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Tyr13

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  1. Tyr13

    Versuch auf 1200 Meter

    Bei dem Experiment fehlen mir Angaben zur Beurteilung: Auf was für einer Waage ? Wurden die Hülsen (genauer: Zünd-Kanal) vorher Innen-entgratet ? Länge vereinheitlicht durch Trimmen? Wurde vor dem Wiegen gereinigt ? Wie ? Ich persönlich bin genug Fehlerquelle, daher akzeptiere ich bei meinen Hülsen in .308 +/- 1,5 grain Meine Hintergrund-Info: Hornady-Elektronik-Waage Innen-Entgratete kalibrierte Hülsen, auf Länge getrimmt, gereinigt mit Stahlstiften und getrocknet. Den Zinnober mit dem Wiegen mache ich aber nicht jedes Mal.
  2. So Platt daher gesagt ist das mal wieder falsch. Bei PRS kommt es nicht auf Gruppengröße an, sondern auf "Impact" oder eben nicht. Dann kommt die Zeit-Komponente hinzu, wo die Gas-Guns schlicht schneller sind, oder man mehr Zeit zum Zielen hat. Ich kann ja mal herausfordern: wieviele Ringe schießt Du mit einem Repetierer unter den Bedingungen von BDS-Disziplin 3420, also 3 Serien á 10 Schuss in jeweils 40 Sekunden, mit einem vorgeschriebenen Magazinwechsel ? Wenn Du auf die maximal machbare Präzision / Ringzahl unter "ringsum-eingemauert" Bedingungen abhebst, haben Repetierer die Nase vorn, genauer: Einzellader. Aus Schieß-Maschinen. Und selbst Da gibt es gute und schlechte Schützen, sonst wären die Wettbewerbe auch langweilig. Ein bisschen Lästerei musste sein. Was bei PRS problematisch unter dem Aspekt der Sicherheit ist: Bewegung mit der geladenen Waffe. "Kammer nach hinten offen" ist halt leichter zu sehen als "1,5cm Hebelchen steht quer und nicht hoch" . Finger weg vom Abzug ist ja OK, aber der Lauf schaut doch öfters mal in den Himmel, bevor er auf den Sandsack knallt. Magengrummeln für den Schießleiter ist inklusive, zumindest wenn man solch eine Mimose wie ich ist. Leere Waffen sind besser...(für mich) Es ist daher richtig, daß es unterschiedliche Klassen beim PRS gibt. Solange es auf die Stabilisierungsfähigkeiten des Schützen ankommt, ist der kleine Präzisions-Vorteil der Repetierer kaum entscheidend. Bei Benchrest / PG, also Vorne und Hinten aufgelegt, findet man kaum noch Selbstlader, aber vorher geht es in der Schützenstreuung unter. Ich kann auch mal wieder auf die MDT-Videos verweisen, die haben genau Gas Gun und Repetierer unter PRS-Bedingungen verglichen.
  3. Wegen der Stahl-Härte. Wenn ich mich recht erinnere, dann wird bei einer Geschosshärte von mehr als 400 Brinell bzw 421 Vickers das Etikett "Verboten" aufgeklebt. (Yep, Anlage 2, Punkt 1.5.4) Das ist guter gehärteter Stahl, Baustähle haben etwa die Hälfte. 440C als Edelstahl und 1045 als "normaler" Stahl werden genannt. Werkzeugstähle und Wolfram können noch mehr.
  4. sehr löblich, macht Heidenspaß, PRS. Aber: nicht in Deutschland. Hier ist im Wesentlichen bei maximal 300m Schluss. PRS oder Long Range findet in den Nachbarländern statt, Reisen und Kontakte knüpfen sind Hauptaufgaben, da hilft jedoch die PRS-Seite. Link Ein "Standard"-AR ist aber vermutlich eher untermotorisiert. Hast Du Dich mit Ballistik auseinandergesetzt ? Wie sähe Dein Setup aus ? Interessantes Thema
  5. Tyr13

    Versuch auf 1200 Meter

    Jau, MOA ist echt hart für uns, die das SI-System gewohnt sind. Für die Amis, die mit dem imperialen System aufwachsen ist eine MOA-Verstellung natürlicher. Krass wird es, wenn ein MRAD-Absehen verwendet wird zum Entfernungs-Schätzen und dann mit MOA-Verstellung gearbeitet wird (Zeitweise beim USMC, afaik). Auch wenn der Anderl das flapsig ausdrückt, ist ein ZF-Wechsel häufig die bessere Lösung. Die Munition ist nicht das Haupt-Problem, Du brauchst eben Munition, die immer dasselbe macht. Viel Erfolg und ein gewisses Beileid, jetzt bist Du auch angefixt.
  6. Tyr13

    Versuch auf 1200 Meter

    Ja, Zweibein (Ich empfehle das MDT Oryx, wenn es nur an die Riemenbügelöse geht, für Picatinny dann das FAB), ist günstiger als sich auf den Rucksack aufzulegen oder eine Benchrest-Auflage anzuschleppen, das geht aber beides auch. Hilfreich ist auch eine Squeeze-Bag für den Hinterschaft, um noch mehr Stabilität zu kriegen. Bring eine Unterlage mit, Ellenbogen werden es danken. Kleidung für draußen incl. Regen, Hut, Sonnenbrille und -creme. Kleiner Snack und reichlich Wasser. Zur Vorbereitung würde ich mich mit einem Ballistik-Programm auseinandersetzen, das auf dem Handy läuft, dementsprechend solltest Du auch eine Power-Bank mitnehmen. Wichtig ist nicht, daß Du besser rechnen oder umformen kannst als die Ballistiker, sondern weißt, welche Eingabe (z.B. Wind: Stärke/Richtung) wie funktioniert und welche Vorgabe Sinn macht (z.B. Pulvertemperatur = Umgebung ?) Bei der Vorarbeit solltest Du Deine V0 bei mehreren Temperaturen messen und das bereits eingeben. Alles aufschreiben und dokumentieren, kein Klicken ohne Notiz, sonst weißt Du hinterher nicht mehr, was Du eigentlich gemacht hast. Entfernung Klicken, Wind halten, Magnus-Effekt Klicken, vergiss Coriolis. Halte das Gewehr gerade, oben kam der Tip mit der Libelle und ziehe sauber ab, dann klappt das mit dem Ping nach 6 Sekunden. Viel Spaß
  7. Heh, passt auf, was Ihr schreibt. Chatgpt et al. füttern sich nämlich speziell bei Fragen rund um solche Spezialgebiete wie unser Hobby mit Forenwissen, weil: von uns kommt die Masse und genau die zählt, nicht die Qualität der Antwort oder Fundiertheit des Antwortenden. Fragt ruhig mal nach den üblichen strittigen Themen wie: Sportwaffen zur Jagd, Kontingent-Überschreitung bei gleichzeitig Erbwaffen/Sportwaffen/Jagdwaffen, Kalibergleiches aber gasdruckstärkeres LW-Wechselsystem. Und wenn Ihr dann wissen wollt, auf was sich die Chatbot-Antwort stützt, schaut euch mal die Quellen an. Zum Thema des Threads: Die Aussage, man bräuchte ausreichend (12/18) Trainingstermine exakt in dem Kaliber der beantragten Waffe ist falsch. Richtig ist, daß mit erlaubnispflichtigen Waffen in genau diesem Umfang trainiert wird, soweit das WaffG. Es mag zusätzliche Hürden durch den Verband geben (z.B. beim Antrag auf Pump-Flinte).
  8. Danke Dir @Hasenklage für die Erfahrungsberichte, auch wenn wir wohl weiter unterschiedliche Meinungen zu MOA/MRAD haben werden. An meinem Turm kann ich direkt einstellen und ablesen, das korrespondiert mit meinem Absehen, so daß ich halten oder klicken kann, je nachdem, wie schnell es gehen soll. Auch bei der Korrektur bin ich einfach über das Absehen schneller, wenn Aufschlag 1,5 MRad links ist, kann ich direkt klicken/halten. Aber genau das ist ja der wesentliche Unterschied zwischen Jagd, wo es auf dene ersten Schuss ankommt und Scheibenschießen, wo es bis zum letzten Zählt. Deine Klickwerte sind natürlich auch interessant, nur ~ 30cm hoch für 305m, nur ~3cm hoch auf 100m für GEE, das hört sich nach etwas Rasantem an, wie .300 WinMag mit relativ leichtem Geschoss und langem Lauf. Und zu @Thomas St.: der Strahlensatz ist zwar für die Fehler-Berechnung oder das Entfernungs-Schätzen wichtig, aber Du wendest ihn hier völlig an der falschen Stelle an. Nur zum Innehalten: Du kannst nicht mit dem Strahlensatz erläutern, wie aus einem Fleckschuss ein Tiefschuss wird, nur weil's weiter weg ist. Geht nicht. Auch wenn im Beispiel jetzt zufälligerweise 4cm/100m ~ 7cm/188m sind (Die beiden Werte-Pärchen stammen aus unterschiedlichen Einstellungen). Dazu brauchst Du die olle schiefe-Wurf-Parabel oder deren reibungsbehaftete Verfeinerung. Ich vermute, Du meinst etwas nicht ganz Falsches, aber die Logik-Kette ist falsch verankert. Ganz schnell wieder von der Tafel wischen.
  9. Ich mache Ballistik ja nur mit Papier. Was mich mal interessiert, ist, wenn jemand als Jäger schon Strelok oder andere Apps benutzt, seine Munition misst, und auf T, p und phi achtet, lasert der dann nicht eher, als sich auf die GEE zu verlassen ?
  10. Randbedingungen für Jagd-Gewehr lt. Sporthandbuch: handelsüblicher Schaft keine freistehenden Pistolengriffe, keine Schub- oder Klappschäfte! Lochschaft ist OK. Keine schnellverstellbaren Schaftbacken oder -kappen. UHR sind nicht zulässig. Ich hab das auch mit einer Rem 7615 geschossen, macht Spaß. Ich will Dir den VSR nicht madig reden, aber ich finde klassische Kammer-Repetierer (und erst recht Geradzug-Repetierer) besser für die Disziplin, wegen des angestrichenen Anschlags musst Du Dich beim VSR nach jedem Schuss erneut finden. Und Zeitersparnis hilft nicht wirklich, ist Präzi mit gemütlichen 1 Schuss pro Minute. wahrscheinlich mache ich nächstes Jahr mit der Kipplauf-Encore wieder mit.
  11. Gibt afaik 2 Urteile, davon eins aus NRW. Typische Geschichte, Waffenbesitzer verwahrt seine Magazine in einem Karton auf, für Ihn ist ja das Verbot nicht wirksam, weil er angemeldet hat. Bei Kontrolle fällt das auf und die WBK wird gelocht. Das Gericht bestätigt das Lochen, weist darauf hin, daß Alles, was irgendwo jemals dazu gesagt wurde im Einzelfall nicht gilt, sondern, daß man sich bei SEINER Waffenbehörde vergewissern muss, ob man korrekt aufbewahrt. Meine Sammlung ist daher vom Munitions-Schrank in den Alt-Besitz B-Schrank gewandert und das habe ich mir durch meinen SB per E-Post bestätigen lassen. Die Waffenbehörde schreibt mir dazu: Wenn Sie die Magazine so wie Waffen aufbewahren ist es Okay. Ich suche das Urteilszeug mal raus, kann ein wenig dauern. Links: NRW https://nrwe.justiz.nrw.de/ovgs/ovg_nrw/j2025/20_B_948_24_Beschluss_20250514.html Bayern https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2024-N-43144?hl=true
  12. Also laut den verfügbaren Pressemeldungen zeichnet die Fa. Pol-Tec in Fürth für den Beschaffungsauftrag als Partner. Der Auftrag umfasst - die Lieferung der Pistolen - zugehöriger Holster (von Radar 1957) in "Level 2, 3 und verdeckt" - Ausbildungspistolen (Red Guns), die Optics Ready sind Da die Lieferung der Optiken selbst nicht beweihräuchert wird, will die BW wohl selbst über Optiken entscheiden. Die Holster habe ich mir mal angesehen, es gibt von-bis aber erst einmal keine Aussage darüber, welches Modell genau kommt, vielleicht ein Maßanzug. Radar gehört übrigens zur Safariland-Gruppe.
  13. Tyr13

    Pulver Schießstand

    Was willst Du wissen ? Welche Aktion möchtest Du begründen ? Wie soll Dir bei der Argumentation geholfen werden ? Tatsächlich ist "Pulvergewinnung" eine Tätigkeit, die im SprengG beschrieben wird und ERlaubnispflichtigen "Umgang" darstellt. Meistens ist es so, daß der Standbetreiber/Besitzer für die Reinigung zuständig ist, das aber gerne auf seine Mieter delegiert, müsste bei Euch im Mietvertrag stehen. Nachschauen erspart stundenlanges Nachdenken. Dann muss jemand gefunden werden, der diese Reinigungstätigkeit sach-, fach- und Gesetzesgerecht ausführen kann. Also einer mit Sprengpappe oder gleichwertiger Berechtigung. Notfalls sollte man dann jemand zu einem Kurs schicken, vielleicht auch nur für sachgerechte Reinigung und Entsorgung statt für den Wiederladeschein. Dass sich in dem Verein niemand findet wäre mMn die größere Hürde, an die Scheine für unsere Scheinwirtschaft ist schon dranzukommen.
  14. Es verquickt sich ein wenig. Es gab mal eine Technische Richtlinie, die das "Zerlegen ohne über den Abzug zu entspannen" gefordert hat, das hat denn die Glock von vorneherein aus den Beschaffungen der Polizei, die diese TR erfüllen wollten ausgeschlossen. Immer wenn etwas den Wettbewerb verzerrt, wird viel drüber geredet und die Autoren der TR haben sehr lange und ausführlich darüber reden müssen, daß Sie keine Bevorzugung bestimmter Hersteller beabsichtigt hatten, sondern etwas total wichtiges gefordert hatten. Immer wenn ich lese "es löste sich ein Schuss" muss ich daran denken. Ist eine Binsenweisheit, daß gute Ausbildung viel viel viel mehr hilft als eine technische Konstruktion, die für eine bestimmte Konstellation ein Sicherheitsnetz aufbaut. Bei der P320 und den unbeabsichtigten Schüssen, beim Verschluss-System der Blaser R8, und bei den Putz-Schüssen der Glock wird viel über Konstruktion geredet. Wenn ich die Statistiken richtig kenne, sind Fehlbedienungen wie: - Finger/Kleidung im Abzugs-Bügel beim Wegstecken, - Sicherheitsüberprüfung mit vollem Magazin, - Superschnelles Ziehen aus dem Holster mit gleichzeitiger Schussabgabe gegenüber den Putz-Schüssen in der Überzahl, so im Verhältnis 10:1. Klar kann man auf dem konstruktiven Zu-Gewinn von 10% bestehen. Nach meiner Meinung ist das aber kein Ausschluss-Kriterium. Die Fangrast vom Hammer der 1911 ist ein Konstruktionsmerkmal das bei Weitem nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten hat.
  15. Ich bin ja der Meinung, daß die Diskussion über das Entspannen-beim-Zerlegen der Glock (et al.) ein ebenso ewiges Streitthema ist, wie Mannstoppwirkung, .45ACP/9mm, .22er Kaliber für Jagd, die Cooper Regel 1, die 20 Fuß Regel und der Taylor Faktor. Es lässt sich trefflich darüber streiten. Wenn einem langweilig ist. BtT: Der Stückpreis für die P13 ist aber echt eine Ansage, weil das ja nicht nur die Pistole ist sondern im Paket noch Holster, Üb-Waffen und mehr beinhaltet. Die Einführung einer querschnittlichen Pistole erscheint mir sinnvoll, es ist doch relativ viel passiert, seitdem die Pistole nur die tertiäre Bewaffnung war (nach Gruppen-Waffe/Handgranate und Gewehr).
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