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IGNORED

Unterstützung - Stellungsnahme


Lt. Blueberry

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Hallo alle Heilbronner und alle im Verteilerbereich der "Heilbronner Stimme".

Ich bitte um Unterstützung durch eure Stellungsnahme zum heutigen Kommentar. Den Kommentar gibt es leider nicht online und ich will diesen aus urheberrechtlichen Gründen auch nicht wortgetreu abbilden. Wenn möglich, bitte nachlesen.

Der Inhalt ist folgendermassen: Bezogen auf das Hauptthema auf Seite 1: "Innenminister Gall fordert Verschärfung des Waffenrechts" (Innenminister ist aus Wahlkreis).

Der Chefredakteur Uwe Heer schreibt, dass Jäger und Sportschützen keines falls unter Generalverdacht zu stellen sind und keinesfalls Verbrecher sind. Noch so restriktive Massnnahmen würden einen entschlossenen Täter nicht aufhalten.

Trotzdem wäre eine Verschärfung des Waffenrecht mit dem Verbot von Faustfeuerwaffen in Privathand jetzt richtig und ein Signal an die Gesellschaft. Liberale Waffengesetze in anderen Ländern sind lasch und würden mögliche Attentäter unterstützen.

Ich habe bereits einen Leserbrief und eine E-Mail an den Chefredakteur geschrieben.

Bitte nehmt auch dazu sachlich Stellung, sofern es euch möglich ist.

Mich wundert eigentlich dieser Kommentar, da die Zeitung eigentlich nicht als grün-rot angehaucht gilt. Vielleicht ist das seit Stuttgart 21 jetzt Mode.

Danke

Lt. Blueberry

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Ich beziehe diese Zeitung schon lange nicht mehr aufgrund ihres journalistischen Wertes, lese aber ab und an sporadisch drüber, weil sie meine Schwiegerleute noch beziehen.

Als ich angefangen habe, den Kommentar zu lesen war ich überrascht, dachte ernsthaft, wow, mal was positives. Leider hielt das ganze nur 2-3 Sätze an. Selbst meine Frau, die nix mit dem Hobby zu tun hat, konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen zu diesem Käse.

Was Leserbriefe zu dem Thema betrifft, ich habe das in der Vegangenheit schon 2x versucht, leider ohne Erfolg. Leserbriefe GEGEN den LWB wurden nach diversen Taten abgedruckt, dagegen kann ich mir nur an einen erinnern, der so halbwegs für, zumindest nicht gegen LWB ging.

Wie gesagt, ich kann mich täuschen, da ich die Zeitung nicht mehr ganz genau durchlese, drück aber die Daumen, daß jetzt vielleicht was abgedruckt wird.

Ferni

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Folgendes ging gerade vorab per Email an die Heilbronner Stimme heraus:

Kommentar „Lehren ziehen“ und Artikel „Wenn die Sportwaffe zur Mordwaffe wird“, HSt Nr. 172 vom 28.07.2011

Sehr geehrter Herr Heer,

die Logik Ihres Kommentars „Lehren ziehen“ in der Ausgabe vom 28.07.2010 erschließt sich mir nicht. Im ersten Teil bemerken sie zu Recht, dass es unfair ist legale Waffenbesitzer unter Generalverdacht zu stellen, fordern aber im zweiten Teil Ihres Kommentars eine Gesetzesverschärfung als Signal.

Aus „symbolischen“ Gründen sollen also die Rechte der ca. 2,5 Millionen regelmäßig überprüften, gesetzestreuen legalen Waffenbesitzer in Deutschland beschnitten werden. Ihre Freiheit soll wegen eines Terroranschlags in einem anderen Land eingeschränkt, ihr Besitz enteignet werden. Damit konterkariert der zweite Teil Ihres Kommentars den ersten Teil desselben vollständig.

Man kann daraus wohl nur den Schluss ziehen, dass es für Sie, Herr Heer, und die Redaktion der Heilbronner Stimme legitim ist einfach eine große Bevölkerungsgruppe, die sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, zum Sündenbock zu erklären.

Auch der Artikel „Wenn die Sportwaffe zur Mordwaffe wird“ auf Seite 3 derselben Ausgabe lässt nur den Schluss zu, dass es der Heilbronner Stimme bei diesem Thema um Meinungsmache und nicht um Information der Leser geht. Dieser Artikel suggeriert, es sei allgemein anerkannt, dass großkalibrige Waffen in privatem Besitz verboten werden müssen. Die Verfassungsbeschwerde des Herrn Grafe wird erwähnt, eine ebenfalls eingelegte Beschwerde der Fördervereinigung legaler Waffenbesitz e. V. wird verschwiegen. Man stellte die Position der kleinsten deutschen Polizeigewerkschaft BdK vor erwähnt aber die gegenteilige Position der weitaus größeren Gewerkschaften GdP und DPolG mit keinem Wort.

Es ist beschämend und pietätlos wie Politiker aller Couleur die Tragödie von Norwegen als Argument für Ihre politischen Forderungen zur Einschränkung bürgerlicher Freiheiten verwenden. Das gilt für Herrn Gall von der SPD und Herrn Wieland von den Grünen genauso wie für Herrn Uhl von der CSU mit seiner Forderung nach der Vorratsdatenspeicherung. Gegen diesen Populismus der deutschen Politik hebt sich die Position des norwegischen Ministerpräsidenten Stoltenberg wohltuend ab, der angesichts des verheerenden Terroranschlages erklärte, dass Norwegen auf die Anschläge mit noch mehr Offenheit und Demokratie reagieren wolle.

Unsere Gedanken sollten jetzt bei den Opfern und Ihren Angehörigen sein, stattdessen wird deren Leid von der deutschen Politik mit medialer Unterstützung wie z.B. o.g. Kommentar von Herrn Heer für populistische Forderungen missbraucht.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Winzheimer

(Vizepräsident Waffenrecht)

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Unsere Gedanken sollten jetzt bei den Opfern und Ihren Angehörigen sein, stattdessen wird deren Leid von der deutschen Politik mit medialer Unterstützung wie z.B. o.g. Kommentar von Herrn Heer für populistische Forderungen missbraucht.

wow, bin beeindruckt :icon14:

davon würde ich gerne mehr und öfter lesen !

gruß walli

p.s. ich meine alles genau so wie ich es geschrieben habe !

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