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IGNORED

SPÖ zum legalen Waffenbesitz


rhodium

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Nachdem sich hier einige verlorene Schäfchen der IWÖ tummeln, möchte ich diesen die Antwort der SPÖ auf das Schreiben eines IWÖ-Mitgliedes nicht vorenthalten. Besonders weil mir hier ein paar etwas "rot" hinter den Ohren scheinen:

#

Sehr geehrter Herr Temple-Murray!

Vielen Dank für Ihre E-Mail an die SPÖ.

Vorerst sollte klargestellt werden, dass in erster Linie Polizeiarbeit als Verwirklichung von Menschenrechten und Friedenssicherung zu sehen ist.

Die Gewährleistung der Menschenrechte jedes und jeder Einzelnen, und auf dieser Basis die Unterstützung eines friedlichen, auf einem gerechten Interessenausgleichfußenden Zusammenlebens der Menschen, sind oberste Maximen der Politik der inneren Sicherheit und der Polizeiarbeit.

Sicherheit in dem Sinn bedeutet aber nicht nur eine öffentliche Aufgabe, sondern auch ein grundlegendes Menschenrecht, nämlich den Anspruch jedes Menschen, von Gewalt verschont zu bleiben. Das Recht auf Sicherheit ist gesetzlich anzuerkennen und muss in Verfahren geltend gemacht werden können.

Gewaltdelikte, dies haben uns Gewalttaten der jüngsten Vergangenheit gezeigt, werden oftmals mit legalen Waffen ausgeübt. Schusswaffen werden in Haushalten selten gegen Eindringlinge von außen, sondern viel häufiger gegen MitbewohnerInnen eingesetzt. Zwei Drittel der mit Schusswaffen verübten Gewalttaten im Familienkreis werden mit solchen legalen Waffen begangen. Natürlich tötet eine Waffe nicht selbst, doch ist unbestreitbar, dass die leichte Zugänglichkeit von Waffen Morde, andere Gewalttaten und Selbstmorde wesentlich erleichtern, und vielfach erst ermöglichen. Das großzügige österreichische Waffenrecht und der Faktor "Gewalt in der Privatsphäre" müssen in diesem Kontext unbedingt thematisiert werden. Deshalb gibt es mit wenigen Ausnahmen keine triftigen Gründe dafür, dass in Privathaushalten Feuerwaffen vorhanden sind. Obwohl sie vielfach zu Selbstverteidigungszwecken besessen werden, sind sie ein untaugliches Mittel zur Schaffung von Sicherheit. Sie erhöhen allenfalls !

ein subjektives Sicherheitsgefühl, das aber trügerisch ist. Dem stehen die immensen Gefahren gegenüber, die von Feuerwaffen ausgehen können, wie sich an regelmäßig vorkommenden Tragödien zeigt.

Wir empfinden, dass deshalb ein generelles Verbot von Feuerwaffen in Privathaushalten erforderlich ist. Ausnahmen sollen nur für jenen Personenkreis vorgesehen werden, der für die Berufsausübung oder für die Ausübung eines gesellschaftlich anerkannten Hobby eine Feuerwaffe unbedingt benötigen. Zu diesen Personen zählen beispielsweise MitarbeiterInnen konzessionierter Wach- und Schießgesellschaften, JägerInnen, SportschützInnen und Mitglieder traditioneller Schützenvereine.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen Ihnen die MitarbeiterInnen von SPÖ.Direkt von Mo. bis Fr. zwischen 9.00 und 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 0810 810 211 gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

SPÖ.Direkt

Grüße

rhodium

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Die alten Musterbriefe mit den alten Musterluegen sind in At also noch aktuell. Soviel zur Lernfaehigkeit der dortigen Sozen. Ich hoffe, die IWOe macht was draus, auf dass kein einziger Legalwaffenbesitzer diese Bande waehlt.

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Gewaltdelikte, dies haben uns Gewalttaten der jüngsten Vergangenheit gezeigt, werden oftmals mit legalen Waffen ausgeübt.

Zahlen, um diese Behauptung zu untermauern, nennt der Verfasser des Pamphlets allerdings vorsichtshalber nicht...

Deshalb gibt es mit wenigen Ausnahmen keine triftigen Gründe dafür, dass in Privathaushalten Feuerwaffen vorhanden sind. Obwohl sie vielfach zu Selbstverteidigungszwecken besessen werden, sind sie ein untaugliches Mittel zur Schaffung von Sicherheit. Sie erhöhen allenfalls ein subjektives Sicherheitsgefühl, das aber trügerisch ist.

Ja, klaaar... für dieses Thema (und die Frage, wie der einzelne Österreicher seine Sicherheit zu organisieren hat) ist die SPÖ natürlich auch DIE Experten-Institution :o ...

Nach diesen Aussagen kann ich ebenfalls nur hoffen, dass kein österreichischer Legalwaffenbesitzer so dumm ist, sich seine Metzger auch noch selber zu wählen.

Gruß,

karlyman

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Nachdem sich hier einige verlorene Schäfchen der IWÖ tummeln, möchte ich diesen die Antwort der SPÖ auf das Schreiben eines IWÖ-Mitgliedes nicht vorenthalten. Besonders weil mir hier ein paar etwas "rot" hinter den Ohren scheinen:

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Sehr geehrter Herr Temple-Murray!

Ich nehme an, der Brief war von RITM.

Werde den Rötlingen ein Brieflein zukommen lassen...

PS:

an welche Mailadresse ging das Schreiben?????

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Die Antwort auf einen Brief bezüglich Privatwaffen an die SPÖ ist im IWÖ-Forum veröffentlicht worden. Nicht sehr überraschend, dass sich die SPÖ gegen Waffen in privater Hand ausspricht.

Was mir an diesem Antwortschreiben jedoch wesentlich erscheint: Selbstverteidigung wird als Grund für Waffenbesitz nicht akzeptiert.

Der Grund dafür ist meines Erachtens nicht zuletzt in den zahlreichen Postings in diesem Forum zu sehen, die sich in erster Linie mit Gewalt-Kriminalität und der sogenannten Ausländer-Kriminalität beschäftigen.

Es besteht anscheinend (ich möchte fast sagen zu Recht) die Befürchtung vor einer Art von Vigilantentum, Selbstjustiz und Bürgerwehr, die nach dem Motto „Erst schießen, dann fragen“ agiert.

Dieser Antwortbrief beweist m. E. durchaus meine (und die zahlreicher Anderer) Befürchtungen, dass das ewige herumreiten auf der importierten Kriminalität und die damit verbundene Fremdenfeindlichkeit, sowie die sich daraus ergebene Rechtslastigkeit, kontraproduktiv ist.

Die Reaktionen auf diesen Brief (Besser von 12 verurteilt als von sechs getragen) tragen auch nicht gerade zur Kalmierung bei.

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Die Antwort auf einen Brief bezüglich Privatwaffen an die SPÖ ist im IWÖ-Forum veröffentlicht worden. Nicht sehr überraschend, dass sich die SPÖ gegen Waffen in privater Hand ausspricht.

Was mir an diesem Antwortschreiben jedoch wesentlich erscheint: Selbstverteidigung wird als Grund für Waffenbesitz nicht akzeptiert.

Der Grund dafür ist meines Erachtens nicht zuletzt in den zahlreichen Postings in diesem Forum zu sehen, die sich in erster Linie mit Gewalt-Kriminalität und der sogenannten Ausländer-Kriminalität beschäftigen.

Es besteht anscheinend (ich möchte fast sagen zu Recht) die Befürchtung vor einer Art von Vigilantentum, Selbstjustiz und Bürgerwehr, die nach dem Motto „Erst schießen, dann fragen“ agiert.

Dieser Antwortbrief beweist m. E. durchaus meine (und die zahlreicher Anderer) Befürchtungen, dass das ewige herumreiten auf der importierten Kriminalität und die damit verbundene Fremdenfeindlichkeit, sowie die sich daraus ergebene Rechtslastigkeit, kontraproduktiv ist.

Die Reaktionen auf diesen Brief (Besser von 12 verurteilt als von sechs getragen) tragen auch nicht gerade zur Kalmierung bei.

Falsch. Da wird Ursache und Wirkung verwechselt. Die SV war schon LANGE vor der argumentativen Gegenwehr per Statistik im Visier der Entwaffner. Denn nur und ausschliesslich die SV ist ein wirklicher Grund fuer privaten Waffenbesitz. Solange er nicht faellt, ist die Totalentwaffnung nicht machbar. Dahern ist er der wichtigste und entscheidenste Schritt und es gilt ihn zu verhindern.

Keiner will ein Vigilantentum, aber es muss weiter moeglich sein, dass sich Buerger gegenueber Gewaltverbrechern wehren duerfen und koennen. Wer dieses Menschenrecht bekaempfen will, muss dafuer mit deutlichen Worten politisch bekaempft werden, nicht mit Kleinbeigeben und Vogel-Strauss-Taktik.

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Wer dieses Menschenrecht bekaempfen will, muss dafuer mit deutlichen Worten politisch bekaempft werden, nicht mit Kleinbeigeben und Vogel-Strauss-Taktik.

Aha, danke für die Aufklärung!

Aber keiner hier wird ernsthaft die Sinnhaftigkeit der Möglichkeit von bewaffneter Selbstverteidigung in Frage stellen.

Entscheidend bleibt aber der weiterhin verbindliche Ton!

Umgekehrt läuft es ja auch so.

Kopf einziehen und durch. Die SPÖ macht das dann genau so. Denen sind unsere berechtigten Argumente absolut egal, GANZ BESONDERS, wenn wir aufgeregt flattern und Zeter und Mordio schreien!

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Nun frage ich mich, was RITM erwartet hat.

Die Antwort ist nichts als eine Darstellung der offiziellen Haltung der SPÖ seit - ich weiß nicht - fünf bis zehn Jahren. Empfänger ist irgendein/e SekretärIn. Diese Person soll nun - möglichst ohne den Vorgesetzten bei seinen wichtigen Geschäften und Terminen zu stören, weil das Thema in Wahreit keinen dort wirklich interessiert - eine Antwort schicken. Und zwar nicht etwa einer wichtigen Persönlichkeit der gegenüber man vorsichtig auftreten sollte, sondern einem unbekannten Niemand, der bestenfalls eine Stimme repräsentiert. Vermutlich nichteinmal das, weil er ohnehin eine andere Partei wählt.

Wie sonst also hätte unsere kleine Sekretärin antworten sollen. Aus Sympatie für RITM gegen die Parteilinie, um bestenfalls einen Anschiss zu kriegen und ihre Aufstiegsmöglichkeiten zu torpetieren, schlimmstenfalls gleich ihren Job zu verlieren?

Oder glaubt jemand, daß die eigentlich Angesprochenen für so ein Schreiben auch nur 1 Minute Zeit verschwenden. Die bekommen die Anfrage bestenfalls in einem Ordner mit 100 anderen zu sehen, Überfliegen es 10 Sekunden lang um der Sekretärin die Anweisung "Standard-Antwort, bitte!" zu geben.

Das Problem der Legalwaffenbesitzer ist: Sie nehmen sich selbst nicht wichtig (andernfalls hätten ihre Vertretungen mehr Mitglieder), sie werden in der Bevölkerung nicht wichtig genommen, und von der Politik auch nicht. Also kann man mit ihnen tun, was ideologisch in den Kram passt. Um zu wissen wie das aussieht, brauche ich keine Briefe zu schreiben. Zumindest keine einzelnen. Interessant wird es, wenn 5.000, 10.000 oder mehr diesen Brief schreiben. Dazu muß das Schreiben aber organisiert werden. Das erfordert Arbeit, und für die hat keiner Zeit. Dann darf man sich aber auch nicht wundern.

Gruß

Greenhorn

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Das Selbstverteidigungs-Thema ist komplex.

IMHO bedarf es ÜBERHAUPT KEINER Rechtfertigung für den Besitz von Handfeuerwaffen, deshalb erkenne ich die Bedeutung der Selbstverteidigung auch nicht in diesem hohen Maß an.

Registrierung: OK, Prüfung der Zuverlässigkeit: Unbestritten, aber BEDARF??? Der geht keinen etwas an. Ob ich eine Waffe zur Selbstverteidigung, oder zum draufpinkeln brauche, geht den Staat nichts an.

Auch beim Bewerb eines Brotmessers werde ich nicht gefragt:

"Moment - sie haben doch schon drei Brotmesser, wozu noch eines, wollen sie etwa... - ja essen Sie überhaupt Brot, haben Sie einen Bedarf??? Kaufen Sie sich doch eine Brotschneidemaschine, das ist viel besser...!!!

59% der Gewalttaten passieren mit Messern...

Betont man das Recht auf Selbstverteidigung als wichtig für den legalen Privatwaffenbesitz, erkennt man auch die Bedarfsprüfung als Grundlage für den Privatwaffenbesitz an. Hier scheiden sich die Geister, meiner Meinung nach ist es zielführender, Waffen ähnlich wie KFZs als zwar meldepflichtige, aber für unbescholtene Bürger nach Feststellung der Zuverlässigkeit in jedem Fall zuzugestehende Gegenstände zu betrachten.

Ob der einzelne Bürger dann im Selbstverteidigungsfall eine Waffe einsetzt oder nicht, bleibt ihm überlassen. Und ob das im jeweiligen Fall gerechtfertigt war, entscheiden ohnehin die Gerichte.

Aber legale Waffen zu verbieten bedeutet, den Bürgern potentielle Gewaltbereitschaft zu unterstellen, die Mündigkeit abzusprechen und sie vorzuverurteilen. Alle drei Sicht- bzw. Handlungsweisen haben in einer Demokratie nichts verloren.

Die einzige notwendige Rechtfertigung zum Waffenbesitz eines zuverlässigen unbescholtenen Bürgers hat zu sein:

ICH WILL EINE WAFFE HABEN!

Selbstverteidigung als Rechtfertigung hat ebensowenig erforderlich zu sein wie sonst ein Grund.

Gruß

Greenhorn

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Bedenklich halte ich die Standpunkte der SPÖ natürlich auch, aber ebenso Angst macht mir, daß sich wichtige Interessenvertretungen wie IWÖ und ELF schon auf die allerletzte Bastion zurückgezogen haben.

In Deutschland ist diese allerletzte Bastion schon lange gefallen, die Auswirkungen erleben die deutschen Sportschuetzen nun anhand von Beuerfnisschikanen und voellig irrsinniger Regelungen.

Man sieht ja grade, wie man nun anhand einfacher Verwaltungsvorschriften versucht, das gesetz komplett umzuschreiben und die Sportschuetzen weiter zu rippen. IPSC steht bei uns auf der kippe, weil wir eben in D voellig der Gnade des Staates ausgeliefert sind.

Wir muessen in D nun wieder Muehsam Aufbauarbeit leisten., In Oesterreich hingegen haben wir noch das glueck, dass unsere Gegner noch keinen Erfolg hatten. und so lange man den verhindern kann, sind auch die Jaeger, Sportschuetzenn und Sammler weitgehend sicher.

Man muss endlich mal aus den Fehlern der Nachbarn lernen. Oesterreich steht heute da, wo Deutschland anfang der 70er stand. Damals hat sich bei uns keiner gegen den ideologischen Wahnsinn gewehrt, man wurde eingelullt und heute ist man nur noch Bittsteller. Wollt ihr das? Oder wollt ihr euch lieber mal auf die Hinterbeine stellen und die Luegen der Entwaffner aktiv argumentativ bekaempfen und dagegenhalten?

Anders gesagt: Mit dem Sport- und Jagdargument hat man vielleicht einige zigtausend potentielle Waffenbesitzer.

mit dem SV-Argument sinds einige Groessenordnungen mehr. Das sind Waehler. Man muss nur mal entsprechend Wahlkampf machen.

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Eigentlich wollte ich nächste Woche nach Österreich in Urlaub fahren.

Nachdem ich aber gelesen habe, was da so abgeht, ist mir das zu unsicher. :o

Dieser Herr der SPÖ(und der muss es ja schließlich genau wissen) schreibt ja, dass bei den wilden Alpenvölkern ständig mit legalen Waffen um sich geschossen wird.

Das ist mir dann doch zu gefährlich. Man könnte ja von Querschlägern getroffen werden, wenn der legale Waffenbesitzer mal wieder Jagd auf seine Familie oder seine Nachbarn macht.

Übrigens, habe letzthin im Zusammenhang mit einer Hai-Statistik gelesen, dass jährlich weltweit 17 Menschen von Schweinen getötet werden! Ich fordere, Schweine als verbotene Gegenstände einzustufen oder zumindest den Wesenstest für Hausschweine oder sowas. :gutidee:

Lederstrumpf

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Wenn ich's erkläre, juppzupp, wird das nicht viel bringen.

Wenn das aber wir alle erklären, wird es wohl nicht so ganz wirkungslos bleiben!

Gruß

Greenhorn

Lieber Greenhorn, Deine zwei kurzen Sätze beschreiben unsere Waffenproblematik in Österreich ganz genau, und beschreiben auch gleichzeitig warum "WIR" wirkungslos bleiben. Ich kann mich noch ganz genau an die letzte "Fernsehkonfrotation der Spitzenkandidaten" (Schüssel-Gusenbauer) vor ca 3,5 Jahren erinnern, wo Herr Gusenbauer gegen Ende der Livesendung sagte: "Seiner Meinung nach gehört der Privatwaffenbesitz in Österreich abgeschafft, unser heutiger Bundeskanzler Schüssel, sichtlich überrascht, antwortete, daß die ÖVP nicht daran denkt, an dem momentan bestehenden Waffengesetz in Österreich irgendetwas zu ändern. Wir alle haben uns seither damit zufrieden gegeben, daß auf Grund des damaligen Wahlausganges das Waffengesetz in Österreich im Grunde so blieb wie es war.

Wie Du weißt verfolge auch ich die Aktivitäten einer gewissen liberalen "Waffenlobby" in .at mit Interesse.

Aber meine persönlichen grundsätzlichen Erfahrungen mit Waffenbesitzern in Österreich zeigen mir immer und immer wieder, fast keiner nimmt die momentane "mögliche Problematik" nach der nächsten Nationalratswahl auch nur annähernd ernst. Allgemeiner Tenor bei meinen Gesprächen: "Blödsinn, habe ich noch nichts davon gehört, aber selbst wenn die Roten das wollen, meine Waffe oder Waffen gebe ich nicht her, die gehören mir, da kann kommen wer will. Niemand kann mir mein Eigentum wegnehmen."

Bei solch einer im Kopf eingenisteten "Grundeinstellung" von schätzungsweise 400.000 bis 600.000 Legalwaffenbesitzern darf man sich nicht wundern wenn manche Bemühung wirkungslos bleibt, da hilft der Durchblick von 400 oder 600 Kollegen bezüglich dieser kommenden möglichen Problematik relativ wenig.

Da darf man nur hoffen, daß manche Parteivorsitzende nicht alles so umsetzen, wie es im Wahlprogramm steht, aus Rücksicht mit dem hoffentlich vorhandenen "Privatwaffen"-freundlich eingestellten Regierungspartner.

Schönen Gruß.

Fahrkarte

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Intressant, dass die "Sozialen" immer gegen die legalen Waffenbesitzer sind. Welche Gründe dies wohl hat. Kann es sein, dass - wenn es mal jemand aus den Reihen der Arbeiter - mal nach "oben" geschafft hat er gerne nach unten tritt. Oder haben die "sozialen" Parteifunktionäre schneller als die der anderen Parteien vergessen wo sie hergekommen sind und wer sie dahin gewählt hat???

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Intressant, dass die "Sozialen" immer gegen die legalen Waffenbesitzer sind. Welche Gründe dies wohl hat. Kann es sein, dass - wenn es mal jemand aus den Reihen der Arbeiter - mal nach "oben" geschafft hat er gerne nach unten tritt. Oder haben die "sozialen" Parteifunktionäre schneller als die der anderen Parteien vergessen wo sie hergekommen sind und wer sie dahin gewählt hat???

Unsere "Emporkömmlinge" treten ganz sicher nicht nach unten, sondern zuerst mal zur Seite um sich nach Möglichkeit unter "Kollegen" Platz zu schaffen, wenn sie sich einen gewissen Freiraum geschafft haben, versuchen sie vorsichtig nach oben zu treten. Deine Bemerkung: " Wo sie hergekommen sind, und wer sie gewählt hat" weisen sie sicher mit größter Entrüstung zurück. Meiner pers. Meinung nach, gilt das aber nicht nur für Parteifunktionäre in .at, sondern wahrscheinlich genauso bei euch in Deutschland. Quer durch alle Parteiemporkömmlinge.

Fahrkarte. :confused:

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Vorerst sollte klargestellt werden, dass in erster Linie Polizeiarbeit als Verwirklichung von Menschenrechten und Friedenssicherung zu sehen ist.

Die Gewährleistung der Menschenrechte jedes und jeder Einzelnen, und auf dieser Basis die Unterstützung eines friedlichen, auf einem gerechten Interessenausgleichfußenden Zusammenlebens der Menschen, sind oberste Maximen der Politik der inneren Sicherheit und der Polizeiarbeit.

Ich finde es interresant, daß wieder nur mit Notwehr argumentiert wird und sich niemand an diesem Satz stört! Natürlich schützt in einer Demokratie die Polizei die Rechte der Bürger aber die obige Definition würde jede Diktatur und jeder Polizeistaat sofort unterschreiben. Das ist Planwirtschaft und "Der Weg zur Knechtschaft" pur!

Gruss Trigger

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Nachdem sich hier einige verlorene Schäfchen der IWÖ tummeln, möchte ich diesen die Antwort der SPÖ auf das Schreiben eines IWÖ-Mitgliedes nicht vorenthalten. Besonders weil mir hier ein paar etwas "rot" hinter den

Wäre auch interresant das hin Schreiben zu kennen.

Gruss Trigger

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Der Inhalt des Schreibens ist sogar relativ egal. Egal welcher "Mr. Nobody" was schreibt, ob das nun RITM ist, oder ob's ich bin, oder sonst einer von uns: Die SPÖ kennt uns nicht, verbindet mit uns nichts, sie hat GENAU GAR KEINEN ANLASS etwas anderes zu antworten als ihren Normbrief für derartige Anfragen. Unabhängig vom Inhalt des Briefes. Genau das ist auch passiert. Wäre auch schlimm, wenn eine Partei bei jedem Brief von Irgendwem ihre Linie ändern würde. Die könnten ja nichts anderes mehr tun.

Solange nicht schön koordiniert TAUSENDE Briefe bei der SPÖ einlangen, kann und wird sich also auch nichts ändern. Tausende Briefe schreiben sich aber nicht von selbst, dazu bedarf es einer guten Organisation, aktiver Motivationsarbeit bei den Waffenbesitzern, und noch einiges mehr. Das haben wir schon mehrmals NICHT zusammengebracht, also müssen WIR UNS verbessern. Statt dauernd auf jene zu schimpfen die eigentlich genau das tun, was wir nicht zusammenbringen. Nämlich IHR PROGRAMM DURCHZIEHEN!!!

Nur meine bescheidene Meinung!

Gruß

Greenhorn

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Die einzige notwendige Rechtfertigung zum Waffenbesitz eines zuverlässigen unbescholtenen Bürgers hat zu sein:

ICH WILL EINE WAFFE HABEN!

Selbstverteidigung als Rechtfertigung hat ebensowenig erforderlich zu sein wie sonst ein Grund.

Gruß

Greenhorn

Hallo!

Dein Beitrag hier ist Weltklasse!! Endlich einer der meiner Meinung ist! Ich seh nicht ein warum ich nicht einfach zum Spaß Waffen haben kann. Da müßte man ja alles mögliche verbieten! Beispiel Motorrad, wird nicht gebraucht,gibt ja Busse, passiert viel mehr als mit Waffen, ist gefährlich aber macht Spaß! Da gibts tausende Beispiele! Ich erschieß nichtmal nen Vogel,außer manchmal einen auf ner Zielscheibe. Will auch keinen Menschen erschießen. ICH HABE SPASS AM SCHIESSEN UND AN WAFFEN!! Warum kann das nicht genügen? Ich zahle Steuern, lasse mich regelmäßig kontrollieren, kann mit Waffen umgehen, habe alles registriert, mich bei der Behörde mit Namen und Adresse eintragen lassen(FREIWILLIG!!) und hab auch eine Ausbildung an Waffen beim BH bekommen. Ich kenne einige die das alles nicht tun, nur um ihre Ruhe zu haben!

Aber mir, weil ich alles genau nach Vorschrift mache, mich will man entwaffnen!! Als man mir Beim Heer ne automatische!! Waffe in die Hand drückte, und mich im Töten von Menschen ausbildete, hatte niemand ein Problem damit(obwohl ich gar nicht freiwillig dort war!!) Jetzt da ich Privat ein paar Dosen oder Scheiben "erlegen" will, spricht man von Gefahr. Ich bin ein mündiger Staatsbürger, ich will ein Recht auf eine, oder auch mehrere Waffen haben!!! Ist ja wohl egal ob ich 2 oder 20 hab, ich muß sie ja sowieso sicher verwahren, das sagt einem ja schon die Vernunft.(Man könnte ja verlangen, das man sie in einem Waffenschrank aufbewahren muß, ich hab das sowieso!) Und wenn ich auch nur Nüsse aufschlagen will mit meinem Revolver, das ist meine Sache!

Denen die alle Hürden auf sich genommen haben, nur um legal eine Waffe haben zu können, sollte man auch Vertrauen entgegen bringen, die glauben ja wir sind nur Psychopaten die schon darauf warten jemand zu ermorden. Ich hab mir keine Waffe zugelegt um jemanden der mich bedroht zu erschießen, bis ich meine versperrte Waffe erreich, bin ich doch sowieso schon tot, wenn jemand deswegen in mein Haus kommt.

Ich bin aber trotz allem FÜR ein strenges Waffengesetz, damit nicht jeder Vollidiot eine Waffe haben kann.

Damit meine ich auch Langwaffen. Es sollte egal sein was und wieviel ich kaufe......wenn ich alle Auflagen erfüllt habe, auch automatische Waffen mit einer entsprechenden Ausbildung dafür sollten dann möglich sein!(Die habe ich ja bereits dank BH.....kenne jedes kleinste Teil an dem Gewehr! :rotfl2: )

Ich würde auch regelmäßige Schulungen in kauf nehmen, wenn ich dafür haben kann was und wieviel ich will. Die sollten dann aber auch einen Sinn haben, denn der jetzige Waffenführerschein ist doch nur ein Körberlgeld für die Händler und eine Schikane für Schützen! Ich schieße z.B. privat und ich wette ich schieße bei weitem mehr pro Jahr wie so mancher Sportschütze, der nur dort ist um als Sportschütze zu gelten.

Wenn ich pro Jahr ein paar Tausend Schuß kaufe, muß ja wohl auch dem Gesetzgeber klar sein, das ich was anderes damit mache als sie als Almosen an Arme zu verteilen. Und wenn ich große Mengen verschieße, werde ich ja wohl auch mit meiner Waffe umgehen können!

Naja, wir könnten hier noch soviel schreiben, aber erreichen werden wir wohl alle nix, dafür sind wir den Herren da oben zu unwichtig. Die haben noch nicht gemerkt das sie die Interessen des Volkes vertreten sollten, und nicht das was sie für richtig halten. Die leben von uns, und arbeiten trotzdem gegen uns.

Gruß Hermann :angry2:

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Der Inhalt des Schreibens ist sogar relativ egal. Egal welcher "Mr. Nobody" was schreibt, ob das nun RITM ist, oder ob's ich bin, oder sonst einer von uns: Die SPÖ kennt uns nicht, verbindet mit uns nichts, sie hat GENAU GAR KEINEN ANLASS etwas anderes zu antworten als ihren Normbrief für derartige Anfragen. Unabhängig vom Inhalt des Briefes. Genau das ist auch passiert. Wäre auch schlimm, wenn eine Partei bei jedem Brief von Irgendwem ihre Linie ändern würde. Die könnten ja nichts anderes mehr tun.

Solange nicht schön koordiniert TAUSENDE Briefe bei der SPÖ einlangen, kann und wird sich also auch nichts ändern. Tausende Briefe schreiben sich aber nicht von selbst, dazu bedarf es einer guten Organisation, aktiver Motivationsarbeit bei den Waffenbesitzern, und noch einiges mehr. Das haben wir schon mehrmals NICHT zusammengebracht, also müssen WIR UNS verbessern. Statt dauernd auf jene zu schimpfen die eigentlich genau das tun, was wir nicht zusammenbringen. Nämlich IHR PROGRAMM DURCHZIEHEN!!!

Nur meine bescheidene Meinung!

Gruß

Greenhorn

Also da stimme ich nicht ganz überein. Es kommt sehr wohl darauf an wie man die Wünsche und Forderungen der Waffenbefürworter formuliert. Der Inhalt von Anfragen und der Stil von Vereinszeitschriften vermitteln ein Bild der Waffenbefürworter nach aussen. Auch die "tausenden Briefe" sollten nicht einfach Kopiert sein sondern individuell geschrieben, sonst sind sie nicht anderes als eine Unterschifftenaktion. Sollten dann immer noch Standardantworten kommen, kann man mit Recht behaupten die jeweilige Partei gehen nicht auf die Wähler ein.

Gruss Trigger

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Guten Morgen Greenhorn, guten Morgen Trigger!

Ja und nein.

Wahrscheinleinlich ändert es nichts wer so einen Brief schreibt. Aber ein höflicher Brief bewirkt mehr als ein rabaukenhaft geschriebener Brief, der mittels seines Inhalts bereits suggeriert, daß er sowieso keine positive Antwort erwartet bzw. vom Adressaten nichts anderes erwartet.

Schimmelbriefe sind zwecklos, individuell geschriebene Briefe, natürlich möglichst viele, helfen da schon eher.

cowroper

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Falls es noch keiner detailliert kennt, stelle ich mal das Projekt 20 des Wahlprogrammes der SPÖ zur Verfügung.

Projekt 20: Waffen in Privathaushalten verbieten

Immer wieder müssen wir erleben, dass mit Waffen in Privathaushalten fürchterliche Tragödien ausgelöst werden. Die Verbesserung der Sicherheit von Menschen in ihrer Wohnsphäre ist eines unserer zentralen Anliegen. Besonders der Sicherheit von Frauen und Kindern, von älteren und von behinderten Menschen ist besonderes Augenmerk zu widmen.

Zwei Drittel der mit Schusswaffen verübten Gewalttaten in Österreich werden im Familienkreis mit legalen Waffen begangen. Es gibt mit wenigen Ausnahmen keine triftigen Gründe für das Vorhandensein von Feuerwaffen in Privathaushalten. Dass dort selbst Kinder Zugang zu Waffen haben, hat bereits zu tragischen Todesfällen geführt, aus denen wir lernen und Konsequenzen ziehen sollten.

Wir treten daher für ein generelles Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten ein. Ausnahmen sollen gelten für

  • das Personal von konzessionierten Wach- und Schließgesellschaften,
  • JägerInnen,
  • SportschützInnen,
  • Schützenkompanien.
    In diesen Fällen ist aber für eine absolut sichere Aufbewahrung zu garantieren.

Auch innerhalb dieser Gruppen ist der Waffenbesitz nur im unbedingt erforderlichen Ausmaß und nur für Personen zulässig, die sich einer strengen Prüfung ihrer Verlässlichkeit unterziehen müssen. Diese Prüfung ist alle zwei Jahre zu wiederholen.

Fahrkarte :confused:

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