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Waffen in Deutschland viel zu teuer!


Guest BudSpencer

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Guest BudSpencer

Hallo Community,

wenn ich mir die Preise für Waffen und Zubehör in Deutschland so anschaue, dann läuft mir ein kalter Schauer den Rücken herunter.

Wieso werden hier verglichen mit z.B. den USA einfach mehr als das doppelte (!) für eine Schusswaffe verlangt.

Vor allem das die Wafffen ja aus der gleichen Fabrik und teilweise sogar aus der gleichen Serie kommen.

Hier hat man nur 24 Monate Gewährleistung in den USA teilweise Lifetime Warranty.

Zumal man vielmehr Auswahl hat als z.B. beim Frankonia.

Also gleiche Qualität = doppelter Preis!

Warum?

Beispiele: Wechselkurs 20.09.2007: 1 USD = 0,713 Euro

Desert Eagle Mk XIX Chrome - 2249 Euro

Desert Eagle Mk XIX Chrome - 1079 Euro

[1170 Euro / 53% gespart]

CZ 75 SP-01 - 739 Euro

CZ 75 SP-01 - 377 Euro

[362 Euro / 49% gespart]

Dies lässt sich auch mit günstigeren Waffen fortsetzen!

Also wie importiere ich am einfachsten eine Waffe aus dem Ausland?

Was muss ich vorher tun?

Was danach?

Wie verschicken/ Wie mitnehmen?

Was für Dokumente?

Gilt das amerikanische Beschusszeichen auch in Deutschland?

Wie siehts im EU-Ausland aus?

Kosten Zoll, Steuern, etc.?

Ich hoffe wir können hier ein kleines FAQ erstellen um uns diesem Wucher entziehen zu können!

Grüße:)

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Na, also hier werden doch die Kosten sehr genau erörtert - und danach fragtest Du ja schliesslich auch.

Ich habe selbst schon Revolver, Wechsellauf, Zubehör aus USA bestellt. Und viel mehr als in benanntem Thread muss man nicht wissen. Ausserdem gabs hierzu schon seitenweise Ergüsse im Forum.

IMI

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Ich hoffe wir können hier ein kleines FAQ erstellen um uns diesem Wucher entziehen zu können!

Grüße:)

Yup, ist alles kalter Kaffee und ich glaub jedem Sportschuetzen in Deutschland ist das Preisgefaelle bewusst.

In Amerika ist halt einiges preiswerter! Elektrogeraete, Autos (selbst deutsche), Kleidung, Benzin...da kann man nicht viel machen. Der Wucher bei den Spritpreisen aergert mich noch viel mehr!

Du kannst über ETSS Waffen importieren. ABER so viel preiswerter ist das auch nicht! Kommen 19% Mehrwertsteuer, Zoll/Einfuhrgebuehren und Versandkosten hinzu, dann muss die Waffe noch zum Beschuss und schon hast Du kaum was gespart.

Klar eine kleine Ersparnis hast Du, aber dafuer den Aufwand auf sich nehmen?

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Guest BudSpencer
Yup, ist alles kalter Kaffee und ich glaub jedem Sportschuetzen in Deutschland ist das Preisgefaelle bewusst.

In Amerika ist halt einiges preiswerter! Elektrogeraete, Autos (selbst deutsche), Kleidung, Benzin...da kann man nicht viel machen. Der Wucher bei den Spritpreisen aergert mich noch viel mehr!

Du kannst über ETSS Waffen importieren. ABER so viel preiswerter ist das auch nicht! Kommen 19% Mehrwertsteuer, Zoll/Einfuhrgebuehren und Versandkosten hinzu, dann muss die Waffe noch zum Beschuss und schon hast Du kaum was gespart.

Klar eine kleine Ersparnis hast Du, aber dafuer den Aufwand auf sich nehmen?

Ich dachte das amerikanische Beschusszeichen reicht aus.

Wie sieht es aus mit den Nachbarländern?

z.B. Frankreich, Polen

Wie siehts es aus wenn ich selbst aus den USA mitbringe?

Grüße

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Frankreich ist anerkannt.Polen weiss ich nicht - aber es gibt eine Liste der in Deutschland gültigen Beschusszeichen - google einfach mal ein wenig danach im Netz, oder such in WO.IMI

...Wie siehts es aus wenn ich selbst aus den USA mitbringe?Grüße
Wenn Du in USA jemanden findest, der Dir was verkauft...
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Ich dachte das amerikanische Beschusszeichen reicht aus.

Die Amies kennen kein Beschuss. Wischo z.B. lässt alle S&W Waffen in Belgien beschießen. Belgien und andere Länder sind bei uns anerkannt. Scheint bei größeren Stückzahlen billiger zu sein. Nur altere S&W Waffen haben deutschen Beschuss.

Wie siehts es aus wenn ich selbst aus den USA mitbringe?

Wenn wir mal den Aufwand und mögliche Probleme mit dem Zoll mal beiseite lassen, musst Du das mit dem Beschuss regeln. Das ist nicht so einfach, weil die Privatperson so ohne weiteres gar keine unbeschossene Waffe überlassen bekommen darf. Es muss sichergestellt werden, dass die Waffe beim Beschussamt beschossen wird.

Letztlich verzichtest Du faktisch auf die Garantie. Denn willst Du eine Waffe oder waffenwesentliche Teile nach USA senden?

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Die Mitgliedsländer der CIP-Komission erkennen den Beschuss der jeweils anderen an. Brasilien ist zum Beispiel Mitglied, daher haben's Taurus Waffen manchmal einfacher nach D-Land zu kommen. USA sind kein Mitglied.... und haben ohnehin härtere Produkthaftung, gleicht sich also eigentlich aus, aber der Beschuss gilt nun mal in D-Land als Pflicht.

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Find dich damit ab, die nehmen die Deutschen aus wie die Weihnachtsgänse. Die Hersteller wissen um die Not der Deutschen Schützen und Jäger. Außerdem haben die Deutschen Büma's ja kaum Kurzwaffen auf Lager, während die Amerikanischen Gun-Shops die Waffen gleich im Dutzend ordern. Außerdem gibts die Waffen dort (in vielen Staaten) im Supermarkt. Neben Wurst und Käse kauft man da halt noch ne Glock im Sonderangebot. Dadurch besteht natürlich enormer Wettbewerb, der die Preise drückt. Der fehlt hier in D einfach.

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Wie siehts es aus wenn ich selbst aus den USA mitbringe?

Kommt darauf an, wenn Du (wie ich) US Staatsbuerger bist, dann kann man da schon ein bißchen mehr sparen. Aber als Auslaender ohne festen Wohnsitz verkauft Dir da keiner was.

Ich hab auch noch nie eine Waffe mit heruebergebracht, aber bei Teilen zB. LaRue Montagen und aehnliches Geraffel lohnt es sich schon. Vor allem wenn man die vor Ort schon benutzt und dann beim Zoll natuerlich behauptet, nix zu verzollen. :lol:

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Lustig wird es z.B. wenn dann die selbstimportierte Waffe durch den Beschuss fällt, z.B. wegen Verschlussabstand oder dem Patronenlager. Alles schon dagewesen und passiert auch ab und an - z.B. letztes Jahr bei einer Desert Eagle eines Kollegen, die günstig über ETSS kam - die Waffe ist aber bis heute nicht beschossen....

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Guest BudSpencer
Lustig wird es z.B. wenn dann die selbstimportierte Waffe durch den Beschuss fällt, z.B. wegen Verschlussabstand oder dem Patronenlager. Alles schon dagewesen und passiert auch ab und an - z.B. letztes Jahr bei einer Desert Eagle eines Kollegen, die günstig über ETSS kam - die Waffe ist aber bis heute nicht beschossen....

Also bleibt einem im Endeffekt nichts anderes übrig als sich dem Wucher zu ergeben.

Muss man innerhalb der EU überhaupt noch Zoll bezahlen?!

Ich denke in Tschechien kommt man relativ günstig an z.B. an eine CZ.

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...

Ich hab auch noch nie eine Waffe mit heruebergebracht, aber bei Teilen zB. LaRue Montagen und aehnliches Geraffel lohnt es sich schon. Vor allem wenn man die vor Ort schon benutzt und dann beim Zoll natuerlich behauptet, nix zu verzollen. :lol:

Was darf man denn alles (an Waffenteilen/-zubehör) ohne Risiko von USA nach Deutschland mitnehmen? Denn auf Stress am Zoll hat wohl keiner Lust.

Zum Beschuss und als kleines abschreckendes Beispiel: Die kleinen NAA Revolver fallen zu 50% durch den Beschuss im Beschussamt München!!!

Ich wusste das nicht als ich mir meinen aus USA importierte. Naja, mit 2 zugedrückten Augen kam der kleine dann gerade noch so durch :rolleyes:

IMI

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als sich dem Wucher zu ergeben

Wucher ist übrigens strafbar.

Also anzeigen, anklagen und einknasten das Händlerpack !

Wer braucht die schon?

Sportschützen?Jäger?

Wer braucht die schon?

:peinlich::peinlich::peinlich:

Tuck

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Was darf man denn alles (an Waffenteilen/-zubehör) ohne Risiko von USA nach Deutschland mitnehmen? Denn auf Stress am Zoll hat wohl keiner Lust.

IMI

Auf jeden Fall alles was kein wesentlicher Bestandteil einer Schusswaffe ist. Glaeser wie die Nightforce Serie sind zB auch recht guenstig zu bekommen, dann halt Montagen, Mags, Schaefte und aehnliche Teile. Allerdings sollte man nicht zu viel Geruempel im Koffer mit sich tragen...wenn man mit 10 Nightforce Rohren im Gepaeck aufgehalten wird, sollte man sich nicht wundern.

Aber ohne Verpackung und vielleicht etwas staubig, dass es nicht ganz neu aussieht, dann sollte das gehen.

Achja und es gibt Waffenteile die einem Exportverbot unterliegen, die sollte man auch nicht ausfuehren...da muß man halt den Haendler fragen,bzw man sollte vorher im net nachgucke, wie es mit Export aussieht.

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Wenn möglich, beim Händler gut erhaltene Gebrauchte kaufen.

Ein Jahr Garantie - kann man nix falsch machen.

Gruß,

André

... der den ganzen Preiswahnsinn auch nicht mitmacht.

Übrigens: Neuwaffen müssen in der Regel mit 200 - 500 Schuß eingeschossen werden. Kann man sich dann auch sparen... :-)

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Auf jeden Fall alles was kein wesentlicher Bestandteil einer Schusswaffe ist. Glaeser wie die Nightforce Serie sind zB auch recht guenstig zu bekommen, dann halt Montagen, Mags, Schaefte und aehnliche Teile. Allerdings sollte man nicht zu viel Geruempel im Koffer mit sich tragen...wenn man mit 10 Nightforce Rohren im Gepaeck aufgehalten wird, sollte man sich nicht wundern.

Aber ohne Verpackung und vielleicht etwas staubig, dass es nicht ganz neu aussieht, dann sollte das gehen.

Achja und es gibt Waffenteile die einem Exportverbot unterliegen, die sollte man auch nicht ausfuehren...da muß man halt den Haendler fragen,bzw man sollte vorher im net nachgucke, wie es mit Export aussieht.

Das State Department hat da aber etwas andere Ansichten. Das ATF ist NICHT generell zuständig für Exporte, nur für Einfuhren.

Ausfuhren durch Aussengeländers müssen genauso gehandhabt werden, wie Ausfuhren über Firmen....also alles was den Wert von 100USD überschreitet und FÜR Schusswaffen gearbeitet ist (also nicht notwendigerweise wesentliche Waffenteile) ist an sich "prone to an export license"...O-Ton SD von vor einem Monat...

Bevor da falsche Dinge aufkommen. Ein "Stuck" am Airportschalter kann sehr peinlich und langwierig sein, wenn entsprechende Papiere fehlen sollten.

PePe

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Wenn möglich, beim Händler gut erhaltene Gebrauchte kaufen.

Ein Jahr Garantie - kann man nix falsch machen.

Nur der Vollständigkeit halber: Ein Jahr Gewährleistung, Garantie hast du nur im Rahmen des mit dem Hersteller vereinbarten Zeitraums.

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Die beste Strategie ist, sehr gut erhaltene Gebrauchte zu kaufen. Händler zahlen beim Aufkauf nie mehr als 30 % der Neupreises, also dem Händler bloß keine 60 oder 70% des Neupreises zahlen.

Wenn man die Auktionen im Internet verfolgt, findet man bei der nötigen Geduld immer genau das, was man sucht und kann Glück haben, dies zu einem vernünftigen Preis zu ersteigern.

Ansonsten ist es müßig, über unterschiedliche Preise in unterschiedlichen Ländern zu diskutieren. Bei uns verdienen die Metallfacharbeiter halt deutlich mehr als in den USA.

Auf der Website "Collectors Firearms" zeigt sich im Übrigen, dass Qualitätswaffen und schöne alte Originale auch in den USA ziemlich hohe Preise haben. Deshalb habe ich mich schon lange von dem Gedanken verabschiedet, über einen amerikanischen Freund was hierher zu importieren.

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Glaeser wie die Nightforce Serie sind zB auch recht guenstig zu bekommen, dann halt Montagen, Mags, Schaefte und aehnliche Teile.

Viel Vergnügen wünsche ich wenn die TSA eine derartige Optik im Gepäck findet, Du aber keine Export Lizenz hat.

http://www.opticsplanet.net/export.html

Auch wenn es manche nie kapieren werden, es gibt nicht DIE USA. So kann in einem Staat eine Vollautomatische Waffe problemlos zu erwerben sein (für US-Bürger) wo anders gelten leere Hülsen als Munitionsteil und dürfen daher z.B. von einem "Alien" nicht besessen werden.

Es gilt, sich vorher genau zu informieren und ggf. auch dann noch legal zu sein, wenn ein Flug z.B. über durch ein Unwetter umgelegt wird, und man plötzlich in einem ganz anderem Staat nochmal geprüft wird.

Ich habe das Prozedere hinter mir und auch eine Menge Sachen legal mit rüber genommen, als ich wieder nach Deutschland zog, nur bedarf das etwas Hausaufgaben machen, sonst kann es ärgerlich werden.

@Bud Spencer:

Den Händlern Wucher zu unterstellen ist schon eine Frechheit. Die US Preise sind ohne die dort ohnehin billigere (wenn überhaupt vorhandene) USt, außerdem bekommst Du in D für die zu zahlenden Steuern auch eine Menge Dienstleistungen vom Staat, die es in den USA nicht gibt. (Bedürfnissprüfung, WBK, Sachbearbeiter usw.) :traurig_16:

TheHun

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