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Mindeststundenzahl für Sachkundekurs?


Hilli

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Hallo Leute,

gibts für Sachkundelehrgänge (die für Sportschützen, also nix wildes) mit anschliessender Prüfung eine Mindeststundenzahl? Und wenn ja - wo findet man diese Vorgabe? Hab irgendwas von 16 Stunden gehört...

Gruß

Hilli

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Hallo Leute,

gibts für Sachkundelehrgänge (die für Sportschützen, also nix wildes) mit anschliessender Prüfung eine Mindeststundenzahl? Und wenn ja - wo findet man diese Vorgabe? Hab irgendwas von 16 Stunden gehört...

Gruß

Hilli

Hi,

mir wäre es vollkommen neu wenn es da eine Mindeststundenzahl geben würde, ich frage mich in dem Zusammenhang auch was sowas bringen soll den im normalen Altag auf dem Stand kannst du dir eh nur sehr wenige Dinge aneignen die du für eine Sachkundeprüfung brauchst, einzig die Sicherheit ist etwas das du da mitbekommst aber da es bei der Sachkunde zumindest im Theoretischenteil um Waffenrechtliche Dinge im Allgemeinen und um solche Fälle wie Notwehr und Notstand geht halte ich da nicht für Sinnspendet so etwas wie eine Mindeststundenzahl zu verlangen.

Was ich dagegen für gut halten würde wäre ein vorbereitender Kurs der gezielt auf das bestehen einer Sachkundeprüfung ausgelegt ist.

Aber wie gesagt ist durchaus auch möglich das es irgendwo einen "Schreibtischtäter" gibt der so was verlangt. Nur kann ich leider den Paragraphen im Waffengesetz nicht finden wo das stehen soll aber wenn ihn einer weiss kann man mich ja aufklären.

mfg

Sven

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Guest God of Hellfire
Was ich dagegen für gut halten würde wäre ein vorbereitender Kurs der gezielt auf das bestehen einer Sachkundeprüfung ausgelegt ist.

...unsere Sachkundekurse gehen über 16h zuzüglich Prüfungstag.

Mal ganz ehrlich: Wir reden hier von der Waffensachkunde, wer da noch einen Vorbereitungskurs braucht, der muss sich wahrscheinlich auch morgens mit dem Hammer auf den Kopf hauen damit er wach wird. Es geht nicht um eine Promotion in Kernphysik.

Gruß

GOH

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...

Was ich dagegen für gut halten würde wäre ein vorbereitender Kurs der gezielt auf das bestehen einer Sachkundeprüfung ausgelegt ist.

...

mfg

Sven

ich kann gerne ein 12-woechiges vorbereitungsseminar mit entsprechender spezieller didaktischer aufbereitung des lernstoffes und programmiertem training anbieten - wenn die nachfrage da ist. :eclipsee_gold_cup::00000733::gutidee:

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Mit solchen Angeboten wär ich vorsichtig.

Ich hab mir das auch erst nicht vorstellen können, dass Menschen lernunfähig sind.

Aber als ich die Führerscheinvorbereitung beim Bund gesehen habe (3 Wochen jeden Tag Theorieausbildung und es wurde noch lernen auf der Stube befohlen) und die Leut hatten alle einen Zivilen Führerschein und haben es trotzdem geschafft durch die Theorieprüfung zu fallen :00000733:

Is die Frage ob 12 Wochen für Waffensachkunde ausreichend sind.

Könnt mir allerdings gut vorstellen sowas zu halten. Falls es dafür wirklich einen Markt gibt :rolleyes:

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so viel ich weiß, gibt es da Empfehlungen für die Verwaltungsvorschrift und die sprach mal von 16 Vollstunden. Der DSB hat das in seinen Ausbildungsrichtlinien so übernommen. was dann eben 20 Unterrichtsstunden macht. Es gibt aber Tendenzen einiger Länder-IM diese Stundenzahl noch weiter zu erhöhen. Im Bayern gehört auf Wunsch des Innenministeriums eine praktische Schießprüfung mit dazu. Die zwar einfach ist, aber ein Gewehrschütze, der die Sachkunde nicht nur auf Gewehr beschränkt haben will, muss eben mal mit 5 Schuss aus einer Pistole auch 5 mal den Wertungsbereich treffen. Für einige war das eine echte Herausforderung!

Vorbereitungslehrgang für einen Sachkundelehrgang?

Ich denke, es kommt drauf an. Ich hatte neulich mal an einen Lehrgang mit durchgeführt, natürlich für Sportschützen, da war schon ein deutlicher Aha-Effekt bei mir zu verspüren. Als ich gemerkt habe, dass einige nicht mal wissen, wieso aus einer Waffe überhaupt ein Geschoss rauskommt und wieso vorne und nicht hinten, da war ich schon etwas überrascht. Dass dann trotz intensiver Unterrichtung diese immer noch nicht gewusst haben, was eine Patrone mit Zentralzündung ist, oder wozu eine KK-Patrone einen Rand hat, bzw. was der Unterschied zwischen 7,5 m/sek und 7,5 Joule ist, da war ich paff. Dass dann einige trotz 5-facher Erwähnung im Unterricht, nachher immer noch aufs Amt wollten um sich einen kleinen Waffenschein für ihr Luftgewehr oder einer Softair abzuholen, grenzte schon an totale Verdummung - Pisa hat durch den Lehrgang bei mir eine ganz neue Bedeutung bekommen. Dass einige, trotz dessen, dass sie schon über ein Jahr in einem Verein waren, nicht mit einer Pistole umgehen konnten, kann man manchmal noch verstehen, dass die Gleichen es aber auch nicht mit einem Gewehr könnten, war schon etwas seltsam.

Ne im Ernst, den nächsten Lehrgang bieten wir zusätzlich für freiwillige Interessenten einen praktischen Vorbereitungslehrgang an. Der erfolgt einen Tag vor dem richtigen Lehrgang und soll den Schützen erst mal Grundlagen vermitteln, die man eigentlich voraussetzt. In dem Vorbereitungslehrgang schießen die dann auch mal ein paar Schuss mit fast jeder erwerbbaren Waffenart.

Zur Ehrenrettung muss ich aber auch sagen, dass von den 21 Teilnehmern nicht wenige dabei waren, die konnte man dann nach dem Lehrgang wirklich fast alles fragen und sie wussten es. Es haben entsprechend auch nicht wenige die schriftliche Prüfung mit deutlich über 90% der Punkte bestanden. Bei anderen hätte ich am liebsten in der mündlichen Prüfung von einem Stuhlbein Gebrauch gemacht.

Gruß

Makalu

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...die Leut hatten alle einen Zivilen Führerschein und haben es trotzdem geschafft durch die Theorieprüfung zu fallen :00000733:

So?

Dann erklär mir doch noch mal auf die Schnelle den Druckaufbau und Druckverlauf in einem Zwei-Leitungs-/Zwei-Kreis-Druckluftbremssystem mit lastabhängigem Anhänger-Bremsventil. :confused:

CM :D

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Guest God of Hellfire
die Leut hatten alle einen Zivilen Führerschein und haben es trotzdem geschafft durch die Theorieprüfung zu fallen :00000733:

...und die Jungs dürfen teilweise mit Vollautomaten und Panzern ins Gelände.

*duckundwech*

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...und die Jungs dürfen teilweise mit Vollautomaten und Panzern ins Gelände.

Das wirft jetzt aber ein ganz neues Licht auf den Aspekt, wieso Panzer gepanzert sein müssen .... :gutidee:

Bis jetzt hab ich immer gedacht, das is wegen dem Feind oder so ....

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Im Bayern gehört auf Wunsch des Innenministeriums eine praktische Schießprüfung mit dazu. Die zwar einfach ist, aber ein Gewehrschütze, der die Sachkunde nicht nur auf Gewehr beschränkt haben will, muss eben mal mit 5 Schuss aus einer Pistole auch 5 mal den Wertungsbereich treffen. Für einige war das eine echte Herausforderung!

Hallo Makalu,

Es handelt sich nicht um den "Wunsch" des Bayer. Innenministeriums, sondern um die Durchsetzung gesetzlicher Vorgaben. (siehe hierzu: § 1 Abs. 1 Nr. 3 AWaffV)

Mit freundlichen Grüßen

Ranninger

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Als ich gemerkt habe, dass einige nicht mal wissen, wieso aus einer Waffe überhaupt ein Geschoss rauskommt und wieso vorne und nicht hinten, da war ich schon etwas überrascht.

Dann ist das eine Foto, das irgendwo im Netz kursiert - das einen Revolver zeigt, auf dessen Lauf eingraviert ist "Attention ! Bullet comes out THIS End -> " also doch kein Fake ?

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[Hallo Makalu,

Es handelt sich nicht um den "Wunsch" des Bayer. Innenministeriums, sondern um die Durchsetzung gesetzlicher Vorgaben. (siehe hierzu: § 1 Abs. 1 Nr. 3 AWaffV)

Mit freundlichen Grüßen

Ranninger

Danke für den Hinweis!

Mir war die Grundlage dazu nicht ganz klar, weil es eben in jedem Bundesland anders gemacht wird.

Am Anfang fand ich es etwas seltsam, so was von einem Sportschützen zu fordern. Nach dem Lehrgang war ich diesbezüglich desillusionierter und der Hintergrund ist mir heute relativ klar.

Beste Grüße

Makalu

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...

Es handelt sich nicht um den "Wunsch" des Bayer. Innenministeriums, sondern um die Durchsetzung gesetzlicher Vorgaben. (siehe hierzu: § 1 Abs. 1 Nr. 3 AWaffV)

.....

na, dass ist doch mal ne brauchbare Literaturangabe! dankeschön :)

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Man möge mir diesen Einwand verzeihen, aber wie kann es überhaupt eine Diskussion über die Dauer der Vorbereitung geben?

Nach meinem Verständnis kommt es doch nur auf die erfolgreich absolvierte Prüfung an.

Ob jemand dafür gar nicht, 1 Stunde oder 10 Tage lernt ist doch im wesentlichen sein persönliches Problem, das sich ggf. im Nichtbestehen der Prüfung äußert

Gruß

Martin

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Man möge mir diesen Einwand verzeihen, aber wie kann es überhaupt eine Diskussion über die Dauer der Vorbereitung geben?

Vielleicht wurde die Eingangsfrage etwas falsch verstanden.

Gefragt wurde, ob es eine (gesetzliche) Forderung über den Mindestumfang der Lehrstunden im Rahmen der Sachkundeausbildung zur Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung gibt.

Als erforderlich werden mittlerweile, insbesondere wegen der jetzt gesetzlich vorgeschriebenen praktischen Unterweisung in der Waffenhandhabung und der praktischen Schiessprüfung, 2 ganztägige Unterrichtsblöcke à 8 Ausbildungsstunden (45 Min.) angesehen.

CM

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könnte man so sehen, wenn man eine umfangreiche Prüfung hat, so wie beim Auto oder der Jagdprüfung.

Nur ist die Prüfung mit den Ankreuzfragen schon stark vereinfacht und daher ist der Lehrgang als Grundlage nicht schlecht. Es ist ja nicht so, wie bei den meisten die hier mitlesen, dass die Leute sich auch mit der Materie beschäftigen.

Anderseits sollte man auch immer bedenken, dass Deutschland mit Japan die einzigen Länder sein dürften, die so was überhaupt verlangen. Zumindest kenne ich kein anderes Land und besonders EU-Land, wo man für den Waffenerwerb eine Sachkundeprüfung haben muss. Eine Notwendigkeit, die Sache zu überziehen sehe ich daher wirklich nicht. Was heute verlangt wird, ist eigentlich schon zu viel.

Wobei, einen gewissen Sinn kann ich in der Sache schon sehen. Die haben bei uns im Lehrgang schon ziemlich viel gelernt und gezeigt bekommen. Ich hätte mir damals schon so einen Lehrgang als Grundlage gewünscht. Für die, die sich wirklich für die Materie interessiert haben, war der Lehrgang hochinteressant. Für die anderen halt nur die leider erforderliche Grundlage. Wir haben es uns auch nicht nehmen lassen, mit verschiedenen Waffen Beschussvorführungen zu machen, um die Durchschlagsleistung gegen verschiedene Materialien ins Bewusstsein zu bringen. Abgerundet wurde das Ganze durch verschiedene Funktionsvideos und einem Richter, der recht brauchbare über Notwehr und Verhalten bei Kontrollen unterrichtet hat.

Gruß

Makalu

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Man möge mir diesen Einwand verzeihen, aber wie kann es überhaupt eine Diskussion über die Dauer der Vorbereitung geben?

Vielleicht wurde die Eingangsfrage etwas falsch verstanden.

Gefragt wurde, ob es eine (gesetzliche) Forderung über den Mindestumfang der Lehrstunden im Rahmen der Sachkundeausbildung zur Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung gibt.

Als erforderlich werden mittlerweile, insbesondere wegen der jetzt gesetzlich vorgeschriebenen praktischen Unterweisung in der Waffenhandhabung und der praktischen Schiessprüfung, 2 ganztägige Unterrichtsblöcke à 8 Ausbildungsstunden (45 Min.) angesehen.

CM

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könnte man so sehen, wenn man eine umfangreiche Prüfung hat, so wie beim Auto oder der Jagdprüfung.

Nur ist die Prüfung mit den Ankreuzfragen schon stark vereinfacht und daher ist der Lehrgang als Grundlage nicht schlecht. Es ist ja nicht so, wie bei den meisten die hier mitlesen, dass die Leute sich auch mit der Materie beschäftigen.

Anderseits sollte man auch immer bedenken, dass Deutschland mit Japan die einzigen Länder sein dürften, die so was überhaupt verlangen. Zumindest kenne ich kein anderes Land und besonders EU-Land, wo man für den Waffenerwerb eine Sachkundeprüfung haben muss. Eine Notwendigkeit, die Sache zu überziehen sehe ich daher wirklich nicht. Was heute verlangt wird, ist eigentlich schon zu viel.

Wobei, einen gewissen Sinn kann ich in der Sache schon sehen. Die haben bei uns im Lehrgang schon ziemlich viel gelernt und gezeigt bekommen. Ich hätte mir damals schon so einen Lehrgang als Grundlage gewünscht. Für die, die sich wirklich für die Materie interessiert haben, war der Lehrgang hochinteressant. Für die anderen halt nur die leider erforderliche Grundlage. Wir haben es uns auch nicht nehmen lassen, mit verschiedenen Waffen Beschussvorführungen zu machen, um die Durchschlagsleistung gegen verschiedene Materialien ins Bewusstsein zu bringen. Abgerundet wurde das Ganze durch verschiedene Funktionsvideos und einem Richter, der recht brauchbare über Notwehr und Verhalten bei Kontrollen unterrichtet hat.

Gruß

Makalu

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Man möge mir diesen Einwand verzeihen, aber wie kann es überhaupt eine Diskussion über die Dauer der Vorbereitung geben?

Vielleicht wurde die Eingangsfrage etwas falsch verstanden.

Gefragt wurde, ob es eine (gesetzliche) Forderung über den Mindestumfang der Lehrstunden im Rahmen der Sachkundeausbildung zur Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung gibt.

Als erforderlich werden mittlerweile, insbesondere wegen der jetzt gesetzlich vorgeschriebenen praktischen Unterweisung in der Waffenhandhabung und der praktischen Schiessprüfung, 2 ganztägige Unterrichtsblöcke à 8 Ausbildungsstunden (45 Min.) angesehen.

CM

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Man möge mir diesen Einwand verzeihen, aber wie kann es überhaupt eine Diskussion über die Dauer der Vorbereitung geben?

Vielleicht wurde die Eingangsfrage etwas falsch verstanden.

Gefragt wurde, ob es eine (gesetzliche) Forderung über den Mindestumfang der Lehrstunden im Rahmen der Sachkundeausbildung zur Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung gibt.

Als erforderlich werden mittlerweile, insbesondere wegen der jetzt gesetzlich vorgeschriebenen praktischen Unterweisung in der Waffenhandhabung und der praktischen Schiessprüfung, 2 ganztägige Unterrichtsblöcke à 8 Ausbildungsstunden (45 Min.) angesehen.

CM

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Guest God of Hellfire
Bis jetzt hab ich immer gedacht, das is wegen dem Feind oder so ....

...Du hast doch sicher schonmal gesehen, wie ein normales Auto nach einem Unfall mit Wild oder Passanten aussehen kann. So ein Panzer hält im Fall des Falles da schon mehr aus.

*GGG*

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