfern.

Auch das Recht zum Selbstschutz mit Schußwaffen ist bereits geregelt. Verknackt wird man nicht für die berechtigte Notwehr mit Schußwaffe sondern für deren Mitführen oder Bevorraten. Das Recht auf Leben und die zu seinem Erhalt sinnvollen Vorsichtsmaßnahmen jedem, der will, zuzubilligen ist nicht überzogen und realitätsfern sondern ein Gebot des Anstands. Es schlägt ja auch keiner vor, daß nur die Rennleitung und Prominente Sicherheitsgurte benutzen dürfen, damit die Bürger dann hoffentlich sicherer fahren.

Bei einem anderen Zusammenhang mit Waffen hat man sehr schnell einige "Schreier" vor der Nase, die z.T. auch, zumindest gegenüber den Einrichtungsgegenständen, schnell mal handgreiflich werden.

Das ist OK. Eine Methode, die bei den Versammlungen zu Mord aufrufender "Pfarrer" vor Waffenläden hier sehr gut funktioniert hat, ist einfach ein paar freundlich lächelnde Leute in guten Anzügen hinzuschicken. Wenn die Waffenbesitzer freundliche und seriöse Leute mit einem logischen Argument sind während die Waffengegner sie als "Schreier" mit Gewaltaufrufen, Sachbeschädigung oder gar Körperverletzung profilieren, dann zeigt das nur, wem es um friedliches Zusammenleben geht und wer wirklich "Wildwestzustände" haben will.

Beitrag: 40 Euro ist zuviel. Der Verein wird für den einzelnen Beitragzahler überhaupt keinen direkten persönlichen Nutzen bringen.

Daher muss der Vereinsbeitrag niedrig sein - es hat den Charakter einer regelmäßigen kleinen Spende für eine gute Sache.

10 Euro scheint mir nützlicher, um hohe Mitgliederzahlen zu erreichen.

Mit den 40 EUR habe ich mich an der NRA orientiert, von der ihre Millionen Mitglieder in der Regel auch keine direkte Gegenleistung erhalten. Das Problem bei 10 EUR wäre, daß schon die Bindungs des Mitglieds, z.B. über einen Newsletter, soviel kostet, und man damit um Geld für die eigentliche Arbeit und die Mitgliederwerbung zu haben, auf Spenden einzelner Spender oder der Industrie angewiesen wäre, was unangenehme Abhängigkeiten schaffen kann.

Yau! aber der Vergleich mit Greenpeace hinkt etwas. GEGEN Umweltverschmutzung (vor allem vor der eigenen Tür) ist (fast) JEDER.

Die haben in den 1980er Jahren doch einen Spritpreis von nicht unter 5 DM / Liter propagiert, was nach 25 Jahren Inflation zwischendurch wohl so 5 EUR / Liter heute entspricht. Das tut dem Bürger mehr weh, als daß sein vollkommen rechtstreuer Nachbar ein Gewehr zu Hause oder auch eine Pistole im Holster hat.

Die Kraft einer Lobby liegt in ihrer Aktivität und ihrem Selbstbewusstsein in der Öffentlichkeit. Glaube, die ist in Deutschland noch ausbaufähig.

In der Tat, darum dreht es sich.

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Zitat von Themen-Seite 1:

"Beitrag: 40 Euro ist zuviel. Der Verein wird für den einzelnen Beitragzahler überhaupt keinen direkten persönlichen Nutzen bringen.

Daher muss der Vereinsbeitrag niedrig sein - es hat den Charakter einer regelmäßigen kleinen Spende für eine gute Sache.

10 Euro scheint mir nützlicher, um hohe Mitgliederzahlen zu erreichen. (/Zitat)

Bravo!

Ich bin dabei, wenn nötig mit mtl. 40EUR sofern es ca. binnen drei Jahren Erfolge nachweisen kann! Wem das zu viel ist, dem ist es die Sache nicht wert.

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Guest GenmanipulationKlonen

Nirgend wo sonst gilt der Spruch eher als hier in Deutschland: "Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe..."

Du kannst soviel Recht haben mit dem was du sagst, wie du willst, es gibt hier keine Mehrheit dafür. Der Deutsche ansich hofft seit Generationen auf den Staat der ihn beschützt und nicht verhungern lässt. Wenn es anders wäre hätten wir Demos noch und nöcher wegen der Gewaltkriminaltiät - die hier sehr gering ist - und der immer schlechter werdenen Sozial-, Renten-, Gesundheitsgesetzgebung... Und bei dem Thema weiß ja hier nun fast jeder bescheid...

Es ist nicht vermittelbar, in einem Land, indem man als Bürger alle Lebensverantwortung dem Staat übergeben hat und in dem Mord und Todschlag nicht an der Tagesordnung ist, dem Bürger damit wach zuküssen, dass er plötzlich Selbstschutz mit der Feuerwaffe betreiben kann/darf... Wieso auch? - die Wahrscheinlichkeit, dass man hier in eine Situation kommt, in der es nötig wäre eine Feuerwaffe zu haben ist für den einzelnen Normalbürger nahezu Null... Also sagt er sich ich brauch das nicht (womit er nicht unbedingt Unrecht hat). Aber er sagt sich auch, dass dann die anderen Spinner um ihn herum plötzlich alle Waffen kaufen könnten - allen voran der Nachbar, 'dieses Arschloch' - und die haben damit nur Unsinn im Kopf (womit er nicht unbedingt Unrecht hat)... Deshalb sagt er sich, dass keiner Waffen zum Selbstschutz braucht und haben darf...

Wir sind hier nicht in Italien, wo die Polizei, ob der Zahl an Ladendiebstehlen, den Ladenbesitzern die Waffe erlaubt. Wir sind hier auch nicht im 'Land of the Free and Home of the Brave', wo jeder noch ein Mindestmaß an Eigenverantwortung zu tragen hat, darf und muss und in dem der Colt am Gürtel noch zur Mentalität gehört - etwas womit man vertraut ist und mit dessen Anwesenheit man umgehen kann...

Das einzige Land in Europa, dass derzeit wohl eine aufgeschlossene Bevölkerung für die Selbstschutzfeuerwaffe hat, ist England... Da ist die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches größer attakiert zu werden (sogar mehrmals im Jahr), dass eine Bewaffnung zum Selbstschutz Sinn macht und von vielen guten Bürgern auch betrieben wird - dann halt genau so illegal, wie die Verbrecher... Dort hat der Staat aber auch derart versagt, dass der Bürger die Lügenmärchen nun schmerzhaft durchschaut und zum Überleben nichts anderes übrig bleibt als sich zu bewaffnen... dass geschieht da aber aus einer Not heraus und nicht wie in den USA, weil es zum Leben gehört hat und immer noch gehört...

Beides gilt aber noch nicht für Deutschland...

Schlussendlich läuft es hier immer darauf hinaus, dass Waffen 'pöse' sind und der Bürger, der es irgendwie doch entscheiden soll und wird (Wahl/Demokratie) keine Waffen haben will, weil er zu diesem Thema nur seinen Glauben, aber nicht sein Wissen hat. Also muss es Ziel sein dem Bürger langsam klar zu machen, dass sein derzeitiger Glaube sich nicht mit der derzeitigen Wirklichkeit deckt... sozusagen den Bürger selber zu amerikanisieren - zum Waffenversteher zu machen...

Bevor das nicht passiert ist kann man mit Parolen wie 'Selbstschutz ist Bürgerrecht' hier nichts erreichen - der Bürger wird bei sowas sich immer in seinen Glauben retten und einigeln...

Und um hier mal eine Nazikeule zu bemühen - wenn es so einfach wäre nur durch Nennung der Maximalforderung jeden Bürger dazu zu bringen seinen insgeheimen ja schon immer gehegten Wünschen endlich nach zu kommen, dann hätten wir jetzt die NPD an der Macht... - klare Maximalforderungen verpackt in felsenfeste Überzeugungen, die ja insgeheim angeblich jeder hegt (so die Vorstellungen dieser Spinner) und nun endlich mit Gleichgesinnten ausleben darf - "wir sind viele!"... und? wie ist die Wirklichkeit?

(Bevor einer hier kommt und mir wegen der Ewiggestrigen was vorhält - nein ihr seit keine Nazis, aber ihr wollt mit dem selben Selbstverständnis eure Sache - Selbstschutz mit der Feuerwaffe - an den Mann bringen. Aber ihr werdet bei diesem Thema und dieser Forderung derzeit genauso weit kommen, wie die Glatzen mit ihren...

Kommt mir nicht mit 'die werden gewählt'... In der Frage Selbstschutz mit der Feuerwaffe könnt ihr wohl kaum auf Protestwähler hoffen, die es 'den da Oben' nur mal zeigen wollen, aber niemals tatsächlich dafür wären...)

Man muss den Leuten ihre jetzige Angst vor Waffen nehmen, indem man sie aufklärt, wie es DERZEIT um den legalen Waffenbesitz in Deutschland bestellt ist, dass er ungefährlich ist und nicht mit neuen Horroszenarien aufwarten 'du musst dich bewaffnen, weil es da drausen gefährlich ist'...

Dafür leben wir Waffenbesitzer, bis auf einige Ausnahmen, im falschen Land...

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Meiner Einschätzung nach haben mindestens 95 % der Bevölkerung noch nie im Leben einen Laden für Selbstschutzartikel betreten. Deine Wahrnehmung ist selektiv durch eine Minderheit geprägt.

Wieviel Schreckschuss- und Gaspistolen solen in Deutschland nochmal im Umlauf sein?

Ich denke das sagt einiges über ein gewisses Schutzbedürfnis auch bei den nicht WBK-Inhabern, oder? Es ist nur so, dass man denen eingeredet hat, "echte" Waffen seien zum Selbstschutz ungeeignet und würden den Verteidiger eher gefährden, als schützen! Da hat auch unsere Polizei viel "Auflärungsarbeit" geleistet.

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zum Beitrag von GenmanipulationKlonen, http://forum.waffen-online.de/index.php?s=...st&p=772498

:appl: :appl:

und vor allem:

...

Man muss den Leuten ihre jetzige Angst vor Waffen nehmen, indem man sie aufklärt, wie es DERZEIT um den legalen Waffenbesitz in Deutschland bestellt ist, dass er ungefährlich ist und nicht mit neuen Horroszenarien aufwarten 'du musst dich bewaffnen, weil es da draussen gefährlich ist'...

Dafür leben wir Waffenbesitzer, bis auf einige Ausnahmen, im falschen Land...

Das ist die wahre Situation in der WIR uns befinden, mit dieser müssen WIR für die ZUKUNFT umgehen.

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Das ist wohl die Projektion Deines potentiellen Verhaltens auf andere. Mit solchen Äußerungen sagst Du mehr über Dich als über diejenigen, denen Du ein solches Verhalten zutraust :peinlich:

Ach ja, interessant! Und woher beziehst Du Deine tiefe Erkenntnis?

Darf ich fragen, in welcher bedrohlichen Situation sich Dein Alltagsleben abspielt? Wodurch ist diese Situation begründet?

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Schlussendlich läuft es hier immer darauf hinaus, dass Waffen 'pöse' sind und der Bürger, der es irgendwie doch entscheiden soll und wird (Wahl/Demokratie) keine Waffen haben will, weil er zu diesem Thema nur seinen Glauben, aber nicht sein Wissen hat. Also muss es Ziel sein dem Bürger langsam klar zu machen, dass sein derzeitiger Glaube sich nicht mit der derzeitigen Wirklichkeit deckt... sozusagen den Bürger selber zu amerikanisieren - zum Waffenversteher zu machen...

Bevor das nicht passiert ist kann man mit Parolen wie 'Selbstschutz ist Bürgerrecht' hier nichts erreichen - der Bürger wird bei sowas sich immer in seinen Glauben retten und einigeln...

Nun, ich habe nicht versprochen, daß sich nur durch die Nennung der Maximalforderung (das wäre die Streichung des WaffG) oder einer begrenzten Forderung plötzlich alles reparieren läßt, was über Jahrzehnte oder länger vergeigt wurde. Keineswegs. Die NRA arbeitet sich knapp 150 Jahren und war seitdem konstanten Anfeindungen ausgesetzt (erst von Rassisten, die Schwarze keine Waffen haben lassen wollten, dann von kriminellen Kartellen, die sich ihr "Gewaltmonopol" nicht brechen lassen wollten, dann von Sozialisten, die für ihr Projekt der Weltverbesserung alle Bürger wehrlos dem Staat ausgeliefert brauchen). Sie hat seitdem wohl mehr Rückschläge einkassieren müssen als die Verbesserungen durchbringen konnte. Aber Tatsache ist doch wohl, daß es ohne NRA, wenn die Waffenbesitzer es gar nicht erst versuchen würden, in Amerika heute schlechter aussehen würde als mit.

Darf ich fragen, in welcher bedrohlichen Situation sich Dein Alltagsleben abspielt? Wodurch ist diese Situation begründet?

Wenn Du trotz oder wegen 10 Mio. registrierter und 20 Mio. unregistrierter Feuerwaffen keine bedrohliche Situation für Dich oder andere siehst, warum siehst Du dann eine bedrohliche Situation falls die paar Hanswurste, die gerne eine Waffe hätten, nicht die Zeit, das Geld, oder die Motivation für ein Bedürfnis nach WaffG haben, und sich aus unerfindlichen Gründen noch an Gesetze halten, auch noch ein paar Feuerwaffen hätten?

Ich ergänze meinen Originalbeitrag um

These 4: Das Hauptproblem liegt in der Mentalität der Waffenbesitzer selber

Der Quatsch, der anderswo von den Leuten verzapft wird, die offen sagen, sie möchten gerne alle Waffen einkassieren, wird in Deutschland von den Waffenbesitzern selber propagiert und anscheinend geglaubt. Das geht durch den ganzen Katalog von der Mär, Schußwaffen seinen zum Selbstschutz nicht geeignet, bis zu der Furcht, gutbürgerliche Mittfünfziger könnten sich durch den Besitz einer Feuerwaffe von Couch Potatoes in kleine Rambos verwandeln, die jeden Konflikt ausschießen. Natürlich hat nichts von dem eine Faktenbasis, aber darum geht es auch nicht.

Warum ist das so? Ich tippe einmal darauf, daß sich in der deutschen Welt rund um Schußwaffen in den Schützenvereinen usw. eine Kultur herausgebildet hat, in der man um bloß den Eindruck zu vermeiden, man sei an Waffen zum Selbstschutz interessiert, die Pseudoargumente der Waffengrapscher lauter und schräger nachsingt, als diese sie vorsingen. Am Anfang geschieht das bewußt und zu einem Zweck, aber wenn man es zu lange nachsingt, dann fängt man an, es irgendwann einmal selber zu glauben. Gleichzeitig haben wir wohl runde 10 Mio. Besitzer unregistrierter Waffen, die mit dem Erwerb nicht auf eine Waffenrechtsliberalisierung gewartet haben, aber die haben auch einen offensichtlichen Grund, sich in der Öffentlichkeit als nicht an Waffen interessiert darzustellen.

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eigentlich schade, der Weg über das Forum Waffen - Recht wäre schon für uns ( DE ) der opti,ale gewesen ...

warum sollte er durch die Mehrfachinteressen der Interpredatoren ein "schlechter" sein ... ???

 

dass jemand auf versch. Pferde gesetzt hat ist doch nun wirklich nicks Neues ....

hängt unsere Sache nun von der Person oder von der Sache ab ... ???

 

 

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ich stimme dem anfangspost voll zu und wäre dabei, mangels zeit eher als unterstützer aber wenn möglich würde ich auch etwas dazu tun.

zum thema waffenschein für jeden: man muss es ja nicht so nennen, erleichterungen bei der vergabe oder so ähnlich würde ja reichen.

in nächster zeit wird dieser punkt wohl kaum umzusetzen zu sein und es wird wohl auch keiner gezwungen, einen zu beantragen. wer keinen will, soll es lassen.

zu unseren forderungen sollte dieser punkt aber schon gehören.

mit den versuchen nur bei verschärfungen die schlimmsten sachen abzuwenden sind wir ja wohl nicht weit gekommen, uns hilft nur die offensive.

wenn wir weiter so machen wie bissher und uns verstecken bzw. mit rücksicht auf die öffentliche meinung keine wirklichen forderungen stellen, werden wir bald alles abgeben dürfen.

wir müssen mit argumenten die menschen überzeugen,

ich bin auch der meinung das es viele gibt die unsere interessen soweit teilen, aber zur zeit keine stimme haben.

die sache mit den t-shirts wäre für den anfang vielleicht gar nicht mal so schlecht :rolleyes:

warum uns die hersteller nicht unterstützen sollten weis ich nicht, auch diese müssen doch einsehen das nur mit dem exportgeschäft auf die dauer auch auch kein geschäfft zu machen ist, denn die anderen regierungen haben das selbe ziel, das volk zu entwaffnen.

irgendwann, besonders wenn es schonmal wo geklappt hat, ziehen die anderen nach.

mfg erftz

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Wenn Du trotz oder wegen 10 Mio. registrierter und 20 Mio. unregistrierter Feuerwaffen keine bedrohliche Situation für Dich oder andere siehst, warum siehst Du dann eine bedrohliche Situation falls die paar Hanswurste, die gerne eine Waffe hätten, nicht die Zeit, das Geld, oder die Motivation für ein Bedürfnis nach WaffG haben, und sich aus unerfindlichen Gründen noch an Gesetze halten, auch noch ein paar Feuerwaffen hätten?

...

Ich habe nicht dagegen, das die von Dir sogenannten "Hanswurste" bei Erfüllung der gesetzl. Bestimmungen auch ein paar Feuerwaffen hätten.

Du kehrst hier meine Argumente um, bitte lies meine Statements genau und versuche nicht Details aus dem Zusammenhang zu reißen und für eine extremere Argumentation Deiner Wünsche/Vorstellungen zu benutzen.

Meine von Dir zitierte Frage an den Vorposter bleibt nach wie vor leider unbeantwortet, Schade. Viele Leute meinen sich in einer "bedrohlichen" Alltagssituation zu befinden, das ist m.E. aber zu einem Gutteil auch durch eine entsprechend reißerische Boulevardpresse und gleichartige Berichte in den priv. Fernsehmedien begründet. Sex and Crime sind für die Quoten immer noch das beste Zugpferd, also bedient man sich flugs dieser Themen und - Voilà - hat man die gewünschten hohen Quoten und damit die Werbeverträge (vulgo Geld). Auch so kann man Volksverdummung betreiben.

Danke für Dein Verständnis.

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