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Wieder ein schöner Bericht, mit Liebe zum Detail. Nur eins ist mir aufgefallen: du hast die gute alte "Government" zunächst vermännlicht - im Deutschen sagt und liest man meist "die 1911", als Verkürzung von "die Pistole 1911", im Gegensatz dazu "der Colt", da "der Revolver" - da die 1911 aber auch von Colt stammt, drohen da Konflikte... (Gegen Ende gehst du zu "die 1911" über, ist irgendwie je nach Autor eine lustige Sache...) Ähnlich ist es übrigens bei Gewehren. Matchwaffen wie LG oder KK werden auch oft als "meine Feinwerkbau, meine Anschütz" bezeichnet, auch wenn's Gewehre sind - allenfalls wird's sächlich, also "das Walther", weil "das Gewehr". Bei Pistolen wären wir wieder bei "die Walther", die 1911, aber da ist es logischer. Kommen dann noch englische Wurzeln hinzu, wird's noch konfuser, etwa bei rifle oder carbine.
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...und nächstes Jahr findet dort die Weltmeisterschaften im Field Target statt! (Zum zweiten Mal in Deutschland, zum zweiten Mal nach 2004 in Ebern, auch wenn das Gelände sich etwas verändert hat). An "irgendwas mit neuen Gebäuden" glaube ich da in naher Zukunft allerdings nicht; Philippsburg (die Anlage gehört Fritz auch) schluckt doch einiges an Kosten, nehme ich mal an.
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Das Waffengesetz richtet sich nicht gegen...
Ulrich Eichstädt antwortete auf knight's Thema in Waffenlobby
Danke zunächst einmal für Deine Mühen und den interessanten Einblick (ich hab mich da auch vor Jahren mal durchgewühlt) Ist aber auch bei anderen Gesetzen so: Der ursprüngliche Sinn wurde durch die dann doch durchdrehenden Ministerialen völlig pervertiert. Und von "Gesetzesbegründung" will weder ein Richter noch der Polizist vor Ort etwas wissen. Manchmal frage ich mich, welches erkenntnisbringende Kraut etwa die Väter des Grundgesetzes damals geraucht haben, um so einfach, prägnant und auf den Punkt gebracht ihre Artikel zusammenzustellen. Vielleicht ist es ein Segen, dass heutige Politiker und Ministerialbeamte gar nicht mit der Erstellung einer neuen Verfassung beauftragt werden... -
Fritz Gepperth im TV und gleichzeitig Abstimmung
Ulrich Eichstädt antwortete auf Putti's Thema in Allgemein
Christian Reitz ist nun mal die augenblickliche Vorzeigefigur, da erfolgreichster deutscher Pistolenschütze. Und leider muß er wohl bei seinen Antworten auch berücksichtigen, was sein Arbeitgeber gern hören möchte, sonst gibt's Saures: "Reitz ist in der Sportfördergruppe der hessischen Polizei, wo er ein Studium zum Polizeikommissar an der Verwaltungsfachhochschule Hessen abschloss." http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Rei...sch%C3%BCtze%29 Wenn es allerdings nach Bernd Carstensen vom BDK geht, darf er seinen Polizei-Weltmeistertitel mit der Großkaliberpistole nicht mehr verteidigen, denn die sollen ja alle abgeschafft werden (äh, natürlich außer bei Polizeisportlern natürlich...) -
Fritz Gepperth im TV und gleichzeitig Abstimmung
Ulrich Eichstädt antwortete auf Putti's Thema in Allgemein
Klarer Punktsieg für Fritze, und dem Lügenbold "Moritz" mit der eingebauten Empörung in der Stimme sollte man, wie Gepperth es ja vorschlug, einfach eine sachliche Auflistung der zahllosen Fehler zuschicken, die seine "Fakten"-Beiträge hatten. Immerhin haben sie nicht, wie auch schon gesehen, die eindeutige Umfrage mit 76 Prozent "Nein, WG ist scharf genug" unterdrückt (die Fragen waren ja schon manipuliert genug)... -
Ein etwas unsinniger Tip, ohne überhaupt zu wissen, was der Threadstarter denn mit dem Ding anfangen will und wenn sein Zielpreis um das 17- bis 20fache übertroffen wird... Also, es ist schon ein Unterschied, ob du ein kompaktes Spektiv für die Scheibenbeobachtung auf 25 m (Kurzwaffe) suchst oder für die 300-m-Bahn beim Schießen mit .223 Remington - da reicht so ein Billigteil natürlich nicht aus. Einen guten Überblick auch günstiger, weniger bekannter Marken findet man zusammen mit vielen Tips zur Auswahl hier: http://www.optik-pro.de/ (oder im VISIER-Special "Optik") Es gibt da sicher mehr als ein Dutzend geeigneter Spektive für "normale" Schießzwecke wzsichen 180 und 300 Euro. Natürlich kann man auch eins für unter 100 Euro kaufen, da haben die Linsen aber eher die Funktion, daß es bei Regen nicht ins Gehäuse tropft. Edit: Tippfehler entfernt.
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erst stirbt BR - jetzt das Field Target ?
Ulrich Eichstädt antwortete auf wave's Thema in Frei ab 18
Jetzt seid ihr aber ganz schön aus dem Takt geraten - gleich zwei Benchrest-Postings hintereinander? Und das nach einer FT-Auskunft... -
Ist eigentlich auch egal (in diesem Fall), die Ratschläge gelten ja weiter, wenn mal jemand anders über die Suche drauf stößt.
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Mag sein - aber die hier angefragte Entscheidung dürfte schon im Jahr 2002, also vor gut fünf Jahren, gefallen sein, als Magic anfragte...
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Du weißt aber schon, daß du auf einen seit sechs Jahren ruhenden Thread (21.10.2001 ) geantwortet hast, gell? Die meisten damals beteiligten Leute sind schon in Rente - naja, fast...
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erst stirbt BR - jetzt das Field Target ?
Ulrich Eichstädt antwortete auf wave's Thema in Frei ab 18
Gott, er lebt noch, dieser Thread. Beantworten wir die Fragen eben immer abwechselnd, fragt einer nach FT, antwortet ein Benchrester und umgekehrt... Hunter Field Target hat sich als feste Alternative zum "normalen" FT etabliert, was auch daran liegt, daß andere Länder wie etwa Polen da große Wettkämpfe veranstalten. In die nächste Sportordnungs-Auflage soll es mit aufgenommen werden, aber das kann ja wegen der Genehmigung etwas dauern. In NRW läuft 2007 erstmals eine Winterrunde, weil richtige FT-Schützen ja gern im Schnee liegen oder mit der Mündung leicht aus den Pfützen auftauchen. Hier geht's zur Ausschreibung beim DFTC: http://www.field-target.de/viewtopic.php?t=483 Und hier ist die Anleitung auf www.field-target.de, dem DFTC-Forum: http://www.field-target.de/viewtopic.php?t=482 -
Unser angehender Polizeibeamter mit der Genehmigung zum Wild-um-sich-schlagen hat ja schon in anderen Threads, etwa zum Waffenschein, geglänzt. Eine PN, die ich heute früh erhielt, weil auch ich das dort kommentiert habe, möchte ich euch nicht vorenthalten - und wegen des letzten Absatzes doch die Mods bitten, diesen Typen schleunigst komplett vor die Tür die setzen:
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Wenn ich richtig informiert bin, hat es im BSSB eine Vereinsabstimmung darüber gegeben, die mit großer Mehrheit für den Kauf ausgegangen ist. Der Preis war dann, wie auch schon geschrieben wurde, ein Schnäppchen und sichert die Anlage - immerhin sind dort nicht nur Bayerische und Deutsche Meisterschaften in weitaus größerem Stil als bei anderen Verbänden üblich, sondern Garching/Hochbrück ist auch Austragungsort der WM 2010 (der ISSF). Erst die bisherigen Investitionen von Bundes- und vor allem Landesverband haben aus der nur als Provisorium gedachten Olympia-Anlage von 1972 in drei Jahrzehnten eine hochmoderne Dauerlösung gemacht. Wer dagegen mosert, sollte sich bei seinen Delegierten beschweren, die evtl. dafür gestimmt haben - ansonsten ist es offenbar eine zu respektierende demokratische Entscheidung gewesen. Was die anderen GK-Verbände wie BDMP, DSU & Co. mit einer weitgehend auf ISSF-Disziplinen ausgelegten Anlage sollen (etwa keine Mehrdistanzen begehbar), weiß ich wirklich nicht. Und wer dem BSSB die Fähigkeit zur Durchführung von internationalen Wettkämpfen abspricht, sollte seinen Allerwertesten mal zu den Großveranstaltungen das ganze Jahr über nach Hochbrück bewegen. Der Internationale Wettkampf jeden Januar etwa hat Weltniveau, jetzt Ende Mai findet in Hochbrück der Weltcup mit 65 Nationen statt, ausgerichtet vom BSSB. Lediglich die übergreifenden Sachen werden zwar vom DSB unterstützt, aber die weitaus größte Zahl von Helfern kommt sicher wie jedes Mal (alle zwei Jahre) aus dem Bayerischen. Daß man sich darüber hinaus von Funktionären trennen sollte, die die Welt nur durch durch ein Loch in der LG-Scheibe betrachten, ist eine andere Sache.
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Plopp. Prost. Alles muß man selber machen... Glückwunsch!
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...also noch sieben bis zur Schnapszahl! Steht der Sekt schon kalt, die Ehrengäste in Formation, das Büffet hinter dem Vorhang? Tip zur Beschleunigung: Wenn alles klar ist, einfach eine provokante BDMP-These aufbringen, schnell die sieben "Neuanmeldungen" begrüßen, und dann kann gefeiert werden...
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Womit Gun Talkers Ausgangsfrage auch irgendwie beantwortet ist.
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Welches Risiko? Mehr Arbeitsspeicher als Verhütungsmittel??
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Detlef Joniskeit hat mich heute früh angerufen, er ist gesund und munter und werkelt an mehreren Projekten in seiner neuen Firma im Gewerbegebiet bei Backnang. Die bisherige Telefonnummer aus Allmersbach und das dortige Postfach 7 stimmen weiterhin (die Straßenadresse der Firma verrät er allerdings nicht, da kein Ladengeschäft dazugehört). Die bisherige Website wird nach Serverstörungen überarbeiten, momentan ist www.joniskeit-1.de oder www.joniskeit.de.vu die Alternative.
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Wie wäre es mit Google? War unter den ersten 5 Treffern oder so: D. Joniskeit. Postfach 7. 71571 Allmersbach im Tal. Telefon: 07191 - 53276 Fax: 07191 - 53856. Hab aber auch laaaange nichts mehr von ihm gehört, ich würde daher vorher mal anrufen, bevor die LP in die Wüste geht.
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Voreintrag Langwaffe von LKA abgelehnt
Ulrich Eichstädt antwortete auf Funkman's Thema in Waffenrecht
Nöö. Auch ein EinzelMITGLIED ist ein, wie der Name schon sagt, Mitglied im BDS, Landesverband 1, einem an die BDS-Satzung gebundenen Teil des vom BVA zugelassenen Bundesverbands. Er ist dort gemeldet und dort versichert. Das erlaubt die dortige Satzung. Die zitierte Passage sagt nicht, daß ich Mitglied in einem Verein sein muß, der wiederum Mitglied in einem Kreis ist, der wiederum Mitglied in einem Landesverband ist, der wiederum in einem anerkannten Bundesverband angeschlossen ist. Auch der BDS LV 1 ist ein VEREIN im Sinne von § 14.2. und wenn ich recht informiert bin, sogar ein e.V. Es ist natürlich oft schwieriger als Einzelmitglied, das regelmäßige Training nachzuweisen. Die 18mal stehen auch nicht im Gesetz, sondern in der Begründung dazu, was "Regelmäßigkeit" bedeutet, und das wird bundesweit als Richtschnur angelegt. -
Das hat zwar auch was mit dem Threadtitel "neues Waffenrecht" zu tun, ist aber wohl eher eine Funkstörung hier und verrutscht, oder?
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Sorry, ich kann halt nicht immer everybody's darling sein. Da ich (u.a.) Meinungsforschung im Rahmen meines Kommwiss-Studiums hatte, weiß ich durchaus, wie man so etwas anstellt - so jedenfalls nicht. Das sehe ich ebenso, eben darum war des Angebot des online-zumailens sinnlos. Wer mag, kann ja immer noch versuchen, per Mail Kontakt nach Bremen aufzunehmen und das direkt abzusprechen. Den Fragebogen werden sie jedenfalls, und das ist schade und vertane Zeit, nochmals machen müssen, wenn die Ergebnisse nicht angreifbar sein sollen. Eine offene Einladung an unbekannte Internetzler birgt einfach die Gefahr des unbewußten Verfälschens wie des bewußten Betrugs - und auf einer solchen wackeligen Datenbasis möchte ich keine Studie aufgebaut wissen, die anschließend wohlmöglich als vorbildlich in der MedPsych-Prüfung bundesweit eingesetzt wird.
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Auch eine spannende Weiterentwicklung. Zuerst wird entgegen allen wissenschaftlichen Regeln der unkontrollierbare Online-Zugang zum Fragebogen verkündet, als ob es so unwahrscheinlich wäre, daß sich die Empfänger (gerade WEIL sie aus den Foren kommen und "vernetzt" sind) miteinander absprechen. Dann schmollt man und zieht sich wieder in den Elfenbeinturm zurück: "Iih, die wehren sich ja, das hat uns aber keiner gesagt! Dann machen wir das lieber allein und sprechen das nur mit den Politikern ab..." Ich hab die Fragen vorher noch lesen können und sehe leider (zu meinem Schrecken) kaum einen Unterschied zu den Gewissensprüfungen für Wehrdienstverweigerer zu meiner Zeit. Und da glaube ich momentan doch lieber den anderen Studien (Plural!), die festgestellt haben, daß man jemandem eben nicht an der Nasenspitze oder an freiwillig gegebenen Antworten ablesen kann, ob er Terrorist, Pazifist oder Enthüllungs-Journalist ist. Das erinnert mich an den automatischen Friseur: man steckt den Kopf in die Öffnung, und los geht's. Wie, alle Köpfe sind unterschiedlich? Ja, aber nur vorher...
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Doch, jeder, der beide Stories vergleicht. Arne Niederbacher hat es ungleich schneller geschafft, die auch damals skeptischen User hier von der Seriösität seiner geplanten Arbeit zu überzeugen - daher haben sich noch am selben Tag zahlreiche Leute zur Teilnahme bei ihm angemeldet (darunter auch ich, damit komme ich auch, anonymisiert in diesem Buch vor). Yorck Neuser von der Uni D'dorf hat mich vorhin angerufen (hat sein WO-Paßwort verlegt und meldet sich Anfang nächster Woche, ähm, neu an...) - nach monatelanger Pause sei erst heute morgen (als "das Kind schon im Brunnen war") ein Anruf aus Bremen gekommen, eher nicht. Da mag auch, vermute ich jetzt mal, das Konkurrenzdenken zwischen den Unis eine Rolle spielen. Also auch hier nicht unbedingt offene Karten. Online-Fragebögen jedenfalls, die weder eine Kontrolle des Antwortenden erlauben, die manipuliert werden können und die unter unterschiedlichen Bedingungen beantwortet werden, sind gemeinhin in der Wissenschaft wertlos (ich hab mal Kommunikationswissenschaften studiert, da gilt das auch). Man könnte ja gleich ein Coaching anbieten (nachdem die Fragebögen bekannt sind) und im "Sinne eines positiven Gesamtbildes" Antworten absprechen - welch ein seltsamer, sicher aber kein wissenschaftlicher Ansatz. Zum Lesen übers Wochenende empfahl Yorck mir (und euch) einen Zwischenbericht seiner Untersuchungen in Düsseldorf, die inzwischen aus verschiedenen (darin geschilderten) Gründen in eine andere Richtung gehen. Ich denke, nach diesen 17 Seiten hat man zumindest einen fundierteren Wissenstand als bisher. http://www.waffen.dynup.net/x_files/n.pdf (Vorsicht, 5 MB!) auf der Hauptseite http://www.waffen.dynup.net (insgesamt sehr informativ) Schönes (und sachliches) Wochenende... Ulrich
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Das alles liest sich zum einen immer noch nicht wie Forschungsansatz mit offenem Ergebnis - und es erinnert mich leider an einen damals belächelten Klavinius-Comic in VISIER zur Gesinnun-äh medizinisch-psychologischen Prüfung: mal schauen, ob es nicht äußere Selektionsmerkmale oder typische Antworten auf harmlose Fragen gibt, die man zur Vorauswahl heranziehen könnte. Das spart Zeit und Geld... Wahrsager, daß ausgerechnet du das hier so vehement verteidigst...