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IGNORED

Sportunfälle


Der Reservist

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Eine zwar etwas ältere - aber dennoch nicht uninteressante Version

http://www.arag-sport.de/imperia/md/conten...ortunfaelle.pdf

Sportunfälle kosten pro Jahr ca. 1,6 Mio € oder machen 0,8 % der Gesamtkosten des Gesundheitswesens aus.

45 % entfallen auf den Fußball, gefolgt von Handball mit 14 %.

Den Schießsport sucht man vergeblich.

Noch eine Statistik, die für unseren Sport spricht.

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Ich könnte mir vorstellen, dass für die der Schießsport keine "Sportart" ist.

Aber der Hauptgrund ist sicher der, dass Unfälle oder Verletzungen derart gering sind, dass die nicht annähernd einen Prozentwert erreichen.

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Ich könnte mir vorstellen, dass für die der Schießsport keine "Sportart" ist.

Och, doch schon.

Die bieten und schließen auch Versicherugnen mit Schützenvereienen, Schießsportvereinen und Schießsportverbänden ab.

Und wenn die Risikien hoch wären, wären auch die Prämien höher.

Da kaum Ausgaben entstehen, sind da sichere positve Einnahmen.

Und pecunia non olet ist gültig.

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Ich könnte mir vorstellen, dass für die der Schießsport keine "Sportart" ist.

Aber ja doch, es wird auch Versicherungstechnisch so gehandhabt. Ich habe mal kurz nachgeschaut.

Wir zahlen für Unfall, Haftpflicht und Deckungslückenversicherung pro Mitglied einen Beitrag von:

0,34 € (vierunddreißig Cent !) pro Jahr.

Mann, muß das ein gefährlicher Sport sein, bei den Wahnsinnsbeiträgen.

Gruß

GKBubi

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Irgendwie vermisse ich hier den Skisport/Wintersport!

Auf den Pisten gibt es pro Saison X Tote, tausende von Verletzten, Hubschrauber und Notarzt im Dauereinsatz.

vieleicht weil diese unfälle in der schwiz oder österreich stattfinden

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Ja, dieser Gruppenvertrag, der da, vor einigen Jahren, abgeschlossen wurde, zeigt über den Beitrag, daß "wir"eben nicht verunfallen. Ich habe, in all den Jahren, noch nie irgendwo auf einem Platz irgendeinen Unfall gesehen und ich denke, daß ich auf rel. vielen Plätzen bin.

Solche Gruppenverträge werden frei kalkuliert, entspr. der tatsächlichen Risikolage, das macht die mathematische Abteilung des jeweiligen Versicherungsunternehmens; dafür gibt es keine Tabelle, wie z.B. für Oma Schulze, oder das Neugeborene.

Und, s. tatsächlicher Beitrag, die Aktuare usw. sind nicht blöd und wie geschrieben, überall brechen Knochen, schauen leckere Eingeweide an Bäumen hervor.

Es gibt eben keine Sachkunde für Pistenrunterraser, oder Ballkomiker. Wir sind da führend und das ist der 1.876te Nachweis, daß wir die Guten/die Nichtverunfallenden/die den Staat aufrechterhaltenden/die Nichtkriminellen ... sind.

Herr Özdemir kann mich mal.

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vieleicht weil diese unfälle in der schwiz oder österreich stattfinden

und weil die meisten Verunfallten nicht dem DSV angehören und von den Verbandsangehörigen nur Unfälle bekannt werden wenn die mit der Mitgliedschaft verbundene Tagegeldversicherung in Anspruch genommen wird.

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Ja, dieser Gruppenvertrag, der da, vor einigen Jahren, abgeschlossen wurde, zeigt über den Beitrag, daß "wir"eben nicht verunfallen. Ich habe, in all den Jahren, noch nie irgendwo auf einem Platz irgendeinen Unfall gesehen und ich denke, daß ich auf rel. vielen Plätzen bin.

Ich schon :eclipsee_gold_cup:

Da hat ein Jäger eine neue, aber etwas ältere Waffe eingeschossen und sich das ZF auf die Augenbraue gedrückt. Nachdem er abgedrückt hat, hatte er am Berührpunkt ZF -> Kopf eine Platzwunde. Er kam dann sichtlich geschockt und blutverschmiert aus dem Schießstand und hat sich erst mal am Erstehilfekasten bedient um danach in der Notaufnahme des unweit entfernten Krankenhauses vor stellig zu werden und sich die Sache mit 2-3 Stich nähen zu lassen.

Gemessen an den in meiner kurzen Fußballer Laufbahn (immerhin bis E-Jugend) gesehenen Verletzungen (hab einem Gegner höchst selbst das Handgelenk gebrochen und durfte mit ansehen wie jemand mit einem offenen Beinbruch weggebracht wurde) war die Platzwunde aber wirklich Kindergarten.

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Hab beim Abschluss meiner Privathaftpflichtversicherung explizit nach Versicherung für Schützen/Waffenbesitzer gefragt.

Der Versicherungsheini (ehemaliger Dienstkollege) hat nur gemeint, dass sie das nicht interessiere "Damit passiert so selten etwas, das ist nicht relevant"

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Wenn wir schon beim Bodycount sind. in 3 jahren Sportschießen 2 mal die Finger eingeklemmt, weil was gut schmiert gut flutscht, und bei der Beseitgung einer Funktionsstörung.

Außerdem mal eine Rötung am Hals durch eine heiße Hülse im Kragen. Seit ich die neue Weste mit hohem Kragen trage ist das aber nicht mehr vorgekommen.

Da Lob ich mir doch die ungefährlichen Sportarten wie Fußball.

Da gibt`s nur Sachen wie Knochenbrüche, Bänderrisse, ausgerenkte Gelenke und sogar mal ein vollständig zertümmertes Gesicht.

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Ich hab aber schon ne Menge Sportverletzungen beim schiessen mit ansehen müssen:

- beim Scheibenwechsel in die Hand getackert

- beim Aufstellen eines IPSC-Pendels davon am Kopp getroffen worden

- eine heisse Hülse im Ausschnitt

- beim Magazinwechsel die Hand eingeklemmt

und jemand hat sich auf der DM in Phillipsburg den Zeh an einem Türrahmen gebrochen.

Brutaler Sport, das!

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Ich hab aber schon ne Menge Sportverletzungen beim schiessen mit ansehen müssen:

- beim Scheibenwechsel in die Hand getackert

- beim Aufstellen eines IPSC-Pendels davon am Kopp getroffen worden

- eine heisse Hülse im Ausschnitt

- beim Magazinwechsel die Hand eingeklemmt

und jemand hat sich auf der DM in Phillipsburg den Zeh an einem Türrahmen gebrochen.

Brutaler Sport, das!

Das kann man noch unendlich fortführen:

heißer Bleispritzer auf der Hand beim Geschosse gießen

Finger in der Rockchucker eingeklemmt

der berühmte Garand-Daumen

die Pelle der Hand zwischen Basküle und Laufbündel der Bockflinte

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Ich muß mich revidieren. Ich habe was vergessen.

Vor Jahren, bei oberekligem Glatteis-Schneesturmwetter, mit dem Auto, auf dem Rückweg vom Wettkampf, verunfallt, vieiel Blech im Eima.

Daran ist eindeutig das Schießen schuld, ich hätte ja auch zu Hause bleiben können. Aber nein, der gefährliche und brutale Sport ging ja vor.

Also Statistik korrigieren, es wurde ein KFZ ge - äääh betroffen.

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Nun, da sich einige Kameraden hier geoutet haben möchte auch von einem traumatischen Erlebnis berichten, das mir letzten Winter auf dem Stand passiert ist.

Beim Scheibenhalterwechsel griff ich mit meinem linken Zeigefinger in ein Projektilfragment (Splitter eines VM Geschoß) und zog mir eine Lebensgefährliche Schnittverletzung (ca. 1 mm langer Schnitt) zu. Die von ausgebildeten Rettungskräften durchgeführten Sofortmaßnahmen (Finger in den Mund) und der anschließenden Notoperation (Fleischfarbenes Pflaster drauf) rettete mir das Leben. Die dann aufwendigen Reha-Maßnahmen (ein leckeres Heißgetränk im Vereinsheim) und aufwendigste Psychologische Betreuung (übles Geläster meiner Freunde) ermöglichten mir die Rückkehr zu einem normalen Leben (ich bin nun noch öfter auf dem Stand).

Nur durch intensive Bestechungsmaßnahmen konnte verhindert werden, das dieser tragische Unfall, nicht von den uns allen bekannten Medien ausgeschlachtet wurden. Die Verhandlungen mit den zuständigen Behörden wegen Anerkennung meines Schwerbehindertenstatus (ich bin inzwischen Vorstand geworden, das kann doch kein normaler Mensch machen) sind noch am laufen. Bis dahin versuche ich das erlebte, so gut ich kann, durch eine intensive Impulsschalltherapie (noch mehr Waffen und schießen) zu bekämpfen.

Ich kämpfe um mein Leben und gebe nicht auf.

Gruß

GKBubi :bb1:

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