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IGNORED

Bewaffneter Waffenhändler


lastunas

Empfohlene Beiträge

vor 2 Minuten schrieb rwlturtle:

Ich möchte in keinem Land leben, wo ich immer eine Waffe führen müßte.

 

Möchte das auch vermeiden; solange es geht.

Aber wenn... wäre es dann nicht unterlassene Hilfeleistung ?

Will da nun nicht juristisch einsteigen; aber alles hat halt seine 2 Seiten ?

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vor einer Stunde schrieb rwlturtle:

 

Ja.

 

 

Nein. Familie und engen Freunden würde ich immer helfen, die strafrechtlichen Folgen sehen wir dann.

 

 

Meine Familie und meine Freunde lehnen keine Waffen ab.

Und, es muß für mich erkennbar sein das der Hilfebedürftige bereit war sich zu bewaffnen.

Ansonsten 110 wie auch 112 mit Magenschmerzen.

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vor 2 Stunden schrieb rwlturtle:

 

Wenn Du mit Hilfe: 110 wählen, Vorfall melden meinst, ja, da habe ich kein Problem.

Bei einem Unfall Erste Hilfe und 112 anrufen auch.

 

Weitergehendes mit persönlichem Risiko meinerseits nur noch und ausschließlich für die von mir genannte Gruppe.

Dazu bist du zumindest bei der Familie sogar gesetzlich verpflichtet.

Nicht wegen der Hilfeleistung, sondern wegen der Garantenpflicht.

Das schließt persönlich Gefährdung ein und geht weit über den Notruf hinaus.

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Im §13 Strafgesetzbuch .

Darüberhinaus in §§1626 und 1353 BGB.

 

Bei der Schwiegermutter gibts aber sicherlich richterliche Milde ;)

Das ist schon etwas enger gefasst (Eltern, Kinder, Ehepaare)

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Am 20.8.2017 um 20:48 schrieb German:

Das liegt IMHO auch weniger an der Ausbildung als am Mindset.

 

Meines Erachtens ist dies ein allzu oft massiv unterschätzter Punkt. Denn eine Schußwaffe in einem Schußwechsel oder einer anderen Situation einzusetzen, das bedeutet sehr konkret: man rennt hin, wenn andere wegrennen. Es bringt ja nix, beispielsweise die Waffe einfach nach hinten zu halten, wild das Magazin zu leeren und gleichzeitig wegzurennen. (Das wäre eher "Spray & Pray" als eine echte Hilfe, vor allem für die betroffenen Menschen um den Schützen herum.) Also, nach allen Überlegungen dazu, wird letztlich immer wieder dabei herauskommen: entweder stelle ich mich dann dem Feuergefecht mit dem Ziel des maximalen Erfolges - oder ich lasse es. Das anschauliche Szenario "Da kommt der Bösewicht und ich überrasche ihn mit meiner Magnum" ist EIN Szenario von vielen, vielleicht ein gewünscht einfach zu handhabendes Szenario, aber die Welt kann ja bekanntlich auch mal ganz anders sein als geplant. Und dann? Ist man dann bereit dafür?

 

LARgeGun

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vor 6 Minuten schrieb schiiter:

Wie wäre es mit einem realistischeren Szenario?

Ausweichen soweit man ausweichen kann und sich dann sichern.

 

Auch dann bleibt die Frage: ist man bereit dafür? Mir wird dieser Aspekt immer etwas zu wenig beleuchtet. Den Finger zu krümmen ist das Eine - mit dem Szenario (währenddessen und (!) danach) klarzukommen das Andere.

 

Bisher wird der Aspekt der "Readyness" durch massives Training hergestellt - zumindest wird es versucht, bei Militär und Polizei. Denn ob man unter Feuer besteht, weiß man immer erst, wenn es soweit ist. Aber man kann eben (allein schon aus ethischen Gründen) nicht mehr tun als "trocken" zu üben. Nicht umsonst werden für die wirklich wilden Szenarien im urbanen Raum Spezialeinheiten maximal extrem und intensiv geschult, also, salopp geschildert, nicht linear, sondern eher exponentiell intensiver - und sie haben dazu noch andere Vorteile, die Einzelpersonen nicht haben: ein Team, einen Teamspirit, Akzeptanz, Backup etc. Das sollte man alles nicht vergessen, denn das prasselt im Falle eines Falles alles auf den Betroffenen ein. Der einzelne Waffenträger in einem entsprechenden Szenario ist die ärmste Sau von allen. Ohne Waffe dürfte man fast immer nur einen Hauch schlechter dastehen.

 

LARgeGun

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ISt man eher bereit zu sterben? Natürlich wäre das nicht

Wir reden doch hier nicht darüber, dass einem einer an den Haaren zieht.

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Gerade eben schrieb schiiter:

ISt man eher bereit zu sterben?

Wir reden doch hier nicht darüber, dass einem einer an den Haaren zieht.

 

Die Frage kann hier nicht wirklich zielführend beantwortet werden. Natürlich will niemand sterben, aber IS-Geiseln wollen sich auch nicht enthaupten lassen und hatten sicher vor der Verabreichung von Betäubungsmitteln (sprich: kurz vor der Enthauptung) so einige Möglichkeiten, sich zu wehren. Viele tun es aber nicht - lieben die nun ihr Leben doch nicht? Wohl kaum. Ich denke, daß wir hier viel über den Kampf reden, aber damit nur wenig erreichen können. Nicht die Waffe führt zur "Readyness", die "Readyness" läßt jemanden zur Waffe werden (und meinethalben auch greifen). Meine Erfahrung aus der behördlichen Sicherheitsforschung ist: darüber wird zu wenig nachgedacht. Das Thema wird zu leicht genommen. Immer noch. All die Bundeswehrsoldaten mit PTBS-Eigenmedikation (sprich: Alkohol statt Arzt) können dies leidvoll bestätigen. Das Thema sollte, ja: muß vor jedem Waffentragen stärker bedacht werden als bisher üblich. Eine ehrliche Selbsteinschätzung muß der Anfang sein. Denn es ist weder eine Schande noch ein Problem, hier nicht zu bestehen.

 

LARgeGun

(der selbst schon eine Schußwaffe gegen einen Menschen richten mußte und bei entsprechenden PTBS-Anzeichen sofort zum Psychologen gegangen wäre)

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Informiere dich mal über Geiselsitutionen und Gelegenheiten.

 

Aus psychologischer Sicht ergeben sich Probleme aus Mangel der Rechtfertigung.

Das Beispiel Bw zielt vollkommen daneben.

Die PTBS (welche nicht mal die HAupterkrankung im psychischen Bereich ist) entsteht dort nicht wegen Tötungen, sondern umgekehrt aus der Gefahr getötet zu werden. Es sind Erlebnisse im nichtalltäglichen Bereich, welche zuallererst nach innen gerichtet sind.

 

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Das was du über Geiselsituationen und Möglichkeiten sagst und welche Schlussfolgerungen du daraus schließt.

Zitat

Natürlich will niemand sterben, aber IS-Geiseln wollen sich auch nicht enthaupten lassen und hatten sicher vor der Verabreichung von Betäubungsmitteln (sprich: kurz vor der Enthauptung) so einige Möglichkeiten, sich zu wehren. Viele tun es aber nicht

 

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Gerade eben schrieb schiiter:

Das was du über Geiselsituationen und Möglichkeiten sagst und welche Schlussfolgerungen du daraus schließt.

 

Daran ist nichts falsch. Nicht jeder wehrt sich bis zum bitteren Ende. Viele hoffen ja beispielsweise auf ein gutes Ende - vielleicht naiv, oftmals vergeblich, aber es handeln nicht immer alle gleich (tapfer).

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vor 1 Minute schrieb schiiter:

Wie kommst du zu deiner Einschätzung?

Die Fachliteratur sagt einfach anderes.

Ich empfehle ein paar Bcher über Geisellagen zu lesen.

 

Die Fachliteratur sagt etwas anderes als "Nicht jeder wehrt sich bis zum bitteren Ende"? Das klingt in der Tat interessant, weshalb ich mich über die Quellenangabe sehr freuen würde. Auf die Literatur bin ich wirklich gespannt.

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vor 10 Minuten schrieb LARgeGun:

 

Die Fachliteratur sagt etwas anderes als "Nicht jeder wehrt sich bis zum bitteren Ende"? Das klingt in der Tat interessant, weshalb ich mich über die Quellenangabe sehr freuen würde. Auf die Literatur bin ich wirklich gespannt.

Hättest du - wie behauptet- dich tatsächlich mit der Thematik befasst, hättest du nicht den zitierten Teil behauptet.

Du hast aber tatsächlich keinerlei Bildungshintergrund.

Sowohl dein Angaben zu PTBS Bw, als auch zu Verhalten in Geiselhaft sind fehlerhaft und substanzlos.

 

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vor 2 Minuten schrieb schiiter:

Du hast aber tatsächlich keinerlei Bildungshintergrund.

Sowohl dein Angaben zu PTBS Bw, als auch zu Verhalten in Geiselhaft sind fehlerhaft und substanzlos.

 

"keinerlei Bildungshintergrund" - Mensch, das erklärt natürlich alles! Warum bin ich noch nicht auf so ein Kracher"argument" gekommen? Liegt wohl am fehlenden Bildungshintergrund!

:021:

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