ChrissVector
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Vielleicht haben wir etwas unterschiedliche Vorstellungen was ein "Arsenal" ist. Eigentlich unterliegen sie keinen strengeren Begrenzungen. Für jedes der Bedürfnisse werden zwei mehrschüssige Kurzwaffen zugestanden, wobei der Jäger diese ohne weitere Nachweise, lediglich mit Voreintrag als Formalie, erwerben kann, der Sportschütze sie aber jeweils einzeln rechtfertigen muss. Alle weiteren Kurzwaffen müssen mit erhöhten Anforderungen gerechtfertigt werden, wobei der wesentliche Unterschied darin besteht, dass der Gesetzgeber bei Sportschützen dazu klare Vorgaben macht, während die Genehmigung und die Anforderungen an die Glaubhaftmachung bei Jägern lokal sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Im Übrigen ist das Bedürfnisprinzip hinsichtlich Langwaffen bei Jägern (noch) erst dann praktisch relevant wenn sich die Waffen gleicher Kategorie und gleichen Kalibers zu häufen beginnen, ansonsten unterliegen sie zwar grundlegend dem Bedürfnisprinzip, das aber ohne konkrete Bedürfnisprüfung wirklich nur noch Prinzip ist. Ob sich das künftig ändert, oder man einfach die Gesamtzahl der Langwaffen deckelt wird sich zeigen. Schau Dir doch einfach an wie manche meinen sich auf Youtube, Facebook, TikTok etc. profilieren zu müssen. Trägt alles nicht zur Verbesserung bei. Ja und nein. Natürlich sorgt das andauernde Austesten von Grenzen oftmals für eine Reaktion des Gesetzgebers. Andererseits ist uns auch nicht geholfen wenn sich alle verstecken oder so tun als hätten sie nur die olympische Sportpistole und den KK-Einzellader im Schrank. Die Zahl der präsenten "Influencer" die sich groß mit Waffen präsentieren ist in Deutschland recht überschaubar, und diejenigen die das in grenzwertiger Form betreiben oder eine größere Zahl zur Schau stellen sind regelmäßig keine Sportschützen oder haben zumindest die "interessanten" Stücke die sie so zeigen nicht über ein Bedürfnis nach § 14 WaffG erworben.
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Dafür gibt es die Erwerbsstreckung und die Bedürfnispflicht für jede Waffe auf Grün Dafür gibt es die Vorschriften zur Lagerung Dafür gibt es wieder die Bedürfnispflicht und die Kontingentierung insgesamt Eine Logik die aber merkwürdiger Weise nur beim Bedürfnis des Schießsports eine tragende Rolle spielt Unterm Strich gibt es keine Erklärung, warum man zeitgleich ein hartes Bedürfnisprinzip für jede einzelne der deliktsrelevanten Waffenkategorien, ein Erwerbsstreckungsgebot und eine derart niedrige Kontingentierung bräuchte um die öffentliche Sicherheit im derzeitigen Maße zu schützen. Eine höhere und tatsächliche Kontingentierung verbunden mit Erwerbsstreckung, oder eine Abkehr von der Kontingentierung mit strikten Bedürfnisnachweisen, dafür aber ohne Erwerbsstreckung würden die Sicherheit nicht beeinträchtigen.
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Verfahren gegen Waffensammler von der Westküste eingestellt
ChrissVector antwortete auf frosch's Thema in Allgemein
Für den "erzieherischen Wert" müsste man bei § 55 WaffG die Strafvorschriften des WaffG explizit ausnehmen. -
An das "Überkontingent" sind nunmal zusätzliche Anforderungen während der gesamten Zeit des Besitzes geknüpft. Gleichzeitig ist nicht erkennbar, welchen Sicherheitsgewinn diese Limitierung verbunden mit der Erwerbsstreckung und den ohnehin bestehenden Anforderungen an den Erwerb in Form eines Voreintrags denn bringen soll. Es geht also weniger darum, dass es unmöglich wäre weitere Kurzwaffen zu erwerben, sondern vielmehr darum, dass diese Regelung unsinnig ist. Auch wenn man "zurückhaltend" den Schießsport ausübt sind drei bis vier Kurzwaffen heute regelmäßig die "Standardausstattung", ohne dass davon eine höhere Gefahr als von zweien ausgehen würde.
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Verfahren gegen Waffensammler von der Westküste eingestellt
ChrissVector antwortete auf frosch's Thema in Allgemein
Ah, der Sündenbock ist also gefunden, ein Beamter der mittlerweile außer Dienst ist, und trotz der Möglichkeit sehr wahrscheinlich nur wegen dieser "Kleinigkeit" nicht seine Pensionsansprüche verlieren wird... Dass da mindestens noch eine hand voll weiterer Beteiligter Scheiße gebaut und sich damit wahrscheinlich ebenso strafbar gemacht haben kann man dann ja ausblenden... Ich bin auf den Ausgang gespannt, der Fall ist ja mittlerweile das Paradebeispiel für bewusstes "Versagen" einer Waffenbehörde und die bereitwillige Hilfeleistung der Polizei und Staatsanwaltschaft dabei. -
Neue Kurzwaffe für die Bundeswehr CZ in der engeren Auswahl
ChrissVector antwortete auf Thema in Allgemein
Neben Tschechien wohl nur in Rumänien in "nennenswertem" Umfang bei den Streitkräften. Aber gleichermaßen könnte man fragen wo denn die relevanten Konkurrenzmodelle bei der Ausschreibung, insbesondere die HK SFP9 und die Arex Delta, eingeführt sind, und in welchen Zahlen. Ja, Vergabe erfolgte nach Preis, allerdings waren die Anforderungen schon sehr präzise und die technischen Unterschiede zwischen den angebotenen Pistolen entsprechend gering. -
Ist ja auch beim BVA noch nicht durch soweit ich weiß.
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Neue Kurzwaffe für die Bundeswehr CZ in der engeren Auswahl
ChrissVector antwortete auf Thema in Allgemein
Ich unter einer gewissen Grenze auch, die TR Pistolen gibt es ja genau aus diesem Grund. Die Zeit wird zeigen ob das bei der P13 ein Problem ist, die P10 ist ja bereits bei anderen Streitkräften in Gebrauch. -
Neue Kurzwaffe für die Bundeswehr CZ in der engeren Auswahl
ChrissVector antwortete auf Thema in Allgemein
Die manuelle Sicherung will man nach den Erfahrungen mit der P8 bewusst nicht. Dass man dabei keine zusätzlichen Anforderungen zum Abszugsweg und -gewicht gestellt hat, vergleichbar mit der TR Pistolen finde ich tatsächlich auch merk- bzw. fragwürdig, dennoch glaube ich nicht, dass es dadurch vermehrt zu ungewollten Schussabgaben kommen wird. Gerade durch den Wegfall der manuellen Sicherung und das gleichbleibende Abzugsgewicht kann man wieder mehr Zeit in andere Aspekte der Ausbildung stecken, und grundsätzlich sind die meisten Soldaten, erst recht diejenigen die regelmäßig mit der Pistole zugange sind, nicht schlechter an dieser ausgebildet als der durchschnittliche PVB. Eher hinsichtlich des sicheren Umgangs etwas besser... -
Neue Kurzwaffe für die Bundeswehr CZ in der engeren Auswahl
ChrissVector antwortete auf Thema in Allgemein
Würde er, wenn er bei gespannter Waffe auftreten würde. Wenn ich den "Versuch" richtig verstanden habe geht es aber gerade um die Konstellation, dass die Waffe zwar geladen, aber entspannt ist. Dann greift die Schlagbolzensicherung nicht bzw. nicht ausreichend, wenn also genug Kraft auf den Schlagbolzen wirkt kann es zur Schussabgabe kommen. Bleibt allerdings die Frage, wie diese Konstellation im tatsächlichen Einsatz überhaupt zustande kommen soll. -
Neue Kurzwaffe für die Bundeswehr CZ in der engeren Auswahl
ChrissVector antwortete auf Thema in Allgemein
Engagement, und etwas sein bisheriges Mantra "Glock blöd, CZ P-10 blöd, SFP9 gut, HS Echelon gut" fortführen. Ergänzt um die "kürzlich" neu entdeckte Sorge um die Bundeswehr aufgrund seiner auflebenden Reservistentätigkeit. -
Neue Kurzwaffe für die Bundeswehr CZ in der engeren Auswahl
ChrissVector antwortete auf Thema in Allgemein
Das ist mehr ein "wie viel Modifikation muss ich vornehmen, wie viel ungünstige Umstände gleichzeitig voraussetzen und wie viel Gewalt anwenden dass alle Sicherungen versagen und es im schlimmsten physikalisch möglichen Fall unbeabsichtigt zur Schussabgabe kommt"-Video... "Wenn die Waffe aus irgendeinem Grund fertiggeladen, aber entspannt ist, und dann gleichzeitig erhebliche Kraft von hinten auf den federgelagerten Schlagbolzen wirkt greift die Schlagbolzensicherung nicht mehr" Ok, aber da muss schon ne ganze Menge gleichzeitig schiefgehen, und obwohl der Teufel bekanntlich ein Eichhörnchen ist werden wir wahrscheinlich Jahrzehnte brauchen bis irgendwem irgendwas aufgrund dieses "Problems" zu passieren droht. Seine Aussage über eine angebliche ungewollte Schussabgabe beim Fertigladen, wohl auch wiederholbar, macht mich allerdings etwas stutzig. -
Wie schon wiederholt erörtert: es gibt Waffenbehörden die Publikumsverkehr haben und das so handhaben, und Waffenbehörden die Publikumsverkehr weitgehend oder gänzlich ablehnen und nur nach Einsendung der Unterlagen samt WBK bearbeiten und diese auch auf dem Postweg wieder übersenden.
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Tut man das? Das ist doch in den meisten Verbänden seit Jahren so, und auch in aller Regel absolut praktikabel. Der Vorstand oder Sportleiter kann sich die vereinseigene Kladde heranziehen, oder sich bei Bedarf das Schießbuch im Original mal kurz vorlegen lassen. In >90% der Fälle dürfte das ausreichen, weil eh die Masse an Terminen im eigenen Verein oder einem zumindest grob bekannten nahegelegenen durchgeführt wurde. Deutlich unproblematischer als irgendwelche Kopien oder gar originale Schießbücher an einen Landesverband zu schicken der keineswegs auch nur alle seine eigenen, geschweige denn alle Vereine anderer Verbände auch nur dem Namen nach kennt, und entsprechend die Plausibilität der Einträge nachvollziehen kann.
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Das kommt eben sehr drauf an wie die Verbände und Vereine damit umgehen. Sowohl der BSSB als auch der BDS LV8 haben entsprechende Formulare für die Nachweise, geben damit aber ungeachtet der relativ vernünftigen Anerkennung "verbandsfremder" Termine den schwarzen Peter an die Verantwortlichen in den Vereinen weiter, die sich jetzt anstelle des Verbandes mit der Frage auseinandersetzen müssen welche Termine sie auf diesem Formular bestätigen.
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Auch wenn diese Listen bzw. Formulare der praktikabelste Weg sind, teils gibt es da bei Schützen die unabhängig vom "bestätigenden Verein" bzw. für verschiedene Disziplinen in verschiedenen Vereinen nur insgesamt ihre Termine zusammen bekommen tatsächlich das Problem, dass manch ein Vorstand sich, nicht ganz zu Unrecht, weigert seine Unterschrift unter eine Aufstellung von Terminen zu setzen deren tatsächliche Durchführung er nicht unmittelbar nachprüfen kann. Wenn der Schütze drei Termine im entsprechenden Verein vorlegt, und dazu 15 verteilt auf drei andere, jeweils bestenfalls bestätigt durch einen Stempel und eine nicht eindeutig zuzuordnende Unterschrift, wie soll der Vorstand das mit der eigentlich nötigen Gewissheit dem Verband gegenüber absegnen? Nur: welche bessere Lösung gäbe es, die nicht direkt wieder einen Rattenschwanz nach sich zieht?
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Auch wenn off topic: Da will wohl wieder irgendwer ganz bestimmte Modelle nicht zulassen, aber sein technisch unwesentlich "moderneres", das nach 1957 kam (*hust* G3 *hust*) schon... Hoffe das schafft es nicht in die Sportordnung...
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Gab es denn jetzt schon eine rechtsmittelfähige Ablehnung oder nur eine formlose Weigerung den Voreintrag zu erteilen? Soweit es keinen konkreten Anlass für den Sachbearbeiter gibt die Bescheinigung des Bedürfnisses zum Erwerb der beantragten Waffe in Zweifel zu ziehen endet seine Prüfung, wie in Nr. 14.2 der Waff-VwV dargelegt, regelmäßig mit der Prüfung der Bescheinigung auf Vollständigkeit und Plausibilität. Er kann daher entweder die Bescheinigung zurückweisen, weil sie unvollständig oder unplausibel ist, oder sie als Nachweis des Bedürfnisses akzeptieren. Manche Sachbearbeiter scheinen ihre Aufgabe in diesem Prozess etwas misszuverstehen...
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Gefordert sind 12/18 "den Schießsport mit erlaubnispflichtigen Waffen betreiben". Eine Unterscheidung nach Waffenkategorie findet nur im Rahmen des Nachweises über das Bedürfnis zum Besitz gem. § 14 IV WaffG statt, nicht für das Bedürfnis zum Erwerb gem. § 14 III WaffG. Ob der Schütze seine 12/18 mit Langwaffen, Kurzwaffen oder einer Mischung erbringt ist für die beantragte Waffe unerheblich, auch 12 Termine mit dem KK-Einzellader reichen grundsätzlich für ein Bedürfnis zum Erwerb einer Desert Eagle .50 AE aus - Disziplin nach Sportordnung des bescheinigenden Verbandes vorausgesetzt.
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Formlos oder förmlich mit Rechtsbehelfsbelehrung? Rechtsschutzversichert?
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Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
ChrissVector antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Jein. In § 42a II Nr. 2 WaffG ist der Transport im verschlossenen Behältnis als EINZIGE legitime Form des Führens zum Zwecke des Transports aufgeführt. In § 12 III Nr. 2 WaffG ist lediglich gefordert, dass "nicht zugriffsbereit" transportiert wird, das verschlossene Behältnis ist gem. Waff-VwV zwar immer ein Fall von "nicht zugriffsbereit", aber eben nicht der ausschließliche, wie bei § 42a II Nr. 2 WaffG. Dass der Gesetzgeber es an einer Stelle explizit angepasst hat und an einer anderen explizit nicht zeigt klar, dass er dort keine einheitliche Regelung zum "Transport" schaffen wollte. Für eine Analogie bleibt kein Raum. -
Wie verhaltet ihr Euch bei einer Polizei-Kontrolle?
ChrissVector antwortete auf Pistolen-Paule's Thema in Allgemein
Die drei Sekunden ergeben sich genau wie die drei Handgriffe explizit aus der Waff-VwV Nr. 12.3.3.2. Das verschlossene Behältnis wird zusätzlich als eindeutiger Fall von "nicht zugriffsbereit" im Sinne des § 12 III Nr. 2 WaffG aufgeführt. Da gibt es keine Analogie. Der Gesetzgeber hat für das erlaubnisfreie Führen zum Zwecke des Transports von ansonsten einem Führverbot unterliegenden Messern explizit andere Voraussetzungen festgelegt als für das erlaubnisfreie Führen zum Zwecke des Transports von Schusswaffen. Sollte man das ausreizen? Ich denke die Anwort kann sich jeder selbst geben. -
Mein Fehler, natürlich ist es in diesem Fall eine Beauftragung und keine Bestellung, und daher der Nachweis erforderlich.
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Aufgabe der Aufsicht ist die Überwachung der gesetzlichen Vorschriften für den Schießbetrieb, einschließlich der Grenzen der Standzulassung und der Eigenschaften der Waffen mit denen geschossen wird. Einen "Schießleiter" kennt das Gesetz nicht, noch schreibt es ihn für den Schießbetrieb vor. Was du vermutlich mit "würde richtig teuer" bzw. "Ausweis vergessen" meinst ist die "verantwortliche Aufsichtsperson", kurz "Aufsicht", die für den Schießbetrieb vorgeschrieben ist. Diese muss natürlich bei dieser Tätigkeit einen Nachweis der Qualifikation und Bestellung durch den Standbetreiber mitführen, und wenn auch nicht explizit gesetzlich vorgeschrieben logisch zwingend ein dazugehöriges amtliches Ausweisdokument. Und genau um deren Qualifikation geht es hier... Also, wer wenn nicht die Aufsicht sollte die gesetzliche Vorschriften überwachen, und daher kennen?
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Das "Paket" ist riesig, und in den meisten Vereinen gibt es im Regelbetrieb keinen Schießleiter vor Ort. Das ganze beginnt bei sicherer Handhabung gängiger Waffen, die oftmals ihre Besitzer schon nicht beherrschen, geht über Störungsbeseitigung bei denselbigen bis hin zu, um es mal etwas drastisch auszudrücken, akustischer und physischer Durchsetzungskraft für seine Anordnungen. Daneben noch mindestens für den eigenen Verband Kenntnis der Sport- und Standordnung, sowie natürlich der gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich Altersgrenzen, vom Schießsport ausgeschlossener Waffen etc. Das Problem ist, dass das Gesetz und folglich auch die Anbieter dieser Lehrgänge hinsichtlich der Befähigung zur Aufsicht nicht wesentlich zwischen dem Schießen mit erlaubnisfreien und dem mit erlaubnispflichtigen Waffen unterscheiden. Für die angehende Aufsicht auf dem LG/LP-Stand sind aber unterm Strich ganz andere Dinge wesentlich als für die auf dem voll begehbaren 50m-Stand auf dem regelmäßig "halbdynamisch" geschossen wird. ("volldynamische" Disziplinen erfordern regelmäßig die Anwesenheit einer zusätzlich qualifizierten Aufsicht) Eigentlich müsste bei den Aufsichten deutlich mehr geprüft und sortiert werden, bestenfalls sogar regelmäßig. Aber das würde bedeuten, dass diese Tätigkeit in aller Regel vergütet werden müsste, sonst machen das schlicht nicht mehr genug um den Schießbetrieb in Vereinen am Leben zu erhalten.