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IGNORED

Argumente eines absoluten Waffengegners


Leupold

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Hallo Zusammen,

habe im Zusammenhang mit Emsdetten in den letzten Tagen mit dem ein oder anderen lebendige Diskussionen geführt.

Interessant war, dass z.B. ein evang. Pfarrer (ländliche Gegend) 100% meiner Meinung war, dass ein Waffenverbot keinen Sinn hat.

Ein anderer gab mir von Anfang an zu verstehen, dass er nichts, aber auch gar nichts für Waffen jeder Art übrig hat und er konsequent alle Waffen verboten haben will. (Mit Außnahme der Polizei und Armee :ninja: )

Ich habe Ihm gesagt, es solle sich doch mal beim fwr Schlau machen. Dazu bekam ich heute diese Mail:

Hallo ....,

also das mit Deinen Zahlen zu Schusswaffengebrauch, stimmt ja nu so gar nicht. Wobei es m. E. völlig unerheblich ist wo die Waffe her stammt. Da behauptest Du ja immer gern das die Waffe als solche nicht tötet, hmm Frage der Betrachtungsweise. Auch ist es ja wohl völlig

egal ob es sich um eine illegal beschafte Waffe handelt oder um eine legale Waffe. Mit beiden (ich denke den Zusatz Schuss... kann ich mir sparen)

ist es im Regelfalle möglich zu töten. Wenn es drauf ankommt auch mit nem Luftpüsterich.

Interessant wird bei der schnellen Recherche im WWW das Mann/Frau unter dem Stichwort "unerlaubter Waffenbesitz" eigentlich, neben aktuellen Tagesmeldungen aus der Presse,

fast nur Verteidigungseiten der Jäger, Sportschützen, der "ich schütze mein Heim mit der Waffe" Fraktion findet.

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/inde...ument.83678.pdf

- Schweiz, betrachtet nur Tötungsdelikte 34 % mit Schusswaffen

http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?idn...e=972268960.pdf

- Aus D auch recht interessant in Bezug auf die Art der Waffen

http://www.polizeibericht.ch/?T%F6tungsdelikte

- Nochmal Schweiz diesmal 45 % Schusswaffen

http://www.depta-privat.de/konny/readartic...hp?article_id=7

- Mann/Frau beachte / im ersten Absatz / nicht alle können :-)

http://www.hamburg.de/Behoerden/Pressestel...w10/mi/news.htm

- Nicht aktuell, aber beachte den Absatz " Verwendung von Schusswaffen"

http://www.photoscala.de/comment/reply/2363/3990/?quote=1

- Wortgleiche Argimentation, wer hat den geklaut ?

http://www.fwr.de/PKS%202000.htm

- Auch nicht mehr aktuell, wobei ich mich frage ob mehr als 19 Tsd.

Straftaten mit Schuswaffen in D nicht mehr als genung sind

Hier zeigt schon die Polizeistatistik das es unerheblich ist ob das mal

eine legale Waffe war.

http://www.fwr.de/Kaerntner%20Jagdaufseher%20Sep%202001.htm

- Mal ne Verteidigungsseite wobei > ich zitiere "Leider unterscheidet der Bericht

nicht zwischen den oben aufgelisteten Gruppen. Nach der Überzeugung von

Fachleuten würde sich klar herausstellen, dass die Gruppe der legalen

Waffenbesitzer mit Bedürfnis (Jäger, Sportschützen, Sammler) zu den

rechtstreuesten Gruppen überhaupt zählt". Der von einem durchgedrehten Sportschützen erschossene wird das zu würdigen wissen (Polemik aus).

Ansonsten scheint der Verfasser ja zu meinen das es auf so paar Tote nicht

ankommt.

Ich denke das sollte reichen. Das ist die Ausbeute von etwa einer halben Std. losem Stöberns im WWW. Also ich denke da bekäme ich bei intensiver Suche genung Material zusammen.

Zu sagen die paar Tötungen/Verletzungen mit Waffen halte ich für sehr sträflich und falsch.

Und das ich da nicht falsch verstanden werde, wir sind sicher einer Meinung, daß der sozio/kulturelle Hintergrund der Gesellschaft eine Rolle in der Verbrechenshäufigkeit spielt.

Aber ich bin auch der festen Meinung, das bei gegebener Verbreitung von Waffen diese auch vermehrt genutzt werden.

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Der offensichtlich nicht darüner nachdenkt, ob die Zahlen, die er im I-Net findet, überhaupt richtig sind? (die passen halt grad in seinen Kram.)

Und woher wissen wir, ob die Zahlen die wir im Netz finden richtig sind

(siehe englische Kriminalstatistik, die nach oben ging, als die Waffen verboten wurden) Und wer sagt uns dass die beiden Punkte was miteinander zu tun haben... :-)

Alles ist relativ...

:s75:

Gruss

B

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Guest Matze82

Schnapp dir den Kerle und "prügel" Ihn auf'n Stand.

Hat dort schon so manche "Wunderheilung" gegeben, weil bei denen dann das "perverse" Gefühl der Freude am Rumballern aufkommt...

Grüße

-Matze-

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Bei manchen braucht's keinen Schießstand... unser Pfarrer war mal zum Abendessen da und hat mit dem KK meines Bruders von der Terrasse aus sämtliche Rosen in unserem Garten geköpft... gut, is 'n katholischer Pope...

:icon14:

Wenn schon "Bekehrung Ungläubiger", dann halte auch ich in der Tat eher etwas von "Wunderheilungen" durch Waffe-mal-befingern-lassen, zum Schießen mitnehmen o.ä.

Sinnliche Erlebnisse sozusagen...

Theoretische Diskussionen und Überzeugungsversuche über das Thema führen bei solch hartnäckigen Fällen meist zu nichts.

Gruß,

karlyman

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Bei manchen braucht's keinen Schießstand... unser Pfarrer war mal zum Abendessen da und hat mit dem KK meines Bruders von der Terrasse aus sämtliche Rosen in unserem Garten geköpft... gut, is 'n katholischer Pope...

Heinrich

[zwinker-mode AN]

ich gehe mal davon aus, dass dein garten als kk-schiessstaette zugelassen ist, gell ? :00000733:

wuerde man ja auch sonst nicht machen... :rolleyes:

[/zwinker-mode AUS]

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Guest Matze82

Theoretische Diskussionen und Überzeugungsversuche über das Thema führen meist zu nichts.

Japp!

Original Wortlaut von einem von mir Geheilten vor der Kur: "Waffen gehören in die Hände des Staates- sonst niemandem. Und ich werde sicher keine Waffe in die Hand nehmen."

Ein paar Wochen später:

Gerade mal in Leipzig gewesen... Wegen Games-Convention oder so....

Ich noch mit übe die Con geschlichen... Danach: Ab in den Schießkeller.

Gruppenzwang ist doch was tolles... ;)

Also hieß es auch für ihn: Erstmal 9mm, dann 44er, 45er, 223 und am Ende die gute 50 AE...

Nach der Partie meinte ich nur zu ihm: "Und wie wars?" Er: "Anstrengend" Ich: "Darum heißt es auch Sportschießen."

:rotfl2:

Und einer mehr, dessen Erziehung geradegebogen wurde... ;)

-matze-

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Und einer mehr, dessen Erziehung geradegebogen wurde... ;)

:icon14::icon14::icon14:

Manchmal gelingt das sogar. Aber bei solchen eingefleischten Gegnern mit eingebautem Missionsauftrag halte ich das für unmöglich.

Die meisten Menschen beziehen ihre Anschauung über Waffen aus Action- Western- Kriegsfilmen oder Krimis. Da wird jeden Abend geballert und getötet, was das Zeug hält. Das hat mit der Realität des legalen Privatwaffenbesitzes jedoch überhaupt nichts zu tun.

Diese Filme konditionieren aber das Bewusstsein über Waffen auf eine bestimmte Weise. Waffen sind nur zum Töten da, sind per se gefährlich, gehören daher verboten usw. Diese mittelbar erlangte Vorstellung darüber manifestiert sich nicht nur in den Köpfen der meisten Menschen, sondern verankert sich in ihrem Gemüt. Wird zu einem Teil des Ichs, das sich dann mit seinem Sendungsbewusstsein auch anderen mitteilen möchte.

Und welche Aufgabe hat ein Pfarrer? Den Glauben zu vermitteln. Da kommt wieder das Sendungsbewusstsein ins Spiel. Bei Geistlichen spielt das Sendungsbewusstsein eine ganz zentrale Rolle. Ich habe auch mal einen evangelischen Pfarrer erlebt, der im Gespräch äußerst ungehalten wurde, weil ich es gewagt habe, seiner festen Überzeugung zu widersprechen. Es ging aber nicht um das Thema Waffen. Es ging nicht um Glaubensfragen. Er war mir für einen Seelsorger nur zu politisch einseitig.

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never discuss with an idiot. he will bring you down to his level and beats you with experience.

Die Gutmenschen denken genauso. Nur sind wir Schützen da die Idioten.

Bei Tageslicht betrachtet bleiben immer wieder einige Tatsachen übrig die einfach nicht unter den Teppich gekehrt werden können.

1. Wenn das Töten mit einer Schusswaffe nicht leichter und effizienter wäre als ohne Schusswaffe dann wären Schusswaffen niemals entwickelt und schon gar nicht perfektioniert worden.

2. Die Hemmschwelle ein Leben zu nehmen ist mit einer Schusswaffe leichter zu überwinden. Wer das bestreitet lügt sich selber in die Tasche.

3. Werkzeuge und in besonderem Maße Waffen haben es uns Menschen erst ermöglicht uns zu dem zu entwickeln was wir heute sind. Ohne Werkzeuge und Waffen würden wir heute noch auf den Bäumen sitzen und von Raubtieren gefressen wenn wir runterfallen. Waffen haben also wie alles auf dieser Welt eine schlechte und eine gute Seite.

4. Unsere Entwicklung vom Gejagten zum Jäger begründet unser emotionales Verhältnis zu unseren Waffen. Beim einen ist es mehr und beim anderen eben weniger bis gar nicht mehr vorhanden. Und bei manchem schläft es nur und kann geweckt werden. Wir sprechen allerdings nicht von Wecken sondern von Bekehren.

5. Genauso wie aus den waffenlosen Kampfkünsten, die ehemals Kriegskünste waren, Sportarten entwickelt wurden wurde aus dem ursprünglichen kriegerischen Schießen das sportliche Schießen entwickelt. Das Ergebniss kennen wir als Sportschützen. Wir schießen Löcher in Papier, zerschießen Wurfscheiben oder schubsen Stahlziele um.

6. Nur Polizisten, Soldaten und Jäger setzen ihre Waffen noch zum ürsprünglichen Zweck ein. Löcher in Papier zu schießen, Wurfscheiben zu zerschießen und Stahlziele umzuschubsen waren nämlich definitiv keine Gründe für die Entwicklung von Waffen. Dass seit der Entwicklung des sportlichen Schießens natürlich spezielle Waffen, die für das Sportschießen optimiert sind, entwickelt werden ändert nichts an dieser Tatsache.

Wir sehen also, dass die Waffengegner grundsätzlich die besseren Totschlagargumente haben. Und meine Gesprächspartner als Idioten zu bezeichnen disqualifiziert mich ganz einfach und ist Wasser auf die Mühlen der Waffengegner weil es mich persönlich angreifbar macht.

Es gibt nur 2 Argumente die wir aus meiner Sicht in der Diskussion anführen können die auch nicht grundsätzlich ausgehebelt werden können.

1. Eine Waffe zum Zwecke des Selbstschutzes schafft in Gefahrensituationen zumindest Chancengleichheit. Wenn mich der Staat dazu zwingt, dass ich mich auf den Schutz des Staates verlasse, dann nimmt der Staat billigend in Kauf, dass ich ggf. zu schaden komme weil ich mich nicht verteidigen kann.

2. Es gibt viele Freizeitbeschäftigungen die mehr oder weniger sinnlos sind. Also warum willst Du mir mein Hobby verbieten nur weil mein Sportgerät eine Waffe ist und in meinen Händen nicht gefährlicher ist als der Golfschläger meines Nachbarn. Und das was für mich gilt gilt auch für die anderen 1000 mal überprüften Sportschützen und Jäger.

Gruß,

Jürgen

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Wer Waffen nur als Tatwerkzeug sieht, ist meilenweit von der Realität entfernt. Bei der Forderung illegale Waffen zu verbieten (was sie per Definition bereits sind) hilft eben auch kein weiteres Verbot, sondern die entsprechende Ahndung solcher unrechtmäßig besessener Gegenstände. Das Totalverbot ist m.E.n. ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Grundgesetzes. Daher ist die Forderung nach einem Totalwaffenverbot eine nicht hinnehmbare Forderung.

Sollte die Forderung nach einem Totalwaffenverbot aufrecht erhalten werden, müssten wir auch folgende Dinge illegalisieren:

-Besitz von KFZ (Bereithalten eines gefährlichen Gegenstandes)

-Benutzung von KFZ (Mögliche Gefahr einer (grob)fahrlässigen Tat, die geeignet ist einen Menschen zu verletzen oder gar zu töten)

-Tabakwarenhandel (Inverkehrbringen gesundheitsgefährdender und/oder mutagener Stoffe.)

-Handel mit Alkohol (siehe Tabak)

-Herstellung und Vertrieb von sog. Soaps (Die Ausstrahlung dieser Sendungen, ist geeignet den freien Willen und die Selbstbestimmung der Bevölkerung nachhaltig zu stören.)

-Handel mit fossilen Brennstoffen (Vernichtung von Resourcen und umweltgefährdentes Handeln.)

Also müßte letztendlich fast alles Verboten werden, da immer ein Argument dagegen spricht. Die einseitige Begründung nach einem Verbot zeigt deutlich, dass die Gesamtsituation nicht ausreichend betrachtet wurde und hier keine Güterabwägung stattgefunden hat.

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Die meisten Menschen beziehen ihre Anschauung über Waffen aus Action- Western- Kriegsfilmen oder Krimis. Da wird jeden Abend geballert und getötet, was das Zeug hält. Das hat mit der Realität des legalen Privatwaffenbesitzes jedoch überhaupt nichts zu tun.

Eben!

Ich zitiere die Freundin meiner Tochter beim letzten WO-Treffen in Irsch/Saarburg:

"Das ist ja ganz anders als im Film!"

(und dann hat sie, nach sehr netter Einführung durch die anwesenden Herren (hier mal ein Lob an die! :icon14: ), mit großem Spaß geschossen, was die Läufe hergaben, und sich dabei als wahres Naturtalent entpuppt!).

Rolf

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Die Hemmschwelle ein Leben zu nehmen ist mit einer Schusswaffe leichter zu überwinden. Wer das bestreitet lügt sich selber in die Tasche.

Offen gesagt, ich weiß es nicht. Ich bin weder mit noch ohne Schusswaffe jemals in Versuchung geraten.

Aber theoretisch betrachtet, könnte es stimmen. Weil man mit einem Messer oder anderen Gegenstand zum Stechen oder Schlagen den körperlichen Kontakt zum Opfer herstellt. Dass insofern eine höhere Hemmschwelle gegeben sein dürfte, ist durchaus einleuchtend. Dennoch spielt auch noch ein anderer Faktor eine Rolle, nämlich der Schussknall. Der Täter muss mit schneller Entdeckung und Aufdeckung seiner Tat rechnen. Es sei denn, er benutzt einen Schalldämpfer.

Obwohl kein verbotener Gegenstand, können aber nur die wenigsten von uns ein Bedürfnis dafür nachweisen. Das machen eher ganz böse Jungs und Berufskiller. Aufgeschraubt auf ihre .45 ACP, wo die Geschossgeschwindigkeit günstig unter der Schallgrenze liegt.

Ansonsten bleibe ich bei meiner Ansicht: Waffenverbote sind demokratiefeindlich, wirkungslos und sinnlos! Erwiesenermaßen sogar kontraproduktiv. Man müsste demnach auch Benzin und andere entzündliche Stoffe, Küchenmesser, Hämmer, Äxte, Stricknadeln und weitere Gegenstände verbieten. Die sind für jeden leicht zu bekommen. Auch für Leute, die nicht auf ihre Zuverlässigkeit und persönliche Eignung überprüft worden sind.

Schusswaffen werden vergleichsweise selten als Tatwerkzeuge verwendet. Wenn, dann ist es in etwa 96 % eine Waffe aus illegalem Besitz oder ungeklärter Herkunft. Meist handelt es sich bei den Tatwerkzeugen um die o. g. Gegenstände. Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs, die jedem vertraut sind. Dass sie auch potentiell als Mordwerkzeuge dienen können, wird auch ohne Verbotsforderung als naturgegeben und unabänderlich von Waffengegnern hingenommen.

@ Rolf :icon14:

Kompliment! Der richtige Weg zum (späteren) eigenverantwortlichen Umgang mit Schusswaffen, der niemandem schadet, aber viel Spaß macht.

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Guest Matze82

2. Die Hemmschwelle ein Leben zu nehmen ist mit einer Schusswaffe leichter zu überwinden. Wer das bestreitet lügt sich selber in die Tasche.

Äääähhh... Neee? Ich kann zwar nicht aus Erfahrung reden (Glücklicherweise) aber für mich legt sich das eher so dar: Mit einem Messer kann ich die auzuführende Bewegung rechtzeitig stoppen. Ich kann sie abschwächen oder woanders hinlenken- heißt: Selbst wenn ich mich entschließe die Waffe einzusetzen gibt es noch ein "Zurück".

Sobald ich bei einer Schußwaffe den Druckpunkt überwunden habe geht vor dem Ding die Hölle los. In dem Falle heißt es top oder flop, null oder eins mehr geht nicht...

Insofern ist bei mir die Hemmschwelle höher als mit einer Hieb- oder Stichwaffe...

Grüße

-Matze-

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...

Der Augenblick in dem Du beim Einsatz einer Hieb- oder Stichwaffe noch zurück kannst ist auch sehr kurz. Prinzipiell halte ich die Aussage mit der niedrigeren Hemmschwellle für richtig (das hat überigens sogar mein Religionslehrer mal gesagt, also muss es stimmen).

Daß Du ein Messer eher einsetzen würdest liegt vielleicht daran, daß Du mit dem Messer besser triffst :rotfl2:

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Welchen Nutzen ausser dem Sport und dem Verletzen haben Schusswaffen (im Vergleich zu z.B. Axt, Messer und Auto) denn noch? Und zum Sport kann ich sie ja erwerben.

Soweit durchaus richtig. Das ist nicht von der Hand zu weisen. In der Tat ist ein Auto, ein Messer oder ein anderer potentiell auch als Tatwaffe verwendbarer Gegenstand des alltäglichen Gebrauchs für die üblichen Lebensbelange notwendiger, "nützlicher" und auch vielseitiger verwendbar als eine Schusswaffe.

Aber gerade weil dem so ist, kommt niemand auf den realitätsfernen Gedanken, mehr Sicherheit durch ein generelles Verbot dieser Gegenstände einzufordern. Von besonderen Eiferern vielleicht einmal abgesehen.

Wenn ein Amoklauf mit einem Messer durchgeführt wird, wie vor einigen Monaten in Berlin geschehen, fokussiert sich das Bewusstsein der Medien und Öffentlichkeit sicher nicht auf das Messer sondern ausschließlich auf den Täter. Hätte er eine Schusswaffe benutzt, stünde diese weitaus mehr im Mittelpunkt von Überlegungen, wie so ein Vorfall in Zukunft "zu verhindern" sei. Das Messer als Tatwerkzeug spielt aber in den Überlegungen nach einem solchen Vorfall praktisch nie eine Rolle. Es sei denn, es war ein Butterflymesser. Ohnehin bereits ein verbotener Gegenstand, den man nicht noch "mehr" verbieten kann.

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Guest Matze82

Daß Du ein Messer eher einsetzen würdest liegt vielleicht daran, daß Du mit dem Messer besser triffst :rotfl2:

Hey! Ich bin Vereinsmeister im Messer(Durchdiegegend)werfen aufm 25er, ja?

:D

Und wozu gibt's für die 9mm Glocks bitteschön 30er Magazine?? n020.gif

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Welchen Nutzen ausser dem Sport und dem Verletzen haben Schusswaffen (im Vergleich zu z.B. Axt, Messer und Auto) denn noch? Und zum Sport kann ich sie ja erwerben.

Du hast die Schusswaffe als wirksamstes Mittel der Verteidigung vergessen.

Dieser Nutzen wird uns Bürgern nur vorenthalten und darf nicht unter den Tisch fallen.

Und zum Sport kann ich sie "noch" erwerben. Waffengegner wollen ja genau das ändern.

Gruß,

Jürgen

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... Du hast die Schusswaffe als wirksamstes Mittel der Verteidigung vergessen ...

Verletzen beinhaltet Verteidigung. Wer die Waffe zur Verteidigung benutzt, der muss auch bereit sein, sie einzusetzen. Und der (gelungene) Einsatz verursacht eine Verletzung. Ansonsten reicht auch eine Atrappe.

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habe im Zusammenhang mit Emsdetten in den letzten Tagen mit dem ein oder anderen lebendige Diskussionen geführt.

Interessant war, dass z.B. ein evang. Pfarrer (ländliche Gegend) 100% meiner Meinung war, dass ein Waffenverbot keinen Sinn hat.

Ein anderer gab mir von Anfang an zu verstehen, dass er nichts, aber auch gar nichts für Waffen jeder Art übrig hat und er konsequent alle Waffen verboten haben will. (Mit Außnahme der Polizei und Armee)

Ich habe Ihm gesagt, es solle sich doch mal beim fwr Schlau machen.

ich glaube dass sachliches argumentieren mit zahlen und besonders mit abstrakten, angreifbaren statistiken nicht die richtige antwort auf eine emotionelle frage ist.

erster ansatzpunkt für mich ist immer das werben um allgemeine toleranz - gar nix gehört verboten, jeder hat irgendetwas von dem ein anderer fordern könnte "das gehört verboten", aber dann würden wir bald in einer ärmlichen langweiligen welt leben.

zweiter ansatzpunkt ist es, jemandem in der praxis zu zeigen dass das alles keine unmenschen und monster sind - auf jeden fall mal zu schützenkollegen mitnehmen, wenn möglich gleich auf den schiesstand, wenn besonders günstig gleich selber schiessen lassen. dann merken sie das das kein wildes geballere sondern konzentrationsarbeit ist. merke: das abstrakte feindbild des "bewaffneten" ist leicht zu beschimpfen. der freundliche mitmensch von nebenan der einen namen hat und mit dem man gerade ein bier getrunken hat nicht!

mit allzu eifrigem diskutieren kannst du schlimmstenfalls sogar noch das negative bild verhärten. wenn schon diskutieren dann am besten sehr offen, zurückhaltend, nicht rechthaberisch, immer freundlich. denk daran: überlegenheit zeigt sich eher im sicheren lächeln als im lauten diskutieren und wilden gestikulieren!

und letztendlich: nicht jeder kann geändert werden. wenn du es rechtzeitig erkennst sparst du dir viel nerven und zeit. manche würden auch einfach nie zugeben dass sie vielleicht falsch gelegen sind, gehen aber trotzdem innerlich mit einer anderen meinung aus dem gespräch und du hast etwas in der welt verbessert!

lg

Martin

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