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IGNORED

Neue Wege für die Waffenlobby


Proud NRA Member

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Verfolge die Diskussion immer mal wieder lesend. Aber ein Einwand ist (wenn ich es noch nicht verpaßt habe) noch gar nicht gekommen: Vor 1972 herrschten ja in etwa Zustände, wie sie im hier laufenden Thread gefordert werden. Soweit ich weiß wurde das WaffG dann insbesondere auch vor dem Hintergrund des RAF-Terrorismus eingeführt (Wurde nicht irgendeine Geiselnahme mit einem damals noch frei verkäuflichen KK begangen - Stichwort Kleinkaliberpest?). Man möge mich berichtigen, wenn das falsch ist, ich war nicht dabei.

ABER: Was macht Ihr dann aus der aktuellen Terrorismuslage und deren medialer Darstellung? Sobald der erste Konvertiten-Taliban mit seinem (dann) erwerbsfreien R93 irgendwen erschossen hat, was meint Ihr ist dann im Fernsehen und der Zeitung los?

Lösungsvorschläge: Keine Erwerbsberechtigung für Mitbürger mit Migrationshintergrund. Das ist mit dem oben erwähnten Grundsatz des Bürgerrechtes Waffenbesitz aber auch nicht vereinbar. Also???

Das halte ich angesichts der aktuellen Einstellung seitens des Staates und der Medien zum sogenannten "Kampf gegen den internationalen Terrorismus" und der "gestiegenen Gefährdung in Deutschland" für einen ZENTRALEN Punkt.

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Die Terrorismuslage ist unerheblich.

Illegal kann man heute ausgemusterte Polizei- oder Militärwaffen ab € 50,- inkl. Mun. u.a. auf Supermarkt-Parkplätzen kaufen.

Terroristen können sich versorgen soviel sie wollen.

Nur Menschen die LEGAL Waffen besitzen wollen, die sich ganz öffentlich und damit auch kontrollierbar zu diesem Interesse bekennen wollen, die aber auch Ihre Investitionen und ihr Eigentum gesichert sehen wollen

(einem Bekannten wurde vor Kurzem eine antike Rolling Block Rifle beim Beschuss beanstandet und daher 'zum Schutz des Antragstellers ohne Rückfrage vernichtet - und Hurra, ein paar tausend Euro beim Teufel)

denen werden Schwierigkeiten bis zum Erbrechen gemacht.

Besten Gruß

Werner

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<ZYNISMUSMODE ON>

Blafasel in welchen Thread zum aktuellen Thema man auch reinliest. Vor ziemlich genau fünf Jahren haben sich hier auch etliche Protagonisten mit fast den gleichen Vorschlägen und Argumentationen die Finger wundgeschrieben. Was kamen da für tolle Ideen zusammen... man konnte sie kaum zählen. Umgesetzt wurde in den ganzen Jahren davon nicht ein einziger. Keine Parteigründung, keine Masseneintritte in die FDP, keine Imagekampagne, keine konzertierten Leserbriefaktionen wenn wieder mal eine Zeitung oder Fensehsender negativ über "uns" berichtete, keine sonstwie geartete Öffenlichtkeitsarbeit.

Wackere Kämpfer für Bürgerrechte, Freiheit und liberalen Waffenbesitz wollen hier versammelt sein? Lächerlich! Wir verkriechen uns in unserer kleinen Ecke des Internets in unserem Special Intrest Forum und jammern uns gegenseitig vor wie schlecht die Welt und wie ungerecht mit "uns" umgegangen wird. Ansonsten halten wir schön die Klappe und versuchen krampfhaft nur nicht irgendwo negativ aufzufallen. Könnte ja wer vom Amt mitlesen und Zweifel an der Zuverlässigkeit hegen.

Ihr bekommt doch bis auf einige wenige den Arsch sowieso nicht vom Sofa hoch (Wie Infostand in der Innenstadt zum Thema "Legaler Waffenbesitz"? Och nö, ist zu kalt, muss einkaufen und mit dem Hund raus, das Auto waschen, etc.), also lasst endlich das ewige Lamento. Ihr predigt Leuten, die eure Argumente kennen und verstehen. Die ist die falsche Zielgruppe- euren Nachbarn müsst ihr erreichen. Kapiert endlich mal, das es in Deutschland nur zwei Informationsquellen zur Information eurer Mitmenschen über den Waffenbesitz gibt- euch selbst als Waffenbesitzer und die Medien. Was letztere bewusst oder unbewusst an Negativimage uns gegenüber aufbauen, könnt, nein müsst ihr ausgleichen. Dazu müsste man aber mal mehr machen als hier in WO die dicke Lippe zu riskieren.

</ZYNISMUSMODE OFF>

vollquote, da " treffer, versenkt"

dafür :icon14::icon14::icon14:

@ all

Ich frage mich warum hier so Viele immer nur Hindernisse anstatt Chancen sehen?

...

da fragst du noch??? die antwort gibtst du doch schon selber...

...

BITTE!!!! Wir brauchen jetzt erstmal EINIGKEIT!!!!

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Die Terrorismuslage ist unerheblich

Nicht ganz, siehe zB. hier!

Presseaussendung EU-Rat vom Juni 2007

Als Waffenbesitzer ist man Amokläufer, Neonazi, Bankräuber, Jugendlicher Gangster, alter Tatterich, der auf Apfeldiebe schießt oder Terrorist, und das ganz nach Belieben je nachdem welche Sau gerade durch den Ort getrieben wird.

Die Kraft einer Lobby liegt in ihrer Aktivität und ihrem Selbstbewusstsein in der Öffentlichkeit. Glaube, die ist in Deutschland noch ausbaufähig.

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Guest GenmanipulationKlonen

Gerade war der Emnid-Mann auf N24

Frage: Soll das Erwerbsalters von 21 auf 18 gesenkt werden:

Alle:

5% Ja

95% Nein

unter 29:

12% Ja

87% Nein

über 50:

4% Ja

96% Nein

Und nun kommen Sie...!

Und da glauben hier einige, wenn man Waffenbesitz für jedermann fordert, wären die Nein-Sager erstmal egal... - wer ist hier wohl egal...?

Sehen wir erstmal zu, dass wir Anscheinswaffen, Erbenprivileg, und die anderen unsäglichen Gängelungen für uns in Ordnung bekommen und die 95% Waffenablehner aufklären, was Waffenbesitz aktuell bedeutet...

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Der Großteil der Bevölkerung ist nur deshalb gegen Waffen weil viel zu wenig Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit betrieben wird.

Die Wenigsten kennen sich mit den aktuellen waffenrechtlichen Bestimmungen aus. Die Wenigsten wissen dass legale Waffen in der Kriminalitätsstatistik keine Rolle spielen.

Hier muss massive Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden.

Die Zielsetzung von NRA Proud Member ist aber richtig.

Diese Kleinkramerei und immer nur auf einzelne Details für Sportschützen konzentrieren, bringt überhaupt nichts. Dies wird nie die breite Masse bewegen. Das war bisher eindeutig der falsche Wege siehe FWR.

Die Bevölkerung wird sich nur für die von NRA Proud Member dargestellten Ziele mobilisieren lassen.

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Gerade war der Emnid-Mann auf N24

Frage: Soll das Erwerbsalters von 21 auf 18 gesenkt werden:

Alle:

5% Ja

95% Nein

unter 29:

12% Ja

87% Nein

über 50:

4% Ja

96% Nein

Und nun kommen Sie...!

Und da glauben hier einige, wenn man Waffenbesitz für jedermann fordert, wären die Nein-Sager erstmal egal... - wer ist hier wohl egal...?

Sehen wir erstmal zu, dass wir Anscheinswaffen, Erbenprivileg, und die anderen unsäglichen Gängelungen für uns in Ordnung bekommen und die 95% Waffenablehner aufklären, was Waffenbesitz aktuell bedeutet...

Wenn man, wie Du suggerierst das als Gesamtdeutsches Ergebniss betrachtest, sind 5 % (Annahme von 82.310.000 Einwohnern; Stand 2006) immerhin 4.115.500 Menschen ( :excl: Wähler)! Und wenn mann die "Nicht-Wahlberechtigten" rausrechnet bestimmt noch ein Paar mehr!

Und wenn wir die erreichen, haben wir an der Bevölkerung gemessen, mehr Mitglieder als die NRA in den USA!

Und mit der Gründung einer neuen Intressenvertretung haben die "Nein-Sager" nichts zu tun.

Sie sind lediglich einer der Gründe dafür!

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Der Großteil der Bevölkerung ist nur deshalb gegen Waffen weil viel zu wenig Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit betrieben wird.

Die Wenigsten kennen sich mit den aktuellen waffenrechtlichen Bestimmungen aus. Die Wenigsten wissen dass legale Waffen in der Kriminalitätsstatistik keine Rolle spielen.

Hier muss massive Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden.

Die Zielsetzung von NRA Proud Member ist aber richtig.

Diese Kleinkramerei und immer nur auf einzelne Details für Sportschützen konzentrieren, bringt überhaupt nichts. Dies wird nie die breite Masse bewegen. Das war bisher eindeutig der falsche Wege siehe FWR.

Die Bevölkerung wird sich nur für die von NRA Proud Member dargestellten Ziele mobilisieren lassen.

Bravo, noch einer, der's verstanden hat.

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Guest GenmanipulationKlonen

Auf die Frage achten!

die 4mio sind gerade mal die Waffenbesitzer und ihre Ehefrauen/-männer. Die eigenen Kinder schon nicht mehr...

Und eure Umfrage wäre wohl eher:

"Sollte in Deutschland jeder (ohne Bedürfnis) Waffen, auch zum Selbstschutz, besitzen können?"

Das Ergebnis wird wohl so bei +97% für Nein sein:

Ich proknostiziere mal das Problem für meinen Nutzungsbereich - die Jäger:

10% Ja

90% Nein

Und bei den Sportlern wird es nicht anders sein...

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Der Großteil der Bevölkerung ist nur deshalb gegen Waffen weil viel zu wenig Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit betrieben wird.

Da möchte ich doch widersprechen. Der Großteil der Bevölkerung ist gegen Waffen, weil diese Menschen sich sicherer fühlen wenn andere keine Waffen haben.

Ihr macht euch da massiv selbst was vor. Die Umerziehungserfolge der Achtundsechziger Generation wiegen schwer.

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Das glaube ich aber nicht. Meine Erfahrung ist hier anders.

Ich habe selber einer Laden mit Selbstschutzartikeln.

Die Leute wissen hier oft gar nicht was erlaubt ist und was nicht.

Eine breite Masse interessiert sich aber sehr stark für Selbstschutz.

Und wenn Du mit den Leuten redest, merkt man sehr schnell dass hier eine Meinungsänderung stattfindet.

Waffen sind ein Tabu Thema und wurde viel zu lange totgeschwiegen. Alles worüber keiner redet, da hat man zunächst mal eine gewisse Scheu davor. "Oh das muss ja schlimm sein oder verboten"

Dadurch erklären sich solche Umfrageergebnisse.

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@ Gen...

Jemand der sich schützen möchte hat auch ein "Bedürfniss". Sogar ein sehr viel Elementareres!

Und hier ist im Übrigen keiner für die Unkontrollierte/-n Abgabe / Besitz von Waffen!

Mir ist schon klar das die 5% die sind die bereits jetzt schon Waffen besitzen oder Dem zumindest positiv gegenüberstehen.

Doch die gilt es zu einigen und zu überzeugen das sich auch das Kämpfen für eine Sache lohnt die nicht Alle von uns direkt betrifft.

Soll heißen: Jemand der kein Intresse daran hat eine Waffe zu führen, sondern sie nur zu sportlichen oder jaglichen Zwecken nutzt, hat doch ebenso Vorteile dadurch das Seine Intressen mit Hilfe der Stimmen Derer vertreten werden die z.B. eine Waffe nur zum Selbstschutz haben möchten!

Wie im Vorfeld schon geschrieben wurde hat ja auch Jeder das Recht einen Führerschein zu machen.

Warum also nicht einen Waffenschein? Und nach dem Erwerb eines Solchen wird z.B. alle 2 Jahre der Nachweis eines Lehrgangs fällig.

Und das diese Daten wie bisher gespeichert werden ist auch OK. Ist beim Führereschein ja nicht anders.

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Auf die Frage achten!

die 4mio sind gerade mal die Waffenbesitzer und ihre Ehefrauen/-männer. Die eigenen Kinder schon nicht mehr...

Und eure Umfrage wäre wohl eher:

"Sollte in Deutschland jeder (ohne Bedürfnis) Waffen, auch zum Selbstschutz, besitzen können?"

Das Ergebnis wird wohl so bei +97% für Nein sein:

Ich proknostiziere mal das Problem für meinen Nutzungsbereich - die Jäger:

10% Ja

90% Nein

Ja, weil die Jäger zu kurz denken - und sich ja, ach so privilegiert fühlen (als exklusive Minderheit von 400000), die die "Lizenz zum Töten" haben.

Und bei den Sportlern wird es nicht anders sein...

Ja, weil die auch zu kurz denken - und froh sind, daß sie überhaupt noch ein bißchen schießen dürfen- im Rahmen der Sportordnung - selbstverständlich.

Waffenbesitz als Privileg ist zwar schön, erregt aber immer den Neid der Nicht-Privilegierten.

Waffenbesitz als Bürgerrecht schafft Verbündetete - so funktionert der Mensch nunmal.

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Meiner Einschätzung nach haben mindestens 95 % der Bevölkerung noch nie im Leben einen Laden für Selbstschutzartikel betreten. Deine Wahrnehmung ist selektiv durch eine Minderheit geprägt.

Da hast Du recht viele Leute haben eine gewisse Scheu davor einen solchen Laden zu betreten, dies resultiert daraus dass es sich hier um ein Tabu Thema handelt.

Wenn ich aber mit diesen Leuten ins Gespräch komme was hier fast täglich passiert, dann kommt ganz oft ein Aha Effekt.

Da ist oft mehr Verständnis vorhanden als man glaubt, gerade auch bei der älteren Generation.

Oft stehen Leute vor meinem Schaufenster und sagen "Das ist doch verboten oder ??" Dann wenn man ein bisschen mit denen redet, kann hier sehr viel bewirkt werden.

Ich kann nur sagen hier herrscht ein Riesen Defizit an Öffentlichkeitsarbeit.

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Da hast Du recht viele Leute haben eine gewisse Scheu davor einen solchen Laden zu betreten, dies resultiert daraus dass es sich hier um ein Tabu Thema handelt.

Wenn ich aber mit diesen Leuten ins Gespräch komme was hier fast täglich passiert, dann kommt ganz oft ein Aha Effekt.

Da ist oft mehr Verständnis vorhanden als man glaubt, gerade auch bei der älteren Generation.

Oft stehen Leute vor meinem Schaufenster und sagen "Das ist doch verboten oder ??" Dann wenn man ein bisschen mit denen redet, kann hier sehr viel bewirkt werden.

Ich kann nur sagen hier herrscht ein Riesen Defizit an Öffentlichkeitsarbeit.

Und das ist das Problem beim FWR. Anstatt sich mit einem Info-Stand in die Fußgängerzone oder vor ein größeres Geschäft mit viel Publikumsverkehr zu stellen, wird "Geheimdiplomatie" betrieben!

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Da hast Du voll Recht.

Ein Infostand in der Fußgängerzone wäre genau richtig. Der würde mehr bewirken als man denkt.

Dadurch könnte man auch mehr Fördermitglieder gewinnen.

Was ich hier auch noch kurz ansprechen will. Die Homepage vom FWR ist auch alles andere als ein Publikumsmagnet. Von regelmäßigen Aktualisierungen gar nicht zu sprechen. Hier wurde einiges massiv verpennt.

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Da hast Du recht viele Leute haben eine gewisse Scheu davor einen solchen Laden zu betreten, dies resultiert daraus dass es sich hier um ein Tabu Thema handelt.

usw.

Ich kann nur sagen hier herrscht ein Riesen Defizit an Öffentlichkeitsarbeit.

Absolut richtig, so auch meine Erfahrung auf Messen und in anderem Zusammenhang, u.a. auch bei Bildungs- oder Prüfeinrichtungen.

WAs also wieder mehr gefragt sein sollte ist: der/die "Mündige Bürger/in"

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Guest GenmanipulationKlonen
Meiner Einschätzung nach haben mindestens 95 % der Bevölkerung noch nie im Leben einen Laden für Selbstschutzartikel betreten. Deine Wahrnehmung ist selektiv durch eine Minderheit geprägt.

+1

Die Leute, die sich bei mir erkundigen sind auch zahlreich - sonst würde sich das alles nicht lohnen - aber ich nehme doch nicht an, das ganz D Verteidungswaffen haben will oder alle Jäger in D Nachtsichtzieltechnik benutzen will... bei weitem nicht...

Wenn dem so wäre würde ich bei Glock anrufen und mir die Waffenkammer mit 19ern voll machen - weil die ja demnächst weg gehen wie warme Semmel und ich nicht in einen Produktionsmangel kommen möchte...

Und selbst wenn es so wäre, dass jeder Deutsche in der Tiefe seines Herzens nach Selbstverteidigung fleht, gibt es da immer noch das Problem der Gruppendynamik. Die Ablehnung dagegen sitzt so tief drin, dass 'jeder' auf die jeweilige Frage zu Waffen immer die 'richtige' Antwort gibt... Dadurch hat man dann 95% der Bevölkerung, die zwar möchten wollen, aber nicht können... Und ein Verein 'für Selbstschutz durch Feuerwaffen' schreckt die Leute mehr ab als das es sie anlockt...

Erst muss man den Leuten beibringen das Waffen jetzt schon nicht gefährlich sind, bevor man ihnen 'weiß machen will', dass sie bei lascheren Regelungen noch ungefährlicher seien...

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Da hast Du voll Recht.

Ein Infostand in der Fußgängerzone wäre genau richtig. Der würde mehr bewirken als man denkt.

...

Das mit der Fußgängerzone könnte vielleicht zu einem Einlauf werden. Ich würde doch empfehlen, zuerst mal kleiner anzufangen, meines Wissens hat das (außer vielleicht in den USA) zuvor auch noch keiner gemacht.

Würde ganz einfach E-mail Briefe schreiben mit dem Ersuchen um Klarstellung, und diese dann veröffentlichen. ZB. an diese eilfertige Dame hier von der CSU; Das kann jeder und das braucht auch wenig Zeit. Wichtig ist der Belästigungsfaktor!

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Da hast Du voll Recht.

Ein Infostand in der Fußgängerzone wäre genau richtig. Der würde mehr bewirken als man denkt.

Dadurch könnte man auch mehr Fördermitglieder gewinnen.

Was ich hier auch noch kurz ansprechen will. Die Homepage vom FWR ist auch alles andere als ein Publikumsmagnet. Von regelmäßigen Aktualisierungen gar nicht zu sprechen. Hier wurde einiges massiv verpennt.

Stand in Fußgängerzone - ok, aber auf die sportliche Seite bezogen und z.T. mit Jugendlichen und DAmen besetzt. Bei einem anderen Zusammenhang mit Waffen hat man sehr schnell einige "Schreier" vor der Nase, die z.T. auch, zumindest gegenüber den Einrichtungsgegenständen, schnell mal handgreiflich werden. Wenn dann erst so Schlagworte wie "Gewaltverherrlichung, Kriegshetzer, Waffenexporte in Drittländer" usw. gefallen sind "verpissen" sich die Interessierten Normalbürger sehr schnell und was bleibt ist Randale oder zumindest ein frustrietes Standpersonal. Bei größeren Problemen dann Aufforderung den Stand abzubauen durch das zuständige Ordnungspersonal der Stadt oder des Landes nach entsprechenden Anrufen (" die machen da Werbung für tötliche Waffen/ da liegen Waffen aus! da werden Kinder zu Gewalt angestiftet" usw. usw.) bei der Polizei. Am nächsten Tag entsprechend negative Berichte in Foren und Zeitungen. Von den Schreiben an die Stadt mit wütenden Protesten "engagierter" Bürger ganz zu schweigen.

Beim nächstenmal gibts dann Probleme mit oder erst gar keine Genehmigung (muß man nämlich auch haben um so etwas audbauen zu dürfen).

Und natürlich die Stellungnahmen aller engagierten "Kenner der Materie" und Weltverbesserern.

Alles hat wie immer mindestens zwei Seiten. Öffentlichkeit ist gut und eforderlich, aber erst einmal muß der Boden bereitet werden durch SACHLICHE und VERBANDSÜBERGREIFENDE Information, z.B. durch entsprechend häufig an die Redaktionen gerichtete Berichtigungsschreiben und Einladungen an die Schreiberlinge. Wenn dann abgelehnt wird, hat man bei der nächsten Schmiere einen Fakt um die Aussagen zu relativieren a la "Infos angeboten, aber nicht angenommen, daher rühren die hier erkennbaren Fehlinformationen des Bürgers, schlechte Ermittlungen seitens der Redaktion".

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Erst muss man den Leuten beibringen das Waffen jetzt schon nicht gefährlich sind, bevor man ihnen 'weiß machen will', dass sie bei lascheren Regelungen noch ungefährlicher seien...

Dazu fällt mir spontan ein:

Waffen sind überaus gefährlich - wenn sie in den falschen Händen sind.

So sieht das auch die Normalbevölkerung - und da liegt sie richtig.

Daraus folgt aber nicht, daß sie deshalb mit einem Bann belegt werden müssen. Gefahren gehören nunmal zum Leben und sind niemqals gänlich zu vermeiden.

Soviele Tote wie der Straßenverkehr täglich fordert, wird freizüglicherer Waffenerwerb/-Besitz jedenfalls nie produzieren.

Diesen "Kosten" steht aber der Nutzen gegenüber, den das Auto hat. Das findet allseits Akzeptanz.

Freiheit ist niemals gänzlich umsonst zu haben, sie hat immer einen gewissen Preis.

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Das mit der Fußgängerzone könnte vielleicht zu einem Einlauf werden. Ich würde doch empfehlen, zuerst mal kleiner anzufangen, meines Wissens hat das (außer vielleicht in den USA) zuvor auch noch keiner gemacht.

Und was ist mit Greenpeace-Ständen? Oder die von PETA? und und und....

Warum wieder "klein" anfangen? Genauso aggieren wie die Leute die gegen die ganze Sache sind. Die begnügen sich nicht mit kleinen Kampagnen!

Würde ganz einfach E-mail Briefe schreiben mit dem Ersuchen um Klarstellung, und diese dann veröffentlichen. ZB. an diese eilfertige Dame hier von der CSU; Das kann jeder und das braucht auch wenig Zeit. Wichtig ist der Belästigungsfaktor!

Das sollte dann sowieso gemacht werden!

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So sieht meines Erachtens die Wirklichkeit aus! Mit der müssen wir uns befassen und durch positive Öffentlichkeitsarbeit unser Image aufpolieren. Erst dann können wir versuchen die Hemmnisse mit den Anscheinwaffen und dem Erbenprivileg zu ändern.

Als Statement zu:

http://forum.waffen-online.de/index.php?s=...st&p=771774

und

http://forum.waffen-online.de/index.php?s=...st&p=771802

sowie

http://forum.waffen-online.de/index.php?s=...st&p=771811

und

http://forum.waffen-online.de/index.php?s=...st&p=771816

Alles andere ist Stammtisch-Wunschdenken einer nicht relevanten Minderheit. Das Recht auf Selbstschutz ist im Strafrecht über Notwehr/Notstand bereits definiert und geregelt. Das Ganze dann auf ein Recht zum Selbstschutz mit Schußwaffen auszudehnen und jedem der will zuzubilligen empfinde ich für vollkommen überzogen und Realitätsfern. Denn ein Verbrecher der es im Zweifel auf meine Gesundheit oder mein Leben abgesehen hat ist mir gegenüber immer im Vorteil, da er der Initiator der Situation ist. Egal ob ich bewaffnet bin oder nicht. Ich habe kein entsprechendes mentales/körperliches Training für eine derartige Situation. Ich wurde darauf zwar mal ausgebildet, aber das ist schon sehr lange her und für mich damit absolut irrelevant. Abgesehen davon war die Ausbildungssituationen damals so, das ich zugriffsbereit bewaffnet war. Und das lässt sich in unserer derzeitigen Gesellschaft nicht realisieren. Ich persönlich möchte nicht, das jeder in der Lage sein kann eine scharfe Knarre mit sich rumzutragen. Das führt dann schnell zu extrem eskalierenden Konfliktsituationen in denen ein geistig etwas wenig potenter Mitbürger mal schnell seine Meinung mit der Plempe durchdrückt. Ne, ne, Danke - kein Interesse!

Solche Verhältnisse bescheren gerade in den vielgelobten USA den Pro-Waffen-Lobbys die meiste Arbeit weiterhin für ein liberales Waffenrecht einzustehen. Auch da ist nicht alles eitel Sonnenschein.

Denkt mal darüber nach.

Manche hier gestellte Forderungen gehen schon ziemlich weit an der Realität vorbei, fast so, das man versucht ist an Trolle zu glauben.

Nichts für ungut.

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