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WDR Bericht aus Brüssel Fr. Kallenbach u. a.


AlexG

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Kleiner Wachmacher am Nachmittag:

http://www.wdr.de/tv/bericht_aus_bruessel/...im_visier.phtml

Dienstag, 06. November 2007, 21.55 - 22.10 Uhr.

Donnerstag, 08. November 2007, 14.00 - 14.15 Uhr (Wdh.).

"Schusswaffen im Visier

Die einen betrachten sie als Sportgerät, die anderen als tödliches Risiko: Waffen. Und immer wieder werden sie außerhalb des Sichtfeldes der staatlichen Kontrollbehörden hergestellt und gehandelt. Gerade von diesen illegalen Waffen geht eine großes Gefahr aus, denn häufig gelangen sie in die Hände solcher Menschen, die den Abzug völlig verantwortungslos drücken.

Dieses Problem ist in Brüssel bekannt – aber dagegen unternehmen lässt sich wenig. Weil die Europäische Union den Schwarzmarkt für illegale Waffen nicht kontrollieren kann, will sie jetzt zumindest die rechtmäßig hergestellten und erworbenen Waffen unter strenge Aufsicht stellen. So sollen in Zukunft weniger legale Waffen zu Tatwaffen bei Verbrechen werden."

Bezgl. des Beitrags: es wird ungefähr so wie einige das vielleicht erwarten....

:)

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Laut meinen Infos hat der Beitrag begonnen.

EDIT um ein paar Ecken & in Kürze ( & ohne Gewähr ) :

- Beginn mit Erfurt & Schauermusik, Waffe dort legal gekauft, weil er als Sportschütze die Genehmigung hatte.

- Emsdetten: Waffen ohne Waffenschein über Internet gekauft.

- Kallenbach : Internethandel den gleichen Regeln unterwerfen wie normalen Handel

- Jetzt fällt ein Reizwort, ich glaub " Waffenfanatiker"

- was Yves Lecocq vom Europäischen Jagdverband sagt ???

- ganz kurzer Hinweis auf 20 Mio Illegalle

- Rainer Wendt von Deutscher Polizeigewerkschaft: " Waffen noch nicht mal von einer Stadt in die andere zurückverfolgbar"

daher nationales Waffenregister tolle Sache

- Patronen sollen lt. EU genehmigungspflichtig werden & auch ins Register

- Yves Lecocq wehrt sich dagegen wegen nicht praktikabel

- Ende wieder Erfurt - Einspieler "S. kam noch ohne Genehmigung an Munition, für andere wird es schwerer."

PS: der Film war von Dienstag, "vor Finnland "....

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Weil die Europäische Union den Schwarzmarkt für illegale Waffen nicht kontrollieren kann, will sie jetzt zumindest die rechtmäßig hergestellten und erworbenen Waffen unter strenge Aufsicht stellen. So sollen in Zukunft weniger legale Waffen zu Tatwaffen bei Verbrechen werden.

Manche Politiker haben eine offenbar unheilbar gesunde Gesinnung, die sich aber für das zu regierende Fußvolk zunehmend als ungesund erweist. Die Realitätsferne ist ein ihnen gemeinsames Markenzeichen. Wie auch in diesem Fall.

Ein solches Statement kommt einem Offenbarungseid der Untauglichkeit gesetzlicher Kontrolle gleich. Also was tun? Lösung: Verschärfungen und Überwachungen dort, wo sie nichts Substantielles mehr bewirken. Das geht im Zweifelsfalle nicht zugunsten, sondern zu Lasten der auf ihre rechtliche Integrität turnusmäßig überprüften Waffenbesitzer.

Solcher Aktionismus ist nicht nur überflüssig. Er ist sogar demokratiefeindlich. Das Motto scheint zu sein: Wir müssen etwas tun. Irgendetwas. Egal wie. Auch, wenn dazu keine Notwendigkeit besteht und eine praktikable Lösung damit nicht erreicht werden kann. Es fehlt ganz klar an der Erforderlichkeit und Eignung einer Notwendigkeit zu solchen Maßnahmen!

Aber das kratzt Frau Kallenbach nicht. Das alles kratzt erst nicht die Gewalttäter in unserer Gesellschaft. Die ihre Neigungen gegen unschuldige Opfer auch weiterhin austoben werden und in eher seltenen Fällen sogar die eine oder andere illegal besessene Schusswaffe dazu einsetzen.

Von diesen Niederungen subkulturellen Lebens in manchen Großstädten sind jedoch die EU- Protagonisten Kallenbach, Verheugen und Co. weit, weit entfernt. Vom Brüssler Thron aus lässt sich die europäische Welt bequem durch eine rosarote Brille betrachten und auf zwangsneurotische Art kosmetisch verschlimmbessern.

Mehr Schein als Sein auf Kosten bürgerlicher Rechte bewirken. :peinlich: Ist das nicht ein klassisches Symptom für eine Scheindemokratie?

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Der Beitrag ist jetzt auch online abrufbar:

http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/w...;b=052&ex=2

Ich hoffe Ihr laßt Euch nicht von Frau Kallenbachs Ohrschmuck irritieren oder davon daß Sie von Waffeln spricht, sonst wißt Ihr am Ende Ihres Statements nicht mehr wovon sie am Anfang sprach... :)

aber wennn sie sagt, im internet sollen die selben regeln gelten wie im laden - dann ist das doch eine tolle idee. unterstütze ich auch. ist aber auch schon so, aber vielleicht sagen wir ihr das auch erst, wenn sie mit dem gesetzentwurf fertig ist, was? :rolleyes:

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Warum sträubt man sich denn so gegen die Nachvollziehbarkeit durch Kennzeichnung? Unsere Freunde und Helfer müssen doch auch über jede Patrone Rechenschaft ablegen, warum dann nicht auch die Sportschützen? Natürlich sollte dies dann, ähnlich dem PKW-Fahrtenbuch, nur in handschriftlicher Form im gebundenen Heft von der Kontrollbehörde akzeptiert werden. Ich beginne gleich mit den Eintragungen! 1000 Schrot, 1000 9mm und 1000 .22lr liegen noch (ungefähr) im Schrank, also kann ich vermutlich Mitte 2008, nach Fertigstellung der Eintragungen, wieder zum Schießen gehen. Mit den erforderlichen Austragungen werde ich dann wohl bis Ende 2008 beschäftigt sein und danach, mangels Nachweis eines Bedürfnisses da ich ja zu selten schieße, den ganzen Kram abgeben können. Endlich Ruhe!

Falls es mal wieder falsch aufgefasst wird: Der obige Text ist nicht ganz ernst gemeint, auch wenn meine dahinter stehende Befürchtung wohl nicht ganz aus der Luft gegriffen ist.

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Seitens Visier ist ja manch kritisches Wort zu den Aktivitäten des FWR bereits geschrieben worden, hier liebe Visier-Leute könntet ihr auch mal so handeln wie ihr redet. Ich bin übrigens auch Visier-XXL-Abon. - gute Zeitschrift. Wie wäre es mit einem Interview mit Frau Kallenbach zu den aktuellen Waffengesetzen?

Vielleicht auch zur Abwechslung mal ein Interview mit den Verbänden der eigenen Reihen, inclusive FWR.

Wie stehen sie zur Novelle 2008 ? Was tun sie dagegen ? Welche Konzepte und Grundsatzpositionen haben sie ?

Keine ? Abwarten? Hoffen ?

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