Jump to content
IGNORED

Laufabnutzung bei Luftpistole und Luftgewehr ?


iceman785
 Share

Recommended Posts

Kann mir jemand sagen ob es beim Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole, zu Abnutzungen im Lauf kommt?

Wenn nach wievielen Schüssen?

Ich schieße pro Woche ca 200 Diabolos raus.

Das macht im Jahr mal knapp 10.000 Diabolos die den Lauf meiner Steyr LP 2 verlassen.

Theoretisch besitzt Blei ja Selbstschmierende Eigenschaften, der Lauf einer Luftpistole ist besimmt gehärtet oder?

Klar sind Luftpistolen und Luftgewehre dafür ausgelegt, aber ab wann, merkt man eine Abnutzung ?

Zur Zeit schieße ich 4,49er Diabolos mit 0,50g.

werden es irgendwann mal 4,52er ?

Link to comment
Share on other sites

Gude....

Es sei den man benutzt überwiegend korrodierte Geschoße. Dann geht es recht schnell....

Gruß

Turrican

Bei einer LUFTPISTOLE ? Ohne Verbrennung ? :ridiculous:

Hmm, vielleicht hat er ja tatsächlich noch einen Posten an korrosiven WW2-Surplus-Diabolos... ja dann...:eclipsee_gold_cup:

Ich bin da ganz Fyodor's Ansicht.

MfG

LWB

Link to comment
Share on other sites

Bei einer LUFTPISTOLE ? Ohne Verbrennung ? :ridiculous:

Hmm, vielleicht hat er ja tatsächlich noch einen Posten an korrosiven WW2-Surplus-Diabolos... ja dann...:eclipsee_gold_cup:

Hier lacht wohl nur der Ahnungslose völlig unbekümmert :rolleyes:

Es geht nicht um Verbrennung und durch aggressive Rückstände verursachte Korrosion,

sondern um die drastisch zunehmende Oberflächenhärte oxydierten Bleis.

Wenn das Zeug erst mal so richtig schön hellgrau geworden ist - dann hat das Schleifwirkung vom Feinsten :chrisgrinst:

Ansonsten wird an einer Luftdruckwaffe tatsächlich alles andere längst hinüber sein, bevor der Lauf ausgeschossen ist.

G.T.

Link to comment
Share on other sites

Hier lacht wohl nur der Ahnungslose völlig unbekümmert :rolleyes:

Es geht nicht um Verbrennung und durch aggressive Rückstände verursachte Korrosion,

sondern um die drastisch zunehmende Oberflächenhärte oxydierten Bleis.

Gude....

Volltreffer! :icon14:

Bei einer LUFTPISTOLE ? Ohne Verbrennung ? :ridiculous:

JA! Normales Blei hat eine Mohshärte von 1,5! Die Bleioxidschicht auf einem oxidiertem Diabolo aber bis zu 5,5-6!!! Im Vergleich: Stahl liegt bei rund 5-7! Das soll bedeuten, daß die Oxidschicht bereits die Härte von Stahl erreichen kann und somit den Abrieb und damit den Verschleiß erheblich beschleunigt! Habe schon ausgeschoßene LG-Läufe gesehen!

Selbiges gilt übrigens auch für oxidierte Bleigeschoße deren Vortrieb mit heißen Gasen bewerkstelligt wird! Dort ist der Verschleiß durch die Heißgaskorrosion noch höher!

Gruß

Turrican

Edited by Turrican
Link to comment
Share on other sites

Mensch Leute,

ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass wohl keiner DIABOLOS bis zur Oxydation lagert. Sowohl von der Zeit her, als auch vom Lagerort. Aber ok, wer sich solchen Müll noch in den Lauf schiebt BEI EINER STEYR LP (!) der darf sich auch darüber Gedanken machen...

Also fröhliches korrodieren!

MfG

LWB

Link to comment
Share on other sites

Guest sammler
... Habe schon ausgeschoßene LG-Läufe gesehen!...

Ich nicht, dafür aber "totgeputzte"!

Wie Gottfried schon (wenn auch indirekt) geschrieben hat: Der größte Verschleißfaktor ist bei diesen Waffen unsachgemäßes (oder zu häufiges) Putzen.

Link to comment
Share on other sites

Ich nicht, dafür aber "totgeputzte"!

Wie Gottfried schon (wenn auch indirekt) geschrieben hat: Der größte Verschleißfaktor ist bei diesen Waffen unsachgemäßes (oder zu häufiges) Putzen.

... mein reden seit Jahren bei allen Vereinskollegen...aber ich sehe, ich bin nicht alleine mit meiner Einstellung. :eclipsee_gold_cup: :eclipsee_gold_cup:

Meine LP läuft seit über 20 Jahren problemlos und der Lauf müsste noch das 1. Mal geputzt werden...

Oha der ist bestimmt total ausgeschossen, taugt aber bei wackligem Steuermann auch nur noch für Ergebnisse 370+.

Meine Mun hat allerdings auch keine Zeit zum oxydieren, dann ist die schon durch den Lauf. :P

MfG

LWB

Edited by LWB
Link to comment
Share on other sites

Warum sollten sie auch? Bei Drücken um 60 bar...

Gude....

Eben! Außerdem schwingen harte Läufe im Oberwellenbereich anders als weiche Läufe. Ich schätze das Verhalten eines weichen Laufes ist sicherlich für Luftdruckwaffen geeigneter....

Gruß

Turrican

Link to comment
Share on other sites

...zumal man mit Luftdruck ohnehin nicht schießen kann. Dazu müßte man diesen Umgebungsdruck erst einmal drastisch erhöhen, wodurch erst Druckluft entsteht.

Dass man zumindest hochwertige Match-LG und -LP regelmäßig (aber eben nicht wöchentlich) durchaus reinigen sollte, hat sich aber bei den Leuten, die "vorn mitmischen" (wollen) in den letzten Jahren herumgesprochen. Jeder verbleite oder gar angerostete Lauf (was wir selbst bei internationalen Stars ab und an gefunden haben) hat seine Präzision nach einer fachgerechten Reinigung (etwa mit gefetteten Intensivfilzen von VFG, mit winzigen Messingfäden drin) nachweisbar wieder erhöht. Nur sollte man das nicht direkt vor einem Wettkampf tun, sondern anschließend durch einige Serien (10-30 Schuss) die "Grundfettung" wieder herstellen.

Mehr dazu hier (man muss ja da nichts kaufen, es geht nur ums Wissen...)

http://shop.mec-shot.de/waffenpflege/vfgwa...flege/index.php und

www.waffenpflege.de/pdf/VFG_Waffenpflege_D.pdf

Link to comment
Share on other sites

mit gefetteten Intensivfilzen von VFG,

Das stimmt und es reicht m.E. vollkommen aus.

Ab und zu mal VFG Filze durch den Lauf ist sinnvoll und wenig aufwändig,

mache ich bei allen Druck-Luft (sic ! :s82: ) Waffen.

(und wenn es Winter ist und Feuer im Kamin, dann kann auch der Spieltrieb mal mit einem durchgehen :wub:

Link to comment
Share on other sites

Dass man zumindest hochwertige Match-LG und -LP regelmäßig (aber eben nicht wöchentlich) durchaus reinigen sollte, hat sich aber bei den Leuten, die "vorn mitmischen" (wollen) in den letzten Jahren herumgesprochen. Jeder verbleite oder gar angerostete Lauf (was wir selbst bei internationalen Stars ab und an gefunden haben) hat seine Präzision nach einer fachgerechten Reinigung (etwa mit gefetteten Intensivfilzen von VFG, mit winzigen Messingfäden drin) nachweisbar wieder erhöht. Nur sollte man das nicht direkt vor einem Wettkampf tun, sondern anschließend durch einige Serien (10-30 Schuss) die "Grundfettung" wieder herstellen.

Mehr dazu hier (man muss ja da nichts kaufen, es geht nur ums Wissen...)

http://shop.mec-shot.de/waffenpflege/vfgwa...flege/index.php und

www.waffenpflege.de/pdf/VFG_Waffenpflege_D.pdf

Werde mein Grundgedanken der Laufreinigung doch nochmal übedenken, und die Geschichte mal ausporbieren. Die Waffe reinige ich ja nach dem schießen, und die Teile schmiere ich oft auch nach, aber beim Lauf habe ich soviele Geschichten von Tot geputzt gehört, das ich generell mich dem Laufputzen verweigert habe. Zur Zeit schieße ich Lupi um die 360 Ringe, und ich bin nach wie vor auf der Suche nach ein paar Ringen mehr. Ich suche ich die Fehler eher bei mir, aber selbst wenn Durch regelmäßiges Laufputzen (Filze) durch schießen 1 Ringe mehr drin ist, ist es die Sache schon Wert.

Danke für die vielen Antworten und Anregungen

Link to comment
Share on other sites

...zumal man mit Luftdruck ohnehin nicht schießen kann. Dazu müßte man diesen Umgebungsdruck erst einmal drastisch erhöhen, wodurch erst Druckluft entsteht.

Gude....

Ts ts ts, hast du heute den Haarspalter auf "extrafein" eingestellt? :huh: Spaß beiseite, hast ja recht.... :)

Gruß

Turrican

Edited by Turrican
Link to comment
Share on other sites

Nee, der Uli hat Unrecht. Luft, die unter 300 bar in einer Kartusche gespeichert ist, nennt man Druckluft, sie besitzt jedoch einen Luftdruck von 300 bar. Luftdruck heißt nicht immer Normdruck von 1,013bar.

Link to comment
Share on other sites

Nee, der Uli hat Unrecht. Luft, die unter 300 bar in einer Kartusche gespeichert ist, nennt man Druckluft, sie besitzt jedoch einen Luftdruck von 300 bar. Luftdruck heißt nicht immer Normdruck von 1,013bar.

Gude....

Tja, das ist ja Dilemma! Das kommt nämlich darauf an aus welcher Sichtweise man es sieht! Machen wir das Klügste und betrachten wir das aus Sicht des Diabolos, dem ist es nämlich völlig egal ob es Druckluft oder Luftdruck war welches es in den Kugelfang gefeuert hat! Hauptsache es kommt dort an, und das möglichst dort wo wir es hin haben wollen: in den Zehner!!! :)

Gruß

Turrican

Edited by Turrican
Link to comment
Share on other sites

Und das mit dem Ausschleifen des Laufs durch oxydierte Geschosse halte ich bis heute für'n Gerücht. :rolleyes:

Ok, gut schießen werden sie nicht, schon weil sich die Fettung verabschiedet hat.

Aber mal so 'ne halbe Büchse Diabolos verschießen, die ihre besten Zeiten hinter sich haben... da ist es - glaube ich - weit schädlicher für den Lauf, ein heruntergefallenes Diabolo aufzuheben und zu verschießen.

In meinem Verein gibt's das Problem nicht mehr. Untaugliche Bleigeschosse werden einfach zu Col. Hahtis 'Einschmelz- Delinquenten' gekippt. :D

Link to comment
Share on other sites

Eine Anmerkung zu der von Ulrih Eichstädt vorgeschlagenen Seite mit Reinigungstipps von MEC (nutze auch VFG-Produkte). Vor dem Kauf des Match Pocket Sets sollte man prüfen ob dieses auch tatsächlich in die Schloss (Diabolorinne) der eigenen Match Lupi (von einem sehr bekannten Anbieter) passt oder nicht.

Hatte eines mal eines blind gekauft und leider den Fehler gemacht den "Reinigungsprozess" zu starten.

Edited by pluto
Link to comment
Share on other sites

  • 1 month later...
Kann mir jemand sagen ob es beim Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole, zu Abnutzungen im Lauf kommt?

Wenn nach wievielen Schüssen?

Ich schieße pro Woche ca 200 Diabolos raus.

Das macht im Jahr mal knapp 10.000 Diabolos die den Lauf meiner Steyr LP 2 verlassen.

Theoretisch besitzt Blei ja Selbstschmierende Eigenschaften, der Lauf einer Luftpistole ist besimmt gehärtet oder?

Klar sind Luftpistolen und Luftgewehre dafür ausgelegt, aber ab wann, merkt man eine Abnutzung ?

Zur Zeit schieße ich 4,49er Diabolos mit 0,50g.

werden es irgendwann mal 4,52er ?

Das dürfte bei einem Luftgewehr kaum passieren, denke ich. Es sei denn, man verwendet nicht die übliche Munition, sondern schießt solchen Mist wie Nägel oder Federbolzen. Aber die normalen Bleidiabolo sind m.E. unproblematisch. Ich besitze ein Luftgewehr von 1955. Damit hat Opa schon fleißig geschossen, mein Vater desgleichen, ich selbst hab damit schießen gelernt, und ich denke behaupten zu dürfen, dass da im Laufe dieser 57 Jahre so manches Kilo Blei durch den Lauf gesegelt ist. Aber das Ding trifft noch immer auf 20 Meter einen Kronkorken. Eher sind die Dichtungen oder die Feder hinüber, bevor da am Lauf was passiert.

Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

 Share

×
×
  • Create New...

Important Information

Terms of Use
Privacy Policy
Guidelines
We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.