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IGNORED

Warum haben wir keinen Medienanwalt?


Spooky

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Moin,

heute morgen habe ich mich bei der Lektüre vom Bremer Weser-Kurier schon wieder ärgern müssen.

Hier wurde schon wieder vom Autor behauptet, dass 75% aller Bremer Waffenbesitzer ihre Waffe nicht ordnungsgemäß aufbewahren.

Richtig ist, dass von 6.500 Besitzern nur 90 kontrolliert wurden und hier gab es 63 Beanstandungen (überwiegend Erben und Altbesitzer).

Trotzdem wird von katastrophalen Zuständen bei der Mehrheit der Bremer Waffenbesitzer berichtet.

Als einzelner kann ich diese Artikel kommentieren oder einen Leserbrief schreiben und hoffen dass dieser auch gedruckt wird.

Das reicht aber nicht mehr.

Im Fernsehen habe ich gestern eine Reportage gesehen über den Fall Kachelmann und seinem Medienanwalt, wie dieser sehr konsequent

und sehr erfolgreich Medien abmahnt und auf Unterlassung verklagt. Er hat jede Streitigkeit für sich entschieden.

Von unseren Verbänden habe ich keine Medienarbeit wahrgenommen.

Warum beauftragen wir nicht einen erfahrenen Medienanwalt, der von uns mit Artikeln versorgt wird, wo falsche Behauptungen veröffentlicht

oder Sportschützen und Jäger beleidigt werden?

Soweit ich richtig informiert bin, trägt bei berechtigten Abmahnungen der Abgemahnte die Anwaltskosten.

Was meint ihr dazu?

Geschrieben

des der berechtigt abgemahnte die kosten trägt ist schonmal richtig

ich habe auchschon firmen abmahnen lassen die in meiner brache gegen das wettbewerbsrecht verstoßen haben

in der regel trauen sich alle nur soviel zu lügen weil sie wissen das obwohl es verboten ist keiner kommt und sie bestraft

vorraussetzung zur abmahnung ist immer das der auftraggeber dadurch geschädigt wird ( man sollte in der gleichen brache sein, was meines erachtens gegeben ist wenn schützen difflamiert werden

wer kennt denn einen medienanwalt des sowas anbietet

Geschrieben

Ja, so sollte das laufen.

Ein diffamierender Artikel in Zeitung oder Internet, zack prompt flattert ein paar Tage später Post vom Anwalt ins Haus.

Wenn diese Politik eine Weile erfolgreich gefahren wird, könnte ich mir vorstellen das es sich besagte Herrschaften 2 mal überlegen so tendenziöse Artikel zu schreiben.

Geschrieben
wer kennt denn einen medienanwalt des sowas anbietet

Günter Freiherr von Gravenreuth, der mahnt jetzt aber in anderen Sphären ab.

Geschrieben
Günter Freiherr von Gravenreuth, der mahnt jetzt aber in anderen Sphären ab.

Na, da ist mir der Ralf Höcker aber deutlich sympatischer.

Wir müssten auch in der Lage sein, eine Summe X in EUR als Budget zu hinterlegen,

falls doch Kosten entstehen, die nicht eingefordert werden können. Das sollte für

uns aber kein Problem darstellen. Dafür spende ich gerne.

Geschrieben

es sollte am besten über den fvlw laufen dann kann der irgendwann sagen das er zb 100 mal erfolgreich abgemahnt hat und alle sind vorsichtig was sie darüber schreiben

es über einen anderen verband zu machen ist kein vorteil denn der gedanke dann kann die presse den fvlw nicht mehr leiden ist falsch denn sowie sie erkennen was der fvlw ist werden sie auch bei bedarf dagegen hetzen

grundsätzlich weis ich aus eigener erfahrung läuft das so:

es wird ein verstoß festgestellt und nachgewiesen (zb durch zeitungsartikel - im original aufbewahren!)

dieser tatbestand wird dem abmahnfachanwalt gemeldet und dargelegt

dieser prüft dann ob es abmahnfähig ist

wenn nein koennen je nach vereinbahrung mit dem anwalt eventuell ein paar euro gebühr entstehen ( ich selber habe eine vereinbahrung das ich für so einen fall nix zahlen muss - sollte auch hierbei möglich sein)

wenn ja dann wird die abmahnung dem abzumahnenden zugestellt mit einer unterlassungserklärung wo sinngemäß drinsteht das der die falsche berichterstattung XXXX zu unterlassen hat da wir der geschädigte wären (durch übele nachrede - verleumdung) für den widerholungsfall wird eine entschädigung vereinbart über zb 10000-25000 (das ist so das übliche)

dann hat der abgemahnte 2 möglichkeiten:

1: er unterschreibt und die sache ist gegessen - ca 500-600€ abmahngebühr schuldet er dann dem anwalt welcher sich das bei ihm dann holt

oder

2: er weigert sich was uns dann wiederum 2 möglichkeiten eröffnet, die da wären

a: wir geben auf und zahlen ggf die anwaltsrechnung selber (wäre dumm wenn sich das rumspricht würde nie wieder sich wer abmahnen lassen

b: wir klagen die abmahnung ein - was auch wieder 2 möglichkeiten bringt die da wären

a: wir gewinnen und der abzumahnende muss unterschreiben und zahlt nun alles einschl gerichtskosten

b: wir verlieren und zahlen selber und es darf weiter jeder jede unwahrheit über uns verbreiten und uns wurde die einzige möglichkeit der zur wehrsetzung genommen (weas in diesem staat auch nicht volkommen ausgeschlossen ist auch wenn ich es nicht glaube)

Geschrieben

Deine Gedankengänge finde ich absolut richtig. Auch ich ärgere mich regelmäßig über irgendwelche Kampagnen gegen Schützen, die mit Haltlosesen Zahlen begründet werden, welche aus irgendeinem Zusammenhang gerissen werden. :traurig_16:

Dies wäre z.B. ein Punkt wo FvLW, Pro-Legal oder FWR sich massiv einbringen könnten.

:eclipsee_gold_cup:

Geschrieben
Wenn man das angeht sollte die Kriegskasse voller sein.

Mfg

das stimmt leider weil man eventuell zummindest die ersten male davon ausgehen sollte das man klaren muss auch wenn ich denke das man das gewinnt aber gerichtskosten müssen vorab ausgelegt werden

grundsätzlich ist es speziell am anfang nicht unklug dieses exempel an kleinen käseblättern zu vollziehen weil die sich eventuell nicht dem risiko einer klage aussetzen wollen und lieber dem abmahnangebot folge leisten

Geschrieben
Wir müssten auch in der Lage sein, eine Summe X in EUR als Budget zu hinterlegen,

Dafür rede ich mir seit Jahrzehnten schon den Mund fusselig, da wir aber nicht mal untereinander einig sind und uns gegenseitig in die Pfanne hauen, wird daraus nichts werden.

Die Deutschen bilden einen Ausschuß, machen bla bla mit heißer Luft und Himmbeeren und bilden einen neuen Ausschuß.

Schau mal nach Frankreich, die haben es drauf, die schmeißen ein paar LKWs um und fragen erst hinterher warum.

Wenn die Deutschen einen Bahnhof besetzen wollen, füllen sie erst brav die Änträge dafür aus, ziehen brav Bahnsteigkarten bzw. stellen sich brav in die Schlange um Bahnsteigkarten zu ziehen. Mindestens die Hälfte bleibt an der ersten Dönerbude hängen die von einem cleveren Dönermacher schnell aufgebaut wurde, 10% am Fotoautomaten um Erinnerungsbilder zu knipsen, Motto: "Ich war dabei", 10% diskutiert mit dem Bahnhofspersonal wer anschließend den Dreck entsorgt und 30% jubelt Hansi Hinterseeer zu der gerade im ICE durch den Bahnhof fährt und Flyer für sein nächstes Konzert aus der klemmenden Zugtür wirft.

:lol:

Geschrieben
Dafür rede ich mir seit Jahrzehnten schon den Mund fusselig, da wir aber nicht mal untereinander einig sind und uns gegenseitig in die Pfanne hauen, wird daraus nichts werden.

Die Deutschen bilden einen Ausschuß, machen bla bla mit heißer Luft und Himmbeeren und bilden einen neuen Ausschuß.

Schau mal nach Frankreich, die haben es drauf, die schmeißen ein paar LKWs um und fragen erst hinterher warum.

Wenn die Deutschen einen Bahnhof besetzen wollen, füllen sie erst brav die Änträge dafür aus, ziehen brav Bahnsteigkarten bzw. stellen sich brav in die Schlange um Bahnsteigkarten zu ziehen. Mindestens die Hälfte bleibt an der ersten Dönerbude hängen die von einem cleveren Dönermacher schnell aufgebaut wurde, 10% am Fotoautomaten um Erinnerungsbilder zu knipsen, Motto: "Ich war dabei", 10% diskutiert mit dem Bahnhofspersonal wer anschließend den Dreck entsorgt und 30% jubelt Hansi Hinterseeer zu der gerade im ICE durch den Bahnhof fährt und Flyer für sein nächstes Konzert aus der klemmenden Zugtür wirft.

:lol:

Dem stimme ich zu 100% zu. Wir Deutschen (und auch Schützen/Jäger) sind mittlerweile so zersplittert, jeder kocht sein eigenes süppchen, frei nach dem Motto: rette sich wer kann.

UNd solange das so ist, hat niemand der uns was will etwas zu befürchten. Nur Einigkeit macht uns in jeder Hinsicht stark, die Gegner und die Geschichte zeigen es jedesmal wieder. Wir brauchen keine 20 Verbände und Unterverbände, wir brauchen einzig und allein eine :bud: starke "Gewerkschaft"

Wir sind viele kleine Indianerstämme, alle uneins, und unwissend.....was ist draus geworden? - verraten, verkauft, vernichtet! :o Die Gegenseite war da schon besser aufgestellt.

Also, ich möchte nicht so enden.

Geschrieben
Wir sind viele kleine Indianerstämme, alle uneins, und unwissend.....was ist draus geworden? - verraten, verkauft, vernichtet! :o

Wie hieß das Sprichwort der US Cavallry: Nur ein Apache fängt einen Apachen.

Daß kannst Du ohne Probleme auf das Schützenwesen übertragen

oder modern zitiert

Wasche meine Hände, aber mache sie nicht nass

Gude

Geschrieben

um mal nägel mit koepfen zu machen - ich habe nächse woche nen termin mit nem abmahnanwalt

gebraucht werden fälle - am liebsten aus printmedien

welche keine meinungsäusserungen sind sondern mit falschen tatsachen den leser täuschen

es soll besprochen werden welche fälle ideal sind da wir auf ausdrücklichen wunsch des kanzlei keine verlierer posten anschleppen wollen da diese von der gegenseite gegen uns verwendet werden koennten

wer hat gute beispiele aus naher vergangenheit die dem entsprechen koennten?

Geschrieben

Wenn ihr beiden gegen die Aktion seid ist das ok.

Aber bitte belegt dann nicht diese Thread mit langen Kommentaren, die uns dann nicht weiterhelfen.

Die nachfolgenden Leser müssen sich dann nicht durch einen ellenlangen Thread durcharbeiten und das Thema driftet ab.

Danke.

Geschrieben

Das Problem sehe ich in der, evtl., Bezahlung des/der Anwalts/Anwälte...

Wenn wir uns den momentanen "Spenden"-Kontostand betrachten,

wird eine zweite Baustelle wohl schwierig zu finanzieren sein :-(

Andere wollen ja auch jemanden verklagen: "Sportwaffen=Mordwaffen"...

Wie weiter oben beschrieben, müssen Glasklare Fälle/Fakten

zu den Anwälten, sonst lohnt sich der Aufwand nicht..

Grundsätzlich finde ich es eine gute Idee: "Medienanwälte"!!

Leserbriefe/Kommentare etc.. drehen die Reporter nicht um;

ob abgedruckt oder nicht :-((

Geschrieben

Dafür.

Dafür spende ich dann auch noch mal kräftig. Werfe 100 Euro in den Ring.

Wer macht mit ?

Die Taktik ist durch aus berechtigt und richtig und erfolgreich, wie uns die Firma-deren-Name-nicht-genannt-werden-darf

vormacht.

Geschrieben

ja ich habe schon geschrieben das ich auf der suche bin nach nem guten abmahnfähigem bericht

eventuell werde ich auch das auf eigene rechnung durchziehen

bitte am liebsten nen fall von einen kleinen käseblatt

Geschrieben

Ich denke auch, dass das Geld nicht das Problem sein wird.

Wir geben alle viel Kohle für unser Hobby aus.

Wenn jeder von uns einen Beitrag leistet ist schnell Geld zusammen.

Man darf auch nicht vergessen, dass Medien einen Einfluss auf politische Entscheidungen haben können,

die uns noch mehr Geld kosten könnten.

Und wie schon oben geschrieben, die meisten Streitsachen sind klar und der Anwalt holt sich seine Gebühren vom Abgemahnten.

Viele Blätter nehmen gegnerische Anwaltskosten auch in Kauf weil reißerische Artikel sich gut verkaufen.

Geschrieben
schwierig zu finanzieren sein

:rolleyes:

Die FvLw hat um 10k Euro für eine Aktion gebeten, Sie hat binnen weniger Wochen > 20k dafür bekommen. Und wenn nun was neues begonnen wird, so wird es wieder nur Tage/Wochen dauern, bis die Summe bereitgestellt ist - Aktion: Jetzt langt es!

Werfe 100 Euro in den Ring.

Es sind nicht Deine/Meine 100Eu die den Kohl fett machen. Es sind diejenigen die 10/25/50/100 Eu spenden und fünf weitere für diese Aktion begeistern, dafür braucht man aber (IMHO) ein konkretes Ziel.

Geschrieben

Vielleicht sollte man mal sinnvolle bzw. erfolgversprechende von nicht sinnvollen bzw. wenig erfolgversprechende Aktionen unterscheiden.

Es gibt hunderte von Zeitungen in Deutschland, das zu überwachen und abzumahnen ist doch ein Kampf gegen Windmühlen. Ob das überhaupt so einfach möglich ist, wie sich manche das hier vorstellen, steht sowieso auf einem anderen Blatt. Evtl. äußert sich ja mal einer der Rechtskundigen dazu oder jemand von der schreibenden Zunft.

Dafür werde ich jedenfalls keinen müden Cent spenden, lieber lade ich mir ein paar Redakteure der hiesigen Blätter zum kurzweiligen Munitionsvernichtungsschießen ein, da ist das Geld wenigstens sinnvoller angelegt, als gegen die zu klagen.

Geschrieben

Vielleicht sollte einfach mal jemand mit den Verantwortlichen von FvLW kommunizieren!

Momentan wird für die Verfassungsbeschwerde gespendet; die ist noch nicht durch..

Die Idee "Medienanwalt" ist ja gut, sollte aber abgesprochen und koordiniert werden.

Und: nicht jeder spendet, und wenn, dann nicht für Alles...

Viele Baustellen machen`s auch nicht besser.

Geschrieben
zu überwachen

:rolleyes:

...da mach ich mir die geringsten Sorgen.

Ich würde eher die Frage stellen wollen, ob es (z.Z.) überhaupt nennenswerte Beiträge gab. Der im Eingangspost erwähnte ist ok.

Archiviert

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