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IGNORED

Auch zur IWA will!


SL-8

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wieso "2. klasse"?

wenn man sich den schuh natürlich unbedingt anziehen WILL...

man muss doch den ausstellern die möglichkeit geben, die besucher zu unterscheiden. bei einem besucher mit orangenem sticker wissen sie gleich, das ist ein endverbraucher. dann können sie entsprechend auf ihn zugehen. und bei den "fachbesuchern" sind sie nämlich immer erstmal misstrauisch (bis unfreundlich), weil sie nicht wissen, ob sie einen "eingeschlichenen verbraucher" oder einen echten fachbesucher vor sich haben.

die presseleute sind übrigens auch farblich gekennzeichnet!!!

ich hab am montag auch nochmal kurz reingeschaut, weil ich den andrang der verbraucher sehen wollte. aber pustekuchen. bis mittags waren die hallen praktische leer... ist es danach voller geworden?

Es kann der Branche offenbar auch nicht sooo schlecht gehen, wenn man den Endverbraucher am liebsten draussen halten möchte.

der satz ist ja wohl etwas unlogisch.

die messe wurde dieses jahr erstmals für endkunden geöffnet, wenn auch unter etwas bürokratischen bedingungen.

es ist ja nicht so, dass die messe das nötig hätte... die besucherzahlen steigen auch so.

anstatt herumzumeckern kann man sich also über den schritt in die richtige richtung freuen (wenn man denn so denkt) und hoffen, dass der zugang für endkunden nächstes jahr anders geregelt wird.

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Guest ichbindicht

ich hab mich mit einem us-anbieter über seine optiken unterhalten. schliesslich kam das gespräch auf die preise undich wies ihn darauf hin, dass ich "nur consumer" wäre.

seine antwort: "if you are a customer you are the most important person for me"

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die amis sind sowieso ganz nett und locker, egal zu wem.

bei den grossen deutschen firmen wird man selbst als händler oft unfreundlich und von oben herab behandelt.

naja. sollen sie nur. der markt ist offen, der import ist billig, lange können sie sich so ein verhalten nicht mehr leisten.

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man muss doch den ausstellern die möglichkeit geben, die besucher zu unterscheiden. bei einem besucher mit orangenem sticker wissen sie gleich, das ist ein endverbraucher. dann können sie entsprechend auf ihn zugehen. und bei den "fachbesuchern" sind sie nämlich immer erstmal misstrauisch (bis unfreundlich), weil sie nicht wissen, ob sie einen "eingeschlichenen verbraucher" oder einen echten fachbesucher vor sich haben.

330110[/snapback]

Der Satz kommt schon an den Kern der Sache heran. Was soll dieses verkrampfte Unterscheiden Geschäftspartner (sprich Großabnehmer) und Endverbraucher (sprich Kleinabnehmer). Ich gehe mal davon aus, dass wir alle erwachsen sind und daher in der Lage, beim Besuch eines Messestandes uns und unser Anliegen entsprechend vorzustellen.

Und wenn ich schon höre "eingeschlichener Verbraucher"...da ist er doch wieder, dieser perfide Endverbraucher, der sich hereinstiehlt wie ein Dieb in der Nacht. Genau diese Betrachtungsweise habe ich kritisiert.

Hoffen wir mal, dass im nächsten Jahr eine entkrampftere Lösung kommt. Der Versuch, die "eingeschlichenen" Konsumenten durch den Konsumententag von den drei vorangegangenen Tagen fernzuhalten, scheint jedenfalls nicht geglückt zu sein.

Gruß,

karlyman

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Vielleicht liegt es auch daran, dass die meisten auch ohne "Consumer Tag" reinkommen? Ich war auch am Samstag da und hätte wirklich keine Lust mit einem deutlich sichtbaren "Consumer" ("Achtung! Gefährlich! Der will vielleicht was kaufen und stellt Fragen!") Schild durch die Gegend zu laufen.

Dann doch lieber am Wochenende...

Morpheus

329977[/snapback]

Wir waren am Sonntag auf der IWA - wir haben von Tschechen, Schweizern über Ungarn nur bekannte Gesichter gesehen (von den bekannten Deutschen ganz zu schweigen).

DAS WAREN ALLES ENDVERBRAUCHER.

Von denen, die am Sonntag auf der IWA waren, schätze ich mal, daß minimum ein Viertel in der Realität Endverbraucher waren.

Es gibt natürlich auch Vorfälle, die nachdenklich machen:

Das schockierendste für mich war ein Erlebnis am Peters-Stahl-Stand, als sich zwei Pseudo-Fachbesucher das Entspannen eines 1911er Systems zeigen lassen wollten. :gaga: Die haben über 5 Minuten gebraucht und ich bin weiter - wenn sich die Aussteller mit solchen D****n abgeben (müssen) und damit keine Zeit für ernsthaftere Interessenten besteht, solln sie ihre Eisen doch behalten.

@Wahrsager

es ist ja nicht so, dass die messe das nötig hätte... die besucherzahlen steigen auch so.

Tja, warum steigen die Besucherzahlen wohl ... IN WAHRHEIT?!?

Nach dem was man so sieht, ist die Steigerung wohl zum allergrößten Teil auf Endverbraucher zurückzuführen, die aber offiziell als Fachbesucher reinkommen und damit eben auch als solche gezählt werden. :021:

@ichbindicht

ich hab mich mit einem us-anbieter über seine optiken unterhalten. schliesslich kam das gespräch auf die preise undich wies ihn darauf hin, dass ich "nur consumer" wäre.

seine antwort: "if you are a customer you are the most important person for me"

DAS Thema hatten wir ja auch schon zur IWA 2004: Wer es von den Herstellern / Importeuren / Großhändlern noch immer nicht kapiert hat, daß sie nicht vom BüMa leben, der die Ware bei ihnen ordert, sondern vom Endverbraucher, der beim BüMa die Ware nachfragt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen ...

Grüße

Iggy

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Der Satz kommt schon an den Kern der Sache heran. Was soll dieses verkrampfte Unterscheiden Geschäftspartner (sprich Großabnehmer) und Endverbraucher (sprich Kleinabnehmer). Ich gehe mal davon aus, dass wir alle erwachsen sind und daher in der Lage, beim Besuch eines Messestandes uns und unser Anliegen entsprechend vorzustellen.

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die unterscheidung ist schon deshalb notwendig, weil händler und endverbraucher nun mal verschiedene bedürfnisse haben. ausserdem gibt es genug aussteller, die mit endkunden wirklich NICHTS am hut haben, zum beispiel nähereien o.ä. die nur auf der messe sind, um sich grossaufträge zu sichern.

wie gesagt: die deutliche kennzeichnung bringt dem endkunden auch vorteile: der aussteller kann ihn gleich beraten, ohne erst durch misstrauische fragerei die lage sondieren zu müssen.

für diejenigen, die sich gerne als fachbesucher aufspielen wollen oder irgendwie an händlerpreislisten kommen wollen (ja, solche gibt es auch) ist der sticker natürlich ein handikap. für alle anderen eigentlich nicht.

Und wenn ich schon höre "eingeschlichener Verbraucher"...da ist er doch wieder, dieser perfide Endverbraucher, der sich hereinstiehlt wie ein Dieb in der Nacht. Genau diese Betrachtungsweise habe ich kritisiert.

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was ist an der betrachtungsweise falsch? ein endverbraucher auf einer reinen fachmesse ist nunmal ein eingeschlichener... vielleicht nicht wie ein dieb in der nacht, aber mit hilfe einer handfesten LÜGE, nämlich dass er ein händler wäre.

ich möchte das nicht pauschal verurteilen, und 2003/2004 war ich auch eher privat als geschäftlich da, aber eingeschlichen ist eingeschlichen. man kann das gut oder schlecht finden, aber es ist nun mal eine erschlichene zugangsberechtigung.

man sieht hier wieder mal deutlich: wer sich unbedingt diskriminiert fühlen will, den kann man nicht davon abhalten.

anstatt sich über die lockerung der beschränkungen zu freuen und konstruktive kritik zu üben, auf das es nächstes jahr anders (besser?) wird...

eine generelle öffnung der IWA für endkunden wäre ein nachteil für die fachbesucher. die IWA ist ja kein vergnügungspark, schliesslich sollen dort geschäfte gemacht werden. der endkundentag oder der eine oder andere "eingeschlichene" schaden sicher nicht, aber schon jetzt ist es teilweise schwierig, geschäftlich miteinander zu reden, ohne dass sich ein pulk jungspunde mit der jackenaufschrift "königlich private schützengesellschaft hintertupfing, bogenabteilung" lauschend daneben stellt" ;) .

aber was rede ich da, einige wollen es nicht verstehen...

vielleicht fordert man demnächst auch eine öffnung aller fachärztekongresse für patienten... :rolleyes:

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Vielleicht wollen die ganzen "Endkunden" (nochmal: das sind die Kerlchen, die zumindest hinter einem Teil der Aufträge und Umsätze stehen..) sich ja auch nicht unbedingt auf eine Fachmesse stehlen.

Sie wollen nur eine Messe, wo sie als WBK-Inhaber alle gängigen (und vielleicht nicht ganz so gängigen) Kurz- und Langwaffen für ihre Verwendungszwecke auf einem "Fleck" (d.h. ohne zu -zig Händlern quer durch die ganze Republik anfahren zu müssen) freundlich und kompetent präsentiert bekommen. Ohne allzu große Lücken im Angebot (denn dann geht die Fahrerei wieder los..) und, wie schon gesagt, auch ohne Plunder/bräunlichen Devotionalienkram. Ob sich das Ganze dann Fachmesse, Fachmesse mit Consumer-Teil oder sonstwie nennt, ist letztlich egal.

Gruß,

karlyman

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Vielleicht wollen die ganzen "Endkunden" (nochmal: das sind die Kerlchen, die zumindest hinter einem Teil der Aufträge und Umsätze stehen..) sich ja auch nicht unbedingt auf eine Fachmesse stehlen.

...

Gruß,

karlyman

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Karlyman,

ich stimme Dir weitgehend zu, allerdings steht aus meiner Sicht (da es für Behörden GANZ ANDERE Messen gibt) zu fast 100% der "Endkunde" hinter den auf der IWA getätigten Aufträgen/Umsätzen.

Grüße

Iggy

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Guest Mouche
Vielleicht wollen die ganzen "Endkunden" (nochmal: das sind die Kerlchen, die zumindest hinter einem Teil der Aufträge und Umsätze stehen..) sich ja auch nicht unbedingt auf eine Fachmesse stehlen.

Sie wollen nur eine Messe, wo sie als WBK-Inhaber alle gängigen (und vielleicht nicht ganz so gängigen) Kurz- und Langwaffen für ihre Verwendungszwecke auf einem "Fleck" (d.h. ohne zu -zig Händlern quer durch die ganze Republik anfahren zu müssen) freundlich und kompetent präsentiert bekommen. Ohne allzu große Lücken im Angebot (denn dann geht die Fahrerei wieder los..) und, wie schon gesagt, auch ohne Plunder/bräunlichen Devotionalienkram. Ob sich das Ganze dann Fachmesse, Fachmesse mit Consumer-Teil oder sonstwie nennt, ist letztlich egal.

Gruß,

karlyman

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DAS ist es auf den Punkt gebracht :icon14: !

Diesen Wunsch vor Augen - und dazu die Einstellung des Ami :) zwischen den Ohren - da könnte man aber eine Veranstaltung auf die Beine stellen, die würde garantiert genug Besucher finden :)

Mouche

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Guest radio

wenn ich mir alle privaten Besucher dort anschaue , bekomme ich das Grinsen

Nicht-deutsche Besucher:

irgendein gestricktes/gedrucktes Papier von Handel - Behörde - Institution - Presse - Autor und schon öffnen sich die Türen ohne Rückfragen. Je exotischer, je schneller ! US-Sammlerverband/Schützenverband reicht schon

einer ? tausende !

Deutsche Fachbesucher:

jeder Verbandsschnösel kann mittels Seilschaft dort rein und alle die vielen "Behörden"-Mitarbeiter , die beruflich mit Handel oder Einkauf von Waffen + Ausrüstung ect. garantiert NICHTS zu tun haben

Würden Fachbesucher auf nachweisbare Fachjournalisten , Facheinkäufer und Wiederverkäufer/Importeure/Exportuere begrenzt und dabei die Gewerbeanmeldungen bei Eingang gesichtet , wären 3/4 draussen geblieben

Also:

Messe komplett öffnen für alle, und die Stände wie meist vorhanden mit einem diskreten Gesprächsbereich hinter der Empfangstheke ausrüsten

an der Front wird informiert , wer sich dafür interessiert

im hinteren geschlossenen Bereich werden finanzielle Verhandlungen geführt

viele Bümas sind wohl auch nicht (mehr) hingefahren , und sparen an Ausgaben für Fahrt und Messe Besuch

und sparen sich auch wichtige Informationen zu Produkten, Trends , Gesprächen und Marketinginformationen , Austausch mit Herstellern...

und verlassen sich auf Informationen via Aussendienst der Grossisten

und irgendwann werden sich sich selbst wegrationalisieren ?

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karlyman,

eine IWA für fachbesucher mit einem endkundentag (sonntag?) ohne bürokratische zugangsregulierung würde demnach alle zufriedenstellen...?

aber die fachbesucher brauchen tage, an denen sie "unter sich" sind.

und dass die endkunden die eigentlichen käufer sind ist auch klar, trotzdem lässt man nicht jeden inhaber einer AOK-karte auf eine fachtagung für herzchirurgen, nur weil der endkunde der eigentliche patient ist (wenn ich den vergleich hier nochmal aufgreifen darf).

dass man eine vernünftige waffen-publikumsmesse braucht ist unbestritten, aber das ist kein grund, ständig die restriktionen der IWA anzugreifen.

WIR BRAUCHEN BEIDES!

schauen wir mal, was koblenz so bringt... ich werde da sein.

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Messe komplett öffnen für alle, und die Stände wie meist vorhanden mit einem diskreten Gesprächsbereich hinter der Empfangstheke ausrüsten

an der Front wird informiert , wer sich dafür interessiert

im hinteren geschlossenen Bereich werden finanzielle Verhandlungen geführt

330227[/snapback]

dir ist aber schon aufgefallen, dass nicht jeder aussteller einen so riesigen stand wie akah, wischo, beretta oder HK hat?

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...

Und wenn ich schon höre "eingeschlichener Verbraucher"...da ist er doch wieder, dieser perfide Endverbraucher, der sich hereinstiehlt wie ein Dieb in der Nacht. Genau diese Betrachtungsweise habe ich kritisiert.

Hoffen wir mal, dass im nächsten Jahr eine entkrampftere Lösung kommt. Der Versuch, die "eingeschlichenen" Konsumenten durch den Konsumententag von den drei vorangegangenen Tagen fernzuhalten, scheint jedenfalls nicht geglückt zu sein.

Gruß,

karlyman

330134[/snapback]

Vielleicht liegt es ja daran, dass das dahergeredete Problem der Einschleicher de facto nicht wirklich existiert.

Vielleicht sind es ja kaum welche, die sich da einschleichen.

BTW, ist ein Outdoorklamottenhaendler, der sich neben dem Klamottenstand auch einen Waffenstand anschaut, schon ein "eingeschlichener"? Ist der Verbandsfunktionaer, der zwischen den Besprehungen, die er u.a. fuehrt, um den Ausstellernim Waffenbereich den Lebensunterhalt zu sichern, und dabei durch einen Gang laeuft, in der Outdoorklamotten oder Zubehoer fuer Quads stehen, auch ein eingeschlichener, denn er hat ja nichts mit Klamotten zu tun?

Ist der Einkaeufer, der sich beruflich ausschlieslich fuer Schaftholz interessiert und nur privat fuer die neueste Druckluftwaffe fuer seinen Sohn bei einem anderen Stand vorbeischaut, ein eingeschlichener?

:confused:

Tja, man sieht an diesen paar Beispielen, wie vielschichtig das Fachpublikum dieser Messe selber schon ist. Klar, dass da nicht jeder Aussteller mit jedem Fachbesucher Geschaefte machen kann.

:excl:

Imho wird hier mal wieder ein Problem herbeigeredet, dass so nicht existiert und dass wir doitschen wohl einfach brauchen, weil wir ja keine wirklichen Probleme haben, um die die Branche sich kuemmern sollte. :gaga:

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...

trotzdem lässt man nicht jeden inhaber einer AOK-karte auf eine fachtagung für herzchirurgen, nur weil der endkunde der eigentliche patient ist (wenn ich den vergleich hier nochmal aufgreifen darf).

...

Wenn er bereit ist, ein paar hundert bis tausend Euro, je nach Kongreß, zu bezahlen, warum auch nicht ein Patient?!?

(Es gibt theoretisch keine Zugangsbeschränkungen bzw. wenn ich wollte, könnte ICH auch als Nicht-Herzchirurg auf soeinen Kongreß. Doch was will ich da???)

Grüße

Iggy

p.s. Solche Vergleiche haben uns jetzt irgendwie nicht wirklich weitergebracht.

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Was mich beim Verlassen der IWa geärgert hat, waren die Taschenkontrollen am Ausgang. Nicht nur die Consumer mussten ihre Taschen öffnen/ausleeren -nein- auch die Fachbesucher wie ich wurden nach Waren "untersucht", was ich schon SEHR seltsam fand.

Da hat mir und einem Kollegen 5Min Diskussion mit einer "Sicherheitsfachkraft" eingebrockt.

Ich bin mit Rucksack und Drag-Bag aus de Halle um das Zeug in mein Auto zu bringen.

Er hat uns am Ausgang aufgehalten und gefragt ob wir irgendwelche "Sachen" in den Taschen hätten. Ich bejahe, zeige ihm meinen Aussteller-Ausweis und sage das das unser Kram ist.

Darauf meint er, das könnten wir ja sicherlich belegen. :gaga:

Wir haben ihn dann mal auf die Sinnlosigkeit seiner Aussage hingewiesen.

Nachdem ihn mein Kollege dann etwas heftiger verarztet hat, war plötzlich nur noch von "Waffen" die Rede. Das konnten wir dann aber ausschließen.

ML

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Da hat mir und einem Kollegen 5Min Diskussion mit einer "Sicherheitsfachkraft" eingebrockt.

Ich bin mit Rucksack und Drag-Bag aus de Halle um das Zeug in mein Auto zu bringen.

Er hat uns am Ausgang aufgehalten und gefragt ob wir irgendwelche "Sachen" in den Taschen hätten. Ich bejahe, zeige ihm meinen Aussteller-Ausweis und sage das das unser Kram ist.

Darauf meint er, das könnten wir ja sicherlich belegen. :gaga:

Wir haben ihn dann mal auf die Sinnlosigkeit seiner Aussage hingewiesen.

Nachdem ihn mein Kollege dann etwas heftiger verarztet hat, war plötzlich nur noch von "Waffen" die Rede. Das konnten wir dann aber ausschließen.

ML

330265[/snapback]

Ich find es eigentlich schon o.k., das kontrolliert wird. Kommt halt auch immer auf den Kontrolleur an. Aber meine Meinung zum Endkundentag: Wenn ich immer lese und höre, das es der Branche so schlecht geht, würde ich als Hersteller alles in die Wege leiten, soviel von meinem Kram zu verkaufen als möglich. Und wenn der Endkunden- Tag ist würde ich keine Ausnahme zwischen Händler oder Endverbraucher machen. Denn auch wenn der Endverbraucher sich nur beraten läßt und ich als Verkäufer kann ihn von den Vorteilen der Waffe überzeugen und er kauft nichts bei mir, kauft er sich später vielleicht über einen Büma eine Waffe meiner Firma. Die Chancen stehn 50-50. Das es Schmarotzer (sorry für den Ausdruck) auch gibt, ist aber auf jeder Messe üblich, und das solche den Fachberatern nur die Zeit stehlen auch. Aber will ich was verkaufen, brauche ich ein breites Publikum. Gute Berater und super Service sind die Brücke für gute Geschäfte.

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ZITAT:

Es gibt natürlich auch Vorfälle, die nachdenklich machen:

Das schockierendste für mich war ein Erlebnis am Peters-Stahl-Stand, als sich zwei Pseudo-Fachbesucher das Entspannen eines 1911er Systems zeigen lassen wollten. :gaga: Die haben über 5 Minuten gebraucht und ich bin weiter - wenn sich die Aussteller mit solchen D****n abgeben (müssen) und damit keine Zeit für ernsthaftere Interessenten besteht, solln sie ihre Eisen doch behalten.

Hallo,

wie soll es der Aussteller nur richtig machen? Auf der einen Seite kommen Beschwerden, dass sich die Aussteller keine Zeit für Beratung nehmen, sobald sie einen Endkunden vor sich haben und andernfalls wird sich darüber beschwert, dass interessierte Anfänger länger beraten werden, weil sie einen tieferen Eindruck erhalten wollen.

An unserem Stand wird/wurde jeder Interessierte beraten und jeder erhält die Möglichkeit sich einen Eindruck zu verschaffen; es wird niemand bevorzugt und niemand wird abgewiesen.

Das beinhaltet allerdings auch, dass man nicht sofort an der Reihe ist nur weil man gerade an den Stand kommt.

Grüße,

CUF

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ZITAT:

Es gibt natürlich auch Vorfälle, die nachdenklich machen:

Das schockierendste für mich war ein Erlebnis am Peters-Stahl-Stand, als sich zwei Pseudo-Fachbesucher das Entspannen eines 1911er Systems zeigen lassen wollten. :gaga:  Die haben über 5 Minuten gebraucht und ich bin weiter - wenn sich die Aussteller mit solchen D****n abgeben (müssen) und damit keine Zeit für ernsthaftere Interessenten besteht, solln sie ihre Eisen doch behalten.

Hallo,

wie soll es der Aussteller nur richtig machen? Auf der einen Seite kommen Beschwerden, dass sich die Aussteller keine Zeit für Beratung nehmen, sobald sie einen Endkunden vor sich haben und andernfalls wird sich darüber beschwert, dass interessierte Anfänger länger beraten werden, weil sie einen tieferen Eindruck erhalten wollen.

An unserem Stand wird/wurde jeder Interessierte beraten und jeder erhält die Möglichkeit sich einen Eindruck zu verschaffen; es wird niemand bevorzugt und niemand wird abgewiesen.

Das beinhaltet allerdings auch, dass man nicht sofort an der Reihe ist nur weil man gerade an den Stand kommt.

Grüße,

CUF

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Ja, logisch; ich möchte auf der IWA nicht an Euerer Stelle sein! Wirklich nicht!

Ich schrieb ja auch wenn sich die Aussteller mit solchen D****n abgeben (müssen) ; in diesem Falle hätte erstens "müssen" stärker betont werden sollen und war zweitens der zweite Halbsatz und damit keine Zeit für ernsthaftere Interessenten besteht, solln sie ihre Eisen doch behalten. vorwiegend vom Ärger über SOLCHE Schwachmaten bestimmt.

War, es kam etwas mißverständlich rüber, primär nicht gegen Euch, eher gegen Zeitgenossen, die sich ihre fehlende Sachkunde anscheinend auf der IWA erwerben wollen. :021:

Mit SOLCHEN Typen würde ich mich als Aussteller eher nicht abgeben wollen.

Aber das ist ja echt schwierig zu differenzieren.

Wenn ICH auf die IWA gehe, dann um Sachen zu sehen, die ich bei meinem BüMa vor Ort niemals sehen, geschweige denn ausprobieren könnte.

- Wie sollte ich bei meinem BüMa jetzt eine Tommy-Gun in die Hand nehmen können, wenn sie doch erst Mitte 2005 erhältlich ist?

- Wo könnte ich in D eine SPS in die Hand nehmen und dazu noch verschiedene Modelle miteinander vergleichen, wo SPS in D gar keinen Importeur hat?!?

- Wo könnte ich außerdem im Vergleich zu obiger Waffe z.B. eine STI direkt im Anschluß zum Vergleich in die Hand nehmen?

- Wo könnte ich mindestens 3 verschiedene G-3-Klone in die Hand nehmen und vergleichen - UND mir danach noch das originale HK 41 ansehen - um festzustellen, daß verarbeitungsqualitätsmäßig zwischen H&K und dem Rest einfach WELTEN liegen?

Was ich allerdings, wie schon geschrieben, unter aller Kanone finde, ist, sich z.B. die prinzipielle Funktionsweise einer Schußwaffe von Adam und Eva an erläutern zu lassen, da ist wohl doch eher ein Thema für den Unterricht zur Waffensachkunde.

Grüße

Iggy

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Speziell in Nürnberg sind mir mehrere Messen bekannt die strikt getrennt ablaufen. Erst die Fachbesuchertage ... dann die Endverbraucher. Und was passiert ... durch die Öffnung für alle kommen an den Fachbesuchertagen wirklich fast nur solche und man hat genug Platz und Zeit für diskrete und ausführliche Preisverhandlungen.

Naja ... an den Endverbrauchertagen ists oft ein wenig eng ... man könnte da bei der IWA aber das Prinzip mit der WBK beibehalten. Allerdings sperrt man so die Leute aus die in Kürze ihre WBK erhalten und sich gerade deshalb informieren möchten. Evtl. wäre eine Mitgliedsbestätigung in einem anerkannten Verband ja schon ausreichend um Kiddies und Gaffer abzuhalten.

Sollte nächstes Jahr ein richtiger Consumer-Day am Wochenende stattfinden wird an den Fachbesuchertagen viel weniger los sein.

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Sollte nächstes Jahr ein richtiger Consumer-Day am Wochenende stattfinden wird an den Fachbesuchertagen viel weniger los sein.

330713[/snapback]

:icon14:

so sehe ich das auch.

obwohl ich dieses jahr schon das gefühl hatte, dass etwas weniger endverbraucher am samstag und sonntag zu sehen waren als in den jahren davor. einige aussteller haben diesen eindruck auch gehabt.

aber vielleicht waren die endverbraucher nur besser getarnt als 2004 :chrisgrinst:

eine IWA2006 z.b. mit einem "Endkundensonntag" als letztem tag wäre wohl für alle eine gute lösung.

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http://www.visier.de/2267.html

Die NürnbergMesse ist von der Resonanz auf das Angebot des „Consumer-Tages" enttäuscht: „Wir hatten mit deutlich mehr Besuchern gerechnet und uns personell und sicherheitstechnisch entsprechend vorbereitet", so Walter Hufnagel, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse. „Wir sind offen für einen erneuten Versuch am Messemontag. Gemeinsam mit VDB und JSM werden wir versuchen, die Ursachen für das offensichtlich geringe Interesse zu klären."

Das sollte bei nüchterner Betrachtungsweise der Veranstalter kein Problem sein: während man auf der einen Seite die angeblich konstant gebliebene Zahl von 26.958 Fachbesuchern (2004: 26.924) bejubelt, bei der die knapp 1000 deutschen Fachhändler kaum ins Gewicht fallen, wird verdrängt, daß König Kunde durchaus in Nürnberg war, aber schon vorzeitig anreiste. Selten registrierten die meisten der 1002 Aussteller derart viele Endverbraucher an den drei ersten, eigentlich dem Fachpublikum vorbehaltenen Tagen. Von Vereinsausflügen, vielen deutlich unter 18 Jahre jungen Besuchern bis zu einem Punk, der quer über das Gesicht die Tätowierung "Statan" trug (und dennoch am Tor nicht abgewiesen wurde) reichte die Bandbreite. Zudem reizt es ausgabefreudige Endverbraucher kaum, für wenige Stunden (in denen viele Stände zudem schon halb abgebaut waren) auch noch einen Urlaubstag zu opfern.

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