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Bayern-Cup 2016, IPSC Shotgun Level III


Georg Moskopp

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Der Bayern-Cup 2016 findet vom 22. bis 24. April in Oparany/Tabor statt.

Warum nicht in Phillipsburg?

Die geänderte steuerliche Behandlung von IPSC als "kein Sport" bringt erhebliche Nachteile für die Organisatoren mit sich und macht es unmöglich, den Bayern-Cup wie in den vergangenen Jahren weiter in D auszurichten. Die Bürokratie mit den Helfern und die volle MwSt wären ja noch zu verkraften, aber dass der BBS den Bayern-Cup wie in all den vergangenen Jahren nicht mehr mit einigen tausend Euro in Material, Arbeitszeit und nicht zuletzt auch in Geld sponsern kann, ohne die eigene Gemeinnützigkeit aufs Spiel zu stellen, bricht der finanziellen Seite das Genick.

Ich kenne niemanden, der das Risiko auf sich nehmen würde, hier mit etwa mindestens 3000,-€ im Feuer zu stehen...

Daher müssen die Kosten gesenkt werden.

Die 2 grössten Kostentreiber sind die Standmiete und die Helfergelder.

Die Standmiete konnten wir Dank der Unterstützung des tschechischen RD, Roman Sedy und dem Standbetreiber in Oparany, Jiri Pikes, sehr weit unter das Phillipsburger Niveau senken, so dass am Ende auch noch vergleichbare Helferentschädigungen wie in den vergangenen Jahren herausspringen werden, da auch das Startgeld um 10,-€ erhöht wurde.

(Bevor jemand denkt, dass sich die Veranstalter (Team Bayern-Cup, in persona Norbert Freimüller, Roman Sedy, Jiri Pikes und ich) eine goldene Fingerspitze verdienen wollen, sei gesagt, dass wir den gesamten Überschuss, sollte denn einer bleiben, an die Helfer verteilen werden.)

Die Anmeldung startet am 17.1. ab 15:00 Uhr im MOS.

Falls jemand auf dem Match mitarbeiten will, kann er sich gerne direkt bei Norbert per Mail (norbertfreimueller(at)web.de) melden.

Wir freuen uns, Euch im April in Oparany zu treffen.

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  • 5 weeks later...

Ist schon komisch, dass alle anderen deutschen IPSC-Wettkämpfe weiterhin in D stattfinden und lediglich um 10 bis 15 Euro teurer wurden, dies aber trotz gestiegenem Startgeld für den Bayern Cup nicht möglich sein soll, die Verlegung nach CZ hat zwar einige Ösis, Ossis und Tschechen wahrscheinlich glücklich gemacht, aber auch viele Deutsche verärgert, und wenn man dann noch die Teilnehmerzahl vom Shotgun Cup mit dem Bayern Cup vergleicht ging der Schuß für den Veranstalter wohl nach hinten los ... Eigentlich traurig für eines der (ehemals) renommiertesten Shotgun Matches

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naja... hätte ich zeit würde ich gern nach CZ fahren - hätte dieses jahr auch nicht teilnehmen können wenn es in P-Burg stattgefunden hätte..

interessant finde ich den ausweichort .. da man da auch gleich die einschränkungen durch das dt. waffr. umgehen kann ;-)

aus veranstaltersicht ist der schritt nicht der falscheste auch wenn es für viele schützen sehr ärgerlich wäre aufgrund der langen oder längeren anreise..

für mich bliebe der ritt in etwa gleich also wäre es egal..

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Wer die Geschichte der bayerischen IPSC Flintenmatches kennt, würde sich nicht über den Austragungsort wundern...

Wir haben auch schon früher, als es in D noch kein einziges Flintenmatch gab und die meisten noch gar nicht wussten, dass man auch mit Flinte IPSC schiessen kann, unsere Matches in CZ ausgetragen.

Diese Stände sind nämlich zum einen für uns im gelobten Land deutlich näher als Philippsburg und man muss dort auch nicht mit den Einschränkungen des deutschen Waffenrechts arbeiten.

Der erste Bayern Cup fand eigentlich nur aus Kapazitätsgründen in P-Burg statt und hat sich dort irgendwie "festgefressen".

Wenn ich mir die Starterzahlen der letzten Bayern Cups anschaue und sehe, woher die Schützen kamen, dann waren die meisten Teilnehmer aus Regionen, die deutlich näher an Oparany als an P-Burg liegen. Lediglich eine grosse Gruppe von Schützen aus dem näheren Einzugsbereich von P-Burg stach heraus, aber diese Leute fahren eh nirgendwo anders hin. Die habe ich noch nie auf einem Match ausserhalb ihres Dunstkreises gesehen.

Klar, wir haben diese Leute natürlich immer gern bei den Bayern Cups dabei gehabt, aber ich verstehe auch, wenn jemand seine Komfortzone nicht verlassen will und die Fahrt scheut.

Für uns hier in Bayern bedeutet P-Burg einen Ritt von mindestens 3 bis manchmal 6 und mehr Stunden, je nachdem wie weit der Wahnsinn auf A8 und A5 tobt.

Nach Oparany fahren wir in 1 bis maximal 3 Stunden über leere Autobahnen und Landstrassen.

Es sind also nicht nur Kostengründe und das Startgeld ist übrigens gleich wie im letzten Jahr.

Das nur mal zur Klarstellung.

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interessant finde ich den ausweichort .. da man da auch gleich die einschränkungen durch das dt. waffr. umgehen kann ;-)..

Welche wären das?

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Die aktuellen Anmeldezahlen sprechen für sich, in Philippsburg wäre das Match in der ersten Woche ausgebucht gewesen vermute ich.

100-120.- Startgeld hätte ich auch verschmerzt für das tolle Match. Knapp 900 km mehr wären das jetzt für mich, sorry 1800km das ist mir einfach zu weit und in den totalen Kosten zu teuer, da spreche ich für mein Team gleich mit.

Der Bayern Cup ist damit für uns leider gestorben.

Christo

.

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Die 10 Schußbegrenzung für Halbautomaten brauch ich wohl nicht ausführen, oder ?

Es gibt aber auch Einschränkungen im Parcour selbst, alle Einschränkungen kenne ich auch nicht aber , z.B. schießen im laufen, schießen durch zu öffnende Türen und Fenster, Tunnel, Hindernisse im Parcour nach dem ersten Schuß, schießen auf wippen, beweglichen Plattformen etc.

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Welche wären das?

Keine Cooper-Tunnels.

Kein Schießen im erkennbaren Laufen.

Ausschl. durchsichtige Barrikaden.

Max. 10 Schuß bei Halbautomaten (oder wurde die 10-Schuß-Begrenzung mittlerw. ins internat. Regelwerk eingeführt?)

Die ganze Schei$$e halt.

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Die 10Schuss-Regel ist im internationalen Regelwerk ;)

Wo gibts denn nichtdurchsichtige Barrieren?


Die 10 Schußbegrenzung für Halbautomaten brauch ich wohl nicht ausführen, oder ?

Solltest du besser nicht :D

Edited by Guest
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Wo gibts denn nichtdurchsichtige Barrieren? In Nicht-Deutschland.

Die 10Schuss-Regel ist im internationalen Regelwerk ;)

...

Deshalb schrieb ich ja ...

War mir nicht mehr sicher, ob das nicht irgendwann (neu) eingeführt worden war.

"Früher" gab es diese 10-Schuß-Beschränkung internat. jedenfalls definitiv nicht.

Im Übrigen, ganz so banal isses dann doch nicht: Internat. sind in OPEN auch 12er Magazine erlaubt, mit 10 Schuß drinnen. In D weißt Du, was das im Extremfall bedeuten könnte ...

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Der Bayerncup in Philippsburg war bis dato auch mit den Einschränkungen des Deutschen Waffengesetzes eine tolle Veranstaltung. Ich habe weder Cooper Tunnel, geschlossene Barrikaden oder schiessen im laufen vermisst. Probleme mit der 10 Schuss Begrenzung habe ich auch nicht sehe es eher als anspruchvolles Nachladetraining unter Wettkampfbedingungen. Hunderte andere Schützen übrigens auch, sonst würden sie nicht immer wieder starten wollen.

Christo

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Die Standmiete konnten wir Dank der Unterstützung des tschechischen RD, Roman Sedy und dem Standbetreiber in Oparany, Jiri Pikes, sehr weit unter das Phillipsburger Niveau senken, so dass am Ende auch noch vergleichbare Helferentschädigungen wie in den vergangenen Jahren herausspringen werden, da auch das Startgeld um 10,-€ erhöht wurde.

Es sind also nicht nur Kostengründe und das Startgeld ist übrigens gleich wie im letzten Jahr.

Tja, irgendwas passt da nicht ... du widersprichst dich hier selber

Und deine Meinung, nach Oparany nur 1 bis 3 h über leere Autobahnen und Landstraßen zu fahren, ist einfach lächerlich. Auf den Landstraßen fahren die Tschechen wie die letzten A...löcher, die sind echt wahnsinnig. Und wer nicht gerade in einem 50 km breiten Grenzstreifen zur CZ wohnt, ist meistens schneller in Pburg als in Oparany und das auch noch viel sicherer.

Die Unterschiede zwischen deutschem und internationalen IPSC Shotgun Regelwerk sind marginal und sollten nicht als Grund für die Verlegung des Austragungsortes herhalten.

Ich hoffe, dass ihr wieder zu Sinnen kommt und das Match nächstes Jahr wieder in Pburg veranstaltet, und wenn nicht "zwingen" euch vielleicht die Starterzahlen dazu ...

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Ich hab bei meinem ersten Bayern-Cup und Flintenmatch letztes Jahr gelernt, dass meine Flinte dafür nicht ausgelegt ist. Habe nun eine 1301 im Zulauf, und bis nächstes Jahr werde ich mich mit ihr angefreundet haben. Dann könnt ihr mit mir rechnen.

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Unabhängig von der Standdebatte muss ich anmerken, dass die 10 Schussbegrenzung bei den fest angebrachten Röhrenmagazinen niemals beabsichtigt war und ja wohl auch waffenrechtlich völliger Nonsense ist. Wenn ich eine Flinte mit Röhrenmagazin im Kaliber 12/76 habe, bei der in die Röhre 10 Patronen 12/76 passen kriege ich sicherlich mehr als 10 Patronen in 12/70 0der 12/67 in die Röhre. Dasselbe gilt fuer die Waffe im Kaliber 12/70. Da gehen sicherlich mehr als 12/63 oder 12/60 in eine 12/70er Röhre rein. Von den 12/89 rede ich gar nicht erst.

Der Ursprungsvorschlag der Verbände (wie ich zufälligerweise genau weiss :lol: ) war auch so formuliert, dass Röhrenmagazine gar nicht betroffen gewesen wären. Die vorgeschlagenen Formulierung wurde durch den Änderungsantrag eines ahnungslosen Ministerialbürokraten zu dem Nonsense der jetz im §6 steht.

Im IPSC Flintenbereich gibt es für ja auch tatsächlich einen gravierenden Nachteil. Die Modified Division ist nämlich wirklich klasse. Wenn da noch Optik erlaubt wird, ist sie geradezu eine ganz tolle IPSC Klasse. Das leidige Nachladen des Röhrenmagazins wird da deutlich extrem reduziert, wenn man mit 14 Murmeln starten kann. Und das was eigentlich Sinn und Zweck des Schießsports ist, kommt wieder in erster Linie zur Geltung - nämlich das Schießennb - und nicht nur, wer am schnellsten nachladen kann.

Lasst uns erst einmal den EU Irrsinn überstehen. Dann sehen wir weiter. Noch ist nicht aller Tage Abend.

Friedrich Gepperth

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Der Bayerncup in Philippsburg war bis dato auch mit den Einschränkungen des Deutschen Waffengesetzes eine tolle Veranstaltung. Ich habe weder Cooper Tunnel, geschlossene Barrikaden oder schiessen im laufen vermisst. Probleme mit der 10 Schuss Begrenzung habe ich auch nicht sehe es eher als anspruchvolles Nachladetraining unter Wettkampfbedingungen. Hunderte andere Schützen übrigens auch, sonst würden sie nicht immer wieder starten wollen.

Mit anderen Worten: Luxusprobleme der Freizeitgesellschaft, wenn die Argumente ausgehen wird es fadenscheinig.

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Anstatt 300km sind es nun 800km einfache Strecke. Aber drauf geschissen. Ich bedanke mich einfach bei Schorsch und seinem Team, das Sie sich die Mühe machen so ein Match im Ausland auf die Beine zustellen und freu mich jetzt schon riesig auf 4-5 Tage Spaß.

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  • 2 weeks later...

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