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IGNORED

Was ist denn das für ein mieses Teil ?


Hägar

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Wozu ist diese Bohrung dann gut? Der Zündsatz ist schließlich eindeutig auf der rechten Seite.

Ich vermute, daß es sich um eine Gewehrgranate handelt. Die Kugel geht genau da durch wo sie zu sehen ist und löst über den Hebel das Zündhütchen aus. Eine manuelle Zündvorrichtung kann ich nicht erkennen.

P.S.: Der Hebel hat noch nicht mal ein Gelenk, sondern ist einfach ein eingeklemmtes Stück Blech. Daher liegt es nahe, daß eine manuelle Zündung gar nicht vorgesehen ist.

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hallo !

ich kenn mich eigentlich nicht mit so sachen aus ( das ist dann jetzt mal ein test ) aber dem technischen aufbau nach ist das eine gewehrgranate, die aus einen granattopf mit normaler gefechtsmunition ( keine reine treibladung ) verschossen wird. beim "durchflug" des geschosses wird dann auch die verzögerungsladung der gewehrgrante ausgelöst.

na profis, kommt das in etwa hin ?

handgunner

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hallo !

ich kenn mich eigentlich nicht mit so sachen aus ( das ist dann jetzt mal ein test ) aber dem technischen aufbau nach ist das eine gewehrgranate, die aus einen granattopf mit normaler gefechtsmunition ( keine reine treibladung ) verschossen wird. beim "durchflug" des geschosses wird dann auch die verzögerungsladung der gewehrgrante ausgelöst.

na profis, kommt das in etwa hin ?

handgunner

Hallo beisammen,

richtig, genauso funktioniert das Ding.

Nennt sich "Vivien Bessiere", stammt aus Frankreich, und wurde im 1. WK in großen Mengen verwendet.

Schönes Schnittmodell!!

Gruß

Sigges

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Nettes Teil. Um's perfekt zu machen hätte man aber ein abgeschossenes Geschoss reinstecken sollen :rolleyes:

Willst Du die Granate loswerden?

Gruß

Hamster

Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben zu antworten.

@ Hamster: Ich hab leider nur das Bild im Internet gefunden. Aber das kannst Du haben. :chrisgrinst:

Überweisung auf mein Schweizer Konto.

Gruß Hägar

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Wo ist die Granate zum Zeitpunkt des Abschusses?

Durch den Lauf wird sie ja wohl nicht getrieben. Vorne am Lauf macht wenig sinn!

Da knallt's nämlich direkt vor der Nase!

Ich kann mir auch nicht vorstellen, das ein Geschoß die Granate durchfliegt, das Initiatorblech verbiegt, damit die Granate zündet,

ca. weiß nicht wie viele Meter nach vorne mitnimmt und dann das ganze zeitverzögert explodiert.

Da sind so viele Zufälle drin. Ne.

Kann es einer richtig erklären?

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Na ist doch ganz einfach: Man steckt einen Becher vorne auf den Lauf, schiebt die Granate rein und schießt eine normale Patrone ab. Das Geschoß durchfliegt den Kanal in der Granat, verschließt dabei den Kanal mehr oder weniger dicht, der Gasdruck baut sich hinter der Granate auf, die Granate wird aus dem Becher getrieben und fliegt los. Das Zündhütchen zündet einen Verzögerungssatz und nach einigen Sekunden explodiert die Granate.

Gruß

Hamster

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Na ist doch ganz einfach: Man steckt einen Becher vorne auf den Lauf, schiebt die Granate rein und schießt eine normale Patrone ab. Das Geschoß durchfliegt den Kanal in der Granat, verschließt dabei den Kanal mehr oder weniger dicht, der Gasdruck baut sich hinter der Granate auf, die Granate wird aus dem Becher getrieben und fliegt los. Das Zündhütchen zündet einen Verzögerungssatz und nach einigen Sekunden explodiert die Granate.

Gruß

Hamster

Wer zündet das Zündhütchen ? :confused:

Wenn das Geschoß den Kanal verschließt, kommt es ja nicht mehr bis vor.

Laut Bild wird das ganze erst gezündet, wenn das Blech schnell verbogen wird.

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Ich tippe mal ins Blaue:

Impulserhaltung: Die Zeit die die Kugel für das Durchfliegen des Kanals braucht, und ihn während dieser Zeit verschliesst, ist ausreichend der Granate genug Energie für ihren Flug mitzugeben. Die Verzögerungszündung wird ähnlich einer Handgranate funktionieren. Blech verbogen, Mechanismus ausgelöst, nach 3 Sekunden ist alles vorbei...

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Ganz einfach, das Geschoss ist verkehrtherum in der Granate.

Hä ???? Das ist schon richtig rum drin!

Solange das Geschoss durch den Kanal fliegt, stauen sich die Gase dahinter und treiben die Granate aus dem Schiessbecher. Kommt das Geschoss am Ende des Kanals an, schlägt es auf das Zündhütchen und aktiviert den Verzögerungssatz. Dann fliegt das Geschoss aus der Granate heraus ...

Da könnte ich jetzt ein gutes Buch empfehlen, aber es ist leider schon vergriffen :ninja::rolleyes:

Gruß

Hamster

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Guest sunix

Genau so, wie es Hamster und Manurhin73 erklärt haben, funktioniert die Gewehrgranate auch.

Mit dem Staudruck hinter dem Geschoss ist durchaus eine sichere Funktion gegeben. Ich gebe zur Veranschaulichung mal ein anderes Beispiel: Beim letzten Langwaffen-Schießen war einem meiner Kollegen doch tatsächlich der an seinem BWT90 aufgeklemmte Kompensator davongeflogen :00000733: (die Klemmmontage war wohl nicht richtig angezogen), was für ungeahnte Heiterkeit gesorgt hat. Das gab einen nicht zu verachtenden Rums und der recht schwere Kompensator flog in hohem Bogen gut 20 Meter nach vorne – obwohl der nicht fürs Verschießen konstruiert ist :chrisgrinst:!

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