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salzstange

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  1. Das ist eine falsch übernommene Meldung von www.wa.de Die offizielle Seite sprich von vier 100 Meter Bahnen, siehe: http://www.ljv-nrw.de/inhalt/kjs-unna/neues-schieszentrum/intro-neues-schieszentrum/baugenehmigung-fur-sport-und-jagdschutzenzentrum-ist-erteilt-worden/6_17940.html "Der Bereich des jagdlichen Schießens wird vier 100m-Bahnen, einen laufenden Keiler mit integrierter Kipphasenanlage, sowie eine 25m-Kurzwaffenanlage mit fünf Schießbahnen und einen Schulungsraum umfassen" Denke mal ein Tunnel im Stil des Schießzentrums Ulm wäre einfach zu teuer gewesen.
  2. Und wieder nur 100m :´( Das wäre die Chance gewesen in NRW eine 300m Bahn zu stellen. Gerade bei 6mio Investition... Schade. Aber Gelände hätte das wohl auch nicht hergegeben. Und im LJV besteht wohl wenig Interesse daran.
  3. Mit Geiselnehmern UND Suizidanten verhandeln Verhandlungsgruppen. Vom SEK. Aus meinem Einsatzalltag im Rettungsdienst: Person mit Strick um Hals und Brückenpfeiler droht zu springen. Nach Bekanntwerden der Einsatzlage fordert Einsatzleizer Polizei die Verhandlungsgruppe SEK an. Derweil Sicherung durch Boote der Feuerwehr und allgemeines Abwarten aller beteiligten Einsatzkräfte. Im besagten Fall ließ Suizidant sich auf Gespräch mit einer Polizeibeamtin ein. Gelöst wurde die Lage letztendlich nach langem Gespräch mit Verhandlungsgruppe. So wie bereits beschrieben, solange der Suizidant (potentielles Opfer) nicht in der Lage ist, andere zu Gefährden, besteht kein sofortiger Handlungszwang. Ob Pol oder RettD, die Hinzuziehung von Verhandlungsgruppen entscheidet der Weisende, Notarzt/Einsatzleiter. Auch wenn ich auf Weisung agiere, habe ich eine Durchführungsverantwortung.
  4. Dem stimme ich so nicht zu. Auch der Rettungsdienst hat eine Garantenstellung. Aber das ist hier aus dem Kontext gerissen. Es gibt Leitlinien, bei der Polizei sowie auch bei Rettungskräften. Als Rettungsassistent ohne Notarzt ist man medizinisch zwar in der Lage, einem krampfenden und zu Ersticken drohendem Patienten Benzodiazepine zu verabreichen, aber dafür nicht gesondert ausgebildet. Die rechtlich >sichere< Variante wäre also abwarten. Hier würden auf Grund des zu erwartenen Herz-Kreislauf-Stillstandes Wiederbelebungsmaßnahmen folgen. Durch die gegebene Notkompetenz und entsprechenden Leitlinien ist der Rettungsassistent bei Reanimationsmaßnahmen zur Gabe von Medikamenten (Adrenalin) verpflichtet. So besprochen in mehreren juristischen Fortbildungen zum Thema unterlassene Hilfeleistung/Garantenpflicht/rechtfertigender Notstand. Auf §34 StGB könnte man sich im von mir gegeben Beispiel berufen. Benzodiazepin gegeben, Krampf gestoppt. Nun kann aber z.B. der Ärztlicher Leiter die Medikamentengabe beanstanden - So passiert, aber zum Glück Urteile zugunsten Rettungsdienstpersonals. Was aber, wenn der Patient nun allergisch auf das Medikament reagiert, Atemwege zuschwellen und nur ein Halsröhrenschnitt rettet? Kommt es nun zum Tod, wird es rechtlich sehr schwierig. Einem Polizisten Unterlassen mit Todesfolge zu Unterstellen, weil er nicht auf Gleise springt, sich nicht mit Bewaffneten anlegt oder auf dem Dach die zu springende Person nicht anhechtet, ist rechtlich nicht haltbar. Solange Fremdgefährdung ausgeschlossen werden kann, geht Eigenschutz vor. Diese Linie ist ganz klar vertreten und findet sich in jeglicher Fachliteratur wieder. Nur weil sich jemand ein Messer an die Brust setzt, bin ich per Garantenpflicht nicht gezwungen ihm dass im Kampf abzunehmen oder mich in eine Gefahrensituation zu bringen. Ignoriere ich als Psychater etwaige Suizidtendenzen z.B. bei Gefangenen, oder unterlasse ich als Streifenpolizist die Alarmierung weiterer Kräfte oder einer Vehandlungsgruppe bei "Person droht Suizid", dann mache ich mich nach §13 StGB Garantenpflicht schuldig.