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Pikolomini

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Everything posted by Pikolomini

  1. Nach Hobbes ist der Staat die Regelungsmacht, unter der die Bürger auf einem bestimmten Gebiet - Staatsgebiet - zusammenleben. Das Gewaltmonopol ist Teil dieser Regelungsmacht. Im Idealfall ist die Art - Ausformung - dieser Regelungsmacht durch Konsens der Gesellschaft entstanden. Dann geht " alle Macht vom Volke aus ".
  2. Ja das kann man rechtlich. Dazu muß die Behörde sogar einen Protokollanten stellen !. Wenn jeder das tut, ist auch das Arbeitslosenproblem gelöst !!.
  3. Pikolomini

    Waffenfett

    Ich sprühe die Waffen außen und innen dünn mit Ballistol ein und bestreiche die aneinander gleitenden Flächen mit Wälzlagerfett. Seit 60 Jahren nie Probleme gehabt - ausser meine bessere Hälfte, die reagiert leicht gereizt, wenn Sie Ballistol riecht - aber das hat Geschichte.
  4. Sportschützen sind entstanden aus den Bürger Schützenvereinen. Die Grundlage dieser Bürger Schützenvereine waren bewaffnete Bürgerwehren, welche die Interessen der " Bürger " glaubten zu wahren. Man sieht diese Entwicklung schon an der Veränderung des Aussehens der Zielscheiben. Waren diese früher z.B. menschliche Silhouetten, sind sie heute nicht mehr an solche Formen angelehnt. Die Tradition ist der reinen sportlichen Betätigung gewichen - sicherlich auch mit Ausmahmen.
  5. Die für mich einzige nachvollziehbare Begründung für die Notwendigkeit des Besitzes von großen Magazinen ist: Weil sie da sind! Als Jäger oder Sportschütze gebrauche ich sie nicht. In der Realität befriedigen sie Phantasien. Da kommen die Wichtelmänner aus Ihren Löchern gekrochen und stellen sich vor, sie seinen Rambo -- Knarre mit Rundmagazin usw. Ich befürchte, das ist nahe an der Realität. Zu erwarten das die Allgemeinheit das akzeptiert ist naiv.
  6. Dennoch: Die EU Abgeordneten repräsentieren den - dargestellten - Willen der Mehrheit der Bürger.
  7. Würden die Bürger befragt, würden weder bei Dir noch bei mir Waffen im Waffenschrank stehen ! Da hast Du Recht. Dennoch bleibt die grundsätzliche Forderung nach der Begrenzung der Patronen in Magazinen. Die ist durch. Wie die einzelnen Länder das ausgestalten steht auf einem anderen Blatt. Aber auch das wird sich angleichen. Mir selbst fällt - wenn ich ehrlich bin - kein einziges Argument als Sportschütze oder Jäger ein, welches die Forderung nach großen Magazinen stützt. Selbstverständlich möchte ich als Sportschütze - ich schieße seit 1961 - auch große Magazine besitzen, aber als Notwendigkeit kann ich es nicht begründen.
  8. Quintessenz: Das Magazinverbot für große Mag. wird kommen, in welcher Form auch immer. Das es in anderen Ländern noch alles Mögliche - illegal - zu kaufen gibt, mag sein, kann aber doch wohl nicht Ziel unseres Handelns sein. Noch einmal: Wir kommen an den Forderungen der Mehrheit der Bürger nach wenig Waffen in Privathand nicht vorbei. Wir können das leugnen oder ablehnen, bleibt aber die Realität. Es hat auch wenig Zweck uns hier in den Foren laufend unsere unrealistischen Forderungen zu präsentieren, das ist am Wenigsten zielführend, ebenso wenig wie EU Bashing. Es ist nicht " die EU ", die EU besteht aus der Summe der dort lebenden Bürger und deren Wille ist zu respektieren. Grundsätzlich argumentieren wir hier in den Foren aus unserer eigenen Blase heraus. Wir bestätigen uns selbst, was wir hören wollen. Die Realität bildet das nicht ab. Ein wenig Realitätssinn wäre aber angebracht.
  9. Leider ist es nicht so. Das Verbot großer Magazine ist EG Recht und die Länder müssen es durchsetzen. Sonst ist das ganze Verfahren - EU Waffenrichtlinie - nicht durchsetzbar. Wie schon geschrieben, Polen und Tschechien haben vor dem höchsten EU Gericht geklagt und verloren.
  10. Ja, das sehe ich auch so. Nur am Grundsatz des Verbotes von großen Magazinen wird das wohl nichts ändern. Leider. Oder härter formuliert, aus den von mir dargelegten Gründen kann sich nichts ändern. Was Du zum Bedürfnis schreibst, ist auch meine Meinung. Hier glaube ich allerdings, daß der Gesetzgeber letztlich auch dem normalen Menschenverstand folgen wird und es eine Regelung geben wird, die realistisch und praktikabel ist. Ich denke, es wird so kommen, wie es in Bayern - teilweise - schon ist: Hat ein Sportschütze 10 Jahre eine WBK, wird nur noch die Zuverlässigkeit geprüft. Nur bei Beantragung eines Neuvoreintrages wird das Bedürfnis für die neu zubeantragende Waffe auch geprüft. Die dafür notwendigen Vorraussetzungen werden sicherlich praktikabel sein. Politik fordert die Durchsetzung des Notwendigen.
  11. Dazu fällt mir Pipi Langstrumpf ein: " Ich schaffe mir die Welt, wie sie mir gefällt !! "
  12. Eine Altbesitzregelung wird es wohl auch bei uns geben. Dann wird es wohl sicherlich zusätzlich eine Kennzeichnungspflicht solcher " wesentlichen Teile " geben. Frei im Markt werden solche Teile ich aber garantiert nicht mehr bewegen.
  13. Meiner Kenntnis momentan folgende Lage: Das Schengen Abkommen fordert im Wesentlichen gleiches nationales Waffenrecht in allen Teilnahmestaten. Das ist auch verständlich. Wenn laut EG verabredet ist, das Magazine für LW nicht mehr als 20 Patronen beinhalten sollen, ist es wenig sinnvoll, das in Land A so Gesetz werden zu lassen und in Land B nicht. Denn dann könnte man sich die verbotenen Teile ja dort besorgen, wo es nicht verboten ist. Das wird man verhindern !! Polen und die Tschechien haben kürzlich gegen diese und andere Punkte des EU Waffenrechtes vor dem EU Gerichtshof geklagt und krachend verloren !. Nun sind aber - meiner Kenntnis nach - sogar in der Schweiz in Anlehnung an EG Recht -- durch den Wunsch der Schweizer an der Teilnahme am EG Binnenmarkt, im Rahmen der Rechtsangleichung Schweiz - EG, LW Mag. über 10 Patronen in der Schweiz schon verboten. In anderen Ländern auch. Ich bin daher absolut sicher, daß diese Regelung auch für die Bundesrepublik geltendes Recht wird. Sonst wäre die -- schon in einigen EG Ländern eingeführte 10 Patronen Regelung ja unsinnig. Hier scheint der Zug abgefahren. Verhandlungsspielraum = 0 . Das wird so kommen!! Ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. Anders sieht es aus mit der Definition des Bedürfnisses, das ist im EG Recht nicht definiert, kann also in den Ländern frei verhandelt werden. Dort haben wir wohl eine Chance die Sache zu unseren Notwendigkeiten regeln zu lassen. Das ist mein Kenntnisstand. Es kann sein, daß ich damit falsch liege. Noch eine Anmerkung: Recht sollte an den normalen Menschenverstand gebunden sein. Wir sind Teil einer Gesellschaft, die in Mehrheit fordert, Waffennutzung und Besitz restriktiv zu handhaben. Warum sollte die Mehrheit der Gesellschaft, in der wir leben, unsere Forderung nach großen Magazinen usw. usw. verstehen, wenn diese Gesellschaft privaten Waffenbesitz in Mehrheit ablehnt. So sehe ich die Realität - ob wir das wahrhaben wollen oder nicht.
  14. Das zu kapieren ist sehr einfach. Ich bin Sportschütze und fühle mich gegenüber Jagdausübenden extrem diskreminiert. Wenn man mir langsam mein Hobby unmöglich macht, fange ich an mich zu wehren und Mißstände aufzuzeigen. Das tue ich im weiteren Leben auch. Mit dem Vorwurf der Neiddebatte kann man mir nicht kommen. damit kann man jede Ungerechtigkeit abschmettern. Da eine große Anzahl der Volksvertreter aber Jäger sind, mache ich darauf aufmerksam, daß sie wohl eher beim Waffenrecht eine extrem schiefe Sicht der Dinge veretreten, wenn sie sich so verhalten, als sei eine Waffe in der Hand eines Sportschützen gefährlicher, als in der Hand eines Jägers. Die Jäger unter den Volksvertretern vertreten also ihre eigenen Interesse. Wenn deren erklärtes Ziel ist, Waffen in Privathand zu verringern, ist das genau der richtige Weg. Je mehr Waffen ich den Sportschützen verweigere oder wegnehme, je mehr kann ich der eigenen Klientel - Jäger - zubilligen, habe die Menge aber formal immer noch verringert. Kann also erklären, mit dem neuen Waffenrecht hat sich die Zahl der Waffen in Privathand verringert. Ein Schelm, wer Böses denkt. --- Ich denke Böses ---. Darauf möchte ich hinweisen.
  15. Wieso braucht ein Jäger über 100 Waffen zur Jagd ? Es gibt in Deutschland nicht einmal so viele Arten, die er bejagen darf. Pro Ratte eine Büchse. Ich wohne in einer waldreichen Gegend, in der die Jagd zuhause ist. Würde hier ein Jagdausübender mit einer AR10 geschultert zur Jagd erscheinen, wäre das sein gesellschaftliches Ende. Dieser Mann hat einfach eine extrem gesteigerte Affinität zu Waffen. Würde man irgendwo 1000 Menschen bitten, solches Verhalten zu beurteilen, hielten es bestimmt 990 für nicht normal. Da sollte man sich nicht selbst belügen. Ich gönne Jedem sein Interesse an Waffen, besonders jedem Jagdausübenden. Nur soll man das nicht mit jagdlichen Notwendigkeiten begründen. Vera...en kann ich mich selber.
  16. Das Jäger im Waffenrecht wesentlich besser gestellt sind und werden als Sportschützen ist ganz offensichtlich. Ich denke, es liegt daran, daß die Jagd immer eine privilegierte Betätigung war - und ist -. Die Vorteile im Waffenrecht, die Jäger genießen, kommen sicherlich daher, daß ein Großteil der konservativen und liberalen Abgeordneten selbst Jäger sind. Das Privileg Langwaffen, auch und gerade Halbautomaten in beliebiger Menge - Beispiel 100 und mehr - erwerben zu dürfen, ist rational nicht mehr vermittelbar. Daher hege ich auch die Hoffnung, daß es für Sportschützen ganz so schlimm, wie zuerst vermutet, nicht kommen wird. Die Benachrichtigung gegenüber Sportschützen wäre einfach zu groß. Gesellschaftlich bläst der Wind Jagdausübenden momentan auch so ins Gesicht - Diskussion Trophäenjagd usw. - Würde die Presse auf solche jagdaffinen Waffenhorter aufmerksam und würde das Thema, wäre das Aufschreien groß. Wie will man die Unterschiede Sportschütze 3 Halbautomaten erlaubt, Jäger 100 te Halbautomaten erlaubt, dem Bürger plausiebel machen. Geht nicht. Allerdings verstehe ich hier auch die Erlaubnisbehörde nicht, die einen Erwerb von über 100 Langwaffen von einem Jagdausübenden nicht hinterfragt. Solche Menschen sind in der Regel psychisch instabil und sollten die Hände generell von Waffen lassen. Ich rechne natürlich damit, daß mich jetzt ein shitsorm erwartet. No Problem. Ich halte nur das Verschweigen und schönreden der Realität - wir Sportschützen und Jäger sitzen doch alle in einem Boot - also müssen wir Sportschützen die Nachteile gegenüber Jägern gefälligst in Kauf, nehmen für Quatsch. Sportschützen haben auch eigene Interessen und haben auch das Recht auf Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen gegenüber anderen Gruppierungen hinzuweisen, besonders dann, wenn es für Sportschützen immer schwieriger gemacht wird, ihren Sport auszuüben. Auch darauf sollten unsere Volksvertreter mal hingewiesen werden.
  17. Gesetzt der Fall, Ammoniak würde durch Risse in der Chromschicht an eine - angenommen - darunterliegende Kupferschicht kommen, wäre die durch Ammoniak angegriffene Fläche des Kupfers max der stärke - Höhe - der Kupferschicht entsprechend mulipliziert mit der Länge des Risses, also extrem gering, denn nur da könnte das Ammoniak ja das Cu angreifen, es sei denn, die Chromschicht ist schon vom Kupfer gelöst, dann könnte das Ammoniak die Kupferschicht großflächig angreifen. Aber dann ist es eh zu spät. Bildlich: Stellt euch zwei Scheiben Brot, bestrichen mit Honig vor. Der Honig quillt zwischen den Brotscheiben heraus und ihr leckt ihn ab. Ihr könnt immer nur das bischen ablecken, was zwischen den Brotscheiben am Rande aus den Brotscheiben Quillt. -- Honig = Kupfer , obere Brotscheibe = Laufmatrial, untere Brotscheibe = Chromschicht, Zunge = Ammoniak. Nur wenn eine Brotscheibe abgenommen wird, kommt man großflächig an den Honig. Anm. : Man muß auch mal einen blöden Vergleich bringen. Ich wollte nur aufzeigen, das der - falls wirklich vorhanden - Zerstörungseffekt des Cu durch Ammoniak nicht sehr groß sein kann und damit natürlich auch die Zerstörung der Chromschicht. Zudem wird das Ammoniak ja anschließend neutralisiert bei richtiger Anwendung. Aber ich verstehe leider zu wenig davon um das wirklich beurteilen zu können.
  18. Danke für die Antworten. Zu den Daten: es handelt sich um eine israel. HADAR II. Das ist die ziv. Ausführung der GALIL GALATZ sniper rifle von IMI im Kal. .308 Win. Soweit mir bekannt ist, sind die Läufe der norm. GALIL AR/ARM innen gehämmert und hartverchromt. Die Waffe ist neuwertig und hat eine Schußbelastung unter 1000 Schuß. Verschleiß - an beweglichen Teilen - ist nicht zu erkennen. Allerdings ist sie wohl Baujahr 1987. Die Waffe ist vom System eine nobel AK . Lauf ist geschraubt, Systemkasten gefräst, sauberst verarbeitet usw. Ich habe die letzten Tage mit der Waffe aufgelegt mehrere Durchgänge geschossen und die Präzision liegt da, wo sie als Werksangabe auch liegen soll. 5 Schuß 100m unter 1,5 MOA. Genau diese Präzision möchte ich erhalten, deshalb der Aufwand mit der Putzerei. BTW: An anderer Stelle hier - unter Halbautomaten - habe ich Bilder der Waffe eingestellt.
  19. Danke für die Antworten. Das eine Bronzebürste schwarzen Abrieb erzeugt, ist mir neu. wenn es das ist, freut es mich. Ich habe Angst, daß der schwarze Abrieb Pulverrückstände sind , unter denen es dann oxidiert und die wollte ich unbedingt restlos entfernen. Nun zu der Frage von Speedmark. Die Waffe stammt wohl nicht aus dem Schwarzwald - ich muß aber noch einmal schauen, wo der Verkäufer wohnte - auf jeden Fall hat die Waffe keinen Mündungsdämpfer. Aber noch einmal zu dem Abrieb durch eine Bronzebürste: Wie soll denn durch eine Bronzebürste schwarzer Abrieb entstehen? Wenn er vorher nicht im Lauf war ? Ist mir unklar. BtW: Wenn ich die Polierpaste von VFG auf blankem Metall verreibe, entsteht sofort ein schwarzer Belag, also auch im Lauf. Auch darauf bin ich schon hereingefallen.
  20. Hallo, ich habe ein Problem mit dem Lauf einer HA Waffe, die ich kürzlich - gebraucht - erworben habe. Wie immer, habe ich den Lauf versucht zu reinigen. Es gelingt mir nicht, vollkommen den schwarzen Abrieb im Lauf zu beseitigen. Ich bin folgendermaßen vorgegangen. Zuerst habe ich den Lauf so lange mit VEG Filzreinigern, getränkt mit Robla Solo, durchgezogen bis die Reiniger keine Verfärbung mehr zeigten. Damit scheinen die Buntmetallablagerungen wohl beseitigt zu sein. Jetzt das Problem: Danach habe ich den Lauf mit einer Bronzebürste 5 x hin und zurück ziehend gereinigt und den schwarzen Abrieb mit Filzreinigern so lange beseitigt, bis die Filze sauber blieben. Dann die gleiche Prozedur von vorne - 5 x Bronzebürste hin und zurück -, Filzreiniger neu bis auf den Filzen keine schwarze Verfärbung mehr zu sehen ist und dann Alles wieder von vorne. Das habe ich bestimmt 20x wiederholt und habe immer noch schwarze Filze. Ich bekomme den Lauf einfach nicht sauber. Vielleicht kennt jemand das Problem und hat ein besseres Verfahren, die schwarzen Laufrückstände zu lösen und zu beseitigen. Polierpaste von VEG bringt da auch nichts. Der Lauf selbst ist nicht komplett glatt, sondern zeigt eine leichte narbenartige Oberfläche, die einer Orangenhaut ähnelt, die aber spiegelt. Evtl. hat sich diese Oberfläche beim Hämmern des Laufes schon gebildet, ich weiß es aber nicht.
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