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Da liegst du falsch! Das Aug hat ein Alu Gehäuse, das durch einen Kunststoffschaft überzogen ist. Die thermisch belasteten Teile sind aus Alu bzw. Stahl. Gruß Makalu
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Genau meine Worte! Gruß Makalu
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haben die nie bei den Amis mal zugeschaut oder nachgelesen wie sowas abläuft? Keine Erfahrung mehr aus WW2? NIe in Bonnland gewesen? Wie war das noch früher, so in den 60er, beim Angriff auf jeden 3 Fußaufsetzen einen Schuss, oder? Die Ausrede hört sich immer noch etwas strange an. Wobei, eine Armee die in Afghanistan wegen abgelaufenen TÜV oder Asu nicht fahren kann, der ist alles zuzutrauen. Gut, erst gestern wieder erlebt: Da durften italienische Scharfschützen in Hammelburg mit ihrer 7,62x51 nicht schießen, weil die nach BW angeblich eine höhere Gefahrenreichweite hatte, als die von vielen genutzte 300 WinMag. Da kann man sich dann alles vorstellen. Übrigens: Die Entwicklung G36 ging erst nach 1990 los, Patente sind von 1995. Also so alt war das noch nicht. Gruß Makalu
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Mag sein die Probleme gingen ja auch lange genug in der Runde rum. Der Hersteller hätte ja auch 2011-2013, wo das Thema schon richtig hochgekocht ist, wo die Tests der WTD91 mehr oder weniger öffentlich waren, mit katastrophalen Ergebnissen (Streukreise von 50 cm nach 90 Schuss zügigem Warmschießen und dazu noch Verzug mit gebrauchten Gewehren die kalt vernünftig schossen), einfach sagen müssen, ja da sind Grenzen, die es zu beachten gibt. Das haben wir auch nie verschwiegen und auf Nachfrage immer mitgeteilt. So war es aber nie. Es wurde mehr oder weniger behauptet: Super Gewehr, einfach toll, alle müssen es so richtig ganz groß lieb haben, kann überhaupt nicht sein was nicht sein soll. Der Gipfel war dann die tolle Geschichte mit der MEN Munition. Lag alles an einem Munitionslos, wo überall auf der Welt verteilt war. Richtig ist, wie man anhand der neuen Tests herausgefunden hat: MEN hat tatsächlich noch eine etwas schlechtere Mun gehabt und die DAG war und ist besser, aber auch damit hat es sehr deutlich gestreut und sich natürlich verzogen (das letztere kann ja auch nicht an der Mun liegen). Allerdings glaube ich heute auch, dass eine Ausrede von einigen im BmVg gewünscht wurde und HK eventuell diesen Wunsch erhörte. Das Ding haben sich schon einige im Ministerium anzuziehen, der Hersteller ist meiner Meinung nach allerdings auch nicht durch engelhaftes Verhalten aufgefallen. Wenn das BmVg entschiede hätte, wir kaufen einfach ein neues Gewehr dazu, hätte keine Sau was gesagt. Da wäre pressemäßig überhaupt nicht nötig. Wegen Ausgaben für ein Gewehr macht sich keiner ernsthaft nasse, wenn im gleichen Augenblick mal schnell 500 000 000 für eine Drohne rausfliegen, die nicht fliegt. So mal 5000 Gewehre fallen von den Kosten überhaupt nicht auf! Das verpulvert ein Panzer Bataillon bei einer Großübung oder eine BW Fregatte wenn sie irgendwo Ausschau noch ein paar Fischern mit spitzen Angeln hält. Gruß Makalu
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Mir hat ein StFw in Hammelburg schon vor ein paar Jahren erzählt, dass man Probleme G36 auch gegenüber HK Vertretern angesprochen hat. Natürlich konnte auch damals nicht sein, was nicht sein sollte. Bulldog, leerst du eigentlich gelegentlich dein WO Postfach, oder ist es hier genauso voll wie zuhause? Gruß Makalu
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Mal ne Frage dazu: Soll das Ding wirklich kühlen oder ist einfach nur ein Isolator und zusätzliche zu erwärmende Masse? Ansonsten bei dem G36 Loblied ein paar Postings weiter oben: Gab es nicht bei der BW welche, wo oben die Visierung einfach abgebrochen nach dem sie blöd gefallen sind? Wie halten die dann einen Fall auf einen Steinboden aus dem 3. Stock aus? Dazu frage ich mich echt, wer war im September dort und war mit G36 und G3 ausgerüstet und dazu noch in Häuserkampf verwickelt? Mir fällt jedenfalls niemand ein. Gruß Makalu
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Das hört sich alles sehr nach Weihnachten an. Wünsch dir was und die Presseabteilung besorgt es dir. Einfach gut, mal sehen, wie es weiterläuft. Ich verstehe immer noch nicht, wieso die Capitol Hill Police das Ding schnell wieder los geworden ist und darüber keine Informationen rausrücken darf, obwohl es doch so gut ist? Kann da einer helfen? Gruß Makalu
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Und das ist genau das was gemacht wurde. Wieso wiederholen?
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Schwer zu sagen, Angst, unsicher über den genauen Vorgang, eingenullt? Wenn du einen Versuch machen willst, gerne ich stelle die Munition. Wenn du das aber veröffentlichen willst, dann schau dir mal die Vorgänge der letzten Tage zum G36 an und stelle dir vor, du bist alleine gegen eine Firma. Die zerstückeln dich. Dass das Gewehr nur deswegen geschmolzen ist, weil du Mundgeruch hattest und die Waffe hat das nicht mehr ausgehalten, ist noch die einfachste Behauptung. Es könnte ein heftiges Thema werden. Ich kann dir aus Erfahrung mit einem Waffenblockiersystem erzählen, was dann abgeht. Auch mit dem G36 ging es heftig ab. Und immer ganz wichtig: Es kommt nicht darauf an, was stimmt und wahr ist, es kommt darauf an, wer es besser verkaufen kann und das hat was mit Geld zu tun. Gruß Makalu
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Na ja, man muss wissen, wozu das SL8 entwickelt wurde. Es dient primär den Reservisten der BW dazu nach der Sportordnung der RAG des VdrBW zu schießen. Wieviel Schuss sind das, ich denke, maximal mit Probe 40 Schuss oder so, in 30 Minuten vielleicht. Daher ist die Waffe zukunftssicher, sie ist genau auf die Belange abgestimmt und einem Bedürfnismissbrauch wird folglich vorgebeugt. Also eine richtig rechtskonforme Entwicklung für die Zukunft. Wir sollen jetzt anfangen diese Zweckgebundenheit zu kritisieren? Nein, das geht überhaupt nicht, wir müssen dankbar sein, so richtig! Gruß Makalu
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Es ist ja auch nicht so, dass es den Test benötigt. Es sind schon einige SL8 geschmolzen, so ist das ja nicht. Die RK Wiesel kann da etwas erzählen und hier im Forum ist auch einer, der allerdings nicht genannt werden möchte. Man müsste nur wissen, ab wann das genau passiert, das merkt man nämlich nicht so einfach, erst später, wenn alles rum ist. Gruß Makalu
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Unser Militär gehört mit zu den teuersten auf der Welt (ich habe mal was von Platz 5 gelesen- bin mir das aber nicht ganz sicher). Da gibt es erst mal nichts. Scheinbar gegeben die aber auch das Meiste für irgendwelchen nicht funktionierenden Blödsinn aus. Du könntest denen das doppelte an Geld geben, das würden die auch locker verblödeln ohne mit der Wimper zu zucken. Besser würde es wohl damit auch nicht werden. Das Bmvg ist moderner, deutscher Robin Hood: Wir nehmen das Geld von den Leuten und geben es den Reichen. Gruß Makalu
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Wenn man bedenkt, dass das G36 am Lauf hinten nach 150 Schuss in 12 Minuten bereits auf 230°C ist, das Gewehr wie eine Thermoskanne funktioniert und der Kunststoff in dem Bereich schmilzt, kann das nicht lange so laufen. Die oben von mir angegebenen 250 würde ich, wenn man die technischen Grundlagen anschaut, schon als arg optimistisch ansehen. Gruß Makalu
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ich stelle mir eher vor, dass da der Kunststoff wegschmilzt und der Lauf nach vorne rauskommt. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das mit mehr als 250 Patronen so läuft. Ich lass mich aber gerne berichtigen. Normalerweise müsste so ein AR15 als freischwinger einigermaßen präzisonsmäßig bis um die 300 Schuss in der Folge dabei bleiben. Gut, Streukreise sind dann auch irgendwann um die 20 cm auf 100 m, aber eher nicht viel mehr. Verzug würde ich mal bei einem guten Lauf in Bereich von 10 cm ansetzen. Dann irgendwo bei um die 300 schmelzen die Geschosse an und als nächstes verabschieden sich die Züge im hinterem Bereich. Gruß Makalu
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Das waren 830 Schuss, oder? Gruß Makalu
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Soweit ich mich noch grob erinnern kann, ohne meine Datenbank durchzusuchen, wurden auch mal Tests mit M16 gemacht, die bis um die 450 Schuss durchgehalten haben. Aber auch da kann sich über die Jahre was getan haben und 500 bis 600 Schuss, die natürlich so in der Feuerrate nie geschossen werden, ist schon ein Wert. Die Amis gehen heute von einer allgemeinen Feuerrate mit dem Sturmgewehr von 15 Schuss in der Minute über längere Zeit in Gefechten aus, die in besonderen Situationen auch bis 90 Schuss in der Minute hochgeht. Bei den 90 Schuss in der Minute soll irgendwo bei 150 bis 180 Schuss die Selbstzündungstemperatur gegeben sein (das ist noch kein großes Problem, aber man muss es berücksichtigen). Es gab auch Vorkommnisse, wo angeblich selbst die 90 Schuss in der Minute aus dem Sturmgewehr noch ganz deutlich überboten wurden und das Gewehr MG ähnlich genutzt wurde (bis etwa 200 Schuss in der Minute). Das sind dann allerdings Werte, die wohl nicht mehr rein situationsbedingt sein können, sondern auch noch persönliches Durchdrehen mit dazu kommt (was allerdings in manchen Situationen nachvollziebar sein kann). Dazu kommt, dass die Geschosse irgendwo bei um die 300 schnellen Schüssen anschmelzen, soweit es nicht die neuen M855A1 sind und dann treffen nur noch im Kurzbereich klappt. Alternativ müsste man kühlen oder beim MG den Lauf wechseln. Der neue BW Test hat die durchschnittlichen 15 Schuss in der Minute nicht ganz gebracht und von den 90 wollen wir mal überhaupt nicht reden, Der HK Test ging sogar nur von 10 Schuss in der Minute aus. Das Verhalten bei extremeren Situationen wurde folglich noch überhaupt nicht offiziell untersucht. Es bleibt also noch Spielraum zum interpretieren. Gruß Makalu
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Das würde mich echt mal richtig interessieren. Dass die das nicht in dem großen Test jetzt mit angegangen haben, wundert mich. Grundsätzlich kommt das G36 am schnellsten von allen in den Selbstzündungsbereich der Munition. Gut, das kann man in den Griff bekommen, man fängt den Verschluss und hält keine Patrone im Patronenlager. Trotzdem, es ist so. Wenn der Bericht stimmt, verbauen die das PA6 GF35. Das würde um die 230° bereits schmelzen. Ich bin immer von PA66 ausgegangen, was einen Schmelzpunkt von um die 260°C hat. Da müsste man wirklich wissen, was nach 200 oder auch mal 300 Schüssen in kurzer Zeit damit passiert? Man weiß gut, ein M4, M16 und die anderen halten so grob bis um die 400 Vollauto Schüsse durch, bis Schluss mit Lustig ist. Was passiert hier? Ich kann mir vorstellen, wenn die Dinger über die Schmelztemperatur erhitzt werden, ist danach Schluss mit halbwegs stabiler Lauflagerung, auch wenn die Temperatur wieder runter geht. Gun talker hat das ja angedeutet, aus Erfahrungen mit verschiedenen SL8. Es wird dann zunächst wohl so sein, dass der Lauf noch etwas über den Verschlusskopf und der sich ausdehnenden Patronen fixiert wird. Danach, beim Erkalten, wird er sicherlich wieder halbwegs fest, aber für wie lange? Das wurde nicht getestet und gehört einfach dazu. Auch wenn der Test jetzt wirklich sowas von fundiert und einmalig ist, er beantwortet noch lange nicht alle interessanten Fragen. Dennoch, falls einer von den Machern hier mitliest: Ein gigantisches Werk, das jedem der an Waffentechnik interessiert ist, zur Verfügung gestellt werden müsste, da es meiner Meinung nach fast schon einmalig ist. Ich hoffe ich bekomme noch eine Kopie davon! Meinen Wunsch habe ich angemeldet. Die wo Kritik daran üben wollen, werden auch genug finden, aber man muss es erst mal besser machen! Der andere Test, der so im Internet zu dem Thema G36 rumgeistert, der erscheint dazu als Verarschung. Ob er eine war, weiß ich nicht sicher, vielleicht habe auch ein paar das Thema einfach nicht verstanden. Dennoch, trotz aller Kritik des Bmvg Berichts am G36, ich hatte den Eindruck, man wollte HK bei der Sache mehr als schonen. Gruß Makalu
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Grundsätzlich sind die STANAG Magazin deutlich kompakter. Der Soldat bringt damit die im Einsatz oft getragenen 400 Patronen am Mann einigermaßen unter. Mit den G36 ist das wohl nur mit Rucksack vernünftig hinzubekommen. Das 416 ist in Bezug zu den obigen Punkten eine allgemein deutliche Verbesserung. Ist dafür ohne Klappschaft, etwas schwerer und den Handschutz halte ich in der heutigen Form auch nicht so wirklich als Lösung für die normale Truppe. Alle thermisch belasteten Teile sind hier aus Alu bzw. Stahl. Kunststoff findet sich nur am Pistolengriff und dem Hinterschaft. Von der Zuverlässigkeit denke ich, dass es sehr gut, aber immer noch etwas hinter G36 Niveau sein dürfte. So wie ich es gehört habe, gab es dort ja auch diesbezüglich zumindest ein auffälliges Problem. Ich würde mal davon ausgehen, dass es zumindest für Einsatzverbände eine schnelle Lösung ist. Aber sicherlich nicht die einzige. Es gab aber in dem Test noch ein weiteres Sturmgewehr, dass sehr gut abgeschnitten hat, wenn es auch nicht mit allen getesteten Patronen so gut geschossen hat, wie das 416. Überhaupt war der Test weiterer Sturmgewehre kein Querschnitt sondern nur geeignet mal zu sehen, wo man steht, nicht was es besseres gibt. Richtig ist, die Anforderungen an den Test, der sich zwar nur auf einen 120 mm Kreis auf 100 m bezogen hat, den es zu treffen gegolten hat, trotzdem technisch sehr anspruchsvoll war. Dieser musste über alle Temperaturbereiche mit der ursprünglichen Justierung getroffen werden und das von -30 bis 60°C Außentemperatur und dem ersten bis zu dem 150ten Schuss. Ich hatte da selbst bei meinen sehr präzisen und verzugsarmen Privatwaffen eigentlich geringfügig an der Visierung, abhängig von der Außentemperatur, nachgestellt, wenn auch ohne neu einzuschießen. Aber gut, eine HK Waffe hat es gebracht und das ist eindeutig ein Wort! Ich glaube nicht, dass diese Anforderung ohne Freischwingausführung des Laufes sicher hinzubekommen ist. Besonders M16 Typen neigen ja bei Erhitzung in Verbindung mit dem normalen A2 Handschutz dazu etwas tiefer zu schießen, weil sich der Handschutz oben stärker ausdehnt und gegen die Gasentnahme drückt. Das ist leicht zu beheben, aber erst mal so. Man kann auch aus dünneren Rohren und in Freischwingausführung gute Performence und Verzugsarmut hinbekommen, allerdings nicht mit allen Patronensorten so wie mit einem dickeren Rohr. Gruß Makalu
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Vielleicht mal so eine Zusammenfassung von mir zu der Sache. Es gibt meiner Meinung nach verschiedene Erkenntnisse, die man bis heute aus verschiedenen Tests bzw. Erfahrungen zuverlässig gewonnen zu scheinen hat, die gelten auch mehr oder weniger grob von A0 bis A4: Das G36 ist sehr zuverlässig im Bezug auf Ladehemmungen, da gibt es nichts! Es gehört zu den leichteren Sturmgewehren, ohne wirklich das leichteste zu sein. Es ist nicht gerade eines der robusteren Gewehre. Die Magazine sind sehr groß und brauchen Platz, für Soldaten zu viel Platz. Es ist nicht teuer, aber auch nicht billig. Es ist eines der Sturmgewehre wo mit den größten Verzug im Bezug zur Außentemperatur, besonders im Bereich 15 bis 45° zeigt. Es ist mit eines der Sturmgewehre das den größten Einfluss im Bezug auf Luftfeuchtigkeit zeigt, auch wenn das nicht schnell eintritt und über Tage geht. Nachgestellt werde muss! Es ist kalt relativ präzise, mit den meisten Patronen und da scheinbar sogar besser als viele G3 oder auch andere Sturmgewehre. Warm oder heiß gehört es diesbezüglich zu den schlechteren Gewehren ohne automatisch das schlechteste sein zu müssen. Wobei es scheinbar sehr große Schwankungen in der Serie der genutzten G36 gibt (muss noch lange nicht zwangsläufig bereits bei der Herstellung so sein, aber später). So Unterschiede von 2-3 zu 1 scheinen vorzukommen. Im Bezug zum Verzug beim Warmschießen gehört es auch zu den schlechteren obwohl es sogar ein Freischwinger ist (es muss aber nicht das schlechteste sein). Waffen mit Metallgehäuse müssen diesbezüglich allerdings nicht unbedingt viel besser sein, wenn sie kein Freischwinger sind. Sonneneinfluss: Wenn die Waffe von der Seite angestrahlt wird, verzieht sie sich deutlich mehr als die meisten anderen Sturmgewehre und das schon nach einigen Minuten. Es dürfte aber noch einen Plastikbomber gegeben, der noch etwas mehr zu bieten hat. Auf alle Fälle kann das deutlich was ausmachen und zum Danebenschießen führen. Es war nach 150 Schuss immer das Gewehr, wo innen am heißesten war, teilweise 100°C mehr als manche anderen Sturmgewehre. Es liegt dann temperaturmäßig im Bereich der Schmelztemperatur des Kunststoffs. Würde mich schwer interessieren, was passiert, wenn man noch 20 oder 30 Schuss mehr machen würde, wurde halt nicht offiziell getestet. M16 sind da wegen dem direkten Gasrücklauf auch nicht soviel kühler.
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Hier noch ein interessantes Video, ab etwa Min 8 geht Larry Vickers auf die Verlagerungen so langsam ein und das als ehemaliger HK Mitarbeiter:
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Ich weiß nicht, wie die Meldung in der Presse immer so zusammen kommen. Ich könnte schon ein paar Soldaten nennen, die dort waren und nicht gut darüber reden. Viele nicht, aber so vielen habe ich nicht angesprochen. Ich hatte mal ein paar Bilder von dort gepostet, die waren von einem Kumpel der mit US-SF unterwegs war. Er sagte nur, dass die mit ihren M4 auf 500 getroffen haben, wir haben dafür das G82 gebraucht. Im ernst, die meisten haben dort nicht mal geschossen. Einer ist erst nach knapp 6 Monaten mal dazu gekommen auf der Schießbahn ein paar Schuss zu machen. Er war erschrocken wie dejustiert seins war. Da die BW nie einen klare Einsatzbefragung mit Auswertung macht, im Gegensatz zu den Amis, bleibt die Wahrheit im Dunklen. Eigentlich hatte ich sogar aus dem Jugo Einsatz klagen gehört, aber nicht wegen schießen, sondern wegen Brechen. Geschossen wurde dort nicht viel. Aber richtig ist, da ist vieles nicht so klar und sauber. Es wird auch von vielen immer auf die Streukreise abgezielt. Die sind teilweise abartig (nicht bei allen Waffen gleich und es gibt auch andere die nicht so tolle sind), richtig, aber dann kommt noch ein toller Verzug dazu und was sehr schön ist, ein erheblich höherer Verzug durch Sonneneinstrahlung, o.k. Feuchtigkeit auch noch, aber das könnte man in der Regel beherrschen. Bei den Streukreisen alleine betrachtet, mag es sogar noch irgendwo im Mittelfeld liegen, beim Verzug nicht mehr und das können bestimmt hier auch einige mit ihrem SL8 bestätigen, das diesbezüglich ja ähnlich ist. Übrigens, so ein G36 erreicht recht schnell im Bereich des Patronenlagers um die 200°C (nach Schusszahlen, bei denen manche anderen noch bei um die 100° sind). Bei 230° geht der Kunststoff in die Schmelze über. Man hört da immer wieder etwas drüber von dem und jenem, können da hier welche was Konkretes berichten? Gruß Makalu
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Hat schon jemand was ausgeschrieben oder bestellt? Haben wir was verpasst? Was gibt es neues? Gruß Makalu
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So grob, das Problem BW – HK dazu schein es eine längere Vorgeschichte zu geben, mit dem Gipfel 2014. Bis jetzt hat man von HK immer vernommen, dass es nicht am Kunststoff liegt. Etwas was die jetzige Untersuchung wohl widerlegt. Es ist übrigens nicht der PA66 GF25, es soll PA6 GF35 sein. Allerdings waren auch andere Waffen nicht ohne Probleme. Ich weiß, dass das Problem schon früher aufgezeichnet wurde. Der angesprochene HK Bericht scheint auch mit zu der Vorgeschichte zu gehören. Die 7 Gewehrtypen sind etwas verschlüsselt, da will ich mal lieber nicht drauf eingehen. Man kann es so grob rauslesen, ist aber ziemlich konfus und die Wahl eher auch etwas eigenartig aber auch nicht der Schwerpunkt. Es geht im dem Bericht klar hervor, dass der Streuungsanstieg mit jeder Munition eintritt, aber nicht wirklich das alleinige Problem ist. Sehr stark ist der Verzug gegeben. Durch Temperatur wie durch Sonneneinstrahlung, bzw. einfacher Lagerung und Feuchtigkeitsänderung oder Temperaturveränderung der Außentemperatur, 15° scheinen deutlich was auszumachen (so mal vom Tag in die Nacht). Das scheint gut getestet worden zu sein und da soll bitte keiner mit der Rohrdicke kommen, sonst verteilen wir hier Gummibärchen. Gruß Makalu
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Die Tester haben sich diesmal, was den Test des G36 betrifft und was ich mitbekommen habe, wirklich extreme Mühe und Arbeit gemacht. 304 Gewehre aller G36 Baureihen mit über 100 000 verschossenen Patronen verschiedener Ausführungen. Das ist was! Es kamen auch Ergebnisse heraus, die klare Probleme aufzeichnen. Soweit ich es mitbekommen habe, ist der Vergleich mit 7 anderen Gewehren gezogen worden. Der ist allerdings nicht ganz rund und sehr komplex, interpretieren ist daher gefährlich (da war auch scheinbar sowas wie ein M4 mit offener fester Visierung dabei, da ist das Schießen nicht so einfach). Das Interpretieren ist schwierig, falls überhaupt vernünftig möglich und benötigt Zeit. Ich denke mal, so offensichtlich intensiv der Tests der G36 war, mit den Vergleichswaffen hätte man sich etwas mehr Mühe geben sollen. Was man sicher sagen kann: Das G36 war im Test wirklich sehr zuverlässig, über 100 000 Patronen gerade mal 10 Störungen von -30 bis +60°. Es lag damit deutlich vor den anderen Waffen, etwas was man gerne hört und auch schon länger weiß. Ich verstehe daher nicht, wieso HK nicht einfach wirklich eine gute Weiterentwicklung aus der Schublade zieht. Magpul hat doch gezeigt wie es besser geht, wenigsten bezüglich Verzug und Erwärmung. Das Getue kann daher wohl nur kontraproduktiv sein. Ich hätte schon langst gesagt, wir setzen uns jetzt zusammen hin und machen das Gewehr für das Jahr 2020, statt so einen Kindergarten abzuziehen. Mit der Aussage hätte man schon locker 2011 rum kommen können und hätte sich viel erspart. Gruß Makalu
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Grundsätzlich, dass der Beschaffer nichts darauf hat, habe ich hier schon x mal geschrieben. Ich weiß nicht was die können, eventuell viel Papier produzieren. Das wissen wir und leider wohl auch die ganze deutsche Industrie, die das scharmlos ausnutzt. Das BW Beschaffungswesen ist der Hammer schlechthin. Nichts desto trotz, sollte oder hat ein Hersteller seinen Kunden, so blöd wie er auch ist, in entscheidenden Fragen nicht alleine in der Ecke stehen zu lassen und ihn sogar noch was vorzugaukeln was so nicht ist. Im zivilen ist das klar, hier möglicherweise schwammig aber trotzdem nicht schön. Die Nummer die hier abgezogen wird ist ein Trauerspiel erster Ordnung. Ich kann mich nicht erinnern schon mal was Vergleichbares mitbekommen zu haben. So wie ich das in Foren nachlesen konnte, hat die Polizei in Washington DC das Ding wegen ähnlichem bereits 2005 in den Ruhestand versetzt, die waren aber auch konsequent und haben sich nicht so rumverblöden lassen wie die Führung der BW. Gruß Makalu