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Gast Pereira

Pistolen Kurse

30 Beiträge in diesem Thema

Guten Abend,

 

mittlerweile habe ich gemerkt das " dienstliches " Schießen sehr weit weg ist von sportlichem Schießen und Sportliches Schießen mit der Kurzwaffe noch viel weiter weg vom sporadischen KW Training als alles andere.

Grade bei den Präzisionsdisziplinen vom DSB und dem BDS tu ich mich sehr schwer.

Dienstlich wurde " sidearm" Training auch als genau solches gesehen, unwichtig zumindestens in dem Konzept in dem wir ausgebildet worden sind.

Ich habe sehr viel auf kurze Distanzen mit Compact und subcompact Modellen trainiert.

Die Abzüge waren natürlich dementsprechend.

Bezeichnend, ich schieße mit einer SF Glock besser als mit der RBF 1911, aber die Glock setzt mir natürlich Grenzen was die Eigenpräzision angeht.

Was ich suche ist ein Kurs für Pistolenschützen in welchem Dinge wie ein korrekter Schussrhytmus insbesondere für zB Duell und Zeitserie und die Schnelligkeit der Schussfolge bei gleichbleibenden Präzision trainiert werden.

Möglichst nicht von einem übergewichtigen schnaufenden Mann der mir erklärt ich hätte anfangen sollen Luftpistole schießen und sollte ab jetzt NURNOCH Luftpistole schießen....

Eigene Waffen in 9 mm,40 SW und 45 ACP sowohl sportlich als auch dienstlich sind vorhanden.

Über Tips würde ich mich wirklich freuen.

Gefunden über Google habe ich Kurse von Henning Hoffmann, allerdings sind die interessanten im April in Ostdeutschland, da weiß ich nicht ob ich es hinschaffe.

 

Vielen Dank

Pereira

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vor 2 Minuten schrieb Pereira:

...und die Schnelligkeit der Schussfolge bei gleichbleibenden Präzision ...

Wie meinst du das? Willst du Innenzehner im IPSC-Tempo lochen?

:headbang:

 

Jetzt im Ernst... die Summe aus Schnelligkeit und Präzision bleibt doch immer gleich. Steigerst du das eine, verlierst du i.d.R. von dem anderen. Wenn es dir hingegen um den Rhythmus geht, z.B. bei den 7/3 Sekunden beim Duell, dann geht dessen Verinnerlichung eben nur durch Übung.

Die meisten von den Drills und Übungen, die du bei Henning schießt, kannst du dir als DINA4-Blatt runterladen, ausdrucken und zum Schießstand mitnehmen. So könntest du vorab probieren, ob dir das etwas bringen würde oder eher nicht.

 

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vor einer Stunde schrieb Mochy2:

die Summe aus Schnelligkeit und Präzision bleibt doch immer gleich

 

Der geniale "Trick" von Training ist es, dass sich die Summe durch Üben erhöht.

 

vor einer Stunde schrieb Mochy2:

So könntest du vorab probieren, ob dir das etwas bringen würde oder eher nicht.

 

Und der geniale "Trick" von geleitetem Training ist es, dass ein Externer auf den Trainierenden schaut, Fehler erkennt und im besten Fall abstellt, die dieser selber nicht erkennen kann oder die er gar nicht kennt und/oder wahrnimmt. 

Dessen Effektivität kann ich aber nicht mit ein paar Blatt Din A4 beurteilen, die ich mir selber ausdrucke und mit denen ich in meinem üblichen "Trainingsmief" rumwurschtele...

 

Grundsätzlich sollte sich Pereira überlegen, ob er "grundsätzliche Pistolenhandhabung" erlernen möchte, wovon "nur" ein gewisser Teil sportlich umsetzbar und hilfreich ist, oder ob er wirklich gezieltes, auf ganz bestimmte Disziplinen ausgerichtetes schiesssportliches Training möchte. Das ist etwas Unterschiedliches, wie er ja auch selber schon ansatzweise erkannt hat.

 

 

 

bearbeitet von German

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Nach deinen Ausführungen geht es mir um grundsätzliche Handhabung...

Fehler aus der Vergangenheit  raustrainieren.

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vor 1 Stunde schrieb Pereira:

Bezeichnend, ich schieße mit einer SF Glock besser als mit der RBF 1911, aber die Glock setzt mir natürlich Grenzen was die Eigenpräzision angeht.

 

 

Ok, du kannst also die Eigenpräzision einer Glock ausreizen und suchst nun eine neue Herausforderung? :s82:

 

Wenn dir nur die Eigenpräzision der Glock die Grenzen setzt brauchst nicht mehr trainieren, das reicht für alle 25m Disziplinen:hi:

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vor 1 Stunde schrieb Pereira:

Bezeichnend, ich schieße mit einer SF Glock besser als mit der RBF 1911, aber die Glock setzt mir natürlich Grenzen was die Eigenpräzision angeht.

 

Wie viele Ringe schießt du denn mit der Glock bei DSB GK? Ich habe einen Kumpel, der schießt mit Glock 17 und seiner Walther Dienstpistole 360 Ringe. Mit der P226 LDC sind es dann 370.

Da liegt es definitiv nicht an der Eigenpräzision der Waffe.

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Möchte aber auch was sinnvolles dazu beitragen:

Habe bei Eric Ceglowski einen Kurs besucht, der mir einiges gebracht hat. Der Kontakt kam über die DSU zustande.

Hier ein paar Infos darüber: http://d-s-u.de/index.php?id=158

Wir hatten allerdings ein individuelles Training ausgemacht.

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Eric macht Kurse? Wusste ich gar nicht. Muss ihn beim nächsten Training mal befragen ;)

 

Aber der Tip muss gut sein, denn, Eric kann echt übelst gut schießen. Und er wendet eine weitgehend erlernbare Technik an.

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vor einer Stunde schrieb Tribun:

Wie viele Ringe schießt du denn mit der Glock bei DSB GK? Ich habe einen Kumpel, der schießt mit Glock 17 und seiner Walther Dienstpistole 360 Ringe. Mit der P226 LDC sind es dann 370.

Da liegt es definitiv nicht an der Eigenpräzision der Waffe.

 

Mit der Glock 32 ,356 Ringe 

G30  auch sowas um den Dreh, mit der RBF 6 Zoll 45 Auto

327 

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vor einer Stunde schrieb Pereira:

 

Mit der Glock 32 ,356 Ringe 

G30  auch sowas um den Dreh, mit der RBF 6 Zoll 45 Auto

327 

Lass mich raten, die RBF kommt eher selten mit auf den Stand? Da spielt auch viel Gewohnheit eine Rolle. Denke wenn du mit der RBF eine Zeit lang trainierst, sollten mehr als 360 Ringe bei rumkommen, wenn du tatsächlich so hohe Ergebnisse mit Compact und sogar Subcompact Modellen schießt.

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Naja 1911 mit Flintenähnlichem Abzug und Glocks mit Dienstabzug mit viel Vorzug und relativ hohem Anzugsgewicht sind nun wirklich sehr unterschiedlich.

 

Kann man ja fast mit Revolver SA + DA vergleichen.

 

Von daher hat @Tribun da unbedingt recht!

 

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vor 5 Stunden schrieb Tribun:

Lass mich raten, die RBF kommt eher selten mit auf den Stand? Da spielt auch viel Gewohnheit eine Rolle. Denke wenn du mit der RBF eine Zeit lang trainierst, sollten mehr als 360 Ringe bei rumkommen, wenn du tatsächlich so hohe Ergebnisse mit Compact und sogar Subcompact Modellen schießt.

Stimmt, circa 1-2x wöchentlich 

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Was ich mir nun fest vorgenommen habe ist das wenige "Scharfe" Training mit Trockentraining etwas zu kompensieren. Habe mir dazu ein Buch besorgt und trainiere nun damit. Das macht auch schon einiges aus und man lernt den Abzug näher kennen.

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Magst du den Titel von dem Buch verraten?

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vor 12 Stunden schrieb TelliPirelli:

Eric macht Kurse? Wusste ich gar nicht. Muss ihn beim nächsten Training mal befragen ;)

 

Aber der Tip muss gut sein, denn, Eric kann echt übelst gut schießen. Und er wendet eine weitgehend erlernbare Technik an.

 

Der schießt verdammt gut, aber auch nicht erst seit gestern!

Aber seine Kameraden vom PC haben es auch übelst drauf!

 

P.S. Luftpistole Bundesliga schießt er auch!

 

 

bearbeitet von Micha176
Tippfehler

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vor 12 Stunden schrieb Pereira:

Magst du den Titel von dem Buch verraten?

Das Buch ist von Ben Stoeger: Dry-Fire Training For the Practical Pistol Shooter. Bestellt hatte ich es auf Amazon.

https://www.amazon.de/Dry-Fire-Training-Practical-Pistol-Shooter/dp/1497319633/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1485941771&sr=8-1&keywords=Ben+Stoeger

Finde es recht gut geschrieben. Einziger Nachteil: Es ist auf Englisch.

 

Er hat noch ein paar andere Bücher die sich u.A. auch mit Schießtechnik beschäftigen. Werde sie mir wohl nach und nach alle mal zulegen.

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vor 17 Stunden schrieb Micha176:

 

Aber seine Kameraden vom PC haben es auch übelst drauf!

 

Naja, nicht alle ;) 

Mancher ist noch auf dem Weg...

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Am 31.1.2017 um 07:52 schrieb Pereira:

Guten Abend,

 

mittlerweile habe ich gemerkt das " dienstliches " Schießen sehr weit weg ist von sportlichem Schießen und Sportliches Schießen mit der Kurzwaffe noch viel weiter weg vom sporadischen KW Training als alles andere.

Grade bei den Präzisionsdisziplinen vom DSB und dem BDS tu ich mich sehr schwer.

 

Schießen jeglicher Richtung beginnt mit einer sauberen Abzugstechnik!

Davon könnte der übergewichtige schnaufende Mann vielleicht Ahnung haben.^_^

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Am 31.1.2017 um 07:52 schrieb Pereira:

 

Gefunden über Google habe ich Kurse von Henning Hoffmann, allerdings sind die interessanten im April in Ostdeutschland, da weiß ich nicht ob ich es hinschaffe.

 

 

 

Als BWT solltest du einfach mal einen Kurs beim HH 0/500 machen. "Sportliches" kannst du als BWT vergessen, das gibt nur Trainingsnarben.

0/500 sollte dich sehr schnell auf ein Level bringen welches weit vom typischen BTW entfernt ist, im positiven.

bearbeitet von Jacko5000

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Da lernt man aber "nur" die Grundlagen (die allerdings so ziemlich das Wichtigste sind, insofern ist der Vorschlag nicht schlecht oder falsch). Alles darüber hinausgehende, für einen Berufswaffenträger Wichtige, lernt man da nicht.

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vor 2 Minuten schrieb German:

Da lernt man aber "nur" die Grundlagen (die allerdings so ziemlich das Wichtigste sind, insofern ist der Vorschlag nicht schlecht oder falsch). Alles darüber hinausgehende, für einen Berufswaffenträger Wichtige, lernt man da nicht.

 

Das lernt man aber als Berufswaffenträger in aller Regel gar nicht. :lol: Es gibt nur relativ wenige Jobs, bei denen eine Kurzwaffe primäres oder auch nur besonders wichtiges Arbeitsinstrument wäre. Bei den meisten beruflichen Kurzwaffenträgern wären die Fähigkeiten eines Sportschützen eine Bereicherung. Bei uns schießen gelegentlich ein paar Polizeibeamte aus dem Umland USPSA mit, mit ihrer Dienstausrüstung. Denen ist auch klar, daß das ein Sport und kein direkt praktisch verwendbares Kampfschießen ist, und ebenso, daß man mit der Dienstausrüstung eher nicht gewinnt. Lehrreicher als die vierteljährliche Qualifikation mit unbegrenzter Zeit aus dem Stehen auf eine (dazu noch übergewichtig groß wirkende) Mannscheibe ist es allemal. Und es reicht auch. Selbst wer in den übelsten Gegenden Dienst tut hat nur eine minimale Wahrscheinlichkeit, daß einmal in seinem Leben Schießfertigkeiten einen Unterschied machen würden. Man tut's halt aus Interesse und weil man gerne gut ist, genauso wie z.B. nebendienstliche Fortbildungen im Bereich des Verarztens von Verletzten.

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vor 28 Minuten schrieb Proud NRA Member:

 

Das lernt man aber als Berufswaffenträger in aller Regel gar nicht. 

 

Na, wenn Du das sagst... 

 

Wenn ich schon mit dem "Anspruch" an die Sache gehe, dass das absolute Minimum schon ausreichen wird und gut genug ist, bitteschön.

 

Die Ansicht muss ja nicht jeder teilen.

 

bearbeitet von German

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vor 2 Minuten schrieb German:

Wenn ich schon mit dem "Anspruch" an die Sache gehe, dass das absolute Minimum schon ausreichen wird und gut genug ist, bitteschön.

 

 

Das war kein Anspruch sondern lediglich die Feststellung, daß es in der Praxis meistens so gehandhabt wird und das auch eher selten zu Problemen führt. 

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Bei so Sätzen wie...

 

vor 3 Stunden schrieb Proud NRA Member:

Bei den meisten beruflichen Kurzwaffenträgern wären die Fähigkeiten eines Sportschützen eine Bereicherung.

 

...bin ich mir da immer nicht so sicher.

 

Entweder Du verwechselst amerikanische "Sportschützen" mit den Deutschen oder Du hast schon lange nicht mehr offenen Auges auf einen deutschen Sportschützenschiessstand geschaut.

 

Zum beruflichen Leben mit der Waffe gehört neben dem Schussauslösen und halbwegs dahin treffen, wo man hinschiessen wollte noch eine ganze Menge weiterer Fähigkeiten, die einem Sportschützen üblicherweise abgehen. Dass diverse hochtaktische "Waffenbesitzer 2.0" das offensichtlich anders sehen, ändert nichts an dem Umstand. Das zeigt sich schnell wenn die vermuteten Fertigkeiten und Kenntnisse dann mal auf die Probe gestellt werden.

Dazu gehört im Schwerpunkt die Kontrolle über den eigenen Abzugsfinger und die Erkenntnis, dass die Welt dreidimensional ist und da draussen keine "sichere Richtung" existiert.

Nicht, dass das viele der 08/15-Waffenträger drauf haben, insofern ist Dein Einwand auch in gewissem Maße gerechtfertigt, aber das sollte nicht der Standard sein, an dem man orientieren und den man als Entschuldigung für Minderleistung und mangelhafte Fertigkeiten heranzieht.

 

Das Ziel kann bzw. sollte es IMHO nicht sein, in der braunen Masse einfach mitzuschwimmen.

Grade wenn man bereit ist, sich auch privat weiterzubilden.

bearbeitet von German

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Am 2/3/2017 um 05:48 schrieb German:

Entweder Du verwechselst amerikanische "Sportschützen" mit den Deutschen oder Du hast schon lange nicht mehr offenen Auges auf einen deutschen Sportschützenschiessstand geschaut.

 

 

Seit meiner Kindheit mit ein paarmal Luftpumpenschießen in der Sommerferien war ich zugegebenermaßen gar nicht auf einem deutschen Stand.

 

Die amerikanischen Sportschützen brauchst Du aber auch nicht in Anführungszeichen setzen. Es gibt ein paar abgefahren "taktische" Typen, klar, aber die riesige Mehrheit tickt nicht so. Die Unterscheidung liegt wohl einfach darin, daß weil es hier kein Bedürfnissystem gibt nur derjenige Sportschütze ist und zu Wettbewerben antritt, der genug Enthusiasmus mitbringt, daß er seine Leistung mit anderen vergleichen will. USPSA als eine der größten Disziplinen hat rund 50.000 Aktive, schätzen wir also einmal 250.000 aktive Sportschützen in einem Land mit rund der dreieinhalbfachen Bevölkerung Deutschlands. Diejenigen, die in Deutschland Mußsportschützen zum Bedürfniserhalt sind, eigentlich aber vielleicht nicht besonders auf Leistungsvergleich abfahren, würden bei mir halt dreimal im Jahr ihre Waffe auf den Kommerzstand ausführen, was ja auch OK ist, aber halt normalerweise nicht mit einer großartigen Leistungssteigerung einhergeht.

 

Wenn man Sportschütze so versteht wie in Deutschland z.B. einen Turnierschachspieler, also jemanden der genug darauf steht, daß er mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu organisierten Leistungsvergleichen antritt, dann ist es aber sicher wahr, daß die Mehrheit der Sportschützen viel mehr Übung hat als die meisten beruflichen Träger von Kurzwaffen. Das ist auch gar nicht irgendwie verächtlich gemeint sondern einfach eine Funktion davon, daß Kurzwaffen, von seltenen Spezialverwendungen abgesehen, dienstlich normal da als primäre und einzige Waffe geführt werden, wo man sinnvollerweise davon ausgehen kann, daß eine Waffe nicht wirklich nötig wird. Dementsprechend sind dann halt auch die dienstlichen Qualifikationen und Weiterbildungen normalerweise auf das Minimum beschränkt, daß man sich hoffentlich kein Loch in die schwache Hand schießt. Der Sportschütze, so wie ich ihn verstehe, ist dagegen Enthusiast, der regelmäßig übt, sich aufregt wenn seine Leistung hinter seinen Freunden zurückbleibt, Bücher zu dem Thema liest, seine Waffe in Tipp-Topp Zustand hält, usw.

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