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Waffenschrank "umbauen" möglich/zulässig?


Guest

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Tach zusammen,

ich wende mich heute mal an Euch, speziell an jene, die was von Metallbau verstehen...

In 2010 plane ich den Kauf einer Ordonnanzwaffe. Es soll eigentlich ein "langer" Schwede werden. Das Problem ist, daß dieser nicht in meinen LW-Schrank passt. Der läßt nur LW´s bis ca. 120 cm zu, der Schwede mißt 127 cm. In meinem Schrank gibt es ein völlig ungenutztes Fach oberhalb der LW´s. Wenn man dieses entfernen könnte, würde der lange Schwede in den Schrank passen. Natürlich ändert das nichts am Schrankäußeren.

Fragen:

Läßt sich so ein Fach heraus sägen, schneiden oder brennen? Ist es überhaupt zulässig den Schrank selber zu verändern?

Der Umbau kann wohl kaum in meiner ETW erfolgen und wird mit Transport des Schrankes sicher einen halben Tag dauern. Wohin mit den Waffen in dieser Zeit?

Einzige Alternative wäre es, einen kurzen Schweden m/38 zu kaufen. Schmeckt mir aber nicht so wirklich.

Ich freue mich auf jeden guten Ratschlag!

Liebe Grüße

Klaus (kape357)

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Sehe ich ähnlich.

Die Flex, Säge, Feile und Bohrer nur im Innenleben macht wohl nichts. Der Schneidbrenner wäre mit Vorsicht zu genießen, möglich ist das aber auch, allerdings gilt das Motto der gelben Seiten: "Jemand Fragen, der sich damit auskennt" Es gibt eben Schränke, die unter Hitze aufquellende Kunststoffe als Feuerschutz verwenden. Wird wohl nicht der Fall sein, aber besser abklären.

Viel Spaß beim Flexen.

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Mein Schweitzer passt auch nicht in den Schrank, also stell ich es nicht in die Halterung sondern verkehrt rum in den Schrank. Das heisst Kolben an die Rückwand ,Gewehr nach vorne kippen und da zwischen oberen Fach und Aussentür etwas Luft ist ,hat der Lauf genug Platz.

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Habe ich bei meinem Optiker geshen der Schießbrillen herstellt und Test -Waffen auf seinem Prüf/Schießstand hat:

oben im Munitionsfach war einfach ein längliches Teil herausgeschnitten worden, so daß der lange Schweden hineinpaßt.

Also einfach Fachtür öffnen und mit der Stichsäge und einem guten Metallblatt ein Teil ausschneiden.

Anschließend kannst Du immer noch Munition die nicht zu den LW passen oben einlagern.

Gruß Tesro22

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Also bei meinem A-Schrank war nicht nur das "Blech"-Innenfach aus irgendeinem Vergütungsstahl, sondern vor allem die Schweißnähte waren wohl mit Spezialelektroden geschweißt und sauhart.

Selbst mit den guten/teuren Spezial-Trennscheiben vom Werkzeug-Hoffmann hat man sich daran sprichwörtlich die Zähne ausgebissen. (Ich wollte das Innenfach elegant durch Aufflexen der Schweißnähte ausbauen.)

Da ging so gut wie nix!!!

Ergo mit dem Fäustel testhalber auf das Innenfach eingedroschen - und siehe da, die Schweißnähte sind gerissen und man konnte das Innenfach auf diese Art herausbekommen. (Wenn die Schweißnähte recht hart sind, müssen sie theoretisch dafür recht spröde sein, was auch durch die Realität bestätigt wurde.)

Grüße

Iggy

p.s.

Bei dem "Blech" meines Innenfaches hätte man wohl mehrere Dutzend Stichsägeblätter verbraten, Stichsägeblätter ... tststs ...

pp.s.

Grund für meinen Innenfachausbau war übrigens auch der Kauf einens Schweden zus. mit einem Schweizer G11.

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Einzige Alternative wäre es, einen kurzen Schweden m/38 zu kaufen. Schmeckt mir aber nicht so wirklich

Der "Kurze" Schwede ist aber wirklich nicht schlechter als der Lange.Bis 300m meiner Meinung nach identische Schußleistung.

Bei einem kurzen B-Schrank habe ich ein 18cm langes und 60mm dickes Rohrstück ins Mun-Fach eingesetzt.Vorher mit einem passendem Hartmetall-Lochbohrer (ca.18,-€ im Baumarkt) ein Loch unter dem Mun-Fach gebohrt.Mit Zigarettenpause

und einer Flasche Jever keine 45min!

Kalischek

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Für den Schaltschrankbau und auch bei den Blechnern gibt es hydraulische Handgeräte mit dem man Löcher aus dem Innenfach stanzen kann. 10er Loch bohren, Zugstange durchstecken, oben Stempel aufschrauben, ein paar mal pumpen. Einfache Sache, Schrank kann stehen bleiben, Loch mit 80mm ausreichend für ein langes Gewehr. In 10min erledigt.

Krach und Dreck und Anstrengung minimal.

Die meist "Lochknacker" genannten Geräte gibt es meistens in jedem größeren Industriebetrieb der eine eigene Elekrowerkstatt oder einen Vorrichtungsbau hat.

Vielleicht kannst du bei jemanden sowas ausleihen.

Die Lochstanzer sind klasse Teile, mit guten Stempeln sind Löcher in bis zu 3mm Blech möglich.

Bei einem A-Schrank der normalen Preisklasse ist das Blech des Innenfachs mit einem guten "Lochknacker" gut zu lochen.

Joe

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Hab auch einen langen Schweden und der passt nicht unter das B Fach meines Schrankes.

Bei mir ist gerade noch so viel Platz dass er zwischen Tür und B-Fach passt. Muss

halt beim schließen immer genau schauen dass er nicht in der Tür verklemmt.

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Hallo,

auf alle Fälle nicht beim Gewehrkauf abweichen. Der lange Schwede (127cm) mit einem guten Lauf ist die präziseste Ordonanzwaffe die es gibt. Da kommt kein anderer Karabiner ran.

Ich würde einfach an der Stelle, wo der Schwede stehen soll ein ausreichend großes Loch bohren, damit der Lauf mit dem Korn durchpasst. Da man meistens nicht so einen großen Bohrer hat, zeichnet man einen Kreis, wo innerhalb des Kreises mit einem kleineren Bohrer, ca. 6-8mm Loch an Loch gebohrt wird. Den ausgebohrten Kreis entfernen und den Rest mit einer Halbrundfeile erledigen.

Nehme an, daß du einen normalen A-Schrank hast, hier ist die Außentür für den Sicherheitsgrad maßgebend. Falls es aber ein A-Schrank mit integriertem B-Fach ist, darf das B-Fach nicht verändert werden, weil der Sicherheitsgrad nicht mehr gewährleistet wäre. Das ist natürlich wieder abhängig, ob im integrierten B-Fach Kurzwaffen gelagert werden. Also bei Kurzwaffenlagerung das B-Fach nicht verändert, falls keine Kurzwaffen in diesem Schrank lagern sollen, ist es egal.

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Der "Kurze" Schwede ist aber wirklich nicht schlechter als der Lange.

Stimmt. Ich habe beide und sie tun sich nichts. Schöner finde ich den M 38 allemal.

Edit: Ich würde auch ein ausreichend großes Loch rein bohren. Das sollte reichen.

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