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salzstange

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  1. Es geht nicht darum welcher Sportler was braucht. Es geht darum, dass ein kleiner Teil von Sportlern auch mal sportlichen Spaß daran hat, ein 30er Glockmagazin auf dem 10m Stand zu verschießen. Wenn wir mit der Argumentation anfangen wer was benötigt, dann kommen wir wieder an den Punkt wo der Jäger fragt, welcher Sportschütze überhaupt eine AR15 benötigt, oder der Luftwaffenschütze fragt, welcher Sportler überhaupt eine scharfe Waffe braucht. Und ruckzuck haben wir wieder 3 verschiedene Lager die, intern zerstritten, auf politischen Parkett nichts gebacken bekommen. Jedes Verbot, dass Zivilschützen betrifft, aber mit der Sorge um Terrorgefahr umgesetzt wird, ist eines zuviel. Egal wer was braucht oder nicht. Man kommt jetzt mit einem Verbot von 20+ Magazinen, wo vorher keine Regulierung benötigt wurde. In England wurden nach Attentaten in den 90ern Zentralfeuerhalbautomaten -komplett- für Sportschützen gestrichen. Würde man manche Politiker machen lassen, plinken wir bald auch nur noch mit 22 lfb oder Luftgewehr. Immer nur ein kleines Stück Salami. Und alsbald ist plötzlich alles weg.
  2. Da DSB-Jungschützen ja neben Pistole normalerweise auch Gewehr schießen, wäre es doch wesentlich angebrachter statt einem 300€ Würfel direkt für 600€ einen Langwaffenschrank zu kaufen in den alles rein kann, sonst zahlt man am Ende 900€
  3. Statt hier tagelang zu schwafeln, bitte ich um Antwort für alle faulen Hunde unter uns: Bis wann wird es voraussichtlich möglich sein, sich noch neue Schränke zwecks Bestandsschutz zuzulegen?
  4. Habe ich da etwas übersehen? Ein simpler A-Schrank für 3 Langwaffen kostet mich im Fachhandel 200€, ein 0/1 Schrank für Langwaffen kostet 600€
  5. Jeder Polizieibeamte mit Grundausbildung für den Exekutivdienst kann seit dem 1.Jannuar '17 ohne Angabe von Gründen (einen Waffenpass beantragen und) eine Kurzwaffe mit sich führen. Begründet wird das mit der Bedrohungslage/Terrorgefahr in Europa und die damit verbundenen Möglichkeiten von zivilen (bewaffneten) Polizisten im Anschlagsfall. Zuständer Gesetztestext §22 Abs 2 Punkt 2: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40189779
  6. Das ist eine falsch übernommene Meldung von www.wa.de Die offizielle Seite sprich von vier 100 Meter Bahnen, siehe: http://www.ljv-nrw.de/inhalt/kjs-unna/neues-schieszentrum/intro-neues-schieszentrum/baugenehmigung-fur-sport-und-jagdschutzenzentrum-ist-erteilt-worden/6_17940.html "Der Bereich des jagdlichen Schießens wird vier 100m-Bahnen, einen laufenden Keiler mit integrierter Kipphasenanlage, sowie eine 25m-Kurzwaffenanlage mit fünf Schießbahnen und einen Schulungsraum umfassen" Denke mal ein Tunnel im Stil des Schießzentrums Ulm wäre einfach zu teuer gewesen.
  7. Und wieder nur 100m :´( Das wäre die Chance gewesen in NRW eine 300m Bahn zu stellen. Gerade bei 6mio Investition... Schade. Aber Gelände hätte das wohl auch nicht hergegeben. Und im LJV besteht wohl wenig Interesse daran.
  8. Mit Geiselnehmern UND Suizidanten verhandeln Verhandlungsgruppen. Vom SEK. Aus meinem Einsatzalltag im Rettungsdienst: Person mit Strick um Hals und Brückenpfeiler droht zu springen. Nach Bekanntwerden der Einsatzlage fordert Einsatzleizer Polizei die Verhandlungsgruppe SEK an. Derweil Sicherung durch Boote der Feuerwehr und allgemeines Abwarten aller beteiligten Einsatzkräfte. Im besagten Fall ließ Suizidant sich auf Gespräch mit einer Polizeibeamtin ein. Gelöst wurde die Lage letztendlich nach langem Gespräch mit Verhandlungsgruppe. So wie bereits beschrieben, solange der Suizidant (potentielles Opfer) nicht in der Lage ist, andere zu Gefährden, besteht kein sofortiger Handlungszwang. Ob Pol oder RettD, die Hinzuziehung von Verhandlungsgruppen entscheidet der Weisende, Notarzt/Einsatzleiter. Auch wenn ich auf Weisung agiere, habe ich eine Durchführungsverantwortung.
  9. Dem stimme ich so nicht zu. Auch der Rettungsdienst hat eine Garantenstellung. Aber das ist hier aus dem Kontext gerissen. Es gibt Leitlinien, bei der Polizei sowie auch bei Rettungskräften. Als Rettungsassistent ohne Notarzt ist man medizinisch zwar in der Lage, einem krampfenden und zu Ersticken drohendem Patienten Benzodiazepine zu verabreichen, aber dafür nicht gesondert ausgebildet. Die rechtlich >sichere< Variante wäre also abwarten. Hier würden auf Grund des zu erwartenen Herz-Kreislauf-Stillstandes Wiederbelebungsmaßnahmen folgen. Durch die gegebene Notkompetenz und entsprechenden Leitlinien ist der Rettungsassistent bei Reanimationsmaßnahmen zur Gabe von Medikamenten (Adrenalin) verpflichtet. So besprochen in mehreren juristischen Fortbildungen zum Thema unterlassene Hilfeleistung/Garantenpflicht/rechtfertigender Notstand. Auf §34 StGB könnte man sich im von mir gegeben Beispiel berufen. Benzodiazepin gegeben, Krampf gestoppt. Nun kann aber z.B. der Ärztlicher Leiter die Medikamentengabe beanstanden - So passiert, aber zum Glück Urteile zugunsten Rettungsdienstpersonals. Was aber, wenn der Patient nun allergisch auf das Medikament reagiert, Atemwege zuschwellen und nur ein Halsröhrenschnitt rettet? Kommt es nun zum Tod, wird es rechtlich sehr schwierig. Einem Polizisten Unterlassen mit Todesfolge zu Unterstellen, weil er nicht auf Gleise springt, sich nicht mit Bewaffneten anlegt oder auf dem Dach die zu springende Person nicht anhechtet, ist rechtlich nicht haltbar. Solange Fremdgefährdung ausgeschlossen werden kann, geht Eigenschutz vor. Diese Linie ist ganz klar vertreten und findet sich in jeglicher Fachliteratur wieder. Nur weil sich jemand ein Messer an die Brust setzt, bin ich per Garantenpflicht nicht gezwungen ihm dass im Kampf abzunehmen oder mich in eine Gefahrensituation zu bringen. Ignoriere ich als Psychater etwaige Suizidtendenzen z.B. bei Gefangenen, oder unterlasse ich als Streifenpolizist die Alarmierung weiterer Kräfte oder einer Vehandlungsgruppe bei "Person droht Suizid", dann mache ich mich nach §13 StGB Garantenpflicht schuldig.